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Bewertungen

266 von 750 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 67%
Score-Details

266 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Seit über einem Jahrzehnt mein Arbeitgeber!

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei conet Deutschland GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Jüngst haben organisatorische Veränderungen für verständliche Verunsicherung gesorgt - dabei sollte aber auch bedacht werden, dass Verunsicherung in der Natur von Veränderung liegt. Ich kann nicht für das gesamte Unternehmen sprechen, aber in meinem Umfeld war und ist die Arbeitsatmosphäre sehr gut und von Fairness und Offenheit geprägt, auch mit den Führungsebenen!

Work-Life-Balance

Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben können in meiner Wahrnehmung nicht besser umgesetzt werden als ich es tagtäglich erlebe.

Kollegenzusammenhalt

Es wird produktiv im Team gearbeitet und dabei auf die Stärken eines jeden eingegangen!

Vorgesetztenverhalten

Siehe "Kommunikation": das höhere Management (für die ISB neu) tut sich hier noch etwas schwer, den richtigen Draht zu finden.

Arbeitsbedingungen

Die Büros am Hauptsitz in Karlsruhe sind modern und ordentlich, gut ausgestattet.

Kommunikation

Lange Zeit war dies ein große Stärke der ISB - hier wurden jüngst Fehler vom hohen Management gemacht. Nichtsdestotrotz zeigt man sich bemüht und mit dem mittleren Management funktioniert die Kommunikation sehr gut ebenso wie im Team!

Gehalt/Benefits

Auch wenn andere Bewertungen in jüngster Vergangenheit anderes vermuten lassen: Objektiv: die ISB zahlt gute überdurchschnittliche Gehälter. Diese haben sich 2025 (erstmalig seit deutlich über einem Jahrzehnt) nicht den Arbeitnehmerwünschen entsprechend entwickelt, was subjektiv für Irritation gesorgt hat.


Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Lage wird immer schlechter und Ambitionen immer größer

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei conet Deutschland GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen und Work-Life Balance sind super

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Geringe Aussicht auf faires Gehalt.
Technologisch stagniert man.
Geringe Auslastung in den Projekten gegenüber Neueinstellungen von 400 neuen Mitarbeiter:innen um Investoren zu befriedigen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr in das Wohl der Mitarbeiter investieren, so wie es früher einmal war (gemeinsame Ausflüge, Erfolge feiern, bessere Ausstattung und Atmosphäre im Büro).
Interessante Projekte an Land ziehen und Mitarbeiter:innen wieder auslasten und fordern

Arbeitsatmosphäre

In den Projekten ist die Atmosphäre gut, in der Firma wird sie immer schlechter

Image

Das Image eines familien- und mitarbeiterfreundlichen Unternehmens verwandelt sich in das eines seelenlosen Konzerns.

Work-Life-Balance

Sehr flexible Arbeitszeiten und Urlaubsregelung. Keine Überstunden notwendig.

Karriere/Weiterbildung

Es wird versucht die Mitarbeiter unten zu behalten, damit sie nicht zu teuer werden. Es gibt auch Beförderungen ohne Gehaltsanpassung.
Im Bereich Weiterbildung kann man aber durchaus einiges machen, wenn man sich selber einsetzt.

Gehalt/Benefits

Gutes Einstiegsgehalt, danach eher mau. Es wird kein Geld mehr in bestehende Mitarbeiter investiert trotz sehr guter Leistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird versucht Mitarbeiter darin zu schulen, in den Büros merkt man davon aber wenig

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind super und man arbeitet gerne zusammen.

Vorgesetztenverhalten

Sehr durchwachsen, man braucht viel Glück einen fähigen Vorgesetzten zu bekommen. Viel Entscheidungen kann dieser dann auch nicht.

Arbeitsbedingungen

Altbackene Büros mit dürftiger Ausstattung. Zu Hause ist es deutlich angenehmer. Laptops sind gut, mehr kriegt man aber auch nicht für zu Hause.

Kommunikation

Zwischen den Projekten und Abteilungen gibt es kaum Kommunikation. Die Geschäftsführung ist teilweise bemüht transparent zu sein, kriegt es aber nicht gut vermittelt.

Gleichberechtigung

Frauen in allen Positionen vertreten, hoffentlich auch mit gleichem Gehalt

Interessante Aufgaben

Bisher gab es sehr wenige interessante Projekte, eher viel Pflege von Altanwendungen


Umgang mit älteren Kollegen

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Mehr ist scheinbar nicht drin. Nach dem Kauf durch die Conet hat das soziale Gerüst der ISB Risse bekommen

2,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei conet Deutschland GmbH in Karlsruhe gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass wir eine echt tolle Kollegiale Atmosphäre haben und mehr erreichen könnten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sich so runterwirtschaften zu lassen und das sogar zum zweiten Mal

Verbesserungsvorschläge

Bitte lasst den Karren nicht im Conetsumpf absaufen.

Arbeitsatmosphäre

Vice-Presidents, Horizon28, Synergien, Wachstum… tolle Wort für „wir schmeißen alles über den Haufen und schauen was dabei rauskommt“ Vertrauen muss sich jetzt wieder hart verdient werden

Image

Schwindend.

Work-Life-Balance

Insentives lassen Zweifeln, ob es bei 3 Sternen bleibt!

