Profitorientiertes Unternehmen auf Kosten des Miteinanders
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Ruf. Viele Kunden arbeiten gerne mit der conet zusammen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Jeder ist sich selbst am Nächsten. War mal anders, früher mehr miteinander heute eher gegeneinander.
Verbesserungsvorschläge
Bessere Führungskräfte einstellen oder gescheit ausbilden.
Arbeitsatmosphäre
War mal toll aber ist sie nicht mehr. Es geht ausschließlich nur noch um Profit. Personal billig einstellen, Benefits kürzen, fakturieren, fakturieren, fakturieren. Die Zahlen müssen 2028 stimmen!
Die Büros sind ok, an kleineren Standorten kann man die Türen schließen. Im NKP ist an Arbeit nicht wirklich zu denken. Sehr laut und ungemütlich.
Der Bonner Standort genießt die Vorteile des HQ. Die anderen Standorte schauen in die Röhre. Man merkt schnell, das der Nabel der conet Welt ausschließlich im NKP liegt.
Kommunikation
Nach außen wird vieles Positive kommuniziert. Intern wird vieles gern unter den Tisch gekehrt oder totgeschwiegen. Viele Führungskräfte sind unfassbar schlecht in ihrer Kommunikation und teilweise für ihre Positionen schlichtweg nicht geeignet. Stress der von ganz oben kommt wird bis zum kleinsten Consultant/PM durchgereicht.
Kollegenzusammenhalt
Wenn du im richtigen Team bist kann es richtig gut laufen. Es gibt aber auch Bereiche, indem niemanden irgendwas gönnt. Neid und hinterm Rücken Gequatsche wird gern gemacht, auch von unfähigen Führungskräften. Schwierig wird es, wenn es die betroffene Person mitbekommt.
Work-Life-Balance
Tip top. Keine Büropflichttage, Gleitzeit und kein Stress bezgl. des Home Offices
Vorgesetztenverhalten
Ganz schwieriges Thema. Es wird strikt getrennt zwischen Fachexperten und Führungskräfte. Das merkt man immer mehr. Die Führungskräfte haben teilweise nichtmal ansatzweise Ahnung von dem was ihre Mitarbeiter in dem Bereich machen. Wenn sich das dann paart mit richtig schlechter Führung, ist das der Supergau. Aktuelles riesen Problem, sind die Führungskäfte die nach oben hin arbeiten und nach unten „treten“. Man will gefallen und seine/ihre Schäfchen ins Trockene bringen.
Interessante Aufgaben
Kommt auf den Bereich drauf an. Man kann Glück und Pech haben, je nach Projektlage.
Gleichberechtigung
Ganz schlecht. Es gab mal mehr Frauen in der Führungsebene die hat Mann aber mit unmöglichen Verhalten gut wegreduziert bekommen. Ist nicht mehr viel übrig geblieben. Da wirkt die Frauenförderungsinitiative auch mehr Schein als sein. Nach außen ist natürlich weiterhin alles toll.
Umgang mit älteren Kollegen
Viele ältere auch was die Betriebszugehörigkeit angeht, sind gegangen. Vieles junges und günstiges ist gekommen. Muss ins neue Bild passen.
Arbeitsbedingungen
Was die Shareddesk angeht, kannste Glück oder Pech haben obs läuft. Es wird große Unterschiede in den einzelnen Büros gemacht. NKP ist natürlich DAS Büro.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit wird jetzt nicht so wirklich gelebt.
Gehalt/Benefits
Kann ich mich nur den vielen Vorschreibern anschließen. Unter Markt und Leistung. Auch ein Grund wieso viele erfahrene Mitarbeiter gehen.
Image
Hat sich leider in ein radikales umsatzorientiertes Unternehmen mit Konzernflair entwickelt. Von der Hennefer conet ist nichts mehr übrig. Alles muss schneller, besser, höher und weiter gehen egal was es kostet. Die Unzufriedenheit des Tempos zieht sich durch viele Bereiche.
Karriere/Weiterbildung
Kaum Chancen. Man hat in manchen Bereichen das Gefühl bekommen, dass Manager sich keine eigene Konkurrenz schaffen wollen. Mitarbeiter werden klein gehalten, viele Nullrunden verteilt und Karriere als Frau ist doppelt schwer. Weiterbildungen war top, da gab’s was man sich gewünscht hat. Soll aber auch nicht überall so gewesen sein.


