81 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
81 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
81 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich kann über meinen Bewerbungsprozess nur positives berichten. Ursprünglich hatte ich mich für eine andere Stelle beworben. Nach sehr harmonischen Gesprächen mit der sehr freundlichen und wertschätzenden Recruiterin, wurde mir eine andere Stelle auf vergleichbarem Level empfohlen, welche besser zu meinen Profil und Interessen passt. Absoluter USP ist die Unternehmenskultur, was man alleine daran erkennt, dass die HR-Abteilung motiviert ist die "richtige" Stelle für die Bewerber zu finden. Beim Bewerbungsgespräch gab es keinen Fragenkatalog, sondern es war ein entspannder Dialog über meinen Werdegang und Motivation gegenüber dem Job sowie Informationen über die Stelle und dazugehörige Aufgaben. Eine hohe Identifikation mit dem Unternehmenswerten ist meines erachtens Vorraussetzung. Die Vertragsunterlagen waren sehr professionell aufbereitet.
+ sehr professionell durch den Bewerbungsprozess geführt
+ offene und freundliche Beratung (Bei mir wurde geduzt)
+ Unternehmen liegt was an Bewerben
+ gute und schnelle Bereitstellung von releveanten Informationen und aktuellem Stand der Bewerbung (z.B. Was die nächsten Schritte sind. Wer ist der Gesprächspartner beim Interview)
Detaillierte Informationen, was genau meine einzelnen Aufgaben bei vorherigen Stellen waren
Wenn der Bewerber die erforderte Qualifikationen allesamt erfüllt, man jedoch nicht für die Position weiter berücksichtigt wird (und das ohne jeglichen persönlichen oder telefonischen Kontakt), hat das für den Bewerber einen sehr faden beigeschmack. Was waren die Ausschlusskriterien? Ist der Bewerber zu teuer? Liegt es daran, dass man eine Familie (und Kinder) hat? Ich weiss, aufgrund der Anti-Diskriminierungsgesetze ist man inzwischen sehr schmalllipig, was die Angaben von Gründen angeht. Nicht desto trotz nicht die offene Kommunikation, mit der der Bewerbungsprozess online angepriesen wird.
Vielleicht den Prozess etwas verschlanken, ist im Vergleich zu anderen umfangreich. Dafür wusste ich aber auch genau was auf mich zukommt und war mir meiner Entscheidung sehr sicher.
Einer der beiden Gesprächspartner war dermaßen von sich überzeugt, dass er für mich absolut nicht professionell sondern extrem unangenehm gewirkt hat! Kommt dann noch hinzu, dass eben dieser Gesprächspartner stellenweise so wenig Kompetenz aufweist, dass die Fragen schon fast lächerlich sind (und das macht auch mehrmaliges Wiederholen der Frage nicht besser, wenn bereits eine klare und eindeutige Antwort gegeben wurde!), passt das hervorragend ins schlechte Gesamtbild... Habe mich selten so unwohl bei einem Bewerbungsgespräch gefühlt und das will schon was heißen. Zur Ehrenrettung sei aber angemerkt, dass der 2. Gesprächspartner sehr angenehm und fachlich kompetent war.
Fazit: Den Bewerber mit Respekt und auf Augenhöhe behandeln, denn nicht alle Bewerber sind zwangsläufig auf einen Job angewiesen, für den sie sich bewerben! Das scheinen aber gewisse Leute zu vergessen... Ich für meinen Teil werde dieses Bewerbungsgespräch nicht so schnell vergessen und das liegt ganz sicher nicht daran, dass es mir positiv in Erinnerung geblieben ist.
Kontaktiert wurde ich über Xing. Telefonat war sehr offen und freundlich.
Beim Gespräch war eine angenehme Atmosphäre. Es wurde gleich geduzt, was ok war.
Leider hat es nicht geklappt, aber es war eine gute Erfahrung.
Mit knapp zwei Stunden ein etwas zu langes Bewerbungsgespräch.
Nach außen stellt sich das Unternehmen positiv ins Licht. Die Stelle ist immer noch in StepStone geschaltet ob wohl diese schon schon besetzt ist. Habe erst nach meiner telefonischen Anfrage eine sehr " kühle " Absage erhalten. " Die Stelle sei schon besetzt worden und es seinen bessere Bewerbungen eingegangen.
Ich kann mit Absagen umgehen. Naja.... dann bleibe ich in München.
Die Unternehmenskultur und generelle Situation dort zu arbeiten mag überdurchschnittlich gut sein, aber was heute gilt, kann morgen verschwinden und ich breche jetzt mal eine Lanze im umgekehrten Sinn und versuche unabhängig vom Ergebnis meinen Eindruck zu schildern.
Auf dem Absolventenkongress gab es einen guten ersten Eindruck von beiden Seiten und es war wie ein Startgespräch!
Also: Initiativbewerbung. Schnittmengen sah man insbesondere im Treasurybereich.
Die Antwort war nicht gerade fix, aber ich erhielt einen Anruf, "so ungefähr hoffentlich sei ich noch zu haben" Ich freute mich dann in Köln ein Gespräch geführt zu haben und der Ablauf wurde gut durch die Personalabteilung umgesetzt (darum die Sterne). Hier hatte ich zunächst kein schlechtes Gefühl beide Seiten hätten garantiert voneinander etwas und zu allem konnte Auskunft gegeben werden - eigentlich -
Ich sprach die Personalerin und einen führenden Manager. Was an sich ein beachtliches Zeichen sein mag, aber die erste Überraschung: Er kam erst später hinzu und ging auch früher. Natürlich immer unterwegs und Termine (unserer wurde übrigens bereits eine Stunde nach hinten verschoben, aber rechtzeitig angekündigt)...Danke, ich bin auch extra in Köln angereist und habe es trotz Zugausfall noch rechtzeitig geschafft anzukommen!
Sie leitete das Gespräch mit mir alleine gut ein und wir ermittelten eine Frage die sich für später aufhob, aber dann entsprechend unterging.
Das Gespräch lief nicht unangenehm, aber der Eindruck war da will jemand schnell was erledigen/abchecken und ist mit dem Kopf im nächsten Termin.
Er erzählte von sich und die Fragen waren nur auf Inhalte *null* zur Person. Für Ihn: Schnelles Abchecken das wars, schaute sich sogar nochmal verdächtig genau mein Diplomzeugnis an. (Wer hier wohl nicht vorbereitet war)
Die Fragen kamen zwischendurch, aber waren nicht schwer und für mich wohl zu einfach ;)
z.B was ist Effektivzins? Wenn ich darauf allerdings antworte: Der Zins der netto alle Kosten berücksichtigt und immer schon kleingedruckt ist, war es für ihn aber offensichtlich schon falsch, denn das sei mit Grund zur Absage gewesen...nunja
Bei Fragen nach den Buchungssätzen wurde mir die Vorgehensweise sie von der Bilanz aus zu starten und entsprechend auf Kontoebene runterzubrechen, förmlich unterbunden nur weil ich nicht gleich sofort Soll und Haben erwähnte.
Eine Buchung die ich als Aktivtausch verstand (Frage: Wenn Sie etwas kaufe, wie sieht es dann aus?) und also als Barzahlung ansah, war aber "natürlich" eine mit Kredit finanzierte Transaktion gemeint...sehr klar ;)
Dann, das sei ja alles Grundvorlesung BWL ist für mich schon ein abwertender Kommentar gewesen...und es tut mir Leid, wenn ich mehr mit Bilanzanalyse zu tun hatte, ist auch ein bisschen kniffliger :)
Als ich mein Diplomarbeitsthema erklärte ... wurde es unangenehm und ich hatte das Gefühl meine Gegenüber waren gelangweilt, obwohl die Banken scharf auf solche Daten sind ;)
Es schien zu stören, dass ich aus Versehen die Frage nach dem "Ergebnis" zunächst darunter die Note verstand, statt das empirische Forschungsergebnis.
Also an alle anderen Abteilungen/Unternehmen: Mich könnt ihr gerne haben ;D
An Bewerber: Kein fließendes Wissen anwenden ,lieber auswendig lernen, nicht nachdenken ;)
Die Chemie stimmte wohl einfach nicht und es wurde eine Maschine statt Mensch gesucht, die nach Schema F funktioniert und bloß nicht zu weit denkt.
Leider bekam mein Gegenüber nicht den richtigen Eindruck von mir und ich als Person war zweitrangig bzw die Entscheidungen waren schon vorher evtl fix.
Der Clou. Die Antwort kam eine Woche später, und die Personalerin war von mir überzeugt nur das reichte eben nicht...zufällig hat sie auch mehr von mir mitbekommen!
Die Kontakte von oben zu unten mögen bei ConVista noch gewährleistet sein, aber wenn im Bewerbungsgespräch schon nichtmal Zeit ist auf die Person einzugehen und sich den berühmte persönlichen Eindruck zu holen...nunja.
(den wozu muss ich denn dann physisch erscheinen, wenn nur Sach-/Inhaltsfragen zu klären sind?) Aber wenigstens konnte ich bei der Gelegenheit mal Köln erkunden! Dankeschön!
So verdient kununu Geld.