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Bewertungen

101 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 78%
Score-Details

101 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ambitioniertes SaaS-Scale-up im Kulturwandel

3,8
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nachhaltiges Produkt, Remote #1, Perspektive der Industrie, Kolleg:innen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aktueller Culture Clash und ein Mix aus toxischer Positivität und kollektiver Nörgelei. Beides halte ich für nicht zielführend.

Verbesserungsvorschläge

Konsequenter in Entscheidungen werden, Kommunikation weiter und schneller professionalisieren

Arbeitsatmosphäre

Hier treffen aktuell zwei Welten aufeinander: die alte Garde aus der Start-up-Phase und die Neuen, die aus Konzernen und reiferen Unternehmen geholt wurden, um das Scale-up zu professionalisieren. Das ist dringend nötig, löst aber wie jeder Change-Prozess Konflikte aus (das sieht man derzeit auch an Bewertungen von (Ex-)Chargies). Seit diesem Jahr deutlich ergebnisorientierter und ambitionierter – die "Chargie"-Kultur versucht man zu erhalten, das gelingt nicht überall. Feedbackprozesse (PowerUp, Peer Reviews) sind strukturiert, ernst gemeint und im Vergleich zu anderen Unternehmen richtig professionell. Kommunikation besser als vor einem Jahr, aber auf allen Ebenen ausbaufähig – Remote First macht das nicht leichter. Die Führungskräfte haben sehr heterogene Erfahrungswerte. Teilweise sehr gute Leute, teilweise ist noch Entwicklung nötig. Meine Führungskraft unterstützt mich, wo möglich und ich bin ganz happy. Sehr hohes Tempo (zuletzt nochmal angezogen), viel Veränderung, viel Druck. Trotzdem macht es Spaß, was vor allem an den Kolleg:innen liegt. Wer Stabilität sucht, wird hier dennoch nicht glücklich.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist okay – kann immer besser sein, ist aber marktüblich für ein Scale-up. Das Image ist positiv, die Sichtbarkeit wurde allerdings erst in den letzten 12 Monaten richtig aufgebaut. Karrieretechnisch ist man etwas auf Momentum angewiesen: Talente werden gefördert, aber nicht überall gleich konsequent. Ein strukturierter, fairer Ansatz für alle wäre wünschenswert.

Arbeitsbedingungen

Modernes SaaS-Setup, gute Tools, viel Eigenverantwortung – manchmal fast zu viel. Remote First (!) ist Gold wert, gerade jetzt, wo große Techkonzerne ihre Leute zurück ins Büro holen. Ich kenne es anders und bin sehr happy damit. Teams sind bewusst schlank aufgestellt: viel Gestaltungsspielraum, aber spürbare Belastung, wenn Rollen doppelt getragen werden. Überlastung wird adressiert, entsteht aber immer wieder – personelles Backup gibt es kaum. Nachhaltigkeit ist Teil der Unternehmensphilosophie, es wird an einem Nachhaltigkeitsbericht gearbeitet und regelmäßig berichtet. Das Thema ist dem Unternehmen erkennbar wichtig.

Gleichberechtigung

Gut und zunehmend international. Gemischte Teams über alle Erfahrungsstufen, Junior bis Senior werden aktiv entwickelt. Ältere Kolleg:innen sind allerdings rar – mit 30+ gehört man gefühlt schon zu den Älteren. Bei struktureller Diversität in Führungsrollen ist Luft nach oben, aber deutlich besser als in vielen anderen Unternehmen. Man merkt, dass das Thema bei Entscheidungen tatsächlich eine Rolle spielt.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Ein empfehlenswertes Arbeitsumfeld!

4,5
Empfohlen
Ex-FreelancerHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man merkt, dass das gemeinsame Ziel e-Mobilität voran zu bringen hilfreich für die Zusammenarbeit und die Gesamtatmosphäre ist.

Arbeitsatmosphäre

chargecloud hat eine insgesamt sehr gute Unternehmenskultur, in der ein hohes Mass an Kritikfähigkeit und Entwicklungsbereitschaft bis in den obersten Führungskräfte gegeben ist. Als dynamische, wachsende Firma läuft z.B. im Bereich Kommunikation nicht immer alles 100% perfekt, aber man spürt eine ernsthafte Bemühung kontinuierlich besser zu werden.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsbedingungen und Mittel (z.B. auch zur Verfügung gestellte AI-Anwendungen) sind deutlich überdurchschnittlich.

