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Bewertungen

39 von 111 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gehalt/Benefits
kununu Score: 3,1Weiterempfehlung: 46%
Score-Details

39 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Dynamisches Scale-up mit viel Gestaltungsspielraum und starken Benefits

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Chargecloud ist für mich ein moderner, flexibler und menschlicher Arbeitgeber mit einer sehr guten Arbeitsatmosphäre.

Die kritischen Bewertungen kann ich teilweise nachvollziehen, sie sollten aber im Kontext betrachtet werden: Chargecloud ist inzwischen auf rund 250 Mitarbeitende gewachsen. Wer ein vollständig durchorganisiertes Umfeld mit fertigen Prozessen und maximaler Planungssicherheit sucht, wird sich bei chargecloud vermutlich nicht immer wohlfühlen. Ein Scale-up ist weder ein kleines Start-up noch ein Konzern - Veränderung und Lernen gehören hier dazu.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Wachstum bringt Dynamik, wechselnde Prioritäten und teilweise noch nicht vollständig etablierte Strukturen mit sich. Kommunikationswege, Zuständigkeiten und langfristige Planung könnten in manchen Bereichen klarer sein.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Klarheit bei Kommunikationswegen, Zuständigkeiten und größeren Veränderungen würde helfen.

Gleichzeitig liegt Verantwortung nicht nur beim Unternehmen. Ich wünsche mir, dass Chargies stärker Eigenverantwortung übernehmen und vorhandene Informationsangebote nutzen.

Kritik ist wichtig, sollte aber konkret und lösungsorientiert sein. Nicht jede fehlende Struktur ist automatisch ein Zeichen für schlechtes Management - in einer Scale-up-Phase entstehen viele Strukturen gerade erst. Schwer nachvollziehbar finde ich, wenn über längere Zeit Bewertungen auf kununu verfolgt und kommentiert werden, während gleichzeitig über hohe Arbeitsbelastung geklagt wird. Konstruktiver wäre es, die eigene Situation aktiv anzusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Insgesamt sollte sich jede Person ehrlich fragen, welches Arbeitsumfeld zu den eigenen Erwartungen passt: maximale Stabilität und fertige Prozesse oder Flexibilität, Gestaltungsspielraum und die Chance, an etwas Wachsendem mitzuwirken. Für mich persönlich überwiegen die Vorteile bei chargecloud klar.

Arbeitsatmosphäre

Sehr wertschätzend und angenehm. Die meisten Chargies sind sehr hilfsbereit, freundlich und ansprechbar. Insgesamt erlebe ich den Umgang miteinander aber als sehr menschlich und respektvoll.

Image

Die aktuellen kununu-Bewertungen prägen aus meiner Sicht ein deutlich negativeres Bild, als ich es erlebe. Kritische Punkte gibt es, aber manche Bewertungen lassen den Kontext der Scale-up-Phase und die positiven Seiten des Unternehmens komplett außen vor und sind einfach nicht differenziert. Viele derjenigen die sich als "alte Garde" bezeichnen haben hier ihren Berufseinstieg gemacht und kennen leider keinen Vergleich geschweige denn was am Arbeitsmarkt oder in anderen Unternehmen abgeht. Es wäre wünschenswert, dass diese Personen nicht hier meckern, sondern kündigen und neue Erfahrungen machen. Manches weiß man wohl erst zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat.

Work-Life-Balance

Sehr gut. 100 % Remote-Arbeit, eine Kernarbeitszeit von 9 bis 12 Uhr und flexible Arbeitszeiten ermöglichen eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Man muss sich allerdings selbst organisieren und klare Grenzen setzen können.

Karriere/Weiterbildung

Für ein Unternehmen dieser Größe gibt es gute Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Es gibt Weiterbildungsbudgets, interne Lernformate wie Charge & Learn und ein Team, das sich gezielt um Entwicklung kümmert. Was möglich ist, hängt natürlich auch vom individuellen Bedarf und der Leistung ab.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist für ein wachsendes Unternehmen grundsätzlich angemessen. Luft nach oben gibt es immer, aber das Gesamtpaket ist durch Benefits wie Workation, Urban Sports, Gesundheitsangebote und Remote-Arbeit sehr attraktiv.

Kollegenzusammenhalt

In meinem direkten Team ist der Zusammenhalt sehr gut. Was ich allerdings schwierig finde: Auf kununu wird teilweise zwischen „alter“ und „neuer Garde“ unterschieden und damit ein Gegensatz zwischen Chargies aufgebaut. Gleichzeitig wird pauschal einer Gruppe die Verantwortung für das schlechte Arbeitsklima zugeschoben. Das finde ich weder fair noch konstruktiv und es gibt mir mit Blick auf den übergreifenden Zusammenhalt zu denken.

Vorgesetztenverhalten

Ich fühle mich durch meine Führungskraft gut informiert und unterstützt. Natürlich läuft nicht immer alles sofort rund, gerade weil die Führungskräfte selbst stark gefordert sind. Entscheidend ist für mich, dass Probleme gesehen werden und der Wille da ist, Dinge zu verbessern.

