98 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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98 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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98 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Dass die Vorurteile, die man möglicherweise gegenüber Großkanzleien im Vorfeld hat, nicht bestätigt werden bzw. Clifford Chance sich im Vergleich zu anderen Großkanzleien durch den ausgeprägten Teamgeist und das offene sowie (im positivsten Sinne) lockere Miteinander besticht.
Trotz der für Großkanzleien typischen, hierarchisch geprägten Strukturen, ist die Arbeitsatmosphäre über die verschiedenen Bereiche (legal wie non-legal) hinweg sehr angenehm, nahbar und "locker", was für diese Branche nicht selbstverständlich ist. Eigeninitiative sowie Engagement werden geschätzt und neue Ideen/Konzepte finden Anklang. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine Großkanzlei ein herausforderndes (fachlich sowie persönlich) Umfeld darstellt; allerdings bietet genau dieses Umfeld die Möglichkeit sich innerhalb kürzester Zeit immens weiterzuentwickeln und (insbesondere als Junior) eine enorme Lernkurve zu durchlaufen. Eigeninitiative, beispielsweise beim Aufbau eines kanzleiweiten Netzwerks, ist gefragt und findet durchaus Anerkennung. Der Ausbau des bereichsübergreifenden Frauen-Netzwerks bietet wertvolle Möglichkeiten sich zu vernetzen und auszutauschen.
Die Kanzlei hat insbesondere in den vergangenen Jahren den Fokus u.a. auf Dynamik und Modernität gelegt, was wiederum spürbar nach außen sowie innen transportiert wird.
Es besteht die Möglichkeit regelmäßig im Home Office zu arbeiten (inkl. neuer Policy) und Überstunden abzubauen. Auch Urlaub kann - unter eigenverantwortlicher Berücksichtigung saisonaler Hochphasen - problemlos genommen werden. Zudem gibt es tolle Sommerfeste sowie Weihnachtsfeiern, die zwei Highlights im Jahr darstellen, und kanzleiweite After-Work-Drinks.
Fokus der (sehr vielfältigen) Karriereperspektiven liegt primär im legal Bereich. Nichtsdestotrotz werden individuelle Entwicklungsfelder auch im non-legal Bereich durch regelmäßige Feedback-/Beurteilungsgespräche identifiziert und durch entsprechende fachliche Weiterbildungsmaßnahmen (Workshops, externe Veranstaltungen etc.) unterstützt. Weiterhin besteht die Möglichkeit das umfassende Academy Angebot zu nutzen. Zudem ist insbesondere anzumerken, dass auch die Karriereperspektiven für non-legal MitarbeiterInnen aktuell im Fokus stehen und hier perspektivisch einige positive Entwicklungen zu verzeichnen sind, die auch Nicht-Anwälten Karriereperspektiven bieten. Grundsätzlich ist dies kein spezifisches "Clifford Chance Thema", sondern vielmehr eines, das die gesamte Branche betrifft.
Marktgerechtes/der Branche entsprechendes Gehalt mit guten Sozialleistungen.
Ein toller Teamzusammenhalt - und das trotz eines neu zusammengesetzten Teams - der seinesgleichen sucht. Auch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit (insbesondere zu den Schnittstellen im legal Bereich) erfolgt auf Augenhöhe und partnerschaftlich.
Vorgesetzte, Vertrauensperson und Role Model in einem. Mein erster, äußerst positiver Eindruck, den ich bereits im Rahmen meines Vorstellungsgespräches hatte, hat sich durchweg bestätigt. Arbeiten auf Augenhöhe mit der Möglichkeit bereits als Junior viel Verantwortung zu übernehmen sowie sich und seine eigenen Ideen aktiv einzubringen. Die Tür stand immer offen - sowohl für fachliche als auch für persönliche Anliegen. Regelmäßige Team Events haben das Vertrauensverhältnis weiter ausgebaut.
