Bei ChemCon wird sich langfristig nichts ändern – eher zum Schlechteren als zum Besseren.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Team bei ChemCon ist äußerst freundlich, hilfsbereit und kollegial – oft der Hauptgrund, warum man gerne im Unternehmen arbeitet. Besonders spannend sind die abwechslungsreichen Arbeitsfelder: Durch das breite Geschäftsfeld und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern ergeben sich immer wieder neue Herausforderungen und interessante Aufgaben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führung und Verhalten der Geschäftsführung: Entscheidungen oft undurchsichtig, Kritik wird nur schwer angenommen, es herrscht ein Klima der Vorsicht und Angst, der Geschäftsführung zu widersprechen.
Kommunikation: Interne Kommunikation ist schleppend, Meetings oft lang und ohne klare Ergebnisse, externe Kommunikation könnte strukturierter sein.
Arbeitsbedingungen: Veraltete Programme und teilweise unklare Büro- und Laborkonzepte erschweren die Arbeit. Labore sind teilweise modern, könnten aber in einzelnen Bereichen besser ausgestattet sein.
Weiterbildung und Karriere: Offiziell beworbene Weiterbildungen werden selten umgesetzt, Beförderungen sind schwer erreichbar, selbst für langjährige Mitarbeitende.
Work-Life-Balance: Homeoffice-Regelungen nicht einheitlich umgesetzt, flexible Arbeitszeiten variieren je nach Abteilung oder Vorgesetztem.
Gehalt und finanzielle Anreize: Gehalt deutlich unter Branchendurchschnitt, keine Boni, Weihnachtsgeld oder Gewinnbeteiligung; gerade in Freiburg spürbar.
Image und Reputation: Führungsstil teilweise in akademischen und industriellen Kreisen bekannt, langsame Kommunikation beeinträchtigt das Unternehmensimage.
Verbesserungsvorschläge
Das Team bei ChemCon ist ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und kollegial – oft der Hauptgrund, warum man hier länger bleibt. Gleichzeitig gibt es Verbesserungsbedarf auf Führungsebene: Ein Klima der Vorsicht gegenüber der Geschäftsführung führt häufig zu einer Ja-Sager-Mentalität, wodurch Veränderungen erschwert werden. Eine offenere Feedbackkultur und transparente Entscheidungsprozesse wären wünschenswert.
Die interne Kommunikation ist schleppend, Meetings oft lang und ohne klare Ergebnisse, und auch die externe Kommunikation könnte strukturierter sein. Effizientere Abläufe und regelmäßige Updates würden die Zusammenarbeit deutlich verbessern.
Arbeitsbedingungen und Ausstattung sind teilweise modern, aber nicht einheitlich. Veraltete Programme und teils unklare Büro- und Laborkonzepte erschweren die Arbeit. Eine Modernisierung von IT und Laboren sowie klare Konzepte für Räume wären sinnvoll.
Weiterbildung und Karrierechancen sind begrenzt. Beförderungen und offizielle Weiterbildungsprogramme werden selten umgesetzt, auch für langjährige Mitarbeitende. Transparente Karrierepfade, Mentoring und konkrete Weiterbildungsangebote könnten die Motivation erhöhen.
Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice sind möglich, werden aber nicht immer einheitlich umgesetzt. Das Gehalt liegt unter Branchendurchschnitt, Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld oder Boni gibt es nicht.
Positiv hervorzuheben ist das internationale, diverse Team und die hohe fachliche Qualität des Unternehmens. Insgesamt hat ChemCon ein starkes Team und ein gutes Leistungsportfolio, könnte aber durch Verbesserungen in Führung, Kommunikation, Arbeitsbedingungen, Weiterbildung und Vergütung die Mitarbeitendenzufriedenheit deutlich steigern.
Arbeitsatmosphäre
Das Team ist wirklich großartig – hilfsbereit, freundlich und kollegial. Leider herrscht gleichzeitig ein spürbares Klima der Angst, dem Geschäftsführer zu widersprechen. Das führt oft dazu, dass Probleme nicht offen angesprochen werden und sinnvolle Veränderungen ausbleiben.
Image
Das Unternehmen hat einen guten Ruf, vor allem für Qualität und Fachwissen. Der Führungsstil ist jedoch in Universitäten und lokalen Health-Industrie-Kreisen bekannt, und durch langsame Kommunikation leidet das Ansehen in der Industrie.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich in Ordnung – Gleitzeit und Homeoffice sind möglich, und auf private Situationen wird oft Rücksicht genommen. Leider hängt es jedoch stark von der jeweiligen Führungskraft ab, wie flexibel diese Möglichkeiten tatsächlich genutzt werden dürfen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten werden offiziell beworben, werden in der Praxis jedoch nur selten umgesetzt. Auch Karriereschritte sind schwer erreichbar, und selbst langjährige Mitarbeitende erhalten kaum Beförderungen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist im Branchenvergleich sehr niedrig – besonders angesichts der hohen Lebenshaltungskosten in Freiburg. Es gibt keine zusätzlichen Leistungen wie Weihnachtsgeld oder Boni. Bei anderen lokalen Arbeitgebern sind Gehälter von 40–50 % mehr keine Seltenheit.
Kollegenzusammenhalt
Das Team ist großartig – engagiert, herzlich und oft der einzige Grund, warum man bleibt. Leider steht das Verhalten der Geschäftsführung gegenüber den Mitarbeitenden manchmal im starken Gegensatz dazu und wirkt wenig respektvoll. Das trübt die ansonsten tolle Teamatmosphäre.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist fair und respektvoll. Es werden sowohl junge als auch erfahrene Mitarbeitende eingestellt, ohne dass Altersunterschiede eine Rolle spielen.
Vorgesetztenverhalten
Die direkten Vorgesetzten sind menschlich top und haben meist ein offenes Ohr. Leider fehlt es oft an klarer Führung oder strukturierter Einarbeitung. Das Verhalten der Geschäftsführung ist dagegen häufig unangemessen und sorgt für Unzufriedenheit im Team.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen wirken an vielen Stellen veraltet. Alte Software und Systeme führen oft zu unnötigen Hürden. Büros werden zwar renoviert, aber ohne klares Konzept. Die Labore sind größtenteils modern, doch es fehlt teilweise an ausreichender Geräteausstattung.
Kommunikation
Die Kommunikation ist insgesamt ausbaufähig. Viele Meetings sind lang und ohne klaren Nutzen, und es fehlt an einer offenen Diskussionskultur. Auch die externe Kommunikation wirkt oft unkoordiniert und wenig professionell.
Gleichberechtigung
Das Team ist jung, international und vielfältig. Es gibt mehrere Frauen in Führungspositionen – etwas, das man in der konservativen Pharmabranche selten sieht. Ein echtes Plus in Sachen Gleichberechtigung.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind vielfältig und spannend – es wird nie langweilig. Dank des breiten Geschäftsfelds und der vielen Partnerunternehmen gibt es immer wieder neue Themen. Wenn man in seiner Abteilung nicht glücklich ist, hat man gute Chancen, intern etwas anderes zu machen.