279 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
279 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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279 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich als Software Architect beworben – und bekam am Ende eine Lektion in Zeitverschwendung und fehlender Professionalität.
Schon der Start war schleppend: Am 6.11. nach meinem Gehaltswunsch gefragt, dann erst am 18.11. eine Rückmeldung mit Einladung zum Erstgespräch erhalten. Aber gut, kann ja mal passieren. Immerhin wurde mir gleich gesagt, dass eine Einstellung erst zum 1.4. möglich sei – wenig flexibel, aber zumindest offen kommuniziert.
Drei Gespräche folgten:
1. Kurzvorgespräch, um allgemeine Dinge zu klären.
2. Längeres technisches Gespräch, das anspruchsvoll, aber fair und sinnvoll war.
3. Abschlussgespräch am 18.12., in dem ich ein Angebot erhielt – und hier wurde es absurd.
Zunächst die erste Überraschung: Statt „Software Architect“ sollte ich plötzlich nur noch als „Expert Developer“ angestellt werden. Eine Erklärung für die Hierarchiestufe? Fehlanzeige.
Dann das Gehalt: 70.000 € brutto, aufgeteilt auf 13 Monate – das 13. Gehalt aber variabel und an Unternehmensziele gekoppelt. Für eine Architektenstelle? Da kann ich nur lachen.
Und dann der größte Hammer:
Remote-Arbeit? Plötzlich kein Thema mehr. Obwohl von Anfang an gewünscht, mehrfach besprochen und sogar in der Stellenausschreibung erwähnt. Auf einmal wurde mir mit einer „Unternehmensrichtlinie“ erklärt, dass ein Remote-Vertrag erst ab 100 km Wohnortentfernung möglich sei – wurde vorher nie erwähnt. Stattdessen: Zuordnung zum Standort Mainz mit wöchentlicher Präsenzpflicht plus Sprintwechsel alle sechs Wochen vor Ort. Aha.
Ich habe daraufhin klargestellt, dass ich wie besprochen einen echten Remote-Vertrag möchte. Sinngemäße Antwort: „Muss intern geklärt werden, Rückmeldung nächste oder allerspätestens Anfang übernächste Woche.“ Das war wie gesagt bereits am 18.12.
Was kam dann? Wochenlang Funkstille. Dann, am 22.1., eine schnöde Absage per E-Mail:
"Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir uns trotz Ihrer Qualifikationen und des sympathischen Eindrucks, den wir von Ihnen gewonnen haben, nicht für Sie entschieden haben. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir bedingt durch das am 18. August 2006 in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Absagen auf eingegangene Bewerbungen nicht begründen."
Wie bitte?!
Erst eine Zusage, dann über einen Monat keine Rückmeldung und schließlich eine nichtssagende Standardabsage? Ohne Grund, ohne Erklärung, ohne wenigstens zu fragen, ob ich vielleicht doch ohne Remote-Vertrag einsteigen will?
Das ist mehr als nur illegal. Wenn ich meinen aktuellen Job bereits gekündigt hätte, wäre das sogar schadensersatzpflichtig gewesen. Zum Glück hatte ich nach dem Abschlussgespräch bereits mit so einer Chaos-Truppe gerechnet.
Fazit: Wer Wert auf klare Kommunikation, Verlässlichkeit und Wertschätzung legt, sollte sich hier besser nicht bewerben. Also am besten niemand.
Klare Kommunikation untereinander und mit dem Bewerber. Stellenangebote sollten sich wenn sie wechseln schon im selben professionellen Rahmen bewegen und nicht wie bei mir absolut unter der Professionalität des Bewerbers (in meinem Fall Cloud Engineer zu First Level Support)
Der Bewerbungsprozess kurzer zu gestalten.
Werdegang, Gründe zum Wechsel
Lebenslauf und Anschreiben lesen, dann hättet ihr alle Fragen die ihr mir im Nachgang gestellt habt selbst beantworten können. Zudem ist die Antwortzeit von etwas über einem Monat schon eher traurig.
- Anrufe und Rückfragen beantworten
- Flexibilität im Bewerbungsprozess bieten
- Nachdem mir ein Gesprächstermin gesandt werden sollte, hat sich auch nach Rückfragen niemand mehr gemeldet.
Zeitliche Verfügbarkeit hat m.E. nichts mit fachlicher Qualifikation zu tun und sollte kein Kriterium sein.
Kandidaten zuhören und nicht mit schnellen Schlussfolgerungen diesen beurteilen.
Aktuell keine Verbesserungsvorachläge
Kein zeitnahes qualifiziertes Feedback. Absage erfolgte mit Baukastenfloskeln. Die Sachbearbeiterin war zum Zeitpunkt der Absage selbst er kurz im Unternehmen. Daher ist es zweifelhaft wie genau wirklich Bewerbungen geprüft und vor allem bei Leuten mit einer sehr langen Berufserfahrung richtig eingeschätzt werden können.- Auch hier zeigt sich, dass es keinen Fachkräftemangel bei der Besetzung möglicher Stellen gibt. Auffällig ist, dass die Stelle immer noch beworben wird…
So verdient kununu Geld.