Gleichberechtigung

Eine auf allen Ebenen sehr inklusive und vielfältige Arbeitsumgebung.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Leider entwickelt sich viel in die falsche Richtung ...

2,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es wird versucht, Dinge zu verbessern, z. B. mehr Urlaubstage. Allerdings kam die Erhöhung der Urlaubstage mit der Streichung des Überstundenabbaus, was die Freude darüber etwas getrübt hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- wenig Wertschätzung
- Kritik an bestimmten Entscheidungen oder an eigenen Entscheidungen wird auch schon mal persönlich genommen

Arbeitsatmosphäre

Ich habe einige Zeit (mehrere Jahre) im Unternehmen gearbeitet und hatte das Gefühl, dass sich die Arbeitsatmosphäre mit der Zeit immer weiter verschlechtert hat. Es gab immer mehr Druck, gleichzeitig wurden immer mehr Leute eingestellt, aber die Aufgaben wurden pro Person nicht weniger, sondern eher mehr ...

Work-Life-Balance

Durch 100 % Homeoffice und viele Urlaubstage (32 + Heiligabend & Silvester sowie ein "Cultureday") gut. Allerdings 40-Stunden-Woche, die aber oft länger ist, und wie oben beschrieben verfallen die Mehrstunden zum Ende des Monats.

Karriere/Weiterbildung

Hatte in der ganzen Zeit keine Einzige.

Gehalt/Benefits

Okay, aber könnte mehr sein. Man bekommt regulär 12 Monatsgehälter und je nachdem, wie oft man krank war und ob Gewinne verzeichnet wurden, eine Beteiligung.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen und Kolleginnen sind in der Regel sehr nett.

Vorgesetztenverhalten

Meine mir direkt vorgesetzte Person ist top, alles, was darüber fungiert, ist je nach Person echt schwierig vom Verhalten ...

Kommunikation

Man wird teilweise vor vollendete Tatsachen gestellt. Ein Beispiel war, als am Anfang des Jahres verkündet wurde, dass kein Überstundenabbau mehr möglich ist. Man muss zwar weiterhin seine Stunden minutengenau erfassen, aber wer Überstunden oder Mehrstunden macht und diese nicht innerhalb eines Monats wieder ausgleicht, verliert diese, da das Stundenkonto zum Monatsbeginn auf 0 gesetzt wird.

Interessante Aufgaben

Es wird nie langweilig. Durch die Internationalisierung gibt es auch viele spannende neue Themen.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Es gibt keine Menschlichkeit mehr.

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Versucht wenigstens etwas menschlicher wieder zu sein oder kehrt dann einfach zum "Sie" zurück, das passt dann besser zum Auftreten.

Arbeitsatmosphäre

Seit über einem Jahr kontinuierlich nach unten entwickelt, es geht nur noch um Druck weitergeben und Fingerpointing. Die Werte, die sich chargecloud auf die Fahne schreibt, sind nur noch eine Schauspiel.

Image

Der NPS sagt genug.

Work-Life-Balance

Remote 100%

Karriere/Weiterbildung

Ich warte immer noch seit Jahren auf eine Möglichkeit.

Kollegenzusammenhalt

Der einzige Grund warum die allermeisten noch da sind.

Vorgesetztenverhalten

1 Stern ist noch zu viel, man wird geghostet und das Jahresgespräch ohne Erklärung um mehr als 2 Monate verschoben, nette Worte gibt es sowieso nie.

Kommunikation

Sehr intransparent und es wird sehr viel beschönigt und bei Entscheidungen wird nie Kontext oder ein Grund mitgegeben.

Gehalt/Benefits

Es gibt jetzt mehr Urlaubstage, aber Gehalt ist nachwievor eine Beliebtheits-Ranking.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

10Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ungesunde Arbeitsumgebung durch hohen Wachstumsdruck, fehlende Strukturen und toleriertes Chaos

1,6
Nicht empfohlen
Hat bis 2026 für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

chargecloud bietet aus meiner Sicht einige gute Rahmenbedingungen: 100% Remote Work, eine gute Ausstattung, ein gutes Gehalt, attraktive Benefits und grundsätzlich flexible Arbeitszeiten. Auch die E-Mobility-Branche und das komplexe Produkt fand ich fachlich interessant. Die Kolleg:innen waren für mich eindeutig eine der größten Stärken des Unternehmens. Ich habe viele herzliche, engagierte und fachlich starke Menschen kennengelernt. Umso bedauerlicher fand ich, wie stark die Arbeitsbedingungen und der Führungsstil der C-Suite dieses Potenzial beeinträchtigt haben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Neue Mitarbeitende erhalten aus meiner Sicht sehr schnell ein hohes Maß an Verantwortung, ohne dass ihnen dafür die notwendige Einarbeitung, das Wissen oder ausreichende Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Von neuen Mitarbeitenden wird erwartet, Probleme zu lösen, die teilweise seit Jahren bestehen.

