Internationale Arbeitsatmosphäre mit viel Potenzial
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein großer Pluspunkt des Unternehmens war das internationale Team und die offene, inklusive Arbeitskultur. Alle Mitarbeiter wurden unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder anderen persönlichen Merkmalen respektvoll behandelt. Die Vielfalt im Team hat die Zusammenarbeit bereichert und für eine angenehme Arbeitsatmosphäre gesorgt.
Verbesserungsvorschläge
Ein Verbesserungsvorschlag wäre, ältere Arbeitskollegen von "Core Technology" stärker dazu zu verpflichten, ihre Abgaben rechtzeitig zu liefern. Dies würde den Arbeitsfluss verbessern und verhindern, dass Verzögerungen entstehen, die sich auf andere Teammitglieder auswirken.
Zudem wäre die Ausstattung aller Abteilungen mit höhenverstellbaren Schreibtischen eine sinnvolle ergonomische Maßnahme. Dies würde den Komfort und die Gesundheit der Mitarbeiter unterstützen und zu einer angenehmeren Arbeitsumgebung beitragen.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsklima hängt stark von der Abteilung ab. Es gibt Bereiche, in denen die Zusammenarbeit weniger gut funktioniert, aber meine Abteilung war perfekt – ein internationales, harmonisches Team mit viel Motivation und Zusammenarbeit.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb meiner Abteilung war sehr gut – offen, direkt. Auch zwischen manchen anderen Abteilungen lief der Austausch sehr gut. Allerdings gab es in einigen Bereichen, besonders wenn ältere Kollegen beteiligt waren, gelegentlich Herausforderungen in der Zusammenarbeit. Hier hat der Abteilungsleiter von Utilities und Electrical Department uns jedoch sehr unterstützt und geholfen, Lösungen zu finden.
Kollegenzusammenhalt
Das allgemeine Miteinander war freundlich und durch eine lockere Du-Kultur geprägt.
Work-Life-Balance
Vertraglich waren es 8 Stunden pro Tag, und es gab keine Erwartung, Überstunden zu leisten. Die Handhabung von Überstunden hing jedoch von der jeweiligen Position und individuellen Verhandlungen ab. In meinem Vertrag gab es keine Überstundenregelung. An manchen Tagen habe ich jedoch aus eigenem Interesse und wegen meiner Arbeitskollegen gerne etwas länger gearbeitet.
Vorgesetztenverhalten
Mit meinem direkten Vorgesetzten war ich zufrieden, doch besonders hervorheben möchte ich seinen Vorgesetzten. Er war äußerst korrekt, hilfsbereit und stets bereit, Unterstützung anzubieten – ohne Einschränkungen. Eine Führungskraft wie er ist von unschätzbarem Wert!
Interessante Aufgaben
Eine Aufgaben umfassten hauptsächlich Engineering. Es gab Aufgaben, die man mochte, und andere, für die man sich nicht unbedingt interessierte. Ein großer Vorteil dieser Firma war die Vielfalt der Aufgaben, die man übernehmen konnte. Es gab die Möglichkeit, verschiedene Tätigkeiten auszuprobieren und sich in unterschiedlichen Bereichen weiterzuentwickeln, wenn man Interesse zeigte.
Gleichberechtigung
Die Gleichberechtigung im Unternehmen war insgesamt gut. Die meisten Mitarbeiter hatten die gleichen Chancen und wurden fair behandelt. Es herrschte eine respektvolle und offene Arbeitsatmosphäre. In einigen Bereichen gab es noch Verbesserungspotenzial, aber insgesamt wurde Wert auf eine faire und gleichberechtigte Zusammenarbeit gelegt. In meiner Abteilung gab es nur zwei Frauen. Ich denke jedoch, dass dies weniger mit dem Unternehmen selbst zu tun hatte, sondern vielmehr mit der Branche insgesamt. Die Industrie ist in diesem Bereich nach wie vor männlich dominiert, was sich in der Verteilung der Mitarbeiter widerspiegelte. Dennoch wurden alle Kollegen unabhängig vom Geschlecht respektvoll behandelt und hatten die gleichen Möglichkeiten.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab ältere Arbeitskollegen, die äußerst nett, hilfsbereit und immer bereit waren, ihr Wissen zu teilen und zu unterstützen. Ihre Erfahrung und Offenheit haben das Arbeitsumfeld sehr angenehm gemacht. Allerdings gab es auch einen Kollegen, mit dem die Zusammenarbeit nicht nur für mich, sondern für viele andere etwas schwieriger war.
Arbeitsbedingungen
Ich bin gerne ins Büro gegangen. Homeoffice war für bestimmte Tage problemlos möglich (z. B. für private Termine). Wer dauerhaft Homeoffice wollte, musste mit der Geschäftsführung besprechen. Ich habe das getan, vor allem wegen meiner Situation im Privatleben, und konnte 50 % Homeoffice nutzen – mehr wäre für mich sicher auch möglich gewesen. Es gab Kollegen, die unterschiedlich viel Homeoffice genutzt haben – einige hatten 20 %, andere 50 %, 80 % oder sogar 100 % Homeoffice, je nach individueller Vereinbarung und Position. Die technische Ausstattung war gut – nach drei Monaten habe ich einen neuen Laptop und ein Smartphone erhalten. Anfangs habe ich jedoch einen älteren Laptop von einem Arbeitskollegen genutzt, bis ich meinen neuen bekommen habe. Anfangs saßen wir zu sechst in einem Büro, doch nach einem Jahr wurde eine weitere Bürofläche bereitgestellt, sodass wir mehr Platz hatten. Ein kleiner Kritikpunkt: In meiner Abteilung gab es keine höhenverstellbaren Schreibtische, obwohl sie in einigen anderen Abteilungen bereits vorhanden waren. Das war gelegentlich unpraktisch.
Gehalt/Benefits
Es gab keine tarifliche Bezahlung, sodass Gehaltsverhandlungen eine wichtige Rolle spielten. Je nach Erfahrung und Verhandlungsgeschick konnte dies sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen. Dennoch wurde für jede Person eine individuelle Lösung gefunden. In meinem Fall war ich mit meiner Vereinbarung zufrieden.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen sind definitiv vorhanden.