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Zuletzt aktualisiert am 16.9.2026
CGI erhält eine gemischte Gesamtbewertung. Der Kollegenzusammenhalt gilt vielen Bewertenden als echte Stärke: Innerhalb von Teams erleben Mitarbeiter:innen ein unterstützendes, freundliches Miteinander. Allerdings nimmt dieser Zusammenhalt abteilungsübergreifend ab, und mehrere Bewertungen berichten, dass häufige Abgänge erfahrener Kolleg:innen das Teamgefüge zunehmend belasten.
Das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation werden kritisch bewertet. Während direkte Vorgesetzte von einem Teil der Bewertenden als unterstützend und zugänglich beschrieben werden, kritisieren andere eine ausgeprägte Diskrepanz zwischen direkter Führungsebene und dem oberen Management, das als abgehoben und KPI-getrieben wahrgenommen wird. In der Kommunikation bemängeln viele fehlende Transparenz bei schwierigen Themen: Negative Nachri...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kollegialität unter Mitarbeiter:innen bei CGI wird von vielen als angenehm, respektvoll und unterstützend beschrieben. Besonders auf Team- und Projektebene erleben viele eine wertschätzende Zusammenarbeit. Allerdings hängt die Qualität der Arbeitsatmosphäre stark vom jeweiligen Vorgesetzten und Projektumfeld ab.
Auf übergeordneter Ebene äußern viele Mitarbeiter:innen deutliche Kritik: Intransparente Entscheidungen, wachsender Leistungsdruck und eine zunehmend auf Kennzahlen ausgerichtete Unternehmenskultur belasten die Stimmung. Der Abgang erfahrener Kolleg:innen, mangelnde Kommunikation seitens des Managements sowie ein spürbarer Vertrauensverlust verstärken die Unzufriedenheit. Einige berichten von einem Klima der Vorsicht und Konkurrenz außerhalb der eigenen Teams. Während die direkte Zusammenarbeit im Team positiv bewertet wird, stehen organisatorische Unsicherheiten, häufige Umstrukturierungen und ein als kälter wahrgenommenes Unternehmensklima im Widerspruch dazu.
Das Vorgesetztenverhalten bei CGI wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln sie, dass das obere Management den Mitarbeiter:innen wenig Unterstützung bietet, Druck weitergibt statt aufzufangen und Eigeninteressen über das Wohl der Belegschaft stellt. Strukturelle Vorgaben aus Kanada erschweren nach Meinung einiger Nutzer:innen eine effektive Führung in Deutschland. Hinzu kommt eine stark schwankende Führungsqualität: Viele Vorgesetzte gelten zwar als fachlich kompetent, scheitern jedoch an ihrer Führungsrolle, und häufige Wechsel verstärken die Instabilität. Auf der direkten Führungsebene hingegen berichten einige Nutzer:innen von positiven Erfahrungen – zugängliche, unterstützende Vorgesetzte, die Entwicklung fördern und fair agieren. Dieser Kontrast zwischen direkter und übergeordneter Führungsebene zieht sich durch viele Bewertungen. Unzuverlässigkeit, fehlende Empathie und Mikromanagement bleiben dabei die meistgenannten Kritikpunkte auf höheren Hierarchieebenen.
Die Kommunikation bei CGI wird von vielen Nutzer:innen als deutlich verbesserungswürdig bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die mangelnde Klarheit und Transparenz: Wichtige Informationen gelangen oft zu spät oder gar nicht bei den Mitarbeiter:innen an, während offizielle Kommunikation häufig beschönigend wirkt und kritische Themen umgeht. Statt klarer Aussagen berichten viele von vagen Versprechen und einer Informationsweitergabe, die eher beruhigen als informieren soll. Zudem kritisieren Nutzer:innen die Kommunikation des Managements als selbstbezogen und realitätsfern, mit einem spürbaren Widerspruch zwischen offiziellen Verlautbarungen und der erlebten Realität.
Auf der anderen Seite loben wenige Nutzer:innen bestehende Formate wie Town Halls, wöchentliche Digests und regelmäßige Teammeetings als positive Ansätze. Auch die Erreichbarkeit von Ansprechpartner:innen wird vereinzelt positiv hervorgehoben. Diese positiven Aspekte können jedoch die breit geäußerte Kritik an fehlender Offenheit und strategischer Informationszurückhaltung nicht aufwiegen.
Die Aufgabenvielfalt bei CGI wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die starke Projektabhängigkeit: Ob die Arbeit abwechslungsreich und spannend ist, hängt maßgeblich vom jeweiligen Kunden und Projekt ab. Besonders kritisch sehen viele Bewertungen die sogenannte „Bench"-Situation – wer nicht in einem aktiven Projekt eingesetzt ist, erlebt häufig Stagnation und wenig sinnvolle Beschäftigung. Zudem bemängeln einige Nutzer:innen, dass Aufgaben oft repetitiv sind und innovative Initiativen intern kaum Unterstützung finden.
Auf der anderen Seite berichten einige Nutzer:innen von abwechslungsreichen Projekten mit renommierten Kunden, bei denen kein Tag dem anderen gleicht. CGI wird dabei als Unternehmen beschrieben, das vielfältige IT-Rollen und Branchen bietet. Projektrotationen gestalten sich jedoch aufgrund der wirtschaftlichen Lage schwierig, und die Übereinstimmung zwischen der eigentlichen Qualifikation und dem tatsächlichen Einsatzbereich ist nicht immer gewährleistet.
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