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28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Historie
Sturzflug seit 2018
Es geht nur noch um Image, Aussendarstellung und Trendwörter. Der neue Anteilseigner ist ein Dampfplauderer, der keine Ahnung hat und arrogant ist. Seit 2018 ist nichts passiert, was Relevanz hat.
"Umstrukturierungen" hin oder her: Der Laden schlägt sich gut in der schwierigen Medienbranche und entwickelt sich stetig weiter.
Weit weg von den Nürnberger S-Bahn-Stationen.
Abteilungsübergreifende Aktionen könnten mehr stattfinden.
Corona erschwert natürlich den Umgang. Aber sowohl Abteilungsleitung als auch GF bemühen sich um individuelle Bedürfnisse der
Habe als Journalist ja einiges an Außenkontakt und kann nicht behaupten, dass in meinen fünf Jahren der Firmenname mir irgendwie geschadet hat oder auch nur schlecht davon geredet wurde.
Für Überstunden gibt es fairen Ausgleich, den man mit dem Chef ausmacht. Habe n fünf Jahren hier nichts Anderes (Unfaires) erlebt. Zum Redaktionsschluss muss man manchmal reinhauen, aber dafür gibts auch unstressigere Zeiten. Niemand wird zu mehr als 40 Std pro Woche genötigt.
Aktiver Umweltschutz wird hier nicht betrieben. Geht auch schwierig, wenn die Rechner wegen Homeoffice und Remote-Desktop dauerhaft laufen müssen. Sozialbewusstsein schon eher. Auf familiäre Umstände wird Rücksicht genommen. Und gegen Sommer- und Weihnachtsfest habe ich auch nichts.
Karrieremöglichkeiten gibt es nicht sonderlich viele, sind mir aber auch nicht wichtig. Ich will Journalist bleiben und kein GF werden, auch wenn es dafür mehr Kohle gäbe. Zur Weiterbildung: Na ja, das ist in unseren Beruf etwas, was man selbst angehen muss/soll.
Da auch innerhalb der Redaktion nicht unbedingt viel Teamarbeit gefragt ist, haben manche Kollegen wohl verlernt, wie das geht. Aber zum Glück nicht alle. Die, die das nicht können, gehen halt irgendwann und weinen dann hier auf der Plattform rum.
Siehe oben, kann mich nicht beschweren. Von der Abteilungs- bis zur Konzernleitung ist grundsätzlich jeder erreichbar.
Fair. Homeoffice wird ermöglicht, wo es geht, mein Arbeitsplatz ist gut ausgestattet.
Unser direkter Vorgesetzte ist fair, erreichbar und entscheidet nix über unsere Köpfe hinweg. Kann mich nicht beschweren.
Klar ist die Kohle mies. Aber das ist überall in dem Job so. Man wird Journalist nicht wegen, sondern trotz des Geldes. Wie gesagt, mag meinen Job und kann ihn hier mit Leidenschaft ausführen. Wer reich werden will, soll Investmentbanker werden.
Ich bin Journalist aus Leidenschaft und liebe meinen Job. Trifft halt nicht auf jeden zu.
Spielethema.
Nahezu alles.
Laden schließen. Das war's.
Einer der wenigen Punkte, die halbwegs passen.
Schlechter geht es nicht mehr. Peinlich, wenn es heißt, dass man dort arbeitet.
Nicht vorhanden. Überstunden ohne Ende, Rest mies.
Nicht vorhanden.
Unter Mindestlohn. Wie das rechtlich geht, wissen nur die Betrüger in der oberen Etage - ach, moment, es gibt ja nur noch dieses Stockwerk.
Da muss man kurz lachen bei dem Thema und Computec.
Alle im selben Boot, das schweißt zusammen.
Alle gekündigt, da zu teuer.
Furchtbar, da die Vorgesetzen zu 90% planlos und faul sind.
Alte Hardware, vergammeltes arbeitsgerät. man schämt sich, wenn besuch oder kunden da sind.
Kurzum: Gibt keine. Man bekommt erst entscheidungen mit, wenn sie gelaufen sind, sogar als führungskraft!
Nicht vorhanden, da 90% Würstchenparty.
Spiele - das geht klar.
Hat was mit Gaming-Culture zu tun.
Arbeitsbedingungen, Gehalt, Aufstiegsmöglichkeiten, Fortbildungsmöglichkeiten
Würdigt die Arbeit der Redakteure, da sie das Grundgerüst des gesamten Verlages sind. Zahlt ein besseres Gehalt, von dem man auch leben kann.