Kommunikation

Mit dem Wachstum ist die Kommunikation komplexer geworden. Nicht immer sind Wege und Zuständigkeiten klar. Gleichzeitig werden regelmäßig Informationen geteilt, zum Beispiel in Unternehmenssessions. Perfekt ist es nicht, aber deutlich mehr vorhanden, als manche Bewertungen vermuten lassen.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Aufgaben und viel Gestaltungsspielraum. Gerade in der Scale-up-Phase kann man Prozesse mitentwickeln, neue Themen ausprobieren und sichtbar etwas bewegen. Wer gerne gestaltet, findet hier viele Möglichkeiten.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Dynamisches Scale-up mit Vielfalt und Vision

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Wachstum ist schon auch anstrengend und manchmal ist es ein bisschen viel. Wer es ganz ruhig und ohne Änderungen haben will, ist hier falsch.
Wir haben zusätzliche Urlaubstage, es gibt tolle Firmenevents und die Vor-Ort Team-Tage, wo man auch die Chargies aus dem europäischen Ausland trifft, finde ich super.

Verbesserungsvorschläge

Es gibt sehr viele Kommunikationswege, noch zu viele Tools und generell viel zu lesen. Aber daran wird gearbeitet.
Prioritätenänderungen sind manchmal sehr kurzfristig.

Arbeitsatmosphäre

Finde ich grundsätzlich freundlich und wertschätzend. Ich weiß, es wird gerade viel in Frage gestellt, aber ich kann das nicht bestätigen.

Work-Life-Balance

Es ist schon viel zu tun, das kann man nicht leugnen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Büro ist nahezu papierlos, bei Reisen gilt: Bahn first, es gibt grundsätzlich nur E-Autos als Dienstwagen logischerweise.

Karriere/Weiterbildung

Ich finde schon, dass viel für Weiterbildung getan wird. Lernformate für alle zusammen, z.B. wie charge & learn. Es gibt Budgets, die für unterschiedliche Maßnahmen genutzt werden können. Es ist nicht richtig, dass es nur kostenlose Fortbildungen gibt. Ich habe mitbekommen, dass da dieses Jahr einiges gelaufen ist.
Das 360 Grad Feedback im Frühjahr ist richtig aufwändig. Plus eine weitere kleinere Runde später im Jahr. Das müsste die Firma auch nicht machen. Sowas wird scheinbar von den Kolleg:innen übersehen, die sich gerade beschweren.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team, aber auch teamübergreifend, empfinde ich in der Regel als sehr gut. Was hier manche Leute jetzt auf Kununu nahezu orchestriert abziehen, finde ich aber nicht in Ordnung. Reihenweise 1-Sterne Bewertungen, als wäre chargecloud Schlecker oder ein Discounter. Wenn es euch nicht (mehr) gefällt, dann sucht euch was anderes. Oder sprecht es persönlich an.

Umgang mit älteren Kollegen

Mit ist nichts Gegenteiliges aufgefallen.

Vorgesetztenverhalten

Ich kann nicht meckern, meine Führungskraft ist super! Unterstützend gegenüber den Mitarbeitenden, hat Ideen, wie sie den Bereich weiterbringen will.

Arbeitsbedingungen

Das Büro liegt zentral, es gibt eine sehr gute Getränke- und Snackversorgung. Die Dachterrasse ist in der wärmeren Jahreszeit einfach toll für die Mittagspause oder ein Feierabendbier. Parkplätze sind begrenzt, aber das Office ist prima mit der Bahn zu erreichen.
Zuhause hat man die Arbeitsbedingungen ja quasi selbst in der Hand :D

Kommunikation

Kommunikation kann man sicher immer verbessern. Ich finde, es gibt viel Transparenz. Beim monatlichen Pulse werden Insights geteilt, die ich in anderen Firmen nie von der Geschäftsleitung erfahren hätte.

Gehalt/Benefits

Natürlich werden keine Konzerngehälter gezahlt, aber es ist völlig in Ordnung. Und man muss eben das Gesamtpaket betrachten. Es gibt viele, moderne Benefits. Das habe ich noch bei keinem anderen Arbeitgeber erlebt.

Gleichberechtigung

In der Führungsebene könnten noch mehr Frauen vertreten sein, aber grundsätzlich ist man auf einem guten Weg. Ich denke auch schon, dass Unternehmen familienfreundlich ist.

Interessante Aufgaben

In unserem Bereich kommt keine Langeweile auf.

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Sandra Neuhausen, Teamlead People
Sandra NeuhausenTeamlead People

Liebe:r chargie,
danke, dass du dir die Zeit nimmst. Wir freuen uns sehr darüber, dass du so viele Aspekte bei uns als positiv wahrnimmst! Auch deine Hinweise zu Kommunikation und Work-Life-Balance hören wir. Klar, unser Wachstum bringt ordentlich Drive mit – aber genau deshalb arbeiten wir auch kontinuierlich daran, unsere Strukturen und den Austausch weiter zu verbessern. Auch am Thema Umwelt und Karriere sind wir ja dran.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

100 % Homeoffice als einziger Lichtblick mit hoher Druck, wenig Transparenz und Wertschätzung

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Möglichkeit, zu 100 % im Homeoffice zu arbeiten. Für mich ist das ein wesentlicher Grund, weshalb ich weiterhin im Unternehmen bin.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Derzeit erlebe ich eine hohe Arbeitsbelastung und starke Erwartungen. Der damit verbundene Druck wird aus meiner Sicht von der Führung nicht ausreichend aufgefangen, sondern häufig an die Mitarbeitenden weitergegeben. Eine klare und verlässliche Strategie sowie nachvollziehbare Erklärungen für Richtungswechsel fehlen mir.

