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Bewertung

Ich versuch’s mal auf meine Art. Mal schauen, wer mich von euch Zuckersüßen als Erstes erkennt und anschreibt. ;)

1,3
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei computacenter gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich versuche auch einmal, die positiven Seiten hervorzuheben.

Beispielsweise gibt es hier durchaus Weisungsbefugte, die bei Mobbing direkt einschreiten, versuchen, die Arbeit sinnvoll aufzuteilen und einem sogar das Gefühl vermitteln, nicht permanent überwacht zu werden.

Das kann durch entsprechende Absprachen sogar so weit gehen, dass ich nicht ausschließlich an meiner Arbeitszeit, sondern vielmehr an meinen Ergebnissen gemessen werde. Das empfinde ich grundsätzlich als sehr positiv und als deutlich angenehmeres Arbeitsumfeld.

Dennoch möchte ich auch hier einen positiven Effekt hervorheben: Man kann teilweise unbemerkt agieren. Und auch das empfinde ich als angenehm, weil mir dadurch ein gewisses Maß an Vertrauen und Freiraum ermöglicht wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hier kommt dann wohl der größte Teil meiner Kritik.

Ich erlebe unklare Zuständigkeiten, bei denen teilweise nicht einmal klar ist, wer für welche Aufgabe überhaupt verantwortlich ist.

Ich erlebe, dass eigene Arbeitsanweisungen vergessen oder nicht eingehalten werden, während gleichzeitig von mir erwartet wird, dass ich mich exakt daran halte.

Ich erlebe, dass zentrale Aufgaben und Abläufe teilweise nicht einmal bekannt sind.

Ich erlebe, wie Probleme nicht gelöst, sondern stattdessen auf Mitarbeiter ausgelagert werden.

Dazu kommen Dinge wie Schikanen, Mobbing und Überwachung, die für mich in einem vernünftigen Arbeitsumfeld absolut nichts zu suchen haben.

Eine vernünftige Einarbeitung fehlt teilweise komplett. Ich werde in Aufgaben gesetzt und soll dann irgendwie selbst herausfinden, wie ich diese zu erledigen habe.

Dadurch entsteht ein völlig strukturloses Arbeitsumfeld, in dem ich mir teilweise selbst zusammenreimen muss, was eigentlich von mir erwartet wird.

Was mich ebenfalls stört, sind teilweise unvollständige Denkweisen. Entscheidungen oder Anweisungen werden getroffen, ohne aus meiner Sicht die daraus entstehenden Folgen vollständig zu betrachten.

Besonders problematisch finde ich, wenn ich Anweisungen befolge und anschließend genau dafür Anschuldigungen bekomme.

Teilweise erlebe ich außerdem Arbeit, die meiner Auffassung nach jeglichen vertraglichen Rahmen sprengt, ohne dass dafür ein entsprechender Gehaltsausgleich stattfindet.

Noch besser wird es, wenn ich für mein Gehalt hier offenbar sogar noch als „niederer Arbeiter“ eingestuft werde.

Und auch der Umgang mit Praktikanten und Azubis ist für mich ein Punkt, den ich kritisch hinterfrage. Gerade bei Menschen, die noch lernen und sich in einem Unternehmen orientieren müssen, erwarte ich einen vernünftigen und respektvollen Umgang.

Was ich davon abgesehen besonders schwach finde:

Kritik offenbar über Dritte äußern zu müssen.

Wenn ich ein Problem mit einer Person habe, sollte ich meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, dieses Problem offen und direkt anzusprechen, ohne anschließend Angst haben zu müssen, dass mir daraus ein Nachteil entsteht.

An die Kollegen, die Kritik beantworten

In den Kommentaren lese ich regelmäßig, dass dort auch der AG antwortet.

Euch möchte ich sagen, dass ich es tatsächlich schön finde, dass ihr euch die Zeit und Mühe nehmt, die Kommentare durchzulesen und darauf zu reagieren.

Ungeachtet dessen, dass ihr vermutlich nicht mehr machen könnt, als auf solche Kritik zu antworten, finde ich diese Möglichkeit grundsätzlich akzeptabel.

Ich werde mir eure Antworten auf jeden Fall ebenfalls durchlesen und bin schon sehr gespannt auf zukünftige Entwicklungen. ;)

Leider ist es für mich schwierig, direkt mit euch in Kontakt zu treten. Wenn versprochene anonyme Berichte nicht tatsächlich anonym bleiben, besteht für mich bei einer Kontaktaufnahme immer das Risiko, mich selbst zu belasten.

Gerne würde ich euch Teile meiner Erfahrungen mitteilen und mit euch darüber sprechen.

Allerdings kann ich euch dabei nur so weit entgegenkommen, wie ich anonym bleiben kann und mir daraus kein persönlicher Schaden entsteht.

Ich hoffe, dass ihr dafür Verständnis habt.

Verbesserungsvorschläge

Ja, wie kann ich das in Worte fassen, was hier eigentlich passiert?
Beginnend mit einem sauberen Arbeitsumfeld.
Ich empfinde es als absolut störend, in einem Bereich zu sein, wo mich Schimmel täglich grüßt.
Dann erwarte ich, dass der AG mich und meine Kollegen vor aggressiven Kollegen und haltlosen Anschuldigungen schützt.
Weiter würde ich ein wirklich faires Gehalt als Thema anbringen, um dieses ewige „Unterbezahlt“-Thema endlich vom Tisch zu bekommen.
Ständig erlebe ich Arbeit nach Vorschrift oder teilweise sogar Arbeitszeitbetrug im großen Ausmaß, der selbstbewusst und stolz fabriziert wird. Und offenbar interessiert es niemanden.
Dann würde ich die aktuellen Manager sowie Weisungsbefugten vor die Tür setzen.
Schulungen für die Arbeiter wären aus meiner Sicht ebenfalls sinnvoll, damit ich und meine Kollegen Sprachbarrieren überwinden können.
Dann würde ich uns ein Basic Training für alltägliche Abläufe vermitteln, damit wir endlich wissen, was zu tun ist und nicht ständig raten müssen, wo wir was machen könnten.
Dann würde ich Loyalität von mir und meinen Kollegen wertgeschätzt sehen. Ob das ein einfaches „Danke“ ist oder meinetwegen eine kleine Blume.
Eigeninitiative und Kreativität sollten für mich so wertgeschätzt werden, dass ich als AN überhaupt noch motiviert bin, über mein Limit zu gehen.
Ich würde mir beispielsweise wünschen, dass ich auch etwas davon sehe, wenn ich extrem komplexe Aufgaben meines Vorgesetzten löse. Nicht in Form einer Dankeskarte und eventuell 2 Euro mehr.

Falls einer von HR den Spaß hier lesen sollte: Diesen Absatz schreibe ich extra für euch.
Sollte ich als niederer Arbeitnehmer es wagen, Probleme anzusprechen oder Verbesserungsvorschläge einzubringen, ist das erste Thema offenbar eine Kündigung.
Ich bin jetzt schon 1–2 Tage dabei und konnte dabei leider schon tiefe Einblicke gewinnen.
Probleme kommen meist bei einem Team an. Ich sehe, dass das Team dort so eng miteinander verstrickt ist, dass Probleme von einer zuständigen Person übernommen werden.
Dort landet das jeweilige Thema dann meistens bei dem Bearbeiter, den ich kritisiere.
Komischerweise wird bei meiner Kritik nie ein Problem gefunden.
Ob ich etwas nachweisen kann oder nicht, scheint dabei irrelevant zu sein. Wenn für mich ein akutes Thema besteht, wird sich scheinbar erst auf Anfrage darum gekümmert.
Ein weiteres Thema, das ich als relevant ansehe, ist die Struktur im Krankheitsfall oder bei Abwesenheit.
Wenn eine Person ausfällt, sehe ich regelmäßig, wie extrem schwer es ist, Ersatz zu finden, weil schlicht kein Personal verfügbar ist.
Ich konnte jetzt schon mehrfach Ersatzplanungen mitverfolgen und dadurch Einblick in die verfügbaren Vertretungen bekommen. Leider sehe ich gerade in speziellen Bereichen einen solchen Personalmangel, dass eine Vertretung teilweise extrem schwer zu organisieren oder gar unmöglich ist.
Die Folge sehe ich dann ebenfalls: Es wird gestritten, wer Person X jetzt von Y bis Z Uhr bekommt.
Immer wieder landet dasselbe Thema auf dem Tisch:
Keine Arbeitskraft verfügbar, aber komischerweise auch keine Bewerber?
Den Hintergrund kann ich mir an dieser Stelle nur anhand meiner bisherigen Erfahrungen und Gegebenheiten denken.
Komischerweise kann ich Verträge nur befristet angeboten bekommen, obwohl ich hier längere Zeit bin und gleichzeitig ein Personalmangel im großen Stil besteht.

Vertragsverhandlungen sind für mich ein Thema für sich.
Ich würde schon sagen, dass das teilweise einer ausgedachten Geschichte gleichkommt.
Die Person, die meine Verträge aushandelt, agiert meiner Erfahrung nach im negativen Sinne für mich als AN sowie für den AG. Den Grund dafür kann ich nur mutmaßen. Meine Beobachtungen kann ich allerdings teilen:
Ich konnte über die Zeit immer dasselbe Muster erkennen.
Mir wird gesagt, dass man sich bei mir 3+X Monate im Voraus bezüglich meines Vertrags meldet.
Dann kommt nichts.
Dann kommt so lange nichts, bis ich selbst aktiv werde.
Die Antwort ist immer dieselbe: viel zu früh, es passt gerade nicht.
Egal wie oft ich das Thema anspreche, die Begründung ändert sich im Wesentlichen nicht. Lediglich die Formulierung.
Ob schriftlich oder telefonisch, spielt keine Rolle.
1–2 Wochen vor Vertragsende tritt die Person mit mir in Kontakt.
Keine Absprache, keine Vorbereitung, nicht einmal der Grund für die spontane Kontaktaufnahme wird mir genannt.
In einem Quick-and-Dirty-Gespräch wird mir dann ein Ultimatum gesetzt.
Hier wird sich anschließend irgendetwas ausgedacht, um die Kosten so stark wie möglich zu reduzieren. Keine Benefits, beispielsweise Tankgeld.
Natürlich sind solche Bedingungen nicht verhandelbar.
FYI: In DE muss ich mich rechtzeitig vor Vertragsauslauf arbeitssuchend melden, um eine andere Stelle zu finden.
Habe ich also in dieser Zeit einen anderen Betrieb gefunden und dort sogar unterschreiben können, habe ich aus meiner Sicht den Jackpot.

Ich bin leider im Text begrenzt :(
FYI: Anonyme bewertungen von dritten sind nicht anonym...
Liebe Grüße an alle AN

Arbeitsatmosphäre

Meine Erfahrung mit der Arbeitsatmosphäre hängt stark davon ab, bei welchem Kunden bzw. in welchem Umfeld ich eingesetzt bin. Während ich die Atmosphäre beim Kunden teilweise als angenehm erlebt habe, empfinde ich die interne Zusammenarbeit häufig als angespannt. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass der Eigenschutz einzelner Personen stärker im Vordergrund steht als eine gemeinsame Lösungsfindung. Dadurch entstehen aus meiner Sicht unnötige Konflikte und ein Arbeitsumfeld, in dem man sich teilweise eher absichern als gemeinsam arbeiten möchte.

Kommunikation

Im direkten Kontakt mit Kunden habe ich die Kommunikation überwiegend als gut erlebt. Innerhalb des Unternehmens habe ich dagegen wiederholt erlebt, dass Abstimmungen zwischen verschiedenen Verantwortlichen nicht ausreichend funktionieren. Aus meiner Sicht werden dadurch entstehende Probleme teilweise an die Mitarbeiter weitergegeben, die letztlich mit den Auswirkungen umgehen müssen.

Auch die Art der Kommunikation habe ich nicht immer als wertschätzend empfunden. In einzelnen Situationen wirkte die Ansprache auf mich vorwurfsvoll, herablassend oder unnötig scharf. Ich würde mir hier deutlich mehr sachliche und respektvolle Kommunikation wünschen.