Karriere/Weiterbildung

Ich muss nicht bis an irgendeine Spitze, würde mich auch mit aktueller Position zufriedengeben, aber um am Ball bleiben zu können würde ich mir ein paar mehr Fortbildungsmöglichkeiten sehr freuen.

Kollegenzusammenhalt

Finde ich super, das ist auch sehr wichtig!

Vorgesetztenverhalten

Ich weiß, alle tun ihr bestes, aber es wirkt ein wenig hilflos. Kommunikation und Transparentz kommen eindeutig zu kurz und das nagt am Vertrauen.

Arbeitsbedingungen

Mein Office Zuhause gefällt mir richtig gut

Kommunikation

War schon lange nicht effizient. Weder zwischen den Abteilungen noch zwischen „Teams“ die es ja gar nicht mehr gibt.
Und jetzt ziehen am Horizont28 düstere Wolken auf, die nicht auf Besserung hoffen lassen.

Gehalt/Benefits

Wäre besser, wenn man eine Entwicklung erkennen könnte. Das stockt gerade ein wenig. Da muss mehr kommen, wir geben doch auch immer unser bestes.

Interessante Aufgaben

Ich denke es könnte interessanter sein, wenn man in die Lage käme solide Software zu entwickeln und nicht immer wieder an seltsamen Budget-Entscheidungen zu Notlösungen und Workarounds zu werkeln


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Liebe*r Kolleg*in,

wir danken Dir für Dein offenes Feedback. Es zeigt, dass Dir das Miteinander und die Entwicklung bei uns nicht egal sind – und genau das ist uns wichtig.
Deine Kritik nehmen wir ernst. Wir sehen, dass die Veränderungen der letzten Zeit Unsicherheit mit sich bringen – insbesondere im Hinblick auf Kommunikation, Orientierung und Vertrauen. Gleichzeitig freut uns, dass Du den starken kollegialen Zusammenhalt positiv hervorhebst, denn dieses Miteinander ist ein zentraler Wert, den wir bewahren und stärken möchten.

Wir legen großen Wert auf einen offenen, respektvollen und konstruktiven und vor allem persönlichen Austausch. Rückmeldungen wie Deine helfen uns, besser zu verstehen, wo wir stehen – und was wir gezielt verbessern können. Wenn Du konkrete Ideen hast oder das Gespräch suchst: Wir nehmen uns gerne die Zeit und freuen uns, wenn Du den direkten Kontakt suchst.

Mehrfachbewertung

Stark nachgelassen

2,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei conet Deutschland GmbH gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Anstatt für teures Geld in neue Mitarbeiter zu investieren, sollte man lieber auf die bestehende Belegschaft achten. Was nützt es 400 Menschen einzustellen, wenn 400 gehen?

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr "steril". Es wird in Meetings kaum bis gar nicht über Persönliches gesprochen, da der gesamte Fokus auf der Arbeit liegt. Es wird versucht durch Zusammenkommen wie Kaffeekränzchen für Teambonding zu sorgen, diese finden zur Arbeitszeit statt, gelten aber nicht als Arbeitszeit. Für Sprintwechsel kann/soll man sich regelmäßig vor Ort treffen, mit dem Wunsch abends noch essen zu gehen, welches groß als Teambuilding angekündigt wird. Das Essen wird allerdings nicht bezahlt und ist damit reines Privatvergnügen.
HOler sollen vor Ort im Großraumbüro arbeiten, welches regelmäßig überfüllt ist.
Die Räumlichkeiten sind teilweise veraltet, um einen Eindruck zu vermitteln: Es gibt noch Aschenbecher an den Pissoirs.
Die Büros haben Kantinen oder Restaurants mit Kooperation in der Nähe, diese setzen aber einen gewissen Marsch oder ein Auto voraus.
Die Reisebedingungen sind mMn nicht gut, man fährt zweite Klasse (mit dem ausdrücklichen Wunsch währenddessen zu arbeiten) und übernachtet in billigen Hotels z.B. Ibis Budget

Image

Wir sind im eGovernment-Bereich recht sicher gesetzt beim Kunden, im Allgemeinen kennt man uns nicht.