Modernes technisches Equipment (Laptop/Tablet), inkl. Diensthandy (Wahlmöglichkeit zwischen iPhone und Blackerry). Kantine bzw. Restaurant Schecks sowie Teeküchen mit Obst, Wasser, Tee, Kaffee, Softdrinks & Saft for free. Äußerst moderne Büroflächen in Düsseldorf und München. Mit dem anstehenden Umzug im Dezember 2020 des Frankfurter Büros wird es auch dort künftig an nichts mehr mangeln.
Es gibt regelmäßige Updates, sowohl kanzleiweit als auch innerhalb der eigenen Abteilung oder des eigenen Teams. Insbesondere die transparente und regelmäßige Kommunikation durch die oberste Führungsebene in Corona Zeiten ist besonders positiv anzumerken.
Aufgaben wurden gemäß der persönlichen Stärken und Kapazitäten aller Team Mitglieder fair verteilt. Man konnte bereits früh Verantwortung übernehmen und Dinge voranbringen.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, den letzten kununu-Bewertern mitzuteilen, dass sie bei all der vielleicht auch berechtigten Kritik anscheinend vergessen haben, dass Clifford Chance vieles im Rahmen der Arbeitskultur anbietet.
Diese Angebote werden immer gerne angenommen, allerdings scheinen sie bei der rückblickenden Bewertung in völlige Vergessenheit zu geraten:
- Kostenlose Jobtickets, vergünstigte Parkplätze
- Kantine & Restaurantschecks / Obst und Getränke (es gibt übrigens Arbeitgeber, wo man seine Getränke selber mitbringen muss)
- Flexible Arbeitszeiten (neues FlexTime Modell!)
- Home Office-Policy (wird gelebt-wie bei vielen Kollegen, die es nutzen zu sehen ist)
- Betriebsarzt und diverse Gesundheitsmaßnahmen wie kostenlose Grippeschutzimpfung, regelmäßige Gesundheitschecks u.v.m.
- Mitarbeiterevents wie Sommer- und Weihnachtsfeiern, Social Drinks...
- Mitarbeiter-Benefits, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen
- Clifford Chance Academy
- Hunde Policy
Ich frage mich immer, warum nur bemängelt wird, anstelle Veränderungen anzutreiben.
Und wenn es persönlich gar nicht passt, dann ist vielleicht tatsächlich ein neuer Arbeitgeber eine gute Wahl!
Job Ticket, Kantine vorhanden
Nicht Vertrauenswürdig.
Wozu, das Management weiß alles besser.
Sehr angespannt und negativ.
Man nimmt viel Geld in die Hände aber am Endeffekt "außen hui innen pfui"
Wenn man Zeit hat und hin darf.
Wenn du eine vorgegeben Grenze erreicht hast, geht es nicht mehr weiter.
Man spart! Endlich auch an Papier - was sinnvolles.
War mal besser.
War mal besser.
Nach Jahren endlich jemand Menschliches.
IT hingt hinterher, Räume sind im Sommer Heiß und im Winter Kalt.
Ja Klima gibt es funktioniert aber nicht immer.
Man gibt sich mühe.
Man versucht, klappt aber nicht.
Leider nicht.
Es gibt Getränke.
Den Umgang untereinander, dass es keinen Betriebsrat gibt (und nein, das Mitarbeitergremium ersetzt den Betriebsrat nicht!!!), das Verhalten der Vorgesetzten, die schlechte und oft nicht vorhandene Personalführung und noch vieles mehr..
Sozialkompetenz auf allen Ebenen fördern. Die Policies leben und nicht nur so tun als ob!!!
Die Arbeitsatmosphäre ist unangenehm, unpersönlich. Jeder Schritt und Tritt wird kontrolliert und bewertet. Viele haben Angst vor Kündigungen und trauen sich deshalb nicht etwas zu sagen oder anzumerken.
Es herrscht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, in der zwischen Anwalt und Nicht-Anwalt unterschieden wird.
Das Image nach außen ist nicht schlecht, entspricht aber nicht dem tatsächlichen Geschehen.