In meinen ersten Wochen habe ich das Wort „Eskalation“ häufiger gehört als das Wort „Einarbeitung“. Eine strukturierte Einarbeitung habe ich letztlich nie erhalten. Besonders problematisch empfand ich den hohen operativen Druck von C-Level-Seite. Prioritäten und Deadlines wurden top-down vorgegeben, obwohl die ausführenden Teams den tatsächlichen Aufwand und die Abhängigkeiten am besten hätten einschätzen können. Im Fokus standen aus meiner Wahrnehmung vor allem kurzfristig sichtbare Deliverables. Zeit in interne Strukturen, Prozesse oder andere Grundlagen zu investieren, wurde aus meiner Wahrnehmung als nachrangig betrachtet und eher als etwas gesehen, das vom eigentlichen Outcome abhält.

Das Thema Ownership wurde bei chargecloud als wichtiger Bestandteil der Arbeitsweise vermittelt. Gleichzeitig erlebte ich häufig eine Diskrepanz zwischen Verantwortung und tatsächlichem Einfluss, ganz im Sinne von „Accountability without Authority“. Man war für das Ergebnis verantwortlich, konnte aber die Rahmenbedingungen dafür nicht selbst gestalten.

Die Kombination aus hohem Druck und enger operativer Steuerung habe ich als belastend erlebt. Es entstand für mich der Eindruck, dass Verantwortung nach unten gegeben, Entscheidungen und Kontrolle aber gleichzeitig stark auf C-Level-Ebene gehalten wurden. Dadurch entstand bei mir zunehmend das Gefühl, ständig rechtfertigen zu müssen, warum bestimmte Dinge nicht wie erwartet umgesetzt werden konnten, obwohl mir für die Umsetzung teilweise Informationen, Ressourcen oder Entscheidungsspielraum fehlten.

Verbesserungsvorschläge

chargecloud befindet sich in einer dynamischen Wachstumsphase. Aus meiner Sicht ist das allerdings keine ausreichende Erklärung für das Ausmaß an Chaos, wechselnden Prioritäten und fehlender Klarheit, die ich während meiner Zeit dort erlebt habe. Mein Eindruck war, dass zugunsten von Geschwindigkeit und sehr ambitionierten Wachstumszielen ein hohes Maß an organisatorischer Unklarheit und operativem Druck über längere Zeit in Kauf genommen wurde. Für mich waren die Mitarbeitenden diejenigen, die die Folgen dieser Strategie im Arbeitsalltag tragen mussten.

Arbeitsatmosphäre

Während meiner Zeit bei chargecloud habe ich die Arbeitsatmosphäre als zunehmend angespannt und belastend erlebt. Es gab aus meiner Wahrnehmung eine hohe Unzufriedenheit und Erschöpfung bei Mitarbeitenden. Gleichzeitig wurde nach außen und auch intern sehr stark positiv kommuniziert. Ich habe viel „Toxic Positivity“ seitens des Managements wahrgenommen: Druck wurde durch positives Reframing emotional abgefedert, aber nicht strukturell gelöst. Die Fluktuation habe ich während meiner Zeit bei chargecloud als auffällig hoch wahrgenommen.

Image

Das externe Image von chargecloud unterscheidet sich aus meiner Sicht deutlich von meiner internen Wahrnehmung. Die Außendarstellung vermittelt ein sehr positives, nahbares und menschliches Bild des Unternehmens. Auf LinkedIn wird viel über Teamgeist, Wachstum, Wertschätzung und eine positive Unternehmenskultur kommuniziert. Für mich wirkte diese Außendarstellung teilweise stark inszeniert, weil sie sich nicht mit der internen Stimmung deckte, die ich während meiner Zeit bei chargecloud erlebt habe.

Work-Life-Balance

Auf dem Papier ist die Work-Life-Balance gut: Remote First und eine hohe zeitliche Flexibilität. In der Praxis wird diese Flexibilität allerdings relativiert, wenn deutlich mehr Arbeit anfällt, als innerhalb einer 40-Stunden-Woche realistisch zu bewältigen ist, und gleichzeitig Deadlines top-down vorgegeben werden. Zusätzliche Arbeitszeit wurde aus meiner Wahrnehmung nur dann als offizielle Überstunden behandelt, wenn sie vorher entsprechend genehmigt worden war.