Das Gehalt empfinde ich im Verhältnis zu den Anforderungen als niedrig. Gleichzeitig sind Überstunden aufgrund der Arbeitslast kaum zu vermeiden. Seit die Arbeitszeitkonten abgeschafft wurden, sehe ich nur noch wenige Möglichkeiten, diese Zeit auszugleichen.

Die wiederholten Kündigungswellen haben die Stimmung spürbar belastet. Viele Mitarbeitende wirken vorsichtiger und bringen sich weniger offen ein. Eine gelebte Fehlerkultur und Vertrauen in die Führung nehme ich derzeit nur eingeschränkt wahr. Auch der Umgang mit den Kündigungen erschien mir nicht immer ausreichend sozial sensibel. Insgesamt fehlt mir spürbare Wertschätzung für die Mitarbeitenden und ihre Arbeit.

Verbesserungsvorschläge

Ich wünsche mir mehr Ehrlichkeit und Transparenz – besonders in der Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitenden. Die Führung sollte direkt mit den Mitarbeitenden sprechen und ernsthaft nachfragen, was hinter ihrer Unzufriedenheit steckt.

Das Unternehmen hat sich vom Start-up zu einer größeren Organisation entwickelt. Mit dem Wachstum kamen viele Veränderungen und neue Führungskräfte hinzu, die aus meiner Sicht nicht immer ausreichend auf ihre Rolle vorbereitet wurden. Geschäftliche Ziele sind wichtig, sollten aber nicht dauerhaft Vorrang vor den Menschen haben. Ohne motivierte und gut unterstützte Mitarbeitende kann sich das Unternehmen langfristig nicht erfolgreich weiterentwickeln.

Arbeitsatmosphäre

Die wiederholten Kündigungswellen und die anhaltende Unsicherheit belasten die Stimmung spürbar. Viele Mitarbeitende wirken vorsichtig und halten sich mit ihrer Meinung eher zurück. Eine offene Fehler- und Gesprächskultur erlebe ich derzeit kaum.

Image

Mein Eindruck aus dem Arbeitsalltag passt nicht immer zu dem Bild, das das Unternehmen nach außen vermittelt. Besonders bei Kommunikation, Wertschätzung und dem Umgang mit Mitarbeitenden sehe ich eine deutliche Lücke.

Work-Life-Balance

Die Arbeitsbelastung und die hohen Erwartungen machen eine gute Work-Life-Balance schwierig. Überstunden sind kaum zu vermeiden. Seit die Arbeitszeitkonten abgeschafft wurden, fehlt mir eine faire und verlässliche Möglichkeit, diese Stunden auszugleichen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere und Weiterbildungsmöglichkeiten erscheinen mir wenig klar und nicht ausreichend greifbar.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfinde ich im Verhältnis zu den Anforderungen und der Arbeitsbelastung als zu niedrig. Das Homeoffice ist ein wichtiger Vorteil, gleicht die schwierigen Rahmenbedingungen für mich aber nicht aus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Fokus auf E‑Mobilität ist grundsätzlich positiv. Nachhaltigkeit sollte aus meiner Sicht jedoch ganzheitlich betrachtet werden: Auch digitale Services und der Einsatz von KI verbrauchen Ressourcen. Ein hoher Tokenverbrauch sollte daher bewusst und effizient gehandhabt werden. Zudem wirft der Umgang mit Kündigungen für mich Fragen zum sozialen Bewusstsein des Unternehmens auf.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist grundsätzlich vorhanden und zählt zu den positiven Seiten. Die hohe Unsicherheit und der Druck belasten jedoch auch das Miteinander.

Vorgesetztenverhalten

Ich erlebe, dass der Druck häufig an die Mitarbeitenden weitergegeben wird, anstatt von der Führung aufgefangen zu werden. Außerdem wirken neue Führungskräfte nicht immer ausreichend auf ihre Aufgaben vorbereitet. Mir fehlen Unterstützung, offene Kommunikation und spürbare Wertschätzung.

Arbeitsbedingungen

Die Möglichkeit, zu 100 % im Homeoffice zu arbeiten, ist für mich ein klarer Pluspunkt.

Kommunikation

Die Kommunikation ist überwiegend Top-down und aus meiner Sicht wenig transparent. Richtungswechsel werden häufig nicht ausreichend erklärt. Ich wünsche mir, dass die Führung direkter mit den Mitarbeitenden spricht und deren Rückmeldungen ernst nimmt, statt sich ausschließlich auf Informationen über mehrere Führungsebenen zu verlassen.

Gleichberechtigung

Dazu habe ich keine ausreichenden konkreten Beobachtungen und würde das Feld leer lassen.