Urlaub kann genommen werden, wenn es mit den Kollegen abgesprochen und von den Vorgesetzten genehmigt wird. Spontan Urlaub zu nehmen ist ungern gesehen. Die Arbeitszeiten entsprechen normalen Büro-Arbeitszeiten, auf familiäre Aspekte wird keine Rücksicht genommen.
Für Anwälte sind die Weiterbildungsmöglichkeiten gut, für alle anderen schlichtweg nicht vorhanden. Aufstiegsmöglichkeiten im Business Services Bereich sind sehr gering. Die Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung besteht nicht, sowas wird eher unterbunden, da man dann nicht mehr in das Schema F passen könnte.
Es gibt zwar ein paar Extras, wie z. B. das Job-Ticket oder Vermögenswirksame Leistungen, allerdings zahlt CC im Vergleich zu anderen Großkanzleien nicht sonderlich gut.
Es muss immer alles ausgedruckt werden...
Es gibt Ausnahmen, aber grundsätzlich ist kein Kollegenzusammenhalt gegeben.
Die Anwälte bzw. die Vorgesetzten verstehen nichts von Personalführung. Kommunikation ist meistens aufgrund von Hektik und Zeitmangel nicht gegeben, sodass keine klaren Wünsche oder Anforderungen bezüglich der Arbeit gestellt werden, sondern immer nur gemeckert wird, wenn es dann nicht genau den Wünschen entspricht, welche nie formuliert wurden. Manche Vorgesetzte legen ein Verhalten an den Tag, was nichts mehr mit einem "normalen" Umgang zu tun hat, das reicht von cholerischem Verhalten bis hin zu passiv-aggressiven Verhalten.
Auch die Reaktionen auf schlechte Kommentare auf dieser Webseite seitens der Personalabteilung sind an Heuchelei und Dreistigkeit nicht zu überbieten. Jeder, der seine Meinung offen sagt, wird sofort negative Auswirkungen zu spüren bekommen.
Die Technik funktioniert. Allerdings ist das Gebäude alt... Im neuen Gebäude gibt es Großraumbüros, außer natürlich für die Anwälte..
Es gibt regelmäßig Veranstaltungen, bei denen Informationen über die Weiterentwicklung und bisherige Geschäftsentwicklung mitgeteilt werden. Allerdings wird die offizielle Firmenpolitik aus London in den Abteilungen von den Vorgesetzten nicht nur annähernd umgesetzt.
Die Aufgaben wiederholen sich ständig und sind alles andere als interessant.
eigentlich so gesehen gar nichts
vieles
so einiges läuft da schief, die Vorgestzetn sind das totale Chaos, als die Head of ... nicht die die einzelnen Leiter der Abteilung (also nicht alle ein paar schon)
das was man hört, entspricht nicht dem was es ist, der Schein trügt
das funktionierte immer gut
Es gibt MA die machen Dinge die ein Vorgesetzter machen sollte und bekommen dafür noch nicht mal nen Blumenstraus, die Überstunden müssen ständig ausdiskutiert werden, erst heisst ja macht keine, wenn mann dann pünktlich nach Hause gehen will, dann wir man angemotz.... also es gibt auch ein privat Leben ausserhalb von Clifford, das sollten die Head of und Abteilungsleiter auch mal ernst nehmen...
die alteingesessen MA sind nicht offen den neuen Kollgen gegenüber, hauhen einen in die Pfanne,null Kollegen zusammenhalt, null Akzeptanz und der Satz, das wird schon immer so gemacht.... unfassbar
Leiter der Abteilung naja geht so, jedoch wenn Druck von oben kommt, dann werde nicht nachvollziehbare Entscheidungen getroffen
Technik ist gut
Parkplatz in der Innenstadt perfekt
Büroausstattung auch gut
nur die Büro lassen zu wünschen übrig
zu Meeting und Event wird geladen, aber die Damen und Herren hören sie nur gerne reden
null positives zu berichten
Mehr Fairness. Interessante Aufgaben die einen fordern und weiterbringen.
Mehr Unterstützung der einzuleben Persönlichkeiten und nicht erzwingen einer einheitlichen Persönlichkeitsstruktur.