Kollegenzusammenhalt

Einer der größten Pluspunkte des Unternehmens sind aus meiner Sicht die Mitarbeitenden. Ich habe viele sehr kompetente und engagierte Menschen kennengelernt. Der hohe Druck und die unklaren Zuständigkeiten haben die Zusammenarbeit zwischen den Teams allerdings aus meiner Sicht deutlich erschwert. Durch unklare Rollen und Verantwortlichkeiten wurden Aufgaben teilweise zwischen Teams hin- und hergeschoben oder weitergereicht. Nicht selten landeten diese Themen dann bei Personen oder Teams, die noch nicht lange im Unternehmen waren und entsprechend noch wenig Kontext, Produktwissen oder Standing hatten.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkte Führungskraft habe ich als kompetent und grundsätzlich sehr unterstützend erlebt. Das eigentliche Problem lag für mich weniger auf dieser Ebene als in der Kombination aus Druck und Micromanagement seitens der C-Suite, fehlenden Strukturen und unklaren Verantwortlichkeiten.

Eine einzelne Führungskraft kann diese Rahmenbedingungen nur begrenzt kompensieren. Auch eine gute Führungskraft kann Mitarbeitende nicht dauerhaft vor einem System schützen, in dem Verantwortung, Entscheidungsmacht und Ressourcen nicht zusammenpassen.

Arbeitsbedingungen

Die technischen Rahmenbedingungen wie Remote Work und Ausstattung sind gut. Die organisatorischen Arbeitsbedingungen habe ich dagegen als schwierig erlebt.

Besonders problematisch waren für mich die fehlende Einarbeitung, viele Abhängigkeiten, häufig wechselnden Prioritäten und der hohe Erwartungs- und Umsetzungsdruck. Nach meinem Eindruck hat sich das C-Level sehr viel mit operativen Themen beschäftigt und in deren Ausführung eingegriffen.

Aus meiner Wahrnehmung gab es auf C-Level-Ebene teilweise unterschiedliche Erwartungshaltungen und Interessenskonflikte. Die daraus entstehenden Unklarheiten mussten letztlich von den Mitarbeitenden in der täglichen Arbeit aufgefangen werden.

Kommunikation

Die Kommunikation habe ich als stark top-down geprägt erlebt. Gerade bei Veränderungen und neuen Prioritäten fehlte mir oft die Transparenz darüber, welche Entscheidungen zu welchen Erwartungen führten und wie diese in der operativen Arbeit umgesetzt werden sollten.

9Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Super Arbeitgeber mit Luft nach oben beim Gehalt und Führungsqualitäten

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Work-Life-Balance

Durch flexible Arbeitszeiten (Kernarbeitszeit 9-12, davor und danach kann man im Rahmen gesetzlicher Regeln frei arbeiten) gut, auch gute benefits die die Balance fördern, wie USC, ergonomische HO Ausstattung, Workation bis zu 60 Tage im Jahr und auch durch 32 Urlaubstage sowie einen Culture day im Jahr

Gehalt/Benefits

Nicht das beste Gehalt für meine Branche. Was gut ist sind die gehaltsbänder die kürzlich für alle veröffentlicht wurden auf Basis offizieller Gehälter verschiedener Positionen. Diese sind in seinem Personio Profil einsehbar gekoppelt an die individuelle Kompetenzmatrix seiner Rolle. Dadurch kann man sehen wo auf dem Band man steht und wie „fair“ man bezahlt wird. Das gibt einem außerdem eine gute Grundlage für Feedbackgespräche

Kollegenzusammenhalt

Ich habe bislang mit niemandem Probleme gehabt, alle sind super herzlich, lustig, freundlich und offen für Gespräche!

Vorgesetztenverhalten

Es fehlt an Zeit sich auf das tatsächliche leaden, weiterentwickeln der Mitarbeiter zu fokussieren. Leads sind selber oft sehr überlastet mit operativen Aufgaben, sodass der Punkt gerne liegen gelassen wird.

Arbeitsbedingungen

Alles super. Die Option, MacBooks zu erhalten wäre allerdings echt ein ziemliches Upgrade. Die aktuellen Laptops sind wie ich finde nicht sehr modern und ich persönlich habe immer wieder Probleme mit diesen.