Interessante Aufgaben

Häufige Richtungswechsel und unklare Prioritäten erschweren die Arbeit. Dadurch ist nicht immer nachvollziehbar, worauf der Fokus liegt und welche Aufgaben wirklich Vorrang haben.


Umgang mit älteren Kollegen

9Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Dieses einst großartige Unternehmen ist jetzt verloren

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ich weiß nicht, was passiert ist. Diese Firma war früher großartig, aber jetzt ist es eine Katastrophe. Viele gute Mitarbeiter wurden gefeuert, Bildungsinhalte sind nirgendwo zu finden, Überstunden, Stress, negative Rückmeldungen...

Karriere/Weiterbildung

war schlecht, ist immer noch so

Gehalt/Benefits

Für das, was von dir erwartet wird, viel zu wenig

Arbeitsbedingungen

wirklich schlecht

Kommunikation

sehr mangelhaft


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

7Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Gute Branche, aber aktuell schwierige Zeiten

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Branche Elektromobilität ist spannend und gibt der Arbeit einen echten Sinn, da man zur Energiewende beiträgt. Positiv ist außerdem Remote First, inklusive einer tatsächlich gelebten Remote-Kultur. Was das Ganze aktuell noch trägt, ist aus meiner Sicht vor allem das Team.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aktuell herrscht sehr viel Druck und es gibt hohe Erwartungshaltungen, ohne dass dieser Druck von der Führung abgefedert wird. Er wird eher weitergegeben. Es fehlt eine konsistente Strategie, Richtungswechsel werden häufig nicht erklärt, die Kommunikation ist stark Top-Down und wenig transparent. Das Gehalt ist aus meiner Sicht unterdurchschnittlich, gleichzeitig sind Überstunden durch die hohe Arbeitsbelastung kaum vermeidbar, seit die Arbeitszeitkonten abgeschafft wurden, gibt es aber keine echte Möglichkeit mehr, diese auszugleichen. Durch mehrere Kündigungswellen ist die Stimmung sehr angespannt, viele versuchen eher, nicht aufzufallen, als sich offen einzubringen; eine offene Fehlerkultur und Vertrauen in die Führung erlebe ich kaum noch. Beim Umgang mit den Kündigungen hatte ich nicht den Eindruck, dass sozial sensibel vorgegangen wurde. Insgesamt fehlt mir, auch nach den letzten Personalgesprächen, spürbar die Wertschätzung für die Mitarbeitenden und ihre Arbeit.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz und Ehrlichkeit in der Kommunikation. Insbesondere in schwierigen Phasen, mit echten statt vorgeschobenen Begründungen. Eine klare, konsistente Strategie mit erkennbarer Richtung statt häufiger Kurswechsel. Mehr Enablement und weniger Micromanagement in Teams und Abteilungen, um echten Fortschritt zu ermöglichen.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung ist aktuell sehr angespannt. Durch mehrere Kündigungswellen hat praktisch jedes Team Kolleg:innen verloren. Ich erlebe, dass viele versuchen, nicht aufzufallen, statt sich offen einzubringen. Der Druck aus der Führungsebene wird meiner Wahrnehmung nach kaum abgefedert, sondern eher weitergegeben.

Image

Nach außen wird ein sehr frisches, positives Markenbild gezeichnet. Aus meiner Sicht passt das nicht mehr ganz zum tatsächlichen Stand des Produkts, das an einigen Stellen Modernisierungsbedarf hätte.

Work-Life-Balance

Remote First und die Möglichkeit zur Workation schätze ich sehr. Die Arbeitsbelastung ist aber so hoch, dass Überstunden kaum vermeidbar sind. Seit die Arbeitszeitkonten abgeschafft wurden, gibt es praktisch keine Möglichkeit mehr, diese auszugleichen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsangebote gibt es kaum, Anfragen werden eher zurückgestellt oder auf günstige Alternativen verwiesen. Kompetenzmatrizen für Beförderungen existieren, werden aber aus meiner Sicht uneinheitlich angewendet. Das persönliche Verhältnis zur Führungskraft scheint oft eine größere Rolle zu spielen als objektive Kriterien.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt aus meiner Sicht unter dem Branchenvergleich. Die Benefits (u. a. Bike-Leasing, Zuschüsse über Probonio-App, Zuschuss zur Homeoffice-Ausstattung) finde ich dagegen in Ordnung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt mittlerweile ein Umweltreporting, gleichzeitig wird der Einsatz von KI stark vorangetrieben, ohne dass ich eine größere Reflexion über den Ressourcenverbrauch wahrnehme. Beim Umgang mit den Kündigungen hatte ich nicht den Eindruck, dass sozial sensibel vorgegangen wurde.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams erlebe ich den Zusammenhalt noch als gut. Zwischen Teams und Abteilungen hat er aus meiner Sicht aber gelitten. Durch den Druck entsteht eher Konkurrenzdenken als Zusammenarbeit.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt vergleichsweise wenige ältere Kolleg:innen, Neueinstellungen sind häufiger jünger. Eine fundierte Bewertung fällt mir dadurch schwer.