Definitiv Austausch der Ausbildungsleitung, da diese keine Kompetenzen in dem Bereich hat.
Einige wirklich tolle Kolleginnen haben die Atmosphäre definitiv bereichert. Aber insgesamt war es keine gute. Man hatte oft das Gefühl, dass Mitarbeiter Angst vor Kündigungen (wie in der Vergangenheit erfolgt) haben sobald sie etwas ansprechen oder Verbesserungsvorschläge unterbreiten.
Ich hatte das Gefühl, dass es die überwiegend nur für Anwälte gibt und die anderen nicht gefördert wurden!
Arbeitszeiten waren gut. Man hatte eine feste Uhrzeit Zu der man da sein musste aber eigentlich auch immer pünktlich aus.
Die Ausbilder waren sehr unorganisiert und hatten keine Ahnung was in der Ausbildung vermittelt werden muss. Hinzu kommt, dass sie stets desinteressiert waren. So lange man Klatsch & Tratsch teilen wollte oder sich über Freizeitthemen unterhalten wollte, war man gerne gesehen - aber wenn es um wichtige Dinge und Probleme ging, war man kein gern gesehener Gast mehr! Eigeninitiative und der Wille etwas zu Lernen wurden auch nicht gerne gesehen. Die Auszubildenden sollten „dankbar“ sein ihre Ausbildung in so einer Kanzlei zu machen und sich über das gute Gehalt freuen.
Die Aufgaben war einfach Tätigkeiten wie Drucken/Scannen, Kopieren oder Reisekostenabrechnungen. Ab und zu mit viel Glück gab es auch mal was anspruchsvolleres, aber die meiste Zeit saß man seine Zeit nur ab. Oft gab es Tage an denen man nur 1/2 Stunden etwas zu tun hatte. Die Ausbildungsthemen wurden so gut wie gar nicht und nur mangelhaft abgedeckt. Wenn man das angesprochen hat, hieß es nur dass es eben so wäre und man in der Schule ja dennoch ganz gut sei.
Man wechselte „regelmäßig“ die Abteilungen, jedoch ähnelten sich die Aufgaben natürlich sehr und man hatte leider bis auf andere Kollegen keine Abwechslung in der Tätigkeit.
Respekt war vielen ein Fremdwort! Gerade die Ausbilder hatten kaum Respekt vor einem und vor der Ausbildung an sich. Es herrschte kein guter Umgang. Es wurde dauerhaft gelästert und bestimmte Leute schlecht geredet.
Tatsächlich nichts
Ich würde mir mehr Verantwortung wünschen und einfach noch mehr machen
Mein Migrationshintergrund spielt überhaupt keine Rolle. Das erlebe ich so zum ersten Mal auf dem deutschen Arbeitsmarkt!
Clifford Chance unterstützt seine Auszubildenden in vielerei Hinsicht. Seien es Seminare, Trainings o.ä. Die Ausbildung ist darauf ausgelegt, dass man aus allen Bereichen so viel wie möglich mitnimmt und sein in der Schule erlerntes Wissen im Arbeitsalltag umsetzt.
Ich würde mich freuen, wenn die Klimaanlage im Sommer durchhalten würde, da diese manchmal ausfällt und es im Büro sehr warm und stickig werden kann. Aber vielleicht wird dieses Problem mit dem Umzug ins neue Gebäude gelöst.
Die Abteilungen, die ich bisher unterstützen durfte, waren immer sehr freundlich und haben mich gut in ihren Teams aufgenommen. Man wurde in die tägliche Arbeit involviert und eingearbeitet, was dazu beigetragen hat, sich als ein aktives Mitglied im Team zu fühlen.
Auch der Arbeitsplatz ist bestens eingerichtet. Man hat seinen eigenen PC und Schreibtisch und sitzt meistens mit ein oder zwei weiteren Kollegen in einem Büro. Wie die Situation nach dem kommenden Umzug Ende des Jahres werden wird, kann ich momentan noch nicht einschätzen.
