Nicht gut, aber weniger Schlimm als man meinen könnte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mitunter die Entscheidungen der Konzernführung. Da sie aber durchaus Sinn machen und gehe ein Stück weiter: Die Art und Weise, wie die Entscheidungen kommuniziert werden.
Verbesserungsvorschläge
Wenn man schon nicht mehr auf den Mitarbeiter hören will, kann man ihm trotzdem zuhören. Auch Topmanager in Konzernen sollten in der Lage sein, Empathie zu zeigen. Sonst verstärkt es nur das Gefühl von "die da oben im Elfenbeinturm".
Arbeitsatmosphäre
Seit der "Entlassungswelle" im Sommer angespannter. Zudem gibt es viele Kollegen, die nach dem Wegfall des Home-Office Ihre Arbeit auf ein "Dienst nach Vorschrift" angepasst haben und nur noch das notwendige machen.
Aber wenn ein Konzern so sehr anorganisch wächst und dann seine komplette Struktur umstellt wäre es für die weitere Existenz des Unternehmens fraglich, sich nicht von "überschüssigen Mitarbeitern"
Image
Die Kunden mit denen ich in Kontakt bin, sind erstaunlicherweise gar nicht so negativ auf die CGM zu sprechen.
Der größte Kritikpunkt den ich mitbekomme ist, dass Anliegen sich ewig ziehen und zwischen den einzelnen Abteilungen wandern, "als würden wir intern nicht miteinander sprechen".
Die negative Presse im Bezug auf das "Nachrichtenportal" wird aus meiner Sicht künstlich aufgebauscht. Ich finde es auch fragwürdig, aber es ist nunmal eine private Investition des Gründers. Nach der Logik müsste man viele Konzerne meiden.
Work-Life-Balance
Hier wird es komplizierter. Theoretisch wurde vor 2 Jahren ein Verbindliches 3+2 eingeführt. Also 3 Tage Büro und 2 Tage mobile Arbeit. Zudem wurden bei Bedarf Sideletter vergeben, um weniger Tage im Büro sein zu müssen, wenn die Umstände eine Anwesenheit an 3 Tagen nicht zulassen.
Diese Regelung wurde aber gefühlt nach kurzer Zeit nur noch bedingt eingehalten und nicht kontrolliert. Das nun ein festes 3+2 mit festen Tagen zur Kontrolle kommt, war eigentlich abzusehen. Das nun der Support 5 Tage die Woche ins Büro soll, muss man nicht mögen, aber akzeptieren. Die Argumente des Vorstands machen durchaus Sinn, auch wenn dadurch Eben sämtliche Flexibilität abhanden kommt und man sich wieder wie im Jahr 2000 fühlt und nicht wie. in 2026. Aber die CGM ist mit solchen Entscheidungen ja nicht alleine..
Karriere/Weiterbildung
Ein paar Udemy Schulung, interne Schulungen durch Kollegen bei Bedarf aber mehr nicht. Für (kostspielige) externe Schulung ist meist kein Budget da.
Gehalt/Benefits
Wer beim Einstieg nicht gut verhandelt, hat Pech. Wenn es über die Leistungsbeurteilung überhaupt mehr gibt, dann ist es trotzdem lachhaft. Viele gehen jährlich leer aus.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Jobrad-Leasing und ein paar nette Projekte für die Presse, das wars.
Kollegenzusammenhalt
Der größte Pluspunkt. Die untere Etage hält so gut wie möglich zusammen.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nichts negatives zu sagen.
Vorgesetztenverhalten
Bis auf Teamleiterebene Top, alles drüber hinaus sieht den einzelnen Mitarbeiter nicht, sondern nur Zahlen. Ist deren Job, aber aus Mitarbeitersicht unschön.
Derzeit extremes Mikromanagement des Vorstands. Im Rahmen einer größeren internen Umstrukturierung nicht unnormal, aber man sollte es nicht übertreiben.
Arbeitsbedingungen
Schlechter durch den Wegfall des HomeOffice aber immer noch passabel. Wenn es wirklich so schlecht wäre, wie viele Kollegen Ihr geschrieben haben, wäre keiner mehr da. Aber Abseits der Fluktuation im Sommer (welche von Konzernseite ausging) gehen zumindest von den Mitarbeitern die ich kenne die wenigsten weg. Woanders ist es halt auch nicht besser.
Kommunikation
Einseitige Kommunikation von oben nach unten, ohne auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen. Es ist halt nicht die kleine Schrauberbude von nebenan, sondern ein Konzern. Hier dürfen die Führungskräfte auf hoher Ebene mitunter keine Empathie zeigen, da hier das Unternehmen an sich und nicht der Mitarbeiter im Fokus steht.
Gleichberechtigung
Frauen in Führungsebenen sind keine Seltenheit, vor allem auf Teamleiterebene.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind Interessant, gerade weil man mit der CGM den Gesundheitsbereich mit gestaltet.