Vorgesetztenverhalten

Aus meiner Erfahrung geben Führungskräfte Druck eher weiter, als ihn von den Teams fernzuhalten. Blockaden werden selten aktiv beseitigt, eine gezielte Weiterentwicklung der Mitarbeitenden nehme ich kaum wahr. Entscheidungen auf Managementebene wirken auf mich intransparent.

Arbeitsbedingungen

Technische Ausstattung und die zur Verfügung gestellten KI-Tools sind gut. Allerdings gibt es aus meiner Sicht viel Prozess-Overhead für Dinge, die nicht zwingend teamübergreifend geregelt werden müssten, und wenig Autonomie bei der eigenen Arbeitsweise. Remote First wird geschätzt, eine zunehmende Reiseerwartung relativiert diesen Vorteil aber wieder.

Kommunikation

Entscheidungen und Strategiewechsel werden aus meiner Sicht selten nachvollziehbar begründet. Mein Eindruck ist, dass eher beschönigt als offen kommuniziert wird, auch bei schwierigen Themen.

Gleichberechtigung

Der Frauenanteil in Führungspositionen ist aus meiner Wahrnehmung gut. Insgesamt habe ich aber den Eindruck, dass die Diversität zuletzt leicht abgenommen hat.

Interessante Aufgaben

Das Thema E-Mobility finde ich nach wie vor spannend. Durch wegfallende Rollen infolge von Kündigungen verteilt sich die Arbeit aber auf immer weniger Leute, der Fokus auf wirklich interessante Aufgaben geht dadurch verloren.

8Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Sandra Neuhausen, Teamlead People
Sandra NeuhausenTeamlead People

Liebe:r chargie,
vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns zu bewerten. Es freut mich, dass du in vielen wesentlichen Punkten, wie Vorgesetztenverhalten, Work-Life-Balance, Gleichberechtigung, Arbeitsatmosphäre und -bedingungen, zufrieden mit uns bist. Hast du Ideen für Verbesserungen? Dann wende dich gern an unser People Team.
Viele Grüße
Sandra

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Mehrfachbewertung

Holt die Menschlichkeit zurück und seid dankbar für die, die chargecloud zu dem gemacht haben, was es heute ist!!!

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Möglichkeit dauerhaft von zuhause aus arbeiten zu können ist mit Abstand das Argument, was die Menschen noch hält. Daran muss festgehalten werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viel Druck von oben. Nahezu keine Wertschätzung mehr. Sparen auf Kosten der Gesundheit. Es geht nicht darum, keine Veränderungen zu wollen oder unnötig an alten Dingen festhalten zu wollen, aber wieso etwas ändern, was gut lief? Die Dinge beenden, die die Mitarbeitenden dazu bewegt haben zu sagen "Ich habe einen tollen Arbeitgeber." .

Verbesserungsvorschläge

Macht es im Inneren wieder so, wie es einmal war. Da standen noch die Menschen im Vordergrund. Und diese Menschen sind es schließlich, die chargecloud dahin gebracht haben, wo es heute steht. Davon merken diese Menschen nur leider nichts mehr.

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima ist auf einem Nullpunkt angekommen. Kolleg:innen sind unmotiviert, zunehmend genervt und leider auch oft traurig. Derzeit herrscht große Unsicherheit und Angst, der nächste Gekündigte zu sein.

Image

Es wirkt von außen ganz solide. Wie es drinnen aussieht, kann man damit nicht vergleichen

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance definiert sich nicht nur über den Arbeitsweg. Wenn Überstunden zur Regel statt zur Ausnahme gehören, dann leidet die Work-Life-Balance enorm.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen suggeriert die Firma, wie wichtig Nachhaltigkeit ist und versucht es auch umzusetzen, so fair muss man sein. Wenn man aber mehr schaut, wie man schlechte Sustainability-Bilanz kompensiert, statt die Probleme tatsächlich anzugehen, dann ist das nicht der richtige Weg. KI ist richtig und wichtig, aber die Dosierung macht das Gift. Und hier kann man schon von unverhältnismäßigem, übermäßigem Konsum sprechen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung findet bestenfalls kostenlos statt. Dr. Google oder die KI geben einem schließlich alle Antworten, die man für seine Arbeit braucht. Weiterentwicklung findet proaktiv und eigenverantwortlich statt

Kollegenzusammenhalt

Das Einzige was einen noch auffängt, sind die direkten Kolleg:innen, die das Schicksal teilen. Und davon gibt es einige. Aber auch das zieht einen natürlich noch mehr runter. Man spricht nur noch darüber, was nicht gut läuft.

Vorgesetztenverhalten

Nur darauf bedacht, Aufgaben zu delegieren, aber die guten Ergebnisse für sich selbst einzustreichen. Fehler der Vorgesetzten werden dann damit verargumentiert, dass die Mitarbeitenden etwas falsch verstanden haben. Kommunikation von einigen Vorgesetzten gibt es nicht. Fachlich sind einige der Mitarbeitenden auf Vorgesetztenpositionen 0,00 geeignet. Aber hier geht es ja schließlich nur darum zu reden, nicht zu handeln.

Arbeitsbedingungen

Die Hardware ist ausreichend. Nicht mehr und nicht weniger.

