60 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
60 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
60 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich hatte mich vor Jahren bereits einmal auf die Position beworben, aber weder eine Reaktion noch eine Rückmeldung erhalten. Über einen Headhunter kam ich dann erneut in die Situation, mich auf die Position bei Cofinpro zu bewerben. Der Headhunter hatte wenig Informationen zur Position und erhielt von mir Arbeitsproben, Lebenslauf sowie Zeugnisse und Zertifikate.
Im Erstgespräch war der Mitarbeiter aus der Fachabteilung allein, so etwas habe ich als Senior noch nicht erlebt.
Das Gespräch war sehr unprofessionell und herablassend , es gab keinen Blickkontakt, der Mitarbeiter folgte offensichtlich seinem Gesprächsleitfaden auf einem Monitor und war mit dem Protokollieren des Gesprächs sichtlich ausgelastet.
Es ging dann sehr schnell: Der „Recruiter" meinte, hier sei für mich der Weg zu Ende - mir fehle die Erfahrung im agilen Projektumfeld, und Arbeitsproben solle ich auch in Zukunft besser direkt der Bewerbung beifügen. Auf die Rückfragen, ob er denn nicht meine Arbeitsproben habe, in dem ja Projekte in agilen Frameworks belegt sind, verneinte er.
Alles in allem also sehr unprofessionell, sowohl vom Ablauf als auch vom Prozess, bei dem Unterlagen verloren gehen. Nicht zu empfehlen.
Bin etwas unschlüssig, was ich davon halten soll.
Bin über einen Headhunter auf die Firma gekommen. Da ich seit vielen Jahren in der Wertpapierbranche in Banken und bei Plattformanbietern unterwegs bin, hatte ich dem Headhunter vorab einen unteren Gehalts-Floor genannt, den ich aufgrund meiner Erfahrung nicht unterschreiten wollte. Das war dem Unternehmen also vorab bekannt.
Es kam zu einem ersten Gespräch, in dem Lebenslauf und Werdegang besprochen wurden und ich Fragen stellen konnte. In der Gehaltsdiskussion hieß es dann, die Stelle gebe meine Vorstellung aufgrund interner Transparenzregeln nicht her. Ich habe daraufhin auf sinnvollen Spielraum bei der Aufteilung Fix/Variabel hingewiesen, um das Zielgehalt zu erreichen. Man bedankte sich für den Hinweis und wollte das prüfen.
Kurz darauf kam die Rückmeldung: das Gehalt sei trotzdem nicht darstellbar.
Da frage ich mich schon: Man kennt meine Untergrenze, die nach über 14 Jahren in der Branche meiner Einschätzung nach nicht überzogen war, lädt mich zu einem Gespräch ein – nur um mir dann zu sagen, es sei nicht darstellbar. Was sollte das Gespräch dann bringen? Nach allem, was ich später einordnen konnte, lag die Differenz am Ende nur noch in einem kleinen, überschaubaren Rahmen.
Das wirkt so, als hätte man sich durch die eigenen Transparenzregeln/Gehaltsstrukturen so weit selbst eingeengt, dass am Ende keine Flexibilität mehr möglich war – selbst bei einer vermutlich kleinen Differenz.
Warum schreibt man Stellen aus, wenn es dann heißt, dass man einen gar nicht einsetzen könnte?
Der Onlinetest hat nichts mit der Stelle zu tun. Ich frage mich sehr was so ein Stresstest bei Personen mit langer Berufserfahrung überhaupt Aussagen soll. Er weißt auch logische Schwächen auf.
Ich habe mich über einen Recruiter bei dem Unternehmen beworben und wurde zunächst zu einem Online-Test eingeladen. Nach Abschluss des Tests habe ich lange Zeit keine Rückmeldung erhalten. Erst auf Nachfrage bekam ich eine Absage mit der Begründung, dass nach Beratung mit dem zuständigen Führungskraft aktuell keine Einsatzmöglichkeit im gewünschten Aufgabenbereich besteht.
Leider gab es im gesamten Prozess weder ein persönliches Gespräch noch ein Telefonat. Die Kommunikation war verzögert und wenig transparent. Insgesamt hinterlässt der Bewerbungsprozess einen unprofessionellen Eindruck.
Verbesserungsvorschläge:
- Schnellere und proaktive Kommunikation mit Bewerbern
- Frühzeitige Klärung, ob passende Positionen vorhanden sind
- Persönlicher Austausch (z. B. Telefonat oder Gespräch) vor aufwendigen Tests
- Wertschätzender Umgang mit der Zeit von Bewerbern
Innerhalb eines halben Arbeitstages eine Bewerbung seriös zu bearbeiten und sofort eine Absage zu schicken sind doch stark fragwürdig.
Verbesserungswünsche für das Bewerbungsgespräch (letzte Runde: Vorstand & UX-Lead):
1. BewerberInnen erlauben, sich zu Beginn 1 Minute vorzustellen (Interviewer haben mich nicht vorstellen lassen und fälschlicherweise angenommen, dass ich eine Juniorin bin. Offensichtlich wurden weder Portfolio noch CV durchgelesen)
2. Anreiseort prüfen und bei langer Anreise Unterkunft anbieten. (Meine Erfahrung: Abreise von Berlin 7:30, Gespräch in Frankfurt um 13:30, Ankunft in Berlin 23:00)
3. Fragen von BewerberInnen ernst nehmen (Auf letzte Frage wurde nicht eingegangen)
4. In der Job Beschriftung „UX Consulting“ und „Erfahrung im Finanzwesen erwünscht“ ergänzen (Die Jobbeschreibung war sehr kurz, oberflächlich und generisch)
5. Auf Konsistenz in Sprache achten. (Im ersten Interview wurde zwischen „Sie“ und „Du“ gewechselt, HR schrieb in derselben Mail „Du“ und „Sie“, sowohl ein Mix aus KI generierten Sätzen und ihren eigenen Sätzen)
6. Möglichkeit geben das Team kennenzulernen, indem sie auch kurz im Interview anwesend sind (Das Gespräch fand nur mit UX-Lead, Co Founder und HR statt)
7. Diversität aktiv gestalten (HR konnte „LGBTQ“ nicht aussprechen, auf Teamfotos sind mehrheitlich weiße blonde zu sehen)
8. Feedback von BewerberInnen ernst nehmen (HR hat am Telefon konstruktive Kritik nicht angenommen und beleidigt aufgelegt)
Es könnte inhaltlich mehr auf die Tätigkeiten selbst eingegangen werden. Ebenso hätte ich mir beim Vertragsangebot mehr Infos zu den Zusatzvereinbarungen gewünscht.
Die Aufmerksamkeit im Interview erhöhen und Personen ausreden lassen und nicht immer unterbrechen. Es ist unhöflich in einem Vor-Ort-Interview nebenher Mails zu lesen und zu beantworten und offensichtlich nicht zuzuhören. Peinlich wird es dann, wenn Fragen doppelt gestellt werden.
Bewerbungen werden nicht ordentlich und aufmerksam gelesen, sondern oberflächlich behandelt. Als Feedback auf die Absage gab es nur eine ausweichende Antwort. Wertschätzung und Interesse an guten Talenten sieht für mich anders aus.
So verdient kununu Geld.