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Computacenter 
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Co. 
OHG
Bewertung

Seit 15 Jahren keine Entwicklung im Unternehmen. Es zehrt von Mitarbeitern die in Rente gehen. Langfristig keine Zukunft

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Computacenter AG & Co. oHG in Hannover gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Homeoffice

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine vorhandene Einarbeitung
Extrem schlechte Ausbildung / Wissentransfer innerhlab und außerhalb der Abteilungen
Keinerlei Dokumentation von Prozessen (führt immer wieder zu Problemen)
Keine oder mangelnde Absprachen zwischen Abteilungen
Veraltete Praktiken / Systeme
Viel manuelle Tätigkeiten
Extreme Fagmentierung von Verantwortung und Aufgaben auf unterschiedliche Abteilung wodurch am Ende sich niemand wirklich verantwortlich fühlt
Kein existierendes Innovationsprogramm
Kein existierendes Change Management
Aufgaben ensprechenden zum Großteil nicht der Tätigkeitsbeschreibung

Verbesserungsvorschläge

Vorgesetzte sollten gezielte Schulungen erhalten, wie man mit Mitarbeitern umgeht und dieses aktiv fördern kann. Besonders im Arbeitsrecht müssen Schulungen folgen.
Das Unternehmen sollte eine Konsolodierung durchführen und sich wieder auf die Basis konzentrieren und Ihre System e/ Prozesse auf Bedürfnisse anpassen.
MItarbeiter sollten aktiv in die Verbesserung des Unternehmens eingebunden werden und sollten durch finazielle Anreize motiviert werden um Ideen zu äußern.

Kommunikation

Häufig erfährt man durch Zufall bzw. den Buschfunk über neue Gegebenheiten die Einfluss auf die eigene Arbeit haben.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen sind hilfbereits und unterstützen einem. Leider erhält man aber 10 unterschiedliche Antworten wenn man 10 unterschiedlichen Kollegen fragt, wie der richtige Prozess aussehen würde.
Dies liegt daran, dass nichts dokumentiert ist und viel Wissen nur in den Köpfen der Kollegen existiert und viele Kollegen Ihre eigene Prozesse entwickelt haben. Dies hat zur Konsequenz, dass du zwar Unterstützung von Kollegen erhälst, aber du am Ende alle snochmal neu machen darfst, weil du falsche Infos bekommen hast.
Das führt zu der absuden Situation, dass man immer Unterstützung erhält, man aber nie weiß, ob dieses überhaupt hilfreich ist. DIese gilt auch für die Unterstützung die man seinen Kollegen gibt.....

Vorgesetztenverhalten

Leider habe ich dir Erfahrung gemacht, dass die Vorgesetzten wenig Wert auf die Ausbildung und Weiterbildung der eigenen Teammitglieder legen.

Viele neue Kollegen (besonders im Ausland) werden damit verbrannt, dass sie keine vernünftige EInarbeitung erhlaten aber direkt komplexe Tätigkeiten übernehmen müssen.

Probleme in Prozessen, Systemen werden ignoriert und die KPIs werden meist zurechtgeschönt, wodurch die eigentlich Situation nicht gesehen werden.

Besonders wenn man in Deutschland arbeitet und Vorgesetzte im Ausland hat, haben diese in der Regel kein WIssen über deutsche Arbeitnehmerrechte und verlangen Sachen, die laut deutschem Recht gegen Datenschutz verstoßen und nur freiwiliig wären.
Bei Verweigerung mit Bezug auf seine Rechte reagieren Vorgesetzte ungehalten.

Interessante Aufgaben

Es sind immer wieder die selben Tätigkeiten, besonders die selben Probleme die immer wieder auftreten. Ein Großteil der arbeiten die man abwickelt sind an sich, sinnlose Tätigkeiten, da sie nur entstehen, weil es wntweder manuelle Tätigkeiten sind, die schon längst automatisiert hätten werden können, oder einfach nicht das Gundproblem gelöst wird, sondern nur Korrekturarbeit durchgeführt wird um den eigentlichen Fehler im Prozess zu beheben.

Arbeitsbedingungen

Obwohl Computacenter ein IT-Unternehmen ist, wird häufig mit veralteten Systemen gearbeitet. Seit einiger Zeit besteht die Problematik, dass viele Tätigkeiten aus dem Hauptsystem in andere System übertragen werden, die nicht oder nur teilweise miteinander verbunden sind. Das führt zur Situation, dass Tätigkeiten teilweise doppelt ausgeführt werden.
Weiterhin werden System teilweise für Tätigkeiten eingesetzt, für diese sie nicht vorgesehen waren.
Dies führt mittlerweile zur Entwicklung das ein Großteil von Tätigkeiten nicht mehr in dem dafür Vorgesehen System durchführen, sondern alles in Excel abgewickelt wird und erst im Nachinein Daten ins System gespielt werden. Zwischenergebnisse etc. werden von den einzelnen Mitarbeiter lokal auf den eigenen Laptop gespeichert, wodurch bei Krankenstand oder Urlaub, andere Kollegen keinen Zugang auf notwendige Daten haben.

Gehalt/Benefits

Außer dem Homeoffice existieren im Unternehmen keine nennenswerte Benefits. Alle "Benefits" sind zumeist Zusatzleistungen die sowieso durch steuerliche Vorteile fürs unternehmen finanziert werden oder nur begrenzt anwendbar sind, wodruch wenige Leute diese Nutzen.
Das Gehalt ist für die Vernatwortung und Aufgabenbereich unterdurchschnittlich.