Kommunikation

Die leider inzwischen unterirdische Kommunikation tut sein Übriges. Das beginnt ganz oben bei der C-Suite, wo der Ton seit einem Jahr so rau ist, dass Mitarbeitende zunehmend verunsichert werden und einen Druck verspüren, der nicht förderlich für das Wohlbefinden im Job ist. Wenn das Benefit zum Mental-Health mehr und mehr für die Sorgen im Arbeitsalltag genutzt wird, sollte das Alarm genug sein.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittliches Gehalt, was damit verargumentiert wird, dass man Gehaltsbänder professionell hat entwerfen lassen und die auf Marktanalysen basieren. Wenn man sich aber wirklich mit dem Markt vergleicht, ist die Aussage schlichtweg falsch. Gehaltsverhandlungen können so unterbunden werden, da man sich auf den externen Partner beruft. Fragen nach inflationsbedingten Anpassungen werden unkommentiert gelassen oder mit nicht nachvollziehbaren Floskeln beschönigt.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung findet auf gleicher Ebene statt. Die Menschen über einem sind schließlich mehr Wert, als die darunter.

Interessante Aufgaben

Mittlerweile leider kaum noch interessant. Es wurden mal alle mitgerissen und begeistert für diverse Bereiche. Jetzt arbeitet man fast ausschließlich in seiner eigenen Bubble und fühlt sich isoliert.

11Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Viel Unsicherheit, wenig Menschlichkeit

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spannende, grundsätzlich zukunftsorientierte Branche. Remote First und Workation sind echte Pluspunkte. Schade, dass die Unternehmenskultur diese Vorteile inzwischen zunehmend überschattet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Unternehmenskultur hat sich in den letzten Monaten drastisch verschlechtert: der Arbeitsalltag ist geprägt von Top-down-Entscheidungen, ständige Kurswechsel, hoher Druck und wenig Raum für konstruktive Kritik. Gleichzeitig werden bekannte technische und organisatorische Probleme nicht gelöst, während die Verantwortung für Fehler und die Folgen von Managemententscheidungen häufig bei den Mitarbeitenden landet. Der frühere Zusammenhalt hat deutlich gelitten. Die kürzlichen Umstrukturierungen und Kündigungen verstärken dies weiter.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Buzzwords, mehr Klarheit und echte Verantwortung. Entscheidungen transparent erklären, konstruktive Kritik zulassen und Probleme an der Ursache lösen statt sie weiterzureichen.
Gerade in schwierigen Zeiten sollte Führung Orientierung geben und Vertrauen schaffen statt noch mehr Druck aufzubauen.
Und vor allem: Mitarbeitende wieder als Menschen behandeln und nicht nur als Kostenposition.

Die Krise hat nicht nur wirtschaftliche Probleme sichtbar gemacht, sondern vor allem ein erhebliches Führungs- und Vertrauensproblem.

Arbeitsatmosphäre

Deutliche Verschlechterung seit die Geschäftsführung erweitert wurde. Aus einem Unternehmen mit viel Zusammenhalt und Gestaltungsspielraum ist ein Umfeld geworden, das zunehmend von Unsicherheit, Druck und Angst vor der nächsten Kündigungswelle geprägt ist.

Besonders enttäuschend ist der Umgang mit der aktuellen Krise. Mitarbeitende wurden teilweise von heute auf morgen gekündigt. Insbesondere die Art und Weise wie einzelne Trennungen abliefen, ist aus meiner Sicht menschlich kaum zu rechtfertigen. Dies hat viel Vertrauen zerstört.

Zudem wird konstruktive Kritik zunehmend als Problem aufgefasst. Viele Mitarbeitende sagen lieber nichts mehr, weil sie nicht riskieren wollen, als unbequem zu gelten und als nächste dran zu sein. Wenn eine Belegschaft aus Angst schweigt, sollte das Management nicht zuerst die Belegschaft hinterfragen.

Work-Life-Balance

Das Überstundenkonto wurde Anfang 2026 abgeschafft. Stattdessen heißt es jetzt „ergebnisorientiert arbeiten“ und Mehrarbeit noch in derselben Woche ausgleichen. In Phasen hoher Belastung funktioniert das schlicht nicht. Wer dann länger arbeitet, schenkt seine Arbeitszeit her.

Remote First ist weiterhin positiv und verhindert zumindest unnötiges Pendeln.

Karriere/Weiterbildung

Beförderungen sind in der aktuellen Situation nur sehr eingeschränkt möglich. Die eingeführten Kompetenzmatrizen wirken auf dem Papier professionell. In der Praxis bleibt jedoch der Eindruck, dass persönliche Beziehungen zur Führungskraft weiterhin erheblichen Einfluss haben.

Weiterbildungen sind, wenn es sie gibt, meist intern.

Kollegenzusammenhalt

Das war einmal eine große Stärke von chargecloud.
Vor ein bis zwei Jahren gab es einen starken Zusammenhalt über Abteilungsgrenzen hinweg. Man hat gemeinsam Probleme gelöst und füreinander Verantwortung übernommen.
Heute herrscht zunehmend „Jeder rettet sich selbst“. Nach mehreren Kündigungswellen ist die Angst spürbar, selbst der Nächste zu sein. Das zerstört zwangsläufig Vertrauen und Teamgeist.

