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Bewertung

Typische Ausbeutung von Zeitarbeitskräften mit versprechen auf Übernahme.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Zeitarbeiter/inHat bis 2024 im Bereich IT bei Computacenter in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Um als Quereinsteiger in die IT zu kommen okay, danach sollte man schnell abspringen, sofern ein besseres Angebot besteht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt, Zeitarbeit, Work Life Balance

Verbesserungsvorschläge

Gerechte Löhne und ausreichendes Personal um mögliche Einarbeitungungen nicht in 3 std oberflächlich anzuziehen.

Arbeitsatmosphäre

Zuviel Arbeit auf zu wenig Personal drückt die Stimmung.

Image

Haben große Firmen am Harken aber auch nur weil sie billig sind.

Work-Life-Balance

Fest geregelte Schichten und als ZA ist man da eh doppelt benachteiligt. Da hier erst nach 9 Monaten ein Angleich zu den festen Kräften stattfindet. Halt die maximale Ausbeutung die gesetzlich möglich ist.

Karriere/Weiterbildung

Als ZA ist man nur Ballast.

Gehalt/Benefits

Mindestlohn trifft IT

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alles in die schwarze Tonne. Akkus sind ja zu Zeitaufwändig um entfernt zu werden. Recycelt wird nur das Leasinggerät an einen Drittanbieter.

Kollegenzusammenhalt

Die einfältigen halten zusammen statt der Firma den Rücken zu kehren.

Umgang mit älteren Kollegen

Umso älter, umso besser mit dem Vorgesetzten.

Vorgesetztenverhalten

Haben sich Mühe gegeben aber auch nur im Mindestmaß, wussten teilweise nicht einmal, welche Tätigkeit man betreibt und waren völlig überlastet.

Arbeitsbedingungen

Im Rollout teilweise 60Kg Drucker schleppen und nicht einmal einen Rollwagen mit Hebefunktion. Das war das tägliche Brot, da Personal fehlte für gemeinsames abholen oder Liefern. Wenn man doch Probleme hatte (80 Kilo+) würde man trotzdem schief angesehen.

Kommunikation

Viel gerede und wenig Ehrlichkeit. Vorgesetzte lästern im Raucherbereich über aktive Mitarbeiter.

Gleichberechtigung

Nichts zu äußern.

Interessante Aufgaben

Als ZA bekommt man eine Aufgabe und wird dort auch liegen gelassen. Trotz versprechen neues zu lernen und Bereiche zu wechseln.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r Ex-Kolleg:in,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Eindrücke zu teilen. Es tut mir leid, dass Deine Zeit bei uns nicht so war, wie Du es Dir gewünscht hättest.

Das Thema Arbeitnehmerüberlassung ist uns besonders wichtig, weil es für manche Kolleg:innen den ersten Schritt in die IT darstellt. Uns ist bewusst, dass diese Rolle manchmal den Eindruck vermitteln kann, nicht im gleichen Maß dazuzugehören.
Mich würde daher interessieren, wo genau Du Dich benachteiligt gefühlt hast? Denn unser Anspruch ist es, von Anfang an faire und vergleichbare Rahmenbedingungen zu schaffen.

Zum Beispiel ist für uns selbstverständlich, dass externe Kolleg:innen das identische Equipment und Zugang zu Entwicklungsgesprächen haben. Bei den Schichtzulagen hängt die konkrete Ausgestaltung zunächst von dem Vertrag mit dem jeweiligen Personaldienstleister ab; nach neun Monaten werden sie dann an die Zulagen der internen Mitarbeitenden angepasst – so wie es die gesetzlichen Bestimmungen vorsehen.
Viele unserer heutigen internen Kolleg:innen haben übrigens genau diesen Weg genommen – von der Überlassung in die Festanstellung – und sind inzwischen fester Bestandteil unserer Teams.

Verbindliche Versprechen auf Übernahme geben wir allerdings nicht, weil sich Marktbedingungen und Kundenbedarfe schwer vorhersagen lassen. Was wir aber klar sagen können: Arbeitnehmerüberlassung ist für uns ein wichtiger Kanal, um langfristig neue Kolleg:innen zu gewinnen. Für den Fall, dass der Bedarf gleichbleibt, stellen wir eine Übernahme in Aussicht und versuchen, dies auch so transparent wie möglich zu vermitteln. Es tut mir leid, wenn Du das anders verstanden hast oder es Dir eventuell doch zu unklar kommuniziert wurde!

Dass Du das Thema schweres Heben ansprichst, nehmen wir ernst, denn Arbeits- und Gesundheitsschutz ist für uns kein Nebenthema. Grundsätzlich gilt, dass bei zu schweren Lasten eine zweite Person unterstützen soll. Bei Frauen gilt das ab 15 Kilogramm und bei Männern ab 25 Kilogramm. Wenn es sich nicht um ein einmaliges Heben handelt und solche Situationen regelmäßig vorkommen, stellen wir Sonder-Equipment wie Hebelifte zur Verfügung. Dafür muss die Führungskraft aber auch erfahren, dass und wo es konkret benötigt wird. Deshalb sind hier sowohl die Projektmanager:innen und operativen Koordinator:innen als auch jede:r einzelne:r Kolleg:in gefragt, auf solche Bedarfe aufmerksam zu machen. Zusätzlich prüfen wir alle Kundensituationen grundsätzlich auf Arbeitssicherheit – sowohl bei neuen Projekten als auch regelmäßig bei bestehenden Einsätzen.

Auch Dein Eindruck, dass Geräte „einfach in die schwarze Tonne“ geworfen werden, widerspricht klar unserem Anspruch und auch unserem Geschäft. Tatsächlich haben wir allein im letzten Jahr über 895.000 Geräte der Wiederverwendung oder -verwertung zugeführt und mehr als 900 Tonnen Rohstoffe recycelt. Jede falsche Entsorgung ist also nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für uns als Unternehmen. Damit solche Situationen gar nicht erst entstehen, gibt es arbeitsplatzspezifische Trainings zur richtigen Entsorgung. Gleichzeitig sind wir aber auch auf Eigeninitiative angewiesen: Wer unsicher ist, kann jederzeit nachfragen, bevor Geräte falsch entsorgt werden.

Ich finde es schade, dass Deine Erfahrungen doch so negativ waren. Gleichzeitig nehme ich mit, dass wir an manchen Stellen deutlicher kommunizieren müssen, wie bestimmte Prozesse bei uns laufen.

Wenn Du Dich zu Deinen Kritikpunkten noch austauschen möchtest, melde Dich am besten per Mail bei mir (natalia.bojdo@computacenter.com).

Ich wünsche Dir alles Gute!

Viele Grüße
Natalia

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.