Karriere/Weiterbildung

Meine Erfahrung ist, dass man hier vom Unternehmen vollkommen allein gelassen wird. Wenn man sich z.B. für kostenpflichtige Weiterbildungen anmeldet, die wohlgemerkt vom Unternehmen in der eigenen Plattform angeboten werden, wird dies sofort von Vorgesetzten hinterfragt.
Es wird die Fortbildung eher unterbunden als gefördert.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Image

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Arbeitgeber-Kommentar

Eva Fiene, Employer Branding Team
Eva FieneEmployer Branding Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Deine offene Rückmeldung! Für Dich liegt bei Computacenter Vieles im Argen, und das schon seit mehreren Jahren. Das stelle ich mir sehr belastend vor, und das tut mir leid!
Leider weiß ich nicht, in welchem Team genau Du arbeitest und was Du im Detail erlebt hast. Daher kann ich auf die folgenden Punkte nur allgemein eingehen, und ich habe die herausgegriffen, die mir vor allen anderen aufgefallen sind.

Ein zentraler Punkt in Deiner Rückmeldung ist die fehlende Prozesssicherheit. Wenn Wissen nicht gut dokumentiert ist, Abläufe unterschiedlich verstanden werden oder neue Kolleg:innen wenig Orientierung bekommen, kann das im Arbeitsalltag schnell zu Unsicherheit und Frust führen. Dass Du die Zusammenarbeit trotz hilfsbereiter Kolleg:innen als herausfordernd erlebt hast, weil Informationen nicht immer eindeutig oder nachvollziehbar waren, ist alles andere als optimal.

In großen Organisationen sind Prozesse oft gewachsen und verändern sich laufend. Dadurch kann Dokumentation veralten oder im Alltag zu kurz kommen. Ich kenne solche Situationen ebenfalls, aber ich finde immer noch, dass alle Beteiligten in der Regel an einem Strang ziehen, dann die Prozesse glattzuziehen. In Deinem Fall scheint es aber an vielen Ecken zu haken, was ggf. auch mit dem Verhältnis zur Führungskraft zusammenhängt? Du bist sehr enttäuscht, da Du hier nicht die Unterstützung erhältst, die Du Dir wünschst. Und das strahlt anscheinend auf weitere Arbeitsbereiche aus!

Vor allem auch das Thema Weiterbildung siehst Du kritisch. Ich muss ehrlich sagen, dass ich da so nicht kenne, und ich habe das auch im erweiterten Kolleg:innen-Kreis nicht erlebt, dass der Führungskraft die Weiterbildung ihres Teams nicht wichtig ist. Das ist eine zentrale Führungsaufgabe, Mitarbeitende zu fördern und Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Ich nehme an, Du hast mit Deiner Führungskraft gesprochen, was Du Dir wünschst? Wenn das angefragte Training zur Position und zu den aktuellen oder zukünftigen Aufgaben passt, sollte diesem eigentlich nichts im Weg stehen. Mir ist aber auch bewusst, dass die Realität eine andere sein kann – warum es bei Dir in 15 Jahren anscheinend keine Weiterentwicklung gegeben hat, kann ich, ohne die Hintergründe zu kennen, aber sehr schwer beurteilen.

Du kritisierst, dass Führungskräfte nicht gezielt geschult werden. Das möchte ich genauer einordnen: Es hat sich bei der Auswahl- und Weiterbildung unserer Führungskräfte in den vergangenen Jahren sehr viel getan, und ich denke, wir sind hier auf einem guten Weg. Wir schulen alle Kolleg:innen mit Personalverantwortung regelmäßig, natürlich auch in Sachen Arbeitsrecht. Bei der Einstellung von Führungskräften achten wir außerdem besonders auf eine Übereinstimmung mit unseren Werten. Group-Manager, die beispielsweise Mitarbeitende in Deutschland führen, müssen verpflichtende Trainings absolvieren, in denen es auch um die arbeitsrechtlichen Spezifika in dem jeweiligen Land geht, wo sie Mitarbeitende führen.

Du schreibst, dass Du zu Aufgaben aufgefordert wurdest, die gegen den Datenschutz verstoßen? Wenn Du das so erlebt hast, ist dies auf keinen Fall OK. Wusstest Du, dass Du ein solches Verhalten melden kannst und auch sollst? Dafür gibt es u. a. auch eine unabhängige Stelle, die Du über unehrliches bzw. unethisches Verhalten informieren solltest. So können wir adäquat gegen ein solche Dinge vorgehen.

Du schreibst außerdem, es gebe keine nennenswerten Benefits. Das sehe ich etwas anders: Ich finde, wir sind hier gut aufgestellt und arbeiten ständig daran, wettbewerbsfähig zu bleiben. In den vergangenen Jahren haben wir neue Benefits eingeführt und bestehende Leistungen verbessert. Um nur ein paar grundsätzliche Beispiele aus unserem Benefits-Katalog zu nennen: Bei privaten Krisensituationen oder familiären Herausforderungen, bspw. rund um die Kinderbetreuung und die Pflege von Eltern, können wir jederzeit den pme Familienservice ansprechen, der hier unterstützt. Natürlich bieten wir u. a. auch vermögenswirksame Leistungen, eine Gruppenunfallversicherung oder vergünstigte Konditionen bei privaten Krankenzusatzversicherungen oder bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Neu hinzugekommen ist die vergünstigte Mitgliedschaft bei Urban Sports Club, was viele Kolleg:innen sehr positiv aufgenommen haben.

Ich nehme Deine Kritik ernst, auch wenn ich einzelne Situationen nicht bewerten kann. Wenn Du möchtest, melde Dich gerne direkt bei mir. Du erreichst mich am besten per E-Mail: eva.fiene@computacenter.com.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute!

Viele Grüße
Eva

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.