Vorgesetztenverhalten

Abhängig vom Team.
Einige gute Führungskräfte gibt es noch. Gleichzeitig haben mehrere erfahrene Teamleads das Unternehmen verlassen, die Position gewechselt oder wurden selbst Teil der personellen Veränderungen.
Bei manchen aktuellen Führungskräften entsteht der Eindruck, dass der Druck von oben ungefiltert nach unten durchgereicht wird. Statt Teams zu schützen, Probleme zu lösen und Mitarbeitende zu unterstützen, scheint teilweise der eigene Selbstschutz im Vordergrund zu stehen.

Kommunikation

Wenig Transparenz, kaum Mitgestaltung und zunehmend ein Ton, der eher Druck erzeugt als Vertrauen.
Mitarbeitende werden bei wichtigen Veränderungen häufig vor vollendete Tatsachen gestellt u.a. bei der Abschaffung des Überstundenkontos, Umstrukturierungen oder personellen Veränderungen. Entscheidungen werden kommuniziert, wenn sie offenbar bereits getroffen sind. Eine echte Einbindung oder Möglichkeit zur Mitgestaltung findet aus meiner Meinung nach kaum statt.
Auch sprachlich hat sich die Kommunikation aus meiner Sicht verändert: Der Ton wirkt zunehmend drohend und einschüchternd statt offen, wertschätzend und lösungsorientiert. Gerade in einer ohnehin angespannten Situation trägt diese Art der Kommunikation weiter dazu bei, Vertrauen und Motivation zu verlieren.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittliches Gehalt, einige zusätzliche Benefits wie zB Probonio, Fürstenberg-Institut vorhanden

13Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Vom Traum zum Albtraum? Entscheide selbst!

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich spreche hier ausdrücklich aus der Vergangenheit. Ich habe nie einen besseren Arbeitgeber kennengelernt. Dieser Zusammenhalt in der Firma, vor allem am Standort in Köln. Wir haben zusammen Karneval gefeiert und im Sauerland am Stausee gezeltet. Wir haben mit unseren Vorgesetzten getrunken und offene, ehrliche Gespräche geführt. Wir waren eine Familie. Und jetzt... übenimmt die neue Garde

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen sieht sich selbst als sehr offen gegenüber neuen Technologien. Grundsätzlich trifft das auch zu, jedoch fehlt offenbar das Verständnis dafür, dies sinnvoll und konsequent umzusetzen. Wenn ich mir die KI-Ergebnisse der neuen Garde anschaue, bin ich teilweise sogar in der Lage, die Antworten schneller aus dem Stand zu liefern – und muss zudem feststellen, dass sie in vielen Fällen fehlerhaft sind. Das besorgt mich ehrlich gesagt.

Arbeitsatmosphäre

Wenn ich lesen muss, dass hier angeblich zwei Welten aufeinander treffen, sollte man sich mal fragen, wer denn die Firma mit aufgebaut hat? Und wer jetzt das Wissen mit sich nimmt, wenn diese Personen so plötzlich entlassen werden. Wer hat das schlechte Klima in der Firma zu verantworten, bestimmt nicht die alte Garde.

Work-Life-Balance

Es gibt überdurchschnittlich viel Urlaub. Im Ausland arbeiten ist kein Problem. Überstunden wirst du machen müssen, bekommst du aber nicht vergütet.

Karriere/Weiterbildung

Für die Weiterbildung steht leider keine Zeit zur Verfügung. Wenn Sie hier aufsteigen möchten, bewerben Sie sich entsprechend—die neue Garde bietet grundsätzlich Aufstiegsmöglichkeiten. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Erwartungen nicht zu hoch angesetzt werden sollten. Zudem gilt: Äußerungen oder Kritik sollten ausschließlich mit Bedacht erfolgen. Unter diesen Voraussetzungen sind die Chancen gegeben, Fortschritte zu erzielen.

Gehalt/Benefits

Unter dem Durchschnitt

Kollegenzusammenhalt

Ich habe nie eine Firma kennengelernt, in dieser der Zusammenhalt der Kollegen so gut ist. Das hat bis vor einigen Jahren auch für die Führungsebene gegolten.

Vorgesetztenverhalten

Once upon a time.. dass wir nicht nur per Du waren, wir haben es gelebt, jetzt ist es nur noch erwünscht, wird aber nicht mehr gelebt.

Arbeitsbedingungen

Überstunden werden nicht bezahlt.

Interessante Aufgaben

Das kommt auf deinen Bereich an, ich würde es nicht als uninteressant bezeichnen, aber es ist mehr als stressig und ein Lob bekommst du dafür auch nicht.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Gleichberechtigung

13Hilfreichfinden das hilfreich15Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ambitioniertes SaaS-Scale-up im Kulturwandel

4,1
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nachhaltiges Produkt, Remote #1, Perspektive der Industrie, Kolleg:innen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aktueller Culture Clash und ein Mix aus toxischer Positivität und kollektiver Nörgelei. Beides halte ich für nicht zielführend.

Verbesserungsvorschläge

Konsequenter in Entscheidungen werden, Kommunikation weiter und schneller professionalisieren

Arbeitsatmosphäre

Hier treffen aktuell zwei Welten aufeinander: die alte Garde aus der Start-up-Phase und die Neuen, die aus Konzernen und reiferen Unternehmen geholt wurden, um das Scale-up zu professionalisieren. Das ist dringend nötig, löst aber wie jeder Change-Prozess Konflikte aus (das sieht man derzeit auch an Bewertungen von (Ex-)Chargies). Seit diesem Jahr deutlich ergebnisorientierter und ambitionierter – die "Chargie"-Kultur versucht man zu erhalten, das gelingt nicht überall. Feedbackprozesse (PowerUp, Peer Reviews) sind strukturiert, ernst gemeint und im Vergleich zu anderen Unternehmen richtig professionell. Kommunikation besser als vor einem Jahr, aber auf allen Ebenen ausbaufähig – Remote First macht das nicht leichter. Die Führungskräfte haben sehr heterogene Erfahrungswerte. Teilweise sehr gute Leute, teilweise ist noch Entwicklung nötig. Meine Führungskraft unterstützt mich, wo möglich und ich bin ganz happy. Sehr hohes Tempo (zuletzt nochmal angezogen), viel Veränderung, viel Druck. Trotzdem macht es Spaß, was vor allem an den Kolleg:innen liegt. Wer Stabilität sucht, wird hier dennoch nicht glücklich.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist okay – kann immer besser sein, ist aber marktüblich für ein Scale-up. Das Image ist positiv, die Sichtbarkeit wurde allerdings erst in den letzten 12 Monaten richtig aufgebaut. Karrieretechnisch ist man etwas auf Momentum angewiesen: Talente werden gefördert, aber nicht überall gleich konsequent. Ein strukturierter, fairer Ansatz für alle wäre wünschenswert.

Arbeitsbedingungen

Modernes SaaS-Setup, gute Tools, viel Eigenverantwortung – manchmal fast zu viel. Remote First (!) ist Gold wert, gerade jetzt, wo große Techkonzerne ihre Leute zurück ins Büro holen. Ich kenne es anders und bin sehr happy damit. Teams sind bewusst schlank aufgestellt: viel Gestaltungsspielraum, aber spürbare Belastung, wenn Rollen doppelt getragen werden. Überlastung wird adressiert, entsteht aber immer wieder – personelles Backup gibt es kaum. Nachhaltigkeit ist Teil der Unternehmensphilosophie, es wird an einem Nachhaltigkeitsbericht gearbeitet und regelmäßig berichtet. Das Thema ist dem Unternehmen erkennbar wichtig.

Gleichberechtigung

Gut und zunehmend international. Gemischte Teams über alle Erfahrungsstufen, Junior bis Senior werden aktiv entwickelt. Ältere Kolleg:innen sind allerdings rar – mit 30+ gehört man gefühlt schon zu den Älteren. Bei struktureller Diversität in Führungsrollen ist Luft nach oben, aber deutlich besser als in vielen anderen Unternehmen. Man merkt, dass das Thema bei Entscheidungen tatsächlich eine Rolle spielt.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Auf dem absteigenden Ast, es muss sich dringend etwas ändern

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

100 % Remote arbeiten, spannendes Produkt, das aber in die Jahre gekommen ist und viel Altlast mit sich trägt (und daher dringend modernisiert werden muss)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Im Laufe der letzten 6-12 Monaten geht es immer weiter bergab. Personal wird in vielen Abteilungen konsolidiert, obwohl es sowieso schon fehlt. KI kann nur ein Hebel sein, wenn man ihn auch so nutzt und nutzen kann im Unternehmen (was nicht der Fall ist aufgrund fehlender Prozesse und Standardisierungen sowie operativen Personal). Insbesondere die zunehmend toxische Stimmung und der anhaltende Druck von Führungskräften auf jeder Ebene sind wirklich schwierig für viele Mitarbeitende und lähmen Veränderungsprozesse, die dringend nötig sind, um ein zukunftsfähiges Produkt zu entwickeln.

Verbesserungsvorschläge

Wenn es so weitergeht, werden viele weitere Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Anstatt immer mehr Aufgaben (und damit auch Druck, Deadlines, Stress usw.) den übrig gebliebenen Mitarbeitenden zu überlassen, sollte am System selbst gearbeitet werden. Nicht (noch) mehr Führungsebenen und -personal (und mehr Kontrolle/Druck von oben) statt weniger operativ tätige Personen (mit mehr Verantwortung für ihre Arbeit), sondern genau das Gegenteil.

Arbeitsatmosphäre

Deutliche Verschlechterung in den letzten 6 Monaten, Trend leider negativ. Zunehmend Druck statt Kooperation.

Gehalt/Benefits

Weiterbildung findet quasi nicht statt, außer interne Wissens-Meetings. Weiterentwicklungsperspektiven sind recht starr und eindimensional.

Arbeitsbedingungen

100 % Remote ist top, Hardware ist leider wirklich nicht gut und extrem langsam.

Gleichberechtigung

Ist okay, keinerlei Veränderung (positiv/negativ).


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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