Die Arbeitsatmosphäre ist durchgehend überschattet vom schlechten Gehalt und den massiven Überstunden, die zu bewältigen sind. Wenn jemand auf die Idee kommt, etwas anzukreiden, versucht man die Aussagen der Person mit Unwahrheiten zu diskreditieren. Die Arbeit ist extrem anstregend und undankbar, wer sich reinhängt wird nicht belohnt, im Gegenteil: Man verliert kostbare Zeit, da Überstunden nicht bezahlt oder abgefeiert werden (das ist illegal).
Es ist in der Industrie allseits bekannt, dass Redakteure beim Computec-Verlag miserabel bezahlt werden. Von Ausbeutung war die Rede
Das Verhältnis ist völlig daneben. Die Aufgaben sind nur mit Überstunden in der entsprechenden Zeit zu bewältigen, sofern man einen halbwegs gehobenen Anspruch an die eigene Arbeit setzt. Wer nach seinen acht Stunden geht, wird von vielen schief angesehen, teilweise von leitenden Personen hinterm Rücken lächerlich gemacht. Mehrarbeit ist immer gerne gesehen, ein Ausgleich dafür wird nur sehr - wenn überhaupt - spärlich bewilligt.
Es gibt keine Fortbildungsmöglichkeiten, außer man kann mit den Ideen der Mitarbeiter Geld generieren. Fortbildungen, wo man was lernt, gibt es nicht.
Manch andere Redaktion hier in der näheren Umgebung zahlt für Teilzeit (20 Stunden) nur 200 Euro weniger, wie hier für Vollzeit gezahlt wird. Das Gehalt liegt sicherlich 40 Prozent unter dem Branchendurchschnitt, Gehaltserhöhungen sind nicht existent.
Keins vorhanden
Die Leute sind das eigentliche Kapital der Firma und Gold wert. Der Zusammenhalt innerhalb der Abteilung ist sehr gut und freundschaftlich, innerhalb der Firma gibt es zwischen den Abteilungen aber Hick-Hack-Situationen.
Langdienende Kollegen werden kaum geschätzt. Das Gehalt korreliert nicht mit den Betriebsjahren, einige ältere Kollegen wurden in der Umstrukturierung entlassen.
In der Regel kann man sich auf den Vorgesetzten nicht verlassen, dass dieser/e einem beisteht. Man steht oft alleine da und ist auf sich gestellt, wenn mal was im Argen ist.
Die Hardware ist ok, manchmal gibt es technische Probleme
Die Kommunikation der Führungsetage ist im besten Fall mangelhaft, auch wenn es sich im letzten Jahr gebessert hat. In der Regel erfährt man über den Flurfunk von bevorstehenden, massiven Einschnitten oder Änderungen in der Abteilung/Firm. In der Regel wird man aber vor vollendete Tatsachen gestellt.
Man könnte anhand mancher Aussagen der Geschäftsleitung denken, dass man noch in den 1950ern lebt.
Man kann mehr oder minder tun und lassen was man will, sobald Kosten im Spiel sind, kann man die Geschichte aber vergessen.
Der kollegiale Umgang innerhalb des eigenen Teams. Mit dem Wechsel der Geschäftsführung Ende 2018 hat sich das miese Klima zudem wieder verbessert. Die eigentliche Arbeit als Redakteur heißt weitestgehend seine Leidenschaft zum Beruf machen zu können.
Schlechte Informationspolitik (bis hin zu den leitenden Mitarbeitern wird man immer nur vor vollendete Tastsachen gestellt), schlechtes Gehalt (weit unter Verlagstarif, Betriebsrat gibt es nicht) bei immer mehr Arbeit (die oft nur mit unbezahlten Überstunden zu stemmen ist) und keine wirklichen Perspektiven.
Nette Kollegen
Schlechte Führung, Personalleitung ist de facto nicht vorhanden, keine Kommunikation, schlechte Bezahlung,
Um erfolgreich zu sein, braucht man Ideen und Visionen und man muss die Mitarbeiter einbeziehen und fair bezahlen. Außer sparen, sparen, sparen hat die Geschäftsleitung leider keine Ideen, darunter leiden müssen die Mitarbeiter. Mit unbezahlten Praktikanten kann man aber keine gute Qualität produzieren.
