Organisatorisches Chaos – von Professionalität keine Spur.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Keine positiven Aspekte vorhanden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das absolute Fehlen von Struktur und Prozessen, gepaart mit eklatantem Führungsversagen. Ein Arbeitsalltag, der sich ausschließlich durch planloses Reagieren definierte. Hinzu kommt eine völlig überforderte Personalabteilung (HR), die absurderweise gleichzeitig für den Datenschutz zuständig ist – ein massiver organisatorischer Interessenkonflikt. Die eigentliche Personalarbeit bleibt sehr oft komplett auf der Strecke, da offenbar alles andere wichtiger behandelt wird, als den eigentlichen Kernaufgaben professionell nachzugehen.
Verbesserungsvorschläge
Dringende Implementierung grundlegender IT-Governance, klarer Verantwortlichkeiten und verbindlicher Workflows. Das Management muss anfangen, strategisch zu führen, anstatt das tägliche Chaos lediglich reaktiv zu verwalten.
Arbeitsatmosphäre
Ein von grundlegendem Chaos geprägtes Arbeitsumfeld. Strukturiertes Arbeiten war durch die ständige organisatorische Unruhe praktisch nicht umsetzbar.
Kommunikation
Extrem mangelhaft. Es fehlte jeglicher strukturierte Informationsfluss. Technische und strategische Entscheidungen wurden nicht transparent kommuniziert.
Kollegenzusammenhalt
Durch die allgegenwärtige Frustration und fehlende Führung agierte jeder als Einzelkämpfer. Ein koordiniertes Teamwork existierte nicht.
Work-Life-Balance
Das einzig positive war das Home-Office, dass zum Schluss hin ausgesetzt wurde, da Kontrolle und Micro Management wichtiger war.
Vorgesetztenverhalten
Absolut unstrukturiert. Aus meiner Sicht mangelte es gravierend an Führungskompetenz, strategischer Planung und Rückhalt bei kritischen IT-Entscheidungen.
Interessante Aufgaben
Das theoretische Potenzial für spannende Infrastruktur-Themen ging im unkoordinierten Tagesgeschäft restlos unter. Man wurde faktisch unter Wert verkauft und war gezwungen, sich tagtäglich mit redundanten, vermeidbaren Fehlern zu beschäftigen, anstatt moderne Lösungen zu implementieren.
Gleichberechtigung
Völlige Intransparenz bei Entscheidungen und Zuweisungen.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige fachliche Expertise und Berufserfahrung wurden weder gewürdigt noch strategisch genutzt.
Arbeitsbedingungen
Eine desolate interne Prozesslandschaft. Die notwendigen administrativen Rahmenbedingungen und Workflows für einen stabilen und professionellen IT-Betrieb fehlten völlig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen hin wurde es so verkauft aber Konzepte oder echtes Engagement in diesem Bereich waren faktisch nicht existent.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung stand in absolut keinem akzeptablen Verhältnis zu der nervlichen Belastung durch das permanente Chaos.
Image
Die Außendarstellung weicht extrem von der desolaten internen Realität ab.
Karriere/Weiterbildung
Fachliche Weiterentwicklung fand nicht statt. Die tägliche Arbeit erstickte restlos im operativen Chaos.