cimt AG als Arbeitgeber

cimt AG

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Ein Mitarbeiter hat diesen Arbeitgeber mit 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Kann gut sein, muss es aber nicht.

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich IT bei cimt ag in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Flexibilität, die meisten Kollegen, Homeofficemöglichkeiten sowie die faire Überstundenregelung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Undurchsichtigkeit von Entscheidungen, das Verhalten der Vorgesetzten, relativ schlechte Bezahlung, fehlende Aufstiegschancen, fehlende Weiterbildung und Zertifizierung.

Verbesserungsvorschläge

Tats√§chlich zu all den sch√∂nen Sachen zu stehen, die in den Bewerbungsgespr√§chen versprochen werden, w√§re ein Anfang. F√ľr mich m√ľssen Kollegen mit F√ľhrungsverantwortung besser geschult werden. Und es sollte eine wirklich neutrale Stelle geben, an die man sich bei Problemen wenden kann.

Arbeitsatmosphäre

Die cimt ag hat mich damals mit einer guten Arbeitsatmosph√§re gelockt, und gerade am Anfang hat es durchaus gestimmt, was sie versprachen. Im Laufe der Zeit haben sich die Aussagen aber als veraltet oder als Plattit√ľden herausgestellt. Die Kollegen sind gr√∂√ütenteils sehr nett, h√§ngen aber gerne in Gruppen rum. Neuank√∂mmlingen wird der Einstieg hier nicht leicht gemacht. In manche "Kreise" kann man nur √ľber richtige Projekte mit den richtigen Kollegen zusammen aufsteigen, und hier hat man wenig bis keinen Einfluss. Entscheidungen werden ausschlie√ülich von den Chefs getroffen, die n√§chste F√ľhrungsebene weicht klaren Aussagen gerne aus, aufgrund von fehlender Handlungsgewalt. Entscheidungen lassen sich oft nicht nachvollziehen.

Aktuell verlassen viele meiner ehemaligen Kollegen diese Firma, viele aus den gleichen Unzufriedenheiten heraus wie ich.

Image

Kaum jemand kennt die cimt. Und wenn dann eher von "fr√ľher".

Work-Life-Balance

Die cimt ag ist ein Consulting Unternehmen. Die Arbeit findet oft beim Kunden statt. Diese sitzen haupts√§chlich in Hamburg und Umgebung, aber auch zum Beispiel in Berlin. Bei der cimt Consulting AG sind Reisezeiten Arbeitszeiten und voll anrechenbar. 40h sind die Wochenarbeitszeit. √úberstunden werden mit Bonus ausgezahlt. Das habe ich immer als gro√üz√ľgig empfunden.

Es gibt in Absprache gerne die M√∂glichkeit f√ľr Homeoffice-T√§tigkeiten. Ein entsprechender Eintrag im Arbeitsvertrag erleichtert die Abrechnung des heimischen B√ľros sehr.

Kinderlose Singles scheinen √∂fter unterwegs zu sein, als zum Beispiel die M√ľtter kleiner Kinder. Auf pers√∂nliche W√ľnsche wird jedoch sowohl beim Einen als auch beim Anderen relativ wenig R√ľcksicht genommen. Durch die √úberstundenregelung kann der Erste somit mehr Geld (und somit Boni) verdienen als die Zweite.

Es wird erwartet in Zeiten, zu denen es nötig ist, mehr zu arbeiten. Insbesondere, wenn die Firma diese Arbeitszeit beim Kunden in Rechnung stellen kann.

Karriere/Weiterbildung

Es ist eine flache Hierarchie. Es gibt keine Möglichkeit aufzusteigen. Die Plätze auf der nächsten Stufe sind schließlich besetzt. Man kann das mögen...
Es gibt fast ausschließlich interne Ausbildungen mit sehr unterschiedlicher Qualität. Das eigene Engagement wird hier erwartet. Offizielle SAP Zertifikate können die Wenigsten erwerben. In meiner Zeit hat niemand den vom Staat zugesicherten Bildungsurlaub genutzt.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist vergleichsweise gering. Es gibt hier auch im Laufe einer Karriere wenig Verhandlungsspielraum. Die Kollegen bleiben eher nicht wegen des Geldes, sondern weil sie sich wohl f√ľhlen.
Es gibt 30 Urlaubstage, eine faire Überstundenregelung und die Chance pro Jahr 10 zusätzliche Urlaubstage zu bekommen. Bei denen ist es jedoch so, dass jeder Krankheitstag (egal ob mit AU oder ohne, auch die Krankheitstage der Kinder zählen hier hinzu) einen Tag weniger zusätzlichen Urlaub bedeutet. Mit der Konsequenz, dass Kollegen sich auch gerne mal krank zur Arbeit schleppen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Neutral. Hier wird das umgesetzt was zur Kostenminierung der Firma passt.

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte ganz wunderbare Kollegen, aber ich hatte mehr Kollegen, denen man nicht vertrauen sollte. Im Zweifel wurden bewusst falsche Informationen gestreut, um selber besser da zu stehen. Das ist besonders bei einem gewissen Machtgefälle der Fall gewesen. Eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre konnte so nur manchmal entstehen. Es kam vor allem darauf an, wo man mit wem zusammen eingesetzt war.

Umgang mit älteren Kollegen

Diese sind meist schon seit Unternehmensgr√ľndung in der cimt und dementsprechend erfahren und geachtet. "Neue" √§ltere Kollegen wurden zumindest in meiner Zeit nicht angestellt.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe schlechte Erfahrung mit den Vorgesetzen gemacht. Sowohl auf Projekt-, wie auch auf Teamleiterebene. F√ľr mich ist das Verhalten hier oft das Allerletzte gewesen und mein Hauptgrund, dass ich gewechselt habe. All das Reden von der gegenseitigen Unterst√ľtzung und den offenen T√ľren haben sich f√ľr mich als nicht wahr erwiesen.
Auf Vorschläge wurde nie eingegangen, es wurde vertröstet, wenn es geholfen hat und aus dem Hinterhalt ohne Vorwarnung angegriffen. Gerade aus heutiger Sicht weiß ich, dass ich ständig unter Stress wegen dieser Taktiken stand und bin einfach nur froh, dem nicht länger ausgeliefert zu sein.

Arbeitsbedingungen

Das B√ľro ist mitten in Hamburg in Laufn√§he zum Bahnhof gelegen. Es gibt einige wenige 4er B√ľros und ansonsten Gro√üraumb√ľros. Nur die Basis, Sekretariat und Chefs haben eigene feste Pl√§tze. Bei den anderen gilt, wer zuerst kommt...
Die Tische lassen sich elektronisch hoch und runter fahren und hier an die eigenen Bed√ľrfnisse anpassen.
Die Computer, Bildschirme etc. sind recht aktuell.

Die Bel√ľftung ist schwierig. Direkt neben einer mehrspurigen Stra√üe l√§sst es sich im Hochsommer schlecht l√ľften. Auch wenn es keine Klimaanlage gibt.

Kaffee, Tee und Wasser werden gestellt. Es gibt f√ľr alle Kollegen einen K√ľhlschrank und eine Mikrowelle. Hier kann es besonders mittags auch aufgrund der begrenzten R√§umlichkeiten zu Wartezeiten kommen. Generell gehen die Kollegen eher zusammen in Gr√ľppchen essen.

Kommunikation

Es gibt Quartalsmeetings bei denen √ľber aktuelle Themen informiert wird. Wirklich wichtige Dinge erf√§hrt man √ľber den Flurfunk Monate vor den offiziellen Informationen. Es gibt wenige schriftliche Informationen. Ich hatte oft das Gef√ľhl, dass das Absicht war, um nicht verbindlich sein zu m√ľssen.

Gleichberechtigung

Es gibt m√§nnliche und weibliche Berater aller Altersstufen. Neu eingestellt werden eher junge Kollegen. Es wird sich um Gleichbehandlung bem√ľht, dass hilft aber nicht gegen Grenzen im Kopf bei den Vorgesetzen. Ich hatte oft das gef√ľhlt hier gegen W√§nde zu reden.

Interessante Aufgaben

Das kommt ganz auf das Projekt an, in das man verkauft wurde. Es kann sehr gut sein, oder auch nicht. Der eigene Einfluss ist begrenzt. Die verwendeten Technologien eher älter.

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe/r Kollege/in,

vielen Dank f√ľr Dein offenes Feedback.
Wir werden die in Deinem Kommentar angesprochenen Punkte detailliert auswerten und im Kollegenkreis diskutieren, um einen möglichen Verbesserungsbedarf zu definieren und passende Maßnahmen in die Wege zu leiten.
Wir h√§tten uns sehr gefreut, wenn wir Dein Feedback pers√∂nlich h√§tten besprechen k√∂nnen und stehen Dir gerne noch im Nachhinein jederzeit f√ľr ein pers√∂nliches Gespr√§ch zur Verf√ľgung.

Wir w√ľnschen Dir f√ľr Deine Zukunft alles Gute.

Viele Gr√ľ√üe
Sina Breskas