Kollegen überwiegend nett, flache Hierarchien, aber keiner fühlt sich für irgendwas verantwortlich
Weiterbildung findet nicht statt, das könnte ja was kosten
Mitarbeiter sollen am besten gar nichts kosten
Das einzige, was zählt, ist Geld machen
okay
keine Rücksichtnahme, wenn man Glück hat, wird man nicht ein paar Jahre vor der Rente entlassen
Desinteresse, wirklich gute Mitarbeiter werden nicht gefördert, Blender und Selbstdarsteller haben gute Chancen
solange der Laden läuft, wird man in Ruhe gelassen
Kommunikation findet so gut wie überhaupt nicht statt, Mitarbeiter werden nicht mit einbezogen
Männerwirtschaft, Frauen werden nicht so recht ernstgenommen
Druck ausüben, Werbe-Inhalte nach oben schrauben und gute Kollegen ziehen lassen, ohne den Versuch zu starten, sie zu halten.
Hohe Mitarbeiter-Fluktuation sorgt für Unmut in den Abteilungen, Gehälter werden für neue Kollegen immer geringer: Man bekommt das, was man bezahlt.
Gute Kollegen halten! Weniger Druck, bessere Bezahlung.
Viel Druck von oben
Wenig Lob
Abwechslungsreiche Themen
Dass ich früh genug abgesprungen bin!
Den Umgang mit Mitarbeitern, die Informationspolitik/Kommunikation... außer pünktlicher Gehaltszahlungen gab es eigentlich kaum Positives...
Versucht es mal mit ehrlicher Kommunikation!
Keinerlei Informationen und falsche Versprechungen sorgen für ständig wachsenden Unmut
Zum Schluss gab es niemanden mehr, der ein gutes Wort für C. fand...
Schwer zu sagen - da eh egal ist, was man tut (gute Leistung wird nicht bekohnt) muss man sich auch nicht kaputtmachen...
Weiterbildung ist für Computec ein Fremdwort, Kariere gab es zumindest bei uns nicht
Absolut ungerechtes/ungerechtfertigtes Gehaltsgefälle
Sozialbewusstsein...?! Das kostet doch Geld oder bringt zumindest keins...
Natürlich interessiert andere Kollegen/Tochterunternehmen nicht, was mit Mitarbeitern passiert - "besser die als ich"
Computec ist offensichtlich froh, wenn ältere und verdiente Mitarbeiter gehen, denn junge unerfahrene kosten weniger. Zur Not kündigt man halt oder verlegt mal eben den Arbeitssitz in ein anderes Bundesland...
Falsche Versprechungen, dann nur noch Ignorieren von Mitarbeitern ganzer Unternehmenszweige und Hinhaltetaktik
Es war warm (im Sommer sogar heiß...) und trocken. Die Ausstattung war bestenfalls einfach und antiquiert.
Es gibt keine Informationen - und wenn, dann sind es schlichtweg Falschaussagen!
Schwer zu sagen - wir waren ausschließlich Männer...
Interessante Themen, große Freiheiten bei der Arbeitsgestaltung.
Miese Bezahlung, hohe Arbeitsbelastung und kein Konzept, wie der Laden jemals aus diesem Loch herauskommen soll. Damit meine ich nicht, dass ich das Konzept fragwürdig finde, sondern es gibt einfach keinen Plan, der weiter als bis nächsten Monat reicht.
Wer Fachmagazine herausgeben will, braucht Fachleute. Wer jährlich 10% der erfahrenen Kollegen an besser zahlende Unternehmen verliert und nochmal so viele feuert, während Bewerbungen fast nur noch von Leuten kommen, die woanders kein Volontariatsplatz erhalten, sollte man anfangen nachzudenken. Und nicht darüber, welcher Suchbegriff letzte Woche auf Google getrendet hat.
Galgenhumor ist auch Humor. Auf unterer Ebene sitzen alle im gleichen Boot und alle sind wegen Begeisterung für die Themen da, aber die Arbeitslast ist erdrückend. Das Resultat ist eine Mischung aus locker und stressig.
Die miesen Arbeitsbedingungen sind branchenweit bekannt. Die unter diesen Bedingungen erbrachten Leistungen werden aber zum Teil geachtet und halbtote Computec-Medien sind lebendiger als manch ganz toter Konkurrent.
Your work is your life. 10-20% Überstunden sind die Regel und gelten laut Arbeitsvertrag mit dem normalen Gehalt als abgegolten. Immerhin: Solange die Arbeit irgendwie fertig wird, ist man sehr frei, seine Zeit einzuteilen. Plangung gibt es sowieso keine und die Vorgesetzen wissen, dass sie jedes Arbeitsgericht eine schriftliche Anweisung unter diesen Bedingungen in der Luft zerreißen würde.