Nach der Ausbildung bestehen zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden, was ich sehr schätze, da man sich so immer ein neues Ziel vor Augen setzen kann.
In vielen Abteilungen ist man bezüglich der Arbeitszeiten sehr flexibel, jedoch ist ein Zeitfenster, in dem man erscheint, mit der Abteilung abzusprechen.
Die Ausbildung bei Clifford Chance wird überdurchschnittlich vergütet und steigt von Ausbildungsjahr zu Ausildungsjahr.
Die Ausbilder kümmern sich immer gut und sehr fürsorglich um uns. Es ist ihnen wichtig, dass wir uns in den Abteilungen wohlfühlen und sollten wir das nicht tun, haben sie auch immer ein offenes Ohr für uns. Auch bei allen anderen Fragen dürfen wir uns jederzeit persönlich oder telefonisch melden. Natürlich betreuen sie nicht nur die Auszubildenden, sondern haben noch viele andere Projekte, um die sie sich kümmern müssen. Das macht es zwar nicht immer einfach, sofort alles stehen und liegen zu lassen, um uns weiterzuhelfen, aber es gab keinen Augenblick, in dem ich das Gefühl hatte, mit meinen Angelegenheiten auf mich allein gestellt zu sein. Im Gegenteil - ich wusste, an wen ich mich wenden kann und dass mir so schnell wie möglich geholfen wird.
Der Spaßfaktor ist in der Ausbildung immer gegeben. Da man verschiedene Abteilungen durchläuft, erhält man viele unterschiedliche Aufgaben. Natürlich kann nicht jede Tätigkeit gleich viel Spaß machen, aber dennoch wird einem nie langweilig.
Die Tätigkeiten in der Ausbildung variieren je nach Abteilung und werden dem aktuellen Kenntnisstand der Ausbildung angepasst.
Während der Ausbildungszeit erhält man viele Einblicke in das Leben einer Großkanzlei und darf in vielen Bereichen selbst unterstützen. So durchläuft man vom Sekretariat bis hin zum Empfang und den Abteilungen im Business Service verschiedene Abteilungen.
In den Abteilungen wird man immer freundlich und offen begrüßt. Auch der Umgang mit den Vorgesetzten ist stets respektvoll und professionell.
vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten
Lage des Büros; bei einigen auch das Gehalt
Die Inkompetenz, Ignoranz und mangelnde Selbstreflektion der Anwälte, was den Umgang mit dem Personal anbetrifft. Bei Problemen wird man alleine gelassen. Oft sind aber die Vorgesetzten ein Teil des Problems (Stichwort: Bullying und Bossing, und das trotz der von London verordneten Anti-Bullying Policy). Die Personalabteilung kümmert sich darum nicht im ausreichenden Maße, obwohl sie aufgebläht und neu strukturiert wurde. Viele kompetente und verdiente HR-Mitarbeiter wurden entlassen (oft ohne Rücksicht auf ihre familiäre Lage). Ausgerechnet die für die Belange der nicht-anwaltlichen Mitarbeiter zuständige Person darf ihr Unwesen weiter treiben und das tun, was sie am besten kann: Nichts. Die Betriebsratsattrappe (das Mitarbeitergremium) ist ein zahnloser Tiger.
Den Anwälten (einschließlich bzw. VOR ALLEM den Partnern) müssen dringend und intensiv Personalführungsskills beigebracht werden und zwar als PFLICHTÜBUNG. Firmenpolitik muss auf ALLEN Ebenen umgesetzt werden. Der Mitarbeiter darf nicht länger Spielball von Anwaltslaunen sein.
Demotivierend, unpersönlich, geprägt von Leistungsdruck und Hierarchiedenken. Der Mitarbeiter wird ausschließlich als Arbeitskraft gesehen. Das Zwischenmenschliche zählt nicht. Die Partner/die Anwälte haben das Sagen. Alle anderen müssen sich fügen.
Das Image wird nach außen gepflegt, um "Talente" anzulocken. Innen ist es eher eine Jauchengrube.