Work-Life-Balance

Durch das neue Incentive-Modell wird man zu Überstunden und bei Krankheit arbeiten motiviert, da die "produktiven Stunden" der primäre Faktor sind. Früher hatten Führungskräfte die produktiven Stunden ihrer Mitarbeiter im Incentive, um eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen und für produktive Stunden zu sorgen. (Gerade bei den vorhandenen Problemen bei der Projektbeschaffung, sehr wichtig!)
Nun wird das auf den einzelnen Mitarbeiter abgewälzt.
Früher war das Incentive primär durch den Bereichserfolg geprägt, sodass der ganze Bereich an einem Strang gezogen und man sich gegenseitig unterstützt hat. Nun gilt (verrechnet mit den produktiven Stunden) nur das Ergebnis der Projekte, an denen man selbst gearbeitet hat. Dadurch möchte man nebenstehenden Projekten ungerne helfen, da sie nicht ins Incentive reinspielen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keine klare Karriere-Struktur, sodass man auch keine gezielte Weiterbildung anstoßen kann. Hier voranzukommen fühlt sich an wie in Honig zu waten. Man gibt sich Mühe, meldet sich regelmäßig bei der Führungskraft, dass man "Bock" hat und etwas erreichen möchte und doch geschieht nichts!
Wenn man sich eigenständig um Weiterbildung bemüht und diese eigentlich nur von der Führungskraft abgesegnet werden müsste, wird man vertröstet bis es in Vergessenheit gerät.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist nicht gut und die Entwicklung noch schlechter!
Die letzten 3 Jahre wurde die Inflation nicht mal teilweise ausgeglichen. (Und erst nach dem Angleichen würde eine echte Erhöhung stattfinden, die man sich aufgrund wachsender Expertise verdient hätte.)
Man wird damit vertröstet, dass wir über die letzten 10 Jahre weit mehr Erhöhung bekommen hätten als die Inflationsrate. Das ist ein quatschiges Argument, besonders für Mitarbeiter, die noch keine 10 Jahre hier arbeiten.
Ich habe aktuell mit einer Beförderung eine Erhöhung im dreistelligen(!) Bereich erhalten.
Mir wurde offen gesagt, dass mein Gehalt höher sein müsste (im Vergleich zu ähnlich performanten Mitarbeitern), aber das Budget gibt es nicht her. Komischerweise gibt es Budget, um - so der Plan - 400(!) neue Leute einzustellen. Da fühlt man sich absolut nicht wertgeschätzt.

Kollegenzusammenhalt

Es wird meines Wissens nach nicht gelästert und Kritik offen und sinnvoll ausgeübt.

Vorgesetztenverhalten

Die direkten Vorgesetzten sind super! Problem sind die "wichtigen" Menschen darüber, die eine quatschige Entscheidung nach der nächsten treffen und sich lieber um die Bedürfnisse der Investoren kümmern als um die der Mitarbeiter. Das führt dazu, dass die direkten Vorgesetzten mit schlechten Bedingungen arbeiten müssen, aber sie geben ihr Bestes.

Arbeitsbedingungen

ISB war mal ein familiärer, kleiner bis mittelgroßer Betrieb, der sich recht gut um die Bedürfnisse des Einzelnen gekümmert hat.
Nun ist die ISB in der Conet-Gruppe und seitdem geht es bergab. Jegliche Änderung ist offensichtlich Investor getrieben. Es wird wild umstrukturiert, homogenisiert und fortan nur noch auf Zahlen geachtet. Man fühlt sich wie einer von vielen, wie ein Hamster im Mausrad, und wird nicht mehr als Mitarbeiter gesehen.
Als HOler wird man sehr stiefmütterlich behandelt, man erhält kein 100%-HO! Die meisten Mitarbeiter interessiert der HO-Status nicht und nötigen einen regelmäßig dazu, ins Büro zu kommen.
Aktuell werden viele Roadshows mit relevanten und wichtigen Infos und Diskussionen abgehalten, die meisten allerdings ohne Stream, Aufzeichnung oder schriftlicher Nachbereitung. Da fühlt man sich als HOler nicht wahrgenommen und teilweise ausgegrenzt.

Kommunikation

Die Kommunikation der GF findet statt, oft recht früh im Entscheidungsprozess, um die Mitarbeiter nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen. Wenn man dann allerdings konstruktive Kritik und Bedenken äußert, kommen diese oben nicht an oder werden kaum angehört.
Aussage der GF: "Bei Bedenken/Kritik usw. meldet euch bei eurer Führungskraft und die leiten das dann an uns weiter". Problem dabei ist, dass die Führungskraft das Gefühl hat, nicht von der GF gehört zu werden, wie soll man sich dann erst als Mitarbeiter fühlen..

Interessante Aufgaben

Ich arbeite im Bereich eGovernment für das Auswärtige Amt. Es ist minimal spannender als es klingt, aber der Kunde ist.. schwierig. Er ist sehr starr und festgefahren, sodass Beratung hin zu guten Lösungen kaum möglich ist. Außerdem werden diverse Projekte nach Lust und Laune pausiert, gestoppt oder auch angekündigt, sodass man ohne Vorwarnung von jetzt auf gleich in einem neuen Projekt arbeiten muss, weil der Kunde dieses hochpriorisiert hat. Feste Teams, Planungssicherheit, mentales Einstellen auf Gegebenheiten sind nicht möglich


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Nach der Umstrukturierung ging es nur noch bergab – menschlich wie atmosphärisch

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei conet Deutschland GmbH in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Früher: respektvoller Umgang, solides Miteinander, klare Zuständigkeiten.
Heute: Das Wissen ist noch da – verteilt auf zu viele resignierte Schultern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kultur hat sich vom Menschen entfernt. Kommunikation wirkt wie ein Abwehrmechanismus. Führung ist häufig reaktiv statt gestaltend. Man hat das Gefühl, eher verwaltet als geführt zu werden.

Verbesserungsvorschläge

Weniger interne PR, mehr echte Führungsarbeit. Entscheidungen erklären, nicht verteilen. Konflikte klären, nicht aussitzen. Und vor allem: Zuhören, bevor Leute innerlich kündigen – nicht danach.