Die flache Hierarchie bietet keine Aufstiegschancen. Bildung jeglicher Art ist dem Unternehmen fremd. Neue werden nicht ausgebildet, sondern genießen lediglich ein paar Monate Schonfrist in denen sie sich alles selber aneignen sollen. Entsprechend sinkt das Niveau mit jedem erfahrenen Mitarbeiter der geht oder gegangen wird, aber das stört die oberen nicht. Gegenmaßnahmen/Weiterbildung gibt es deswegen nicht, dabei würde einigen der neuen Kollegen schon ein Rechtschreibkurs nützen.
Gehalt ist natürlich "geheim" und von jedem einzeln auszufechten, die Praxis liegt aber rund 40% unter Tarif. Natürlich erst nach 2, 3, 4 Jahren, Einstieg ist auf Mindestlohnniveau. Zusatzleistungen gibt es nicht.
Einmal im Jahr wird die Mail zur Radfahraktion einer Krankenkasse weitergleitet. Das war's. Schon bei einer Möglichkeit das Fahrrad dann diebstahlsicher unterzustellen scheitert der Verlag. Über den 24/7-Betrieb vieler Rechner braucht man gar nicht zu reden (10 Minuten Bootzeit gespart). Für die Klimatisierung gibt es mehrere unabhängige Anlagen pro Etage ohne trennende Türen zwischen den Bereichen, was regelmäßig dazu führt das eine auf Volllast läuft, während an anderer Stelle ein offenes Fenster die warme Luft rein lässt.
Auf menschlicher Ebene hoch - s.o.: Alle sitzen im gleichen Boot. Aber da alle überarbeitet und ohne Einfluss sind, resultiert aus der Kameradschaft nur etwas Hilfe bei großen Problemen, ein gemeinsames Auftreten gegen die Führung oder gar einen Betriebsrat gibt es nicht.
Umgang innerhalb der Angestellten richtet sich nach Persönlichkeit und Arbeitsverhalten. Mit den einen kann man besser, mit den anderen schlechter und die, wegen deren Unfähigkeit man regelmäßig selber mehr arbeiten muss, kann man besonders schlecht. Das Alter ist dabei aber vollkommen egal und aufgrund der vielen Quereinsteiger durchmischter, als man in der Branche erwarten würde. Das "egal" gilt auch seitens der Vorgesetzen und Konzernführung. Die beachten nur das Alter des Arbeitsvertrages: So alt, dass noch große Summen drin stehen? So alt, dass eine Abfindung richtig hoch wäre?
Die Hierarchie ist sehr flach und auch die mittlere Ebene ist, wenn sie ihren Job halbwegs ernst nimmt, stark belastet und bemüht, die eigenen Schäfchen trocken zu halten. Daraus resultieren ein Verhältnis auf Augenhöhe mit den unteren Rängen und 0 Fortschritte bei den Problemen.
Ausstattung wird benutzt, bis sie auseinanderfällt und dann wird improvisiert. Wer Glück hat, bekommt von PC Games Hardware vernünftige Peripherie, aber deren Fundus reicht nicht für alle und angeschafft wird wenig bis gar nichts. Spätestens beim Möbilar wird das deutlich. Im Zuge der Entlassungen steht immerhin ausreichend Platz zur Verfügung, Ruhe ist im Großraumbüro aber eine Seltenheit.
Inexistent. Das die Nachbarabteilung aufgelöst werden könnte, erfährt man von den (Ex-)Kollegen, die gerade ihre Kündigung erhalten haben. Das die Rahmenbedingungen für die eigene Arbeit geändert wurden, bekommt man mit, wenn die eigenen Ergebnisse nicht mehr zu besagtem Rahmen passen. Und wo das ganze hinführen soll, kann sowieso niemand mitteilen, weil es niemand weiß.
Nerds. "Zurückhaltung", "Sinn für gutes Benehmen" oder ähnliches darf man nicht erwarten. Frauen sind nicht nur in der Redaktion Mangelware, sondern auch im Privatleben vieler Mitarbeiter. Die daraus resultierende Aufmerksamkeit ist positiv konotiert und frei von Benachteiligung, kann aber schnell aufdringlich werden und der allgemein derbe Humor machts nicht besser.
Computer-Spiele. nuff said.