Kommunikation

Die Qualität der Kommunikation hängt stark davon ab mit wem man es zu tun hat. Allgemein finde ich diese aber eher gut im ganzen Unternehmen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Nicht alles gold, was glänzt … 

3,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Während meiner Zeit bei Chargecloud habe ich besonders das Team als sehr unterstützend und wertschätzend erlebt. Der kollegiale Umgang war offen, hilfbereit und von gegenseitigem Respekt geprägt. Meine Arbeit wurde innerhalb des Teams gesehen und positiv aufgenommen, was zu einer angenehmen und motivierenden Arbeitsatmosphäre beigetragen hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Zusammenarbeit auf Führungsebene habe ich als herausfordernd empfunden. Insbesondere fehlte aus meiner Sicht ein ausreichendes Vertrauensverhältnis sowie eine klare, kontinuierliche Kommunikation hinsichtlich Erwartungen und Entwicklungsmöglichkeiten. Dadurch entstand für mich eine gewisse Unklarheit in Bezug auf Prioritäten und Zielsetzungen, was sich letztlich auch auf die Zusammenarbeit ausgewirkt hat.

Verbesserungsvorschläge

Ich würde mir wünschen, dass neue Mitarbeitende durch klare Zieldefinitionen, regelmäßiges Feedback und strukturierte Begleitung unterstützt werden. Ein stärkerer Fokus auf transparente Kommunikation und Vertrauensaufbau zwischen Führungskraft und Teammitgliedern könnte dazu beitragen, Potenziale besser zu entfalten und Missverständnisse zu vermeiden.

Image

Intern wird inzwischen nicht mehr so gut über cc gesprochen

Work-Life-Balance

Ungeschlagen. Remote-First macht's möglich.

Vorgesetztenverhalten

Teilweise kein Vertrauen in Einzelne


Arbeitsatmosphäre

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Wachstumsdrang ohne Rücksicht

3,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

100% Homeoffice, gute Homeoffice-Ausstattung, Arbeitsmittel und Benefits.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Chaos, extremer Performance-Druck, unbeschränkter Wachstumsdrang ohne Rücksicht auf Verluste.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf mit dem Chaos. Der Markt ist nicht so chaotisch, wie wir agieren. Es gibt einen massiven Verbesserungsbedarf beim Produkt. Aber das wird weiterhin beiseite geschoben. KI wird das Problem nicht lösen.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre wird zunehmend schlechter. Intern wird viel gehyped, aber der Druck ist enorm. Die Firma wächst sehr schnell. Es entstehen neue Teams. Aufgaben werde immer weiter aufgeteilt. Prioritäten wechseln sich ständig. Mitarbeiter, die schon länger dabei sind und entsprechend viel Erfahrung haben, leben im ständigen Chaos, weil sie überall gebraucht werden und bei ihnen komplexere Aufgaben abgeladen werden. Trotz der explodierenden Mitarbeiterzahl versucht das Unternehmen weiterhin schnell und "agil" zu sein. Das verursacht Chaos. Kollegen, die sehr lange beim Unternehmen sind, sind entweder mit Burnout ausgefallen oder stehen kurz davor und halten irgendwie durch.

Image

Weder super toll noch super schlecht.

Work-Life-Balance

Wegen der chaotischen Kurs- und Prioritätenwechsel leidet die Work-Life-Balance, es sei denn, man macht pünktlich Feierabend. Dann hat man eine sehr gute Work-Life-Balance. Aber die Aufgaben bleiben dann eben liegen, und man schafft viel weniger.

Karriere/Weiterbildung

Es gab früher Fortbildungsudget pro Person. Jetzt gibt es das nicht mehr. Es gibt jetzt Budget pro Abteilung. Dadurch können manche Personen teuerere Fortbildungen leisten. Andere gehen leider leer aus.

Gehalt/Benefits

Neu eingestellte Kollegen bekommen mehr als die "alten" in der gleichen Position, obwohl die neuen entsprechend kaum Erfahrung mit dem Produkt haben und Jahre brauchen, um angelernt zu werden. Da jetzt verstärkt mit KI gearbeitet wird, schaffen manche Kollegen sehr viel Output. Erfahrung wird nicht belohnt.

Kollegenzusammenhalt

In den Teams ganz gut. Zwischen den Teams naturgemäß weniger.

Vorgesetztenverhalten

Zu mir - gut. Aber es gibt auch Kollegen mit ganz anderen Erfahrungen.

