EIn Konzern wie jeder andere
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Stimmung in den einzelnen Bereichen und Teams. Einige der Führungskräfte sind Gold wert. Der Standort ist cool (im 18. Stock über Bonn zu arbeiten, hat was).
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Gefühl immer nur zwischen zwei Verkäufen an Heuschrecken zu leben. Der daraus resultierende Aktionismus, um das Unternehmen für den nächsten Käufer attraktiv zu machen, nervt. Der neue CEO, der die etablierten CONET-Führungskräfte jetzt komplett aus dem Unternehmen gedrängt und der CONET ihren ihr eigenen Geist geraubt hat.
Verbesserungsvorschläge
Lasst die Menschen im Unternehmen mit euren ganzen Veränderungen mal ein oder zwei Jahre in Ruhe, damit sich die Dinge mal setzen und wir uns orientieren können.
Arbeitsatmosphäre
Die Zusammenarbeit in den einzelnen Bereichen ist hervorragend. Es gibt viel Zusammenhalt und Hilfe. In den meisten Bereichen sind die Mitarbeitenden DAS Asset, das die CONET noch hat
Kommunikation
Auch aufgrund aller möglichen Umstellungsprozesse wird viel kommuniziert. Die Kommunikation läuft streng top-down. Der Großteil der Kommunikation betont immer, wie großartig wir sin. Hurra!
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Bereiche super. Über die Bereiche hinaus muss man schon in Projekten zusammenarbeiten. Die Tatsache, dass die Bereiche über die vielen Etagen streng getrennt sind, hilft da nicht
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten sind vertraglich geregelt und es wird auch darauf gedrängt, dass diese eingehalten werden. Urlaube können vollständig genommen werden.
Vorgesetztenverhalten
Der CEO und der Führungskreis, den er inzwischen um sich geschart hat, existieren in einer eigenen kleinen Welt mit wenig Bezug zum Personal da unten. Man spürt, dass hier jemand an der Erreichung seines Bonus für den nächsten Unternehmensverkauf arbeitet.
Die Führungskräfte, die nah an den Mitarbeitenden wirken, sind sehr unterschiedlich. Aber das ist vermutlich in jedem Laden so.
Interessante Aufgaben
Das Unternehmen schreibt sich zwar auf die Agenda technisch immer ganz vorne mitzuspielen, bekommt das aber im Markt kaum umgesetzt. Es gibt Projekt, die durchaus reizvoll und spannend sind. Die meisten decken aber gefühlt das ab, was wir seti Jahren schon machen. (Hauptauftraggeber ist halt der Öffentliche Sektor)
Gleichberechtigung
Keine Probleme - bis auf einzelne, die ein Problem damit haben, wenn sich intern ein rein weiblicher Arbeitskreis bildet.
Umgang mit älteren Kollegen
Es werden regelmäßig erfahrene Menschen im Unternehmen eingstellt. Die Zusammenarbeit ist dann problemlos, wenn sich diese noch an neue Gegebenheiten anpassen wollen und können.
Arbeitsbedingungen
Das neue Gebäude ist sicherlich ein Hingucker, hat aber aufgrund seiner Struktur die einzelnen Bereiche zerissen und getrennt. Die IT-Ausstattung ist i.d.R. ok.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird vom Personalbereich immer groß rausgehängt. Es passiert sicherlich auch - gerade im Bereich das sozialen Engagegements - etwas. Umweltbewusstsein ist in einem Unternehmen dieser Art vermutlich kaum zu etablieren. Da werden immernoch die großen Autos quasi verschenkt, auch wenn Menschen sie eigentlich nicht brauchen.
Gehalt/Sozialleistungen
In der CONET wird immer damit kokettiert, dass die Gehälter niedriger sind als im Markt-Durchschnitt. Dafür habe mal halt das Supersystem CONET als Kompensation. Mit dem schleichenden Abschied von diesen Werten sind die Gehälter zu niedrig. Es ist seit Langem eine Neuaufstellung und Klärung in diesem Bereich versprochen, die aber nicht kommt.
Image
Wenn man der GF traut, sind wir der unltimative Player im Markt. Wenn man dann mit Kunden oder Interessierten spricht, kennt kaum jemand die CONET. Das hat sich auch nicht geändert, seitdem wir im Zentrum Bonns angesiedelt sind.
Karriere/Weiterbildung
Mag es vereinzelt geben, ist aber dem Engagement der Führungskraft überlassen. Es heißt immer, das Geld dafür sei da, aber dennoch gibt es keinerlei Konzepte für Weiterbildung.