Parkplatz
Bürohunde erlaubt
Nette Kollegen
Spannende Aufgabenbereich
Die meisten Dinge. Gehalt, Work-Life-Balance und Sozialleistungen sind Mist. Das Image nach außen ist grauenvoll und das Unternehmen ist rückständig und in alten Print-Zeiten hängen geblieben. Wer sich hier Fortschritt erhofft, ist falsch.
- Das Unternehmen sollte von Grund auf umstrukturiert werden. Es fehlt massiv an Budget, Mitarbeitern und Leidenschaft und daran sollte gearbeitet werden.
Die Arbeitsatmosphäre ist mies. Die meisten machen nur noch das nötigste, denn wirklich gefördert wird Ideenreichtum und Kreativität nicht.
Altbacken und grauenvoll. Wer hier so etwas wie Persönlichkeit oder Leidenschaft erwartet, ist am falschen Ort. Die Branche lacht, das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren kaum weiter entwickelt, eher zurück. Medien sind ein Fremdwort, Social Media versteht dort keiner.
Urlaub wird ohne viel Gezanke schnell gewährt. Trotz angeblich möglichem Home Office wird es aber nicht gern gesehen, wenn man danach fragt. In Zeiten von Burnout und Work-Life-Balance als einem wichtigen Faktor des Arbeitslebens ein absolutes No-Go.
Rechner laufen die ganze Nacht, die Klimaanlage ist bei geöffneten Fenstern an und Mülltrennung macht keiner.
Weiterbildungen werden weder angeboten noch bezahlt. Wer sich weiterbilden will, muss das in der Freizeit und aus eigener Tasche machen. Karriere ist auch ein Fremdwort im Unternehmen. Aufsteigen ist kaum möglich und wenn doch, dann bitte für dasselbe Gehalt, aber natürlich mit Mehrarbeit.
Zwangsweise, sonst hält man keinen Tag aus. Die Gespräche enden meist jedoch in Lästereien über andere Kollegen oder die Führungsetage.
Wenn es überhaupt noch richtige Vorgesetzte gibt, haben sie auch keine Chance gegen die Geschäftsführung. Entscheidungen werden über Köpfe hinweg getroffen und am Ende muss sich jeder damit abfinden. Kreative Ideen werden mit einem Handwedeln abgetan, was dazu führt, das Mitarbeiter nur noch die Aufgaben erledigen, die sie zugeteilt bekommen.
Die Geräte sind aus dem letzten Jahrhundert, die Arbeitsplätze trist und ungemütlich. Eine Lampe wird erst auf Nachfrage aus irgendeiner verstaubten Ecke gekramt und ist auch noch kaputt. Die Tastaturen (das Hauptarbeitsgerät) sind absolut nicht ergonomisch, sondern Billigware vom Feinsten. Die Konsolen und Controller haben schon wesentlich bessere Zeiten gesehen, sind verdreckt, verstaubt und verklebt.
Kostenlose Getränke oder gar Obst sucht man hier vergeblich, genauso wie funktionierende Küchengerätschaften oder die Bereitschaft, Kollegen zu unterstützen, die von Rückenschmerzen geplagt sind. Fußbänke werden auf mehrmalige Nachfrage bestellt, jedoch nur die 10-Euro-Varianten von Amazon. Besseres Gerät muss selbst gekauft und mitgebracht werden.
Eine Katastrophe. Wenn irgendetwas mal die Mitarbeiter erreicht, ist es über den Flurfunk. Entscheidungen werden über die Köpfe der wichtigsten Kollegen hinweg getroffen und dann muss man sich damit einfach abfinden.
Ein einziger Witz. Fragen nach Gehaltserhöhungen werden belächelt, Sozialleistungen sind ein Fabelwesen in diesem Unternehmen. Wer mehr Geld will, droht mit Kündigung. Und auch das funktioniert oft nicht. Manche Mitarbeiter fahren seit Jahren ohne mehr Gehalt, dafür bekommen sie aber immer mehr Aufgaben.
Frauen werden wie Objekte behandelt und oft nicht ernst genommen, vor allem von älteren Kollegen. Praktikanten dürfen sich dem Aufräumen widmen oder dem Gießen der Pflanzen und bekommen kaum wirklichen Einblick in das Arbeitsfeld, aber das ist allen egal.
Spiele testen klingt zunächst nach einem spannenden Aufgabenbereich. Das ändert sich jedoch schnell, denn auch wenn die Videospiele das A und O sein sollten, die Arbeit drum herum läuft immer nach Schema F ab, was sich auch an der Qualität der Artikel zeigt.
So verdient kununu Geld.