Kommunikation

Wäre gut, wenn nicht immer mehr von oben einfach fallen würde. Management entscheidet Dinge, ohne mit Mitarbeitern zu sprechen. Wennman mitbestimmen kann, dann hat man nur ein sehr kurzes Zeitfenster, wo auf Feedback gewartet wird.

Interessante Aufgaben

Geht so. Teilweise sind die Aufgaben interessant. Die ganz wichtigen Dinge werden nicht in Angriff genommen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

4Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

SkaleUp mit steigender Fluktuation und Remote-Problemen

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung in Köln gearbeitet.

Image

Ist natürlich subjektiv aber es kippt in dem letzten Jahr.

Work-Life-Balance

In dee Theorie flexible Arbeitszeit. In der Praxis wegen den ganzen Meetings und der Erwartung keine Überstunden zu machen (und somit auch keinen Freizeitausgleich zu haben) keine Gleitzeit. Überstunden werden am Ende der Woche gelöscht. Das System warnt bei Überminuten ab Minute 1.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt klassisch Kurse im eLearning die zum Teil Pflicht sind. Es gibt Webinare zu firmenrelevanten Themen.

Gehalt/Benefits

Ich hatte Glück bei Vertragsabschluss. Kollegen berichteten mir etwas anderes.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das was man durch e-Autos gespart wird durch ständige KI Nutzung zu Nichte gemacht (Meinung)

Kollegenzusammenhalt

Ist sicherlich von Team zu Team unterschiedlich. Remote macht vieles kaputt.

Vorgesetztenverhalten

Top-Down Management versteckt hinter Feedbackrunden.

Arbeitsbedingungen

Moderne Hardware. Option auf Homeoffice Ergonomie Ausstattung nach der Probezeit. Seit kurzem besteht nur noch die Wahl zwischen ständig verbuggten Windows oder MacOS Notebooks.

Kommunikation

Es wird kommuniziert aber ständig auf verschiedenen Kanälen. Es ändert sich auch ständig etwas sodass man von Meetings und Informationen erschlagen wird.

Gleichberechtigung

Kollegen berichten von Bevorzugung bestimmter Kollegen.

Interessante Aufgaben

Man dreht sich im Kreis. Es gibt interessante Projekte aber man muss Glück haben diese machen zu dürfen. Wer nicht mit KI arbeitet wird schräg angeschaut. Nutzt man KI wartet man eigentlich nur noch auf Ergebnisse zum Promt und auf ewig lange CI Pipelines.


Arbeitsatmosphäre

Umgang mit älteren Kollegen

3Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Dynamisches Scale-Up mit tollen Möglichkeiten sowie Wachstumsschmerzen

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wertschätzender Umgang, spannendes Produkt

Verbesserungsvorschläge

Freiere Wahl von Soft- und Hardware, pragmatischere Entscheidungsräume

Arbeitsatmosphäre

Teilweise angespannt je nach Abteilung, insgesamt aber positiv

Work-Life-Balance

Es gibt sehr anstrengende Phasen, die aber auch wieder abgefeiert werden; für mich ideal balanciert

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut, macht viel Spaß

Umgang mit älteren Kollegen

Kein Unterschied für mich zu anderen Altersgruppen

Vorgesetztenverhalten

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Führungskraft

Arbeitsbedingungen

Gut ausgestattet, außer dass manche Hardwarevorgaben optimiert werden sollte

Kommunikation

(Etwas zu) Viele Kanäle, Chats, Meetings, aber ich fühle mich sehr gut informiert

Gehalt/Benefits

Ich bin zufrieden, marktüblich

Gleichberechtigung

Sehr ausgewogen, kenne ich aus anderen Firmen teilweise viel männlicher

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich und spannend


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Nadia Kassner, Culture & Brand Experience Manager
Nadia KassnerCulture & Brand Experience Manager

Dear chargie

Thank you for taking the time to share your experience with us.

It’s great to hear that you value the respectful way we work together, the product, and the strong sense of collaboration across teams. We’re also pleased that you experience your role as varied and engaging, and that the work-life balance works well for you, even during more demanding phases.

Your suggestions around greater flexibility in software and hardware choices, as well as more pragmatic decision-making, are well noted and appreciated.

Thank you again for sharing your perspective and for being part of chargecloud.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 101 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird chargecloud durchschnittlich mit 3,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche IT (4 Punkte). 62% der Bewertenden würden chargecloud als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 101 Bewertungen gefallen die Faktoren Gleichberechtigung, Kollegenzusammenhalt und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 101 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich chargecloud als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.