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Bewertung

Professionelles Image, aber enttäuschendes Management und unfaire Behandlung von Freelancern

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Cheil Germany GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

– Das Management wirkt oft unorganisiert und überfordert, was die Projektabläufe negativ beeinflusst.
– Es fehlen klare Verantwortlichkeiten und transparente Kommunikation – sowohl intern als auch gegenüber externen Dienstleistern.
– Prozesse sind chaotisch, Entscheidungen werden spät oder widersprüchlich getroffen, was zu Frustration führt.
– Eine professionelle Führungs- und Feedbackkultur, die für den Projekterfolg wichtig ist, fehlt komplett.

Verbesserungsvorschläge

– Projektmanagement strukturieren und Zuständigkeiten klären
– Faire und transparente Kommunikation mit Freelancern
– Rechtzeitige Bereitstellung von Arbeitsmitteln
– Bezahlung erbrachter Leistungen sicherstellen
– Umgang mit Änderungen und Problemen partnerschaftlich gestalten

Arbeitsatmosphäre

Die Zusammenarbeit war von Unsicherheit geprägt. Projektziele wurden mehrfach verschoben, Absprachen waren teilweise widersprüchlich oder unklar. Rückmeldungen kamen oft verzögert oder gar nicht. Der Umgangston war zwar sachlich, aber distanziert.

Kommunikation

Die Kommunikation war durch Sprachbarrieren zusätzlich erschwert. Meetings fanden auf Englisch statt, allerdings war die Verständlichkeit einzelner Teammitglieder oft stark eingeschränkt, was die Zusammenarbeit verkomplizierte.

Vorgesetztenverhalten

Die Projektverantwortlichen wirkten in vielen Situationen überfordert oder unentschlossen. Es gab weder klare Zieldefinitionen noch nachvollziehbare Entscheidungen bei Scope-Änderungen.

Besonders kritisch war, dass Feedback nur einseitig gegeben wurde – ohne Dialog oder Chance zur Nachbesserung. Statt gemeinsamer Lösungsfindung wurde kurzfristig entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden – obwohl ich mich flexibel gezeigt und mich auf die neuen Anforderungen bereits eingestellt hatte.

Insgesamt fehlte es an Führung, Klarheit und Verantwortung. Gerade im Umgang mit externen Kräften hätte ich mir mehr Professionalität und Dialogbereitschaft gewünscht.

Arbeitsbedingungen

Die technischen Rahmenbedingungen waren nicht zufriedenstellend. Die für die Arbeit notwendige Hardware (veraltetes MacBook) wurde mir erst rund zwei Wochen nach dem offiziellen Projektstart zur Verfügung gestellt – produktives Arbeiten war bis dahin nicht möglich.

Auch der Zugang zu Systemen (z. B. Jira) und projektkritischen Informationen war anfangs unklar oder verzögert.

Insgesamt fehlte es an Vorbereitung und Verantwortungsgefühl gegenüber externen Mitarbeitenden. Die Arbeitsbedingungen wirkten improvisiert – kein professionelles Setup für ein komplexes IT-Projekt.

Gehalt/Benefits

Obwohl ich meine Leistungen im Rahmen des Projekts vollständig erbracht und dokumentiert habe, wurde die vollständige Bezahlung durch den Auftraggeber verweigert. Eine Nachbesserung wurde mir nicht ermöglicht, ein zuvor angebotener Kompromissvorschlag (Teilvergütung) wurde ebenfalls abgelehnt.

Während einer vierwöchigen Projektunterbrechung habe ich ohne Vergütung an Meetings teilgenommen, Dokumente erstellt und auch andere Projekte abgesagt, da mir der Erfolg dieses Projekts wichtig war.

Erst nach deutlicher schriftlicher Mahnung und der Androhung rechtlicher Schritte erfolgte die Auszahlung durch die Plattform, über die das Projekt abgewickelt wurde – nicht aus eigener Initiative des Unternehmens.

Aus meiner Sicht ein inakzeptabler Umgang mit geleisteter Arbeit. Wer externe Kräfte engagiert, trägt Verantwortung – auch für die ordnungsgemäße Vergütung bereits erbrachter Leistungen.

Image

Das Image nach außen mag stark wirken, die Realität im Projektalltag war in meinem Fall leider das Gegenteil: schlechte Organisation, fehlende Verantwortung und kein verlässlicher Umgang mit Freelancern.

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