Anspruch und Realität klaffen stark auseinander (Stichwort Homeoffice/Flexwork, Überstundenregelung). Work-Life-Balance-Vorgaben werden nicht umgesetzt. Wenn man darauf besteht, ist man das schwarze Schaf. HR/Management gehen dagegen nicht vor. Mitarbeiterzufriedenheit ist weder der Personalabteilung noch den Anwälten wichtig; Anwaltszeit ist teuer, und da nur billables zählen, zieht der Mitarbeiter immer den Kürzeren.
Nicht-anwaltliche Mitarbeiter ziehen auch hier den Kürzeren. Man hat weder kompetente Ansprechpartner noch Möglichkeiten. Es mangelt an personenbezogenen Lösungen. Die Academy (internes Schulungsportal) ist da keine Option; HR tut auch hier nicht genügend. Attraktive und sinnvolle Weiterbildungsmöglichkeiten bleiben den Anwälten vorbehalten.
Die meisten Gehälter können mit denen der Konkurrenz mithalten. Einmal im Jahr gibt es eine Tantieme - vorausgesetzt man hat ein Beurteilungsgespräch über sich ergehen lassen.
Papierloses Büro? Keep dreaming... Der Anwalt hält an seinen altbackenen Gewohnheiten fest und lässt drucken und kopieren. Das soziale Engagement der Mitarbeiter wird von den Anwälten nicht gerne gesehen, da Zeitverlust.
In den letzten 3-4 Jahren hat dieser sich extrem verschlechtert, es gibt reichlich Missgunst, Kleinkariertheit und Denunziantentum. Das Letztere wird von Vorgesetzten oftmals noch begrüßt und gefördert.
Keine Benachteiligung, aber auch keine Wertschätzung der Erfahrung und der Loyalität der älteren Mitarbeiter; von Förderung ganz zu schweigen. Kürzertreten wird schwer gemacht und bei gesundheitlichen Problemen kommt schon mal die eine oder andere unangemessene Bemerkung des Vorgesetzten.
Viel Nachholbedarf, um nicht zu sagen: KATASTROPHAL. Empathie, emotionale Intelligenz, Wertschätzung, Motivation, Fairness und Vertrauen sind für die meisten Anwälte ein Fremdwort. Man hat den Eindruck, sie sind in die Rolle des Vorgesetzten zufällig hineingestolpert, beherrschen häufig nicht mal die Basics der Mitarbeiterführung; in Konfliktfällen sehr unbeholfen, vom Ausrasten bis Unter-den-Teppich-Kehren ist alles dabei. Schikanöses Verhalten kann sich der Anwalt ja leisten. Entscheidungen werden über die Köpfe der Betroffenen hinweg getroffen und bereits getroffene Absprachen "vergessen".
Ausstattung, Beleuchtung und Lärmpegel sind ok, Klimaanlage dafür weniger. Nach dem Umzug im Dezember 2020 werden die nicht-anwaltlichen Mitarbeiter im Großraumbüro eingepfercht. Das Anwaltsego darf sich dafür im Einzelbüro entfalten.
Die Informationspolitik ist mangelhaft, was die Gerüchteküche anfeuert, Arbeitszeit kostet und ein schlechtes Arbeitsklima gedeihen lässt. Informationen des Managements und die offizielle Firmenpolitik werden von den Partnern/Vorgesetzten in den Abteilungen selten umgesetzt bzw. an die Mitarbeiter weitergeleitet.
Keine Benachteiligung von Frauen/Minderheiten, dafür aber von Mitarbeitern ohne Jura-Studium
Meistens bleibt es bei Standardaufgaben. Auf die Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebiets hat man keinen Einfluss. Interne Versetzungen sind so gut wie unmöglich. Intern ausgeschriebene Stellen werden meistens unter der Hand vergeben z.B. an "budgetlose" Mitarbeiter, die nach langer Abwesenheit irgendwo untergebracht werden müssen, oder an Lieblinge der sogenannten Bereichsassistentinnen. Qualifikationen sind da nicht entscheidend.
So verdient kununu Geld.