Kollegenzusammenhalt

Beim Kollegenzusammenhalt habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Mit einzelnen Kollegen funktioniert die Zusammenarbeit gut, insbesondere wenn gemeinsame Interessen oder ähnliche Erfahrungen verbinden.

Gleichzeitig habe ich Situationen erlebt, in denen Aufgaben eher weitergereicht wurden und Anerkennung für geleistete Arbeit nicht immer dort angekommen ist, wo sie meiner Wahrnehmung nach hingehörte. Auch hatte ich teilweise den Eindruck, dass Fehler stärker thematisiert werden als gute Leistungen.

Beim Thema Krankheit habe ich ebenfalls Erfahrungen gemacht, die ich kritisch sehe. Aus meiner Sicht fehlt teilweise das Verständnis dafür, dass Mitarbeiter krank werden können und dafür nicht zwangsläufig selbst verantwortlich sind.

Auch beim Thema psychische Belastungen habe ich den Eindruck gewonnen, dass nicht immer ausreichend sensibel mit der Situation der betroffenen Mitarbeiter umgegangen wird. Gerade hier würde ich mir mehr Verständnis und Flexibilität wünschen.

Work-Life-Balance

Meine persönliche Erfahrung mit der Work-Life-Balance fällt eher negativ aus. Ich habe das Gefühl, dass individuelle gesundheitliche oder persönliche Belastungen nicht immer ausreichend berücksichtigt werden.

Insbesondere bei längerfristigen Problemen hätte ich mir mehr Entgegenkommen und individuellere Lösungen gewünscht. Für mich entsteht dadurch der Eindruck, dass die betrieblichen Anforderungen teilweise deutlich höher priorisiert werden als die langfristige Belastbarkeit der Mitarbeiter.

Vorgesetztenverhalten

Hier habe ich sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht.

Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Vorgesetzte relativ wenig Einblick in die tatsächlichen Abläufe vor Ort haben. Das kann einerseits angenehm sein, weil man dadurch relativ selbstständig arbeiten kann und nicht ständig kontrolliert wird. Andererseits führt diese Distanz aus meiner Sicht dazu, dass Probleme vor Ort nicht immer erkannt werden.

Ich habe allerdings auch Führungskräfte erlebt, bei denen die Kontrolle aus meiner Sicht deutlich zu weit ging. In solchen Situationen hatte ich das Gefühl, dass Mitarbeiter unnötig stark beobachtet werden und Kommentare erhalten, die ich als unangebracht empfunden habe.

Insgesamt fehlt mir teilweise eine klare und einheitliche Führung. Dadurch können aus meiner Sicht auch Situationen entstehen, in denen unterschiedliche Absprachen getroffen werden und Probleme unnötig lange bestehen bleiben.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben empfinde ich überwiegend als wenig abwechslungsreich. Mein Eindruck war, dass offene Stellen teilweise dadurch besetzt werden, dass Mitarbeiter die Aufgaben ausgeschiedener Kollegen übernehmen.

Dadurch wiederholen sich viele Tätigkeiten aus meiner Sicht täglich und bieten nur begrenzte Möglichkeiten, neue Aufgabenbereiche kennenzulernen oder sich fachlich weiterzuentwickeln.

Gleichberechtigung

Bei der Gleichberechtigung hinsichtlich des Geschlechts habe ich persönlich keine gravierenden Unterschiede festgestellt.

Bei der Verteilung von Arbeit empfinde ich die Situation dagegen als weniger ausgewogen. Nach meiner Erfahrung werden Aufgaben teilweise sehr unterschiedlich verteilt, sodass einzelne Mitarbeiter deutlich stärker belastet werden als andere.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Ich habe ältere Kollegen kennengelernt, die freundlich, humorvoll und mit viel Freude bei der Arbeit sind.

Gleichzeitig habe ich auch Situationen erlebt, in denen ich das Verhalten einzelner Kollegen als schwierig empfunden habe. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass meine Anwesenheit oder mein Verhalten schneller zum Anlass für eine Eskalation gegenüber dem Management genommen wurde, als ich es für angemessen gehalten hätte.

Arbeitsbedingungen

Bei den Arbeitsbedingungen sehe ich einige positive Ansätze, beim Thema Vergütung allerdings deutlichen Verbesserungsbedarf.

Ich empfinde das Gehalt im Verhältnis zu den teilweise repetitiven Aufgaben und den Anforderungen als nicht besonders attraktiv. Darüber hinaus habe ich Arbeitsplätze erlebt, bei denen mir Platz, Ausstattung oder organisatorische Rahmenbedingungen nicht optimal erschienen.

Insgesamt würde ich mir hier eine deutlich bessere Abstimmung zwischen Arbeitsanforderungen, Ausstattung und Vergütung wünschen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Meine bisherigen Erfahrungen haben mich beim wirtschaftlichen Umgang mit Ressourcen nicht immer überzeugt. Teilweise habe ich Entscheidungen als wenig wirtschaftlich wahrgenommen und mich gefragt, ob die vorhandenen Mittel nicht sinnvoller eingesetzt werden könnten.

Beim sozialen Bewusstsein kann ich nur eingeschränkt eine Bewertung abgeben. Persönlich würde ich mir insbesondere im Umgang mit belasteten Mitarbeitern mehr Sensibilität wünschen.

Gehalt/Benefits

Mit der Vergütung und den zusätzlichen Leistungen bin ich persönlich eher unzufrieden. Ich empfinde das Verhältnis zwischen Bezahlung, Aufgaben und Verantwortung teilweise als nicht angemessen.

Auch bei den Benefits sehe ich aus meiner persönlichen Sicht noch deutliches Verbesserungspotenzial.

Karriere/Weiterbildung

Hier habe ich leider überwiegend negative Erfahrungen gemacht. Ich hatte teilweise den Eindruck, dass Weiterbildungs- und Schulungswünsche eher hinausgezögert oder nicht prioritär behandelt werden.

Besonders bei grundlegenden Schulungen hätte ich mir deutlich mehr Unterstützung gewünscht. Für mich entsteht dadurch der Eindruck, dass die persönliche Weiterentwicklung nicht überall den Stellenwert besitzt, den ich von einem größeren IT-Unternehmen erwarten würde.


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Arbeitgeber-Kommentar

Carolin Stadler, Communications Germany
Carolin StadlerCommunications Germany

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen so ausführlich zu schildern.

Was Du beschreibst, zeichnet ein Arbeitsumfeld, das von fehlendem Vertrauen, mangelnder Wertschätzung und belastenden zwischenmenschlichen Erfahrungen geprägt ist. Sollte dies Deine tatsächliche Erfahrung bei Computacenter sein, dann entspricht das nicht dem Anspruch, den wir an unsere Zusammenarbeit haben.

Gleichzeitig fällt es mir schwer, die von Dir geschilderten Situationen näher einzuordnen. Einige Deiner Vorwürfe sind sehr konkret und teilweise gravierend. Um ihnen nachgehen zu können, fehlen uns jedoch die notwendigen Informationen zu den beteiligten Bereichen, Personen oder konkreten Situationen. Ohne diese Hinweise können wir die geschilderten Sachverhalte leider nicht prüfen.

Du schreibst, dass Du anonym bleiben möchtest und derzeit nicht das Vertrauen hast, Dich intern zu äußern. Das bedauern wir, denn gerade kritische Hinweise sind wichtig, um Missstände erkennen und verbessern zu können. Neben Führungskräften und HR stehen hierfür auch die Kolleg:innen des Betriebsrats zur Verfügung. Darüber hinaus können Hinweise auf unehrliches oder unethisches Verhalten jederzeit anonym und vertraulich über unseren externen Meldekanal Safecall abgegeben werden.

Du schreibst, dass Du grundsätzlich bereit wärst, Deine Erfahrungen zu teilen, solange Deine Anonymität gewahrt bleibt. Dieses Angebot greife ich gerne auf. Wenn Du dazu bereit bist, freue ich mich über einen vertraulichen Austausch, um die geschilderten Punkte besser zu verstehen und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten zu können.

Du erreichst mich unter carolin.stadler@computacenter.com.

Viele Grüße
Carolin

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.