Arbeitsatmosphäre

Wenn du Stille magst und gerne um Spannungen herumschleichst, fühlst du dich hier schnell wohl.
Die offiziell gelebte Kultur ist nicht mehr als eine PowerPoint-Folie mit Hashtags. Hinter den Kulissen regieren Unsicherheit, stiller Frust und innere Kündigung. Viele, die bleiben, tun das nicht aus Überzeugung – sondern, weil sie gerade keine Kraft haben, zu gehen.

Image

Während die Außenwirkung durch gezielte PR-Maßnahmen gepflegt wird, fehlt es intern an Transparenz und echter Wertschätzung. Das führt zu einer Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Image und der tatsächlichen Unternehmenskultur.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist hervorragend – vor allem, wenn man innerlich längst abgeschaltet hat.
Es gibt kaum Druck, weil viele den Ehrgeiz eingestellt haben. Wer seine Aufgaben solide abliefert und den Kopf unten hält, kann es sich bequem einrichten.

Meetings plätschern, Projektziele verrutschen, Prioritäten vernebeln – aber das alles in entspannter Grundstimmung. Wer keine Ambitionen mehr hat, wird hier nicht gestört.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein wird hier groß geschrieben – auf Plakaten.
Jeder Mitarbeitende hat mal einen Baum bekommen. Oder zumindest ein Bild davon.

Greenwashing funktioniert gut – besonders in der Kommunikation. In der Praxis sucht man „Green IT“ oder echte Nachhaltigkeit vergeblich.

Sozialbewusstsein beschränkt sich oft auf symbolische Aktionen. Wer konkrete Maßnahmen erwartet, bekommt meist nur ein gutes Gefühl – und ein digitales Waldstück.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen variiert stark – zwischen stillem Schulterschluss und stillem Rückzug. In manchen Teams funktioniert die Zusammenarbeit gut, weil sich einzelne bemühen, nicht weil Strukturen sie fördern.

Echte Solidarität gibt es punktuell, meist dann, wenn man sich gemeinsam gegen Unsicherheit oder Führung positioniert. Neue Kolleg:innen werden freundlich begrüßt – aber oft ihrem eigenen Navigationsvermögen überlassen.

Insgesamt: weniger toxisch als der Rest, aber auch kein Ort, an dem man das Büro vermisst, wenn man krank ist.

Vorgesetztenverhalten

Es wird viel entschieden – und zwar zügig, überraschend und meist ohne erkennbaren Zusammenhang.
Warum etwas entschieden wurde, erfährt man in der Regel nicht – aber immerhin schnell.

Verantwortung wird nicht übernommen, sondern verteilt. Und zwar am liebsten nach unten oder in Richtung „Prozess“.
Wenn etwas schiefläuft, gibt es garantiert einen Schuldigen – nur nie auf Führungsebene.

Führung bedeutet hier: „Entscheiden, ohne zu erklären – und delegieren, sobald’s unangenehm wird.“

Wer das Spiel mitspielt, kommt klar. Wer Fragen stellt, steht allein.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind größtenteils leer – nicht, weil alle im Flow sind, sondern weil sich die meisten längst anders eingerichtet haben: emotional, beruflich oder einfach im Homeoffice.

In die Büros kommen vor allem noch die, die sich selbst einreden, es könnte hier irgendwann wieder besser werden. Der Rest arbeitet von zu Hause – und das ist auch besser so: Da stimmt wenigstens das Setup.

Zwei Bildschirme und Windows 11 gelten hier als „State of the Art“ – was auch viel über die Definition von Innovation aussagt.
Immerhin haben alle Räume Fenster – das wird manchmal schon als Highlight verkauft.

Wer Ruhe sucht, findet sie. Allerdings vor allem, weil niemand mehr da ist.

Kommunikation

Kommunikation findet statt – allerdings meist zeitverzögert, selektiv oder rein nach oben gerichtet. Entscheidungen werden getroffen, aber selten begründet. Feedback verläuft ins Leere oder wird als persönliche Kritik verstanden. Es gibt viele Kanäle, aber wenig Dialog.

Wer gerne „zwischen den Zeilen liest“, fühlt sich hier wie zu Hause. Wer Klartext braucht, geht früher oder später freiwillig.

Interessante Aufgaben

Im Projektkontext gibt es durchaus spannende Aufgaben – solange man sich selbst motivieren kann.

Übergreifend herrscht allerdings Funkstille: keine Vision, kein strategischer Rahmen, kein echtes Zielbild.
Wer über den Tellerrand schauen will, muss sich seinen eigenen Tisch mitbringen.

Innovation findet auf PowerPoint-Folien statt – nicht in der Realität.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Liebe*r Kolleg*in,

Danke für dein offenes, persönliches Feedback. Auch wenn es kritisch ausfällt, schätzen wir, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke und Empfindungen so differenziert zu schildern – gerade weil es zeigt, wie sehr dir CONET ISB einmal am Herzen lag.

Wir nehmen deine Rückmeldung ernst. Uns ist bewusst, dass ein Wandel wie unsere derzeitige Umstrukturierung viele Fragen, Unsicherheiten und auch Enttäuschungen mit sich bringen kann – insbesondere, wenn gewohnte Strukturen aufbrechen.

Mit HORIZON28 verfolgen wir eine klare Vision und Strategie für die Zukunft der gesamten CONET Group. Wir möchten diesen Weg gemeinsam gehen – mit Klarheit, Transparenz und auf Augenhöhe. Das gelingt nicht immer sofort, aber wir arbeiten intensiv daran, die Kommunikation noch offener zu gestalten, Entscheidungen nachvollziehbarer zu machen und alle Mitarbeitenden dabei mitzunehmen.

Dazu gehört auch, dass wir gemeinsam in den Dialog gehen. Führung heißt für uns auch zuzuhören. Daher stehen unsere Türen – bei den Führungskräften und bei HR – jederzeit offen für den persönlichen Austausch. Wenn du das Gespräch suchst – wir sind da. Komm bitte auf uns zu und gestalte mit.

Wir freuen uns auf das Gespräch und sind uns sicher, dass wir gemeinsam einen guten Weg finden, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Guter Arbeitgeber, starkes Wachstum, viel Veränderung

4,2
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei conet Holding GmbH in Bonn gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viel Konzentration auf kurzfristige Wirtschaftlichkeit

Verbesserungsvorschläge

Mehr Orientierung der Führungskräfte auf Mitarbeiter. Die Zahlen müssen stimmen, aber wenn das zu Fluktuation führt...

Arbeitsatmosphäre

Sehr Kollegial und kooperativ

Work-Life-Balance

Für die meisten Kollegen sehr gut

Kollegenzusammenhalt

Überwiegend sehr gut, vereinzelt mal Enttäuschungen

Umgang mit älteren Kollegen

War immer sehr gut, ist leider zuletzt etwas schlechter geworden. Man möchte "diverser" werden.

Vorgesetztenverhalten

Menschlich gut, aber nicht immer sehr professionell im Branchenvergleich.

Arbeitsbedingungen

Einwandfreie Arbeitsmittel und -Ausstattung

Kommunikation

Oft werden gravierende Veränderungen (Gehalt, Karriere, Kundenprojekte) erst kommuniziert, wenn sie bereits festgelegt wurden.

Interessante Aufgaben

Weite Gestaltungsräume


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Hallo Bewerter/in,
vielen Dank für dein ausgewogenes Feedback. Es freut uns sehr zu lesen, dass du viele Aspekte positiv bewertest, besonders die kollegiale Arbeitsatmosphäre, die interessanten Aufgaben mit Gestaltungsfreiraum und die sehr gute Work-Life-Balance.

Deine Rückmeldung zur internen Kommunikation und zum Führungsverhalten nehmen wir ernst. Wir verstehen, dass du dir hier mehr Transparenz bei wichtigen Entscheidungen und eine stärkere Mitarbeitendenorientierung wünschst. Dein Hinweis zur Balance zwischen wirtschaftlichen Zielen und Mitarbeitendenzufriedenheit ist für uns wertvoll.

Besonders freut uns, dass du die Arbeitsbedingungen und die technische Ausstattung so positiv hervorhebst. Auch deine Anmerkungen zum Umgang mit älteren Kolleg:innen und zum Thema Diversität sind für uns wichtige Impulse.

Wenn du magst, lass uns gerne direkt ins Gespräch kommen, um deine Verbesserungsvorschläge detaillierter zu besprechen. Deine Perspektive ist uns wichtig, um uns als Arbeitgeber weiterzuentwickeln.

Danke, dass du dir die Zeit für dieses differenzierte Feedback genommen hast!

Viele Grüße
Sabine Cox

Früher gut, mittlerweile nur noch Mittelmaß

2,2
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich IT bei CONET Solutions GmbH in Hennef (Sieg) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bezogen auf die letzten Monate ausschließlich den Kollegenzusammenhalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die komplette Entwicklung der letzten 12 Monate. Ihr habt aus finanzieller Sicht für den Investor vermutlich viel Gutes getan. Für die meisten Menschen habt ihr die Situation zugunsten des Profits deutlich verschlechtert.

Verbesserungsvorschläge

Beruft euch mal wieder auf eure alten Werte von vor ein paar Jahren. Ihr seid geradeaus auf dem Weg ein mögliches Lebenswerk zu zerstören und vielen Menschen leid zuzufügen.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb der Teams herrscht auf menschlicher Ebene eine gute Arbeitsatmosphäre. Der "neue" CEO gibt den finanziellen Druck aber durch alle Hierarchiestufen weiter nach unten. Leider zählen die individuellen Bedürfnisse, Stärken und Schwächen der Menschen nur noch wenig. Immer weniger Entscheidungsfreiheiten, immer mehr Faktura, Verantwortung und Arbeitspakete führen dazu, dass man wenig bis keine Zeit mehr hat Menschen zielgerichtet zu entwickeln.
Häufig besteht ein hohes Arbeitsaufkommen, welches man ohne Mehrarbeit nicht bewältigen kann.
Das Unternehmen ist Investorengeführt, hat keinen Betriebs- oder Personalrat und ist seit rund einem Jahr den, nahezu ausnahmslos finanzgetrieben, Entscheidungen der obersten Führungsetage ausgeliefert.
Freiraum für Kreativität ist kaum vorhanden.
Die aktuelle Restrukturierung führt zu Degradierungen, Gehaltskürzungen oder gar betriebsbedingten Kündigungen.
Meiner Meinung nach bereitet man aktuell alles dafür vor, damit der Investor das Unternehmen in nicht allzu ferner Zukunft maximal gewinnbringend verkaufen kann, zu lasten der Menschen, die sich die letzten Jahre oft übers Maß hinaus für das Unternehmen eingesetzt haben.

Image

Bei Potentiellen Kunden und in der breiten Öffentlichkeit hat die CONET vermutlich einen einigermaßen guten Ruf. Bei vielen Bestandskunden und auch in der Belegschaft hat der Ruf stark nachgelassen. Da helfen auch keine Schlittschuh-Videos auf Social Media.

Work-Life-Balance

Eigentlich ist die Work-Life-Blanace immer sehr gut gewesen. Es gibt aber nachwievor viele Führungskräfte, die der Meinung sind "Mitarbeiter im HomeOffice kann ich nicht controllen und überwachen". Auch das ist seit April 2024 stetig schlechter geworden. Individuelle Bedürfnisse von Mitarbeitenden finden oft nur noch unter Protest Berücksichtigung. Und auch wenn es keine offizielle Präsenzpflicht gibt, versucht man die Menschen hintenrum an der Nase herumzuführen und beruft sie unter Projektkontexten ins Büro. Reisezeiten = Arbeitszeit? Nur unter bestimmten Voraussetzungen, die vor kurzem auch noch verschärft wurden. Die Fortbildung dauert länder als 8 Stunden? Pech gehabt, erfasst werden dürfen maximal 8 Stunden.
Ihr wollt an einer Infoveranstaltung teilnehmen, die man in die Mittagspause gelegt hat? Dann opfert eure Mittagspause dafür, oder seid ausgeschlossen. Ist ja nur ein "Angebot", aber keine Arbeitszeit...

Karriere/Weiterbildung

Was meiner Meinung nach gut funktioniert ist das Thema Studium. Hier gibt es viel Unterstützung.
Auszubildenen würde ich raten genau hinzuschauen. Nach meiner Erfahrung bekommen die Ausbilder*innen deutlich zu wenig Zeit zugesprochen, um jungen Menschen ausreichend zur Seite zu stehen.
Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der CONET sind meiner Erfahrung nach nur möglich wenn einem der Geschäftsführer wohlgesonnen ist, oder per Willkür wenn irgendwo Not am Mann ist. Gerne auch in kombinierter Form.
Geziehlte, planbare Karrierewege gibt es sogut wie nicht.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittliche Bezahlung, gemessen am Markt.
Sowohl bei Beförderungen als auch bei Zuwachs von Verantwortung gibt es nicht automatisch auch mehr Geld. Vereinzelt hat man vielleicht Glück und man bekommt auf Nachfrage einen kleinen Obolus, i.d.R. wird man aber mit der "Chance" entlohnt sich zu engagieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bekommt man nicht wirklich was von mit, wenn man seine Faktura Ziele erreichen möchte. Vielleicht erhält man solche Infos in den Mittagspauseveranstaltungen...

Kollegenzusammenhalt

Der direkte Kollegenzusammhalt ist durchaus sehr gut. Man unterstützt sich gegenseitig wo man kann. Allerdings hat auch das in den letzten Monaten unter dem steigenden Faktura-Druck stetig nachgelassen.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich ebenfalls nicht viel zu sagen. Habe ich auch weder extrem positiv noch negativ wahrgenommen.

Vorgesetztenverhalten

Manchen Vorgesetzten kann man wenig Vorwürfe machen, denn auch diese sind am Ende nur ausführende Befehlempfänger, die Angst haben ihre Privilegien oder am Ende auch ihren Job zu verlieren. Viel zu oft passiert in den letzten 12 Monaten, kein Geheimnis, kann man auf den Social Media Plattformen recherchieren.
Dann wiederum gibt es vereinzelt Vorgesetzte, die einem vorspielen ein hohes Interesse an den Menschen zu haben und total führsorglich und besorgt um das Wohlbefinden der Menschen sind, um einem dann unter vier Augen zu sagen wie unqualifiziert und fehl am Platz man ist. Wenn dann eine Kündigung droht ist man plötzlich total wertvoll für das Unternehmen und jetzt sei man auch bereit mehr Gehalt zu zahlen. Menschen werden gerne wertgeschätzt für ihre Leistung, die sie erbracht haben und nicht weil Geschäft droht wegzubrechen und man Arbeitstiere braucht.

Arbeitsbedingungen

Schwieriges Thema, weil vieles auch oft subjektiv ist. Das Großraumbüro am HQ in Bonn ist für viele Arbeitssituationen unbrauchbar, weil man nur wenig ruhige, nicht einsehbare Rückzugsorte hat. Der Lärmpegel ist trotz der Versuche moderne Konzepte zu nutzen, oft viel zu hoch.
Beim Mobilen Arbeiten, kein HomeOffice (man muss hier rechtlich unterscheiden), kann man froh sein, wenn der Vorgesetzte eine organisatorische Lücke findet, damit man zumindest einen Monitor zu seinem Notebook bekommt. Ansonsten heisst es nur mit dem Notebook arbeiten, oder private Hardware nutzen, damit man effizient arbeiten kann.
Da es kein HomeOffice ist spart man sich hier den Aufwand für Arbeitsschutz und Ergonomie. Die Verantwortung, auch finanziell, wird hier komplett auf den Arbeitnehmer abgewälzt, der sich im Zweifel selbst einen Monitor kaufen muss, wenn er keinen hat.
Hund mit ins Büro nehmen? "Hoch komplex", daher nicht erlaubt.

Kommunikation

Die Kommunikation von Inhalten ist teilweise besser geworden. Allerdings wird in der Art und Weise der Kommunikation vieles schön geredet, oder auch weg gelassen. Man wird kaum noch an Entscheidungsprozesses involviert, wenn man eine andere Meinung hat oder Dinge kritisiert.

Gleichberechtigung

Kann ich nicht viel zu sagen. Habe ich weder extrem positiv noch negativ wahrgenommen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich sehr vielfältig und interessant. Ob das mit der Umstrukturierung und der maximalen Ausrichtung auf Profit so bleibt ist fragwürdig. Wenn die Auslastung nicht stimmt wird man Springer, egal ob die Aufgaben interessant sind, oder gar zu seinen Stärken passen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Hallo Bewerter/in,
vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke so ausführlich mit uns zu teilen. Wir nehmen Deine Rückmeldung ernst – gerade in einer Phase, in der wir als Unternehmen unsere Zukunft aktiv gestalten.
Umso mehr freuen wir uns, dass du trotz aller Herausforderungen den Zusammenhalt der Kolleg/innen und die Vielfalt der Aufgaben als positiv hervorhebst. Der gegenseitige Support im Team und die Leidenschaft für unsere Kundenprojekte sind seit jeher ein zentrales Element unserer Unternehmenskultur – und etwas, worauf wir ganz besonders stolz sind.
Wir verstehen, dass Veränderungen in Arbeitsabläufen und Strukturen im Unternehmen auch mit Unsicherheiten verbunden sein können. Deshalb setzen wir auf umfassende Kommunikation – von offenen Dialogformaten mit unserem CEO über regelmäßige Führungskräfte-Calls bis hin zu unseren Gruppenveranstaltungen. Unser Ziel ist es, transparent zu informieren, zuzuhören und gemeinsam mit der Belegschaft die Zukunft von CONET aktiv zu gestalten.
In der aktuellen Phase unseres Strategieprogramms Horizon28 liegt unser Fokus darauf, die Grundlagen für ein nachhaltig erfolgreiches Unternehmen zu schaffen – für unsere Kunden und unsere Mitarbeitenden.
Dabei ist uns bewusst, dass nicht jede Veränderung sofort als Verbesserung wahrgenommen wird. Dennoch glauben wir fest daran, dass es richtig ist, jetzt die Weichen zu stellen, damit CONET auch in den kommenden Jahren ein verlässlicher und attraktiver Arbeitgeber bleibt.
Im Veränderungsprozeß setzen wir ganz besonders auf unsere Führungskräfte, sie sind ein wichtiger Teil für das erfolgreiche Gelingen und stehen dazu im ständigen Dialog mit ihnen.
Gerne hätten wir uns gewünscht, deine Kritikpunkte persönlich zu besprechen – wir sind davon überzeugt, dass es ausreichend Gelegenheiten dazu gab.
Für deine private und berufliche Zukunft wünschen wir dir alles Gute und viel Erfolg.
Beste Grüße
Sabine

Rückschritt auf dem Karrierelevel

1,7
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei conet Deutschland GmbH in Garching bei München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Derzeit ausschließlich das Home-Office Angebot (mal sehen wie lange noch)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Absprachen, wie beispielsweise hinsichtlich des Gehalts, werden nicht eingehalten und müssen regelmäßig neu verhandelt werden.

Die Teamleads setzen Mitarbeitende unter Druck.

Informationen seitens der Unternehmensgruppe Conet werden nicht weitergegeben.

Gehaltserhöhungen sind minimal oder finden gar nicht statt.

Kritik am Arbeitgeber wird nicht toleriert und führt dazu, dass Mitarbeitende schnell ins Visier geraten.

Die geleistete Arbeit wird nicht anerkannt, sondern oft nur negativ kommentiert.

Mitarbeitende werden aktiv aufgefordert, den Arbeitgeber auf Plattformen wie Kununu zu bewerten.

Mitarbeitende werden vor allem als Profitquelle betrachtet, mit einem unaufhörlichen Fokus auf das Fakturieren. Die persönlichen Interessen der Mitarbeitenden werden wenig berücksichtigt.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserung der Kommunikation durch mehr Transparenz und stärkere Einbeziehung der Mitarbeitenden.

Erhöhung des Gehalts sowie Einführung von Sonderzahlungen.

Verlässlichkeit bei der Einhaltung von Absprachen.

Ausbau von Entwicklungsmöglichkeiten und gezielte Förderung der Mitarbeitenden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von intensiver Überwachung durch Team Leads geprägt, wodurch ein starkes Kontrollgefühl entsteht. Dies kann das Gefühl vermitteln, ständig beobachtet zu werden, und schränkt die individuelle Entfaltung ein.

Image

Das Unternehmensimage leidet zunehmend, was sich in hohen Fluktuationsraten widerspiegelt. Langjährige Mitarbeitende entscheiden sich gezielt für einen Wechsel, und es ist deutlich erkennbar, dass viele Mitarbeitende mit der aktuellen Situation unzufrieden sind.

Work-Life-Balance

Die aktuelle Work-Life-Balance ist insgesamt gut, insbesondere durch die Möglichkeit des Home-Office. Allerdings wird diese Arbeitsweise von der Führungsebene nicht uneingeschränkt unterstützt, sodass Mitarbeitende subtil dazu ermutigt werden, häufiger ins Büro zu kommen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen und Schulungen werden hauptsächlich dann angeboten, wenn sie einen unmittelbaren Nutzen für das Projekt haben. Anfragen von Mitarbeitenden, die sich eigenständig weiterentwickeln möchten, werden in der Regel abgelehnt. Zudem wird die Lernzeit für Zertifizierungen oder Schulungen als private Zeit betrachtet und muss außerhalb der regulären Arbeitszeit eingeplant werden, mit Ausnahme von ein bis zwei Stunden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt unter dem Branchendurchschnitt, und selbst nach mehreren Jahren sind kaum spürbare Gehaltsentwicklungen erkennbar. Zusätzliche Leistungen wie Sonderzahlungen, Weihnachts- oder Urlaubsgeld sowie ein 13. Gehalt werden nicht angeboten

Kollegenzusammenhalt

Ein echter Zusammenhalt ist kaum spürbar, da das Miteinander oft nur oberflächlich wirkt und eine stark konkurrenzorientierte Atmosphäre vorherrscht. Selbst bei Unterstützungsanfragen wird nur begrenzt Hilfe angeboten.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Einstellungspraxis konzentriert sich zunehmend auf jüngere Mitarbeitende, während erfahrene Kolleginnen und Kollegen seltener berücksichtigt werden.

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten weist erhebliche Verbesserungsmöglichkeiten auf. Entscheidungen werden häufig ohne Einbeziehung der Mitarbeitenden getroffen, und Projektzuweisungen erfolgen ohne ausreichende Mitgestaltungsmöglichkeiten, während ein Wechsel nur schwer realisierbar ist. Zudem ist die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden oft intransparent. Die hierarchische Position wird spürbar genutzt, um Einfluss auszuüben.

Kommunikation

Die Kommunikation ist vorhanden, jedoch werden wichtige Themen oft nur oberflächlich behandelt. Rückfragen werden nicht ausreichend beantwortet, sodass sie wenig zur Klärung beitragen.

Interessante Aufgaben

Es mangelt an abwechslungsreichen und anspruchsvollen Aufgaben sowie interessanten Projekten.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Ein Unternehmen mit großen Zielen

3,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei conet Holding GmbH in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

dass der "neue" CEO große Ziele hat, Vollgas gibt und die Menschen mitnimmt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

es gibt doch noch ziemlich viel Mikro-Management

Verbesserungsvorschläge

die Prozesse in allen Bereichen gerade zu ziehen - auch in Administration und Verwaltung

Karriere/Weiterbildung

ich habe das Gefühl, dass man um Weiterbildungen doch eher bitten oder sogar betteln muss

Kollegenzusammenhalt

der Zusammenhalt in den Teams scheint weitestgehend sehr gut zu sein

Kommunikation

der neue CEO legt großen Wert auf Kommunikation und Transparenz - was sich allerdings leider nicht durch alle Abteilungs-/Teamleiter durchzieht, vielleicht sind sie teilweise auch nur überfordert


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Hallo Bewerter/in,
wir meistern gerade gemeinsam eine Veränderung, die schon erste Erfolge gebracht hat.
Unsere Führungskräfte sind dabei besonders gefordert und erhalten nun Unterstützung.
Mikro Management und unangepasste Prozesse im Bereich der Administration werden bald der Vergangenheit angehören. Wir gehen das jetzt Schritt für Schritt an. Melde dich gerne bei mir, wenn du mitanpacken möchtest.
Wie schön, das der Zusammenhalt der Kolleg/innen so gut wahrgenommen wird - das macht uns aus.
Beste Grüße
Sabine

Mehrfachbewertung

Zwei Jahre bei der Firma. Eine Bilanz

3,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CONET Services GmbH in Hennef (Sieg) gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Manch Verantwortlicher in der Entscheidungsetage lässt sich blicken von Zeit zu Zeit und erfährt aus erster Hand was los ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikationsleerlauf, geplante Schulungen finden nicht statt.

Verbesserungsvorschläge

Workshops!

Arbeitsatmosphäre

Mix aus Kollegen und Kunden Mitarbeiter: teils sehr gut, teils mit Luft nach oben.

Image

Dazu kann ich auch nichts sagen.

Work-Life-Balance

Hier kann ich darauf achten, dass der Work-Life-Balance stimmt.

Karriere/Weiterbildung

Vielleicht ist der Tug für mich schon abgefahren. Erst nach zwei den ersten Kurs gekriegt.

Gehalt/Benefits

Stimmig! Bei anderen Herausforderungen würde ich auch gerne mehr verdienen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann ich nur schätzen.

Kollegenzusammenhalt

Wir sind ein Team. Eigentlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Guter Umgang mit älteren Kollegen!

Vorgesetztenverhalten

Oft abwesend, mehr Kommunikation wunschenswert.

Arbeitsbedingungen

Suboptimal, bedingt durch den Kunden.

Kommunikation

Kommunikation läuft, nur nicht optimal

Gleichberechtigung

Kann dazu nichts sagen.

Interessante Aufgaben

Habe wenig davon, da ich wieder von vorne angefangen habe.

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