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Bewertung

Hohe Erwartungen bei unzureichender Unterstützung und mangelnder Wertschätzung durch den Vorgesetzten

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Computacenter AG & Co. oHG in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die fehlende Struktur in der Einarbeitung, unklare Erwartungen und ein hoher Leistungsdruck ohne ausreichende Unterstützung haben den Arbeitsalltag stark belastet.

Zusätzlich habe ich wiederholt Verhaltensweisen erlebt, die ich als schikanierend und respektlos empfunden habe. Der Umgang durch meinen Vorgesetzten war aus meiner Sicht nicht unterstützend, sondern häufig abwertend und wenig auf Entwicklung ausgerichtet.

Verbesserungsvorschläge

Einzelne Kolleginnen und Kollegen waren hilfsbereit und fachlich kompetent. Technisch gab es interessante Themen, allerdings fehlte die nötige Begleitung und strukturierte Einarbeitung, um diese als neuer Quereinsteiger sinnvoll bearbeiten zu können.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war für mich von starkem Leistungsdruck geprägt. Statt einer unterstützenden Umgebung während der Einarbeitung hatte ich häufig das Gefühl, mich für fehlende Erfahrung rechtfertigen zu müssen. Der persönliche Umgang durch meinen Vorgesetzten empfand ich als wenig wertschätzend, was die Arbeitsatmosphäre zusätzlich belastet hat.

Image

Nach außen vermittelt das Unternehmen ein professionelles Image. Dieses deckte sich aus meiner persönlichen Erfahrung nicht vollständig mit dem internen Umgang mit Mitarbeitenden.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht unausgewogen. Der hohe Erwartungsdruck ließ wenig Raum für eine gesunde Balance.

Karriere/Weiterbildung

Trotz kommunizierter Entwicklungsangebote habe ich kaum echte Förderung erlebt. Weiterbildung und strukturierte Unterstützung waren im Arbeitsalltag nicht erkennbar.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war unterdurchschnittlich. Der gleichzeitig sehr hohe Leistungsdruck machte die Situation auf Dauer kaum erträglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialthemen spielten im Arbeitsalltag keine erkennbare Rolle oder wurden zumindest nicht aktiv gelebt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den direkten Kolleginnen und Kollegen war teilweise gegeben. Unterstützung hing jedoch stark von einzelnen Personen ab und nicht von einer gelebten Teamkultur.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit weniger erfahrenen oder älteren Mitarbeitenden wirkte wenig unterstützend. Lernbedarf wurde eher als Schwäche denn als normal angesehen.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte zeigten wenig Verständnis für Lernphasen. Rückfragen wurden eher kritisch aufgenommen als als normaler Bestandteil einer Einarbeitung betrachtet.

Arbeitsbedingungen

Die Rahmenbedingungen waren technisch in Ordnung, konnten jedoch fehlende Struktur, klare Prozesse und ausreichende Einarbeitung nicht kompensieren.

Kommunikation

Erwartungen wurden nicht klar kommuniziert. Fachliche Anforderungen galten als selbstverständlich, ohne diese transparent zu erklären oder realistisch einzuordnen.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wurde zwar kommuniziert, war im Arbeitsalltag jedoch nicht spürbar. Individuelle Voraussetzungen wie unterschiedliche Erfahrungsstände wurden kaum berücksichtigt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren technisch grundsätzlich interessant. Ohne ausreichende Begleitung und strukturierte Einführung waren sie für einen neuen Quereinsteiger jedoch schwer sinnvoll zu bearbeiten.

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Arbeitgeber-Kommentar

Eva Fiene, Employer Branding Team
Eva FieneEmployer Branding Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen so ausführlich zu teilen. Es tut mir leid, dass Du Dich bei uns nicht gut aufgehoben fühlst!

Wenn ich Deine Bewertung so lese, scheint bei Dir von Beginn an Einiges im Argen gelegen zu haben. Das fing bereits bei Deiner Einarbeitung an: Du hast sie als sehr unstrukturiert empfunden, offenbar waren Dir Erwartungen nicht klar und Du hast Dich stark unter Druck gesetzt gefühlt. Das stelle ich mir sehr belastend vor! Und so soll es definitiv nicht laufen.

Gerade in der Anfangsphase ist es uns wichtig, dass neue Kolleg:innen Orientierung, Sicherheit und Rückhalt erfahren. Dazu gehören natürlich klar kommunizierte Erwartungen, verständliche fachliche Einführungen und ein Umgang, der Fragen und Lernphasen als selbstverständlichen Teil des Ankommens begreift. Grundsätzlich sind bei uns auch strukturierte Onboarding Bausteine vorgesehen, die neuen Kolleg:innen einen guten Start ermöglichen sollen. Dass Du dies alles aber anscheinend anders erlebt hast und Dich beispielsweise eher rechtfertigen musstest, wenn Du Dinge noch nicht wusstest, tut mir leid. Warum es bei Dir so gehakt hat, kann ich jedoch aus der Ferne und ohne die Hintergründe zu kennen leider nur schwer beurteilen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist das Verhalten Deiner Führungskraft, auch hier ist unser Anspruch ein anderer: Ein respektvoller, entwicklungsorientierter Führungsstil ist für uns ein zentraler Bestandteil einer guten Arbeitsatmosphäre, gerade auch während der Einarbeitung. Auch deshalb investieren wir regelmäßig in Trainings für Führungskräfte und achten darauf, dass sie sowohl fachlich als auch menschlich zu unseren Werten passen. Unsere Mitarbeitenden-Befragungen zeigen, dass dies meist gelingt – viele bestätigen, dass ihre Führungskraft respektvoll mit ihnen umgeht. Auch hier, warum es bei Dir anders war, was Du genau erlebt hast, kann ich anhand Deiner Bewertung schwer nachvollziehen.

Was mich aufhorchen lässt: Du schreibst etwas von Schikane. Sprichst Du hier von einer konkreten Mobbing-Situation, seitens der Führungskraft? Für uns ist es sehr wichtig, möglichst frühzeitig über interne Kanäle von solchen Konflikten zu erfahren. Wenn Du es noch nicht getan hast, bitte ich Dich, entweder die Kolleg:innen von Human Resources oder unsere interne Mobbing- und Konfliktberatung (mb.agg@computacenter.com) anzusprechen. Auch unser Betriebsrat steht Dir unterstützend zur Verfügung.

Alles in allem bist Du sehr unglücklich, und das möchte ich nicht klein reden, denn ich stecke schließlich nicht in Deiner Haut. Wenn Du möchtest, kannst Du Dich mit mir persönlich austauschen, Du erreichst mich am besten per E-Mail (eva.fiene@computacenter.com).

Ich wünsche Dir alles Gute!

Viele Grüße
Eva

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.