65 von 123 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Grundsätzlich freundliches Kollegium
- Mitgestaltung von Projekten
- Mitarbeiterbezüge im Online Shop
- Kostenfreies Kaffee- und Tee-Angebot
- Führung von oben herab
- Sehr steile Hierarchie
- Überorganisation trotz relativ kleiner Teams
- Unternehmensgröße soll Überorganisation rechtfertigen
- Krampfhafte Ausrichtung nach ITIL 4
- Keinerlei Wertschätzung
- Präsenz gilt als Maßstab für tatsächliche Arbeit
- Mitarbeiterkritik wird ignoriert (Kündigungen werden einkalkuliert)
- Beworbene Transparenz im "Grading Framework" wird nicht eingehalten
- Vertrauen in Mitarbeiter
- Flexiblere Remote Office-Regelungen
- Transparentere Entscheidungen
- Führungsstellen ausschreiben, anstatt insgeheim zu vergeben
- Nutzung von Apple-Geräten für alle, nicht nur Marketing
- Mehr Wertschätzung
- Frühstücksangebot vor Ort
Keine Wertschätzung; wenig Aufstiegsmöglichkeiten; steile Hierarchie trotz beworbener "flacher Hierarchie" und "familiäre Kultur"
Das Image bröckelt seit einigen Jahren aufgrund von Reorganisation, Neuausrichtung und Führung von oben herab
40h/Woche; Gleitzeit; starre Kernarbeitszeiten; Arzttermine während Arbeitszeit möglich; verpflichtende Büro-Anwesenheit alle 2 Wochen; sonst Mobiles Arbeiten möglich
Beförderungen erfolgen direkt und intransparent; Führungsstellen werden nicht intern ausgeschrieben; Kommunikation bestimmt die Qualifikation
Gehaltsverhandlungen finden nach eigener Erfahrung selten statt und sind nicht gern gesehen; Ausrichtung an "Grading Framework"; wenig Transparenz; Bezahlung nach Tätigkeit - Werdegang spielt untergeordnete Rolle
Ladesäulen für e-Autos auf dem Gelände
Grundsätzlich guter Zusammenhalt; wenig Wertschätzung; Rechtfertigungen; Egoismus in einigen Abteilungen
Ältere Kollegen werden respektiert und geschätzt
Freundschaftliches Verhältnis zu direktem Vorgesetzten; wenig Wertschätzung; personelle Verantwortlichkeiten werden übertragen
Großraumbüro (> 40 Kollegen); laut und unruhig; veraltete Technik; Apple-Geräte nur für Marketing-Kollegen
Kommunikation erfolgt über MS Teams; regelmäßige Joure Fixes; teilweise irrelevante Meetings
Organisatorische Änderungen nicht für alle; 100% Mobiles Arbeiten für andere Abteilungen möglich; Sonderregelungen für deutschlandweit tätige Kollegen
Spannende Projekte; viel Selbstorganisation und Raum für eigene Ideen und Mitgestaltung
Pünktliches Gehalt
Nette Kollegen
Homeoffice anbieten
Heimatnähe
Struktur und Fähigkeiten der Führungsschichten
Die IT entstauben.
Es gibt Indianer und Häuptlinge. Strikte Trennung, Kastenwesen.
Es hat sich in der Region herumgesprochen.
Spaß an der Arbeit sieht anders aus.
Führungspositionen sind durch altgediente Mitarbeiter besetzt.
Unter Branchendurchschnitt.
Weit unter Branchendurchschnitt.
Notwendig um zu überleben.
Es gibt genug davon.
Viele Führungskräfte sind seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen und haben keine IT Ausbildung. Sie sind das Problem.
Viele haben sich bequem eingerichtet.
Informationen nur innerhalb einer Kaste
Kein Problem.
Das Unternehmen ist weit unter Branchendurchschnitt entwickelt. Viele externe Dienstleister mit fürstlichen Honoraren zementieren den Status und sichern den veralteten Führungskräften ihren Job.
Es besteht ein großes Potential was auch durch neue Ansätze in Zukunft zu einer guten Weiterentwicklung führen wird.
Mitarbeiterführung, Verhalten von Vorgesetzten , keine Unterstützung bei der pers. Weiterentwicklung.
In der heutigen Zeit ist der wertschätzende Umgang für Fachkräfte ein wichtiger Faktor im Unternehmen.
Es kommt darauf an in welchem Team man arbeitet. Die einzelnen Teams sind stark belastet und die Mitarbeiter schieben gerne Ihre Teamleiter vor.
Wird nicht richtig gelebt. Das Unternehmen (Holding) ist anscheinend nicht wirklich an einer guten Aussenwirkung als Arbeitgeber interessiert. Die Gruppe als solche ist bekannt und hat einen guten Ruf bei seinen Kunden.
Durch die Gleitzeit und Home-Office Regelung war die WLB gut.
Intern gab es eine Schulungs-System was gut aufgestellt war. Leider gab es keine richtige Förderung für die persönliche Weiterentwicklung.
Sehr starres System
Wenn man es geschafft hat die Kommunikation aufzubauen war der Zusammenhalt gut.
Die Kommunikation war häufig unprofessionell und es fehlte an Wertschätzung im Umgang. Kritik oder Feedback wurde nicht konstruktiv vermittelt. Dies führte zu einer schwierigen Arbeitsatmosphäre und dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
Home-Office und Großraumbüro.
Offen und direkt, aber nicht wie man es sich bei einem renommierten Unternehmen wünscht. Man möchte sich weiterentwickeln steckt aber im Tagesgeschäft für weitere Veränderungen im Umgang in Projekten. Ärgerlich war die oft unverbindliche Kommunikation..
Das Arbeitsumfeld und die Aufgaben waren anspruchsvoll und vielfältig. Durch nicht abgestimmte Prozesse und Steuerungen waren die Aufgaben oft sehr langwierig und bedurften oft der Nachjustierung.
Tolle Kollegen, klare Strukturen und Hierarchien, modern
Höhenverstellbare Schreibtische für alle
Selten so viele, nette und hilfsbereite Kollegen gehabt
Die Kollegen sind so wie ich es wahrgenommen habe alle super freundlich und offen. Neue Kollegen werden angesprochen und herzlich aufgenommen. Die Arbeitszeiten sind flexibel und man hat viele Freiheiten.
Das Gehalt ist gut. Luft nach oben ist immer.
Was mich sehr positiv überrascht hat ist...egal wie viel die Kollegen zu tun haben, es wird sich immer Zeit für einen genommen. Das habe ich bisher selten so in Unternehmen erlebt.
Jeder wird gleichberechtigt und wertschätzend behandelt.
Das Vertrauen, dass man bekommt auch Dinge selbst anpacken zu dürfen - auch wenn es schief geht. Meine Führungskräfte, die mich aktiv unterstützen und mir den Rücken freihalten.
Ich finde es schade, dass nicht jeder Mitarbeiter in einer bestimmten Rolle die gleichen Möglichkeiten hat, Angebote zu nutzen, wie andere Personen in der gleichen Rolle. So gibt es einen "Bestandsschutz" zum Beispiel beim Thema Firmenwagen für Kollegen und Kolleginnen, welche länger dabei sind, oder aus anderen Bereichen gekommen sind. Man selbst hat aber keine Möglichkeit dazu. Auch hier würde ich mich zumindest darüber freuen wenn die Regelungen einheitlich wären und man bestimmte Angebote für alle Mitarbeiter anbieten würde.
Wie ich schon schrieb würde ich mir am meisten wünschen, dass das Unternehmen sich mehr öffnet, was die Möglichkeit anbelangt auch aus dem Ausland heraus zu arbeiten. Ich glaube das hier viel Potential liegt interkulturelles Arbeiten zu fördern und zu forcieren. Die IT ist vielseitig und ich hoffe, dass man dieses Potential nicht liegen lässt und aktiv dahinsteuert.
Alles in allem kann man sagen, dass die Arbeitsatmosphäre gut ist. Sicherlich gibt es hier und da noch Verbesserungspotential, wie in jedem anderen Unternehmen aber auch.
Auch hier würde ich sagen, dass ich soweit zufrieden bin. Es wird versucht auf alle Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen, sofern dies möglich ist. Es ist ein geben und nehmen in der Hinsicht zumindest in meiner Abteilung. Was ich mir noch wünschen würde ist eine Öffnung für mobiles Arbeiten auch im Ausland. Gerade als Generation "digital native" wünsche ich mir da einfach mehr Flexibilität.
Man kann sich, wenn man das möchte weiterentwickeln. Man wird hierbei auch aktiv unterstützt. Man muss aber auch selbst aktiv werden.
Das wichtigste Vorweg, Gehalt kommt immer pünktlich. Auch die Reisekosten werden zügig ausbezahlt - das habe ich schon anders in anderen Unternehmen erlebt. Das Gehalt würde ich als Marktüblich einstufen. Die Frage ist, wie auch bei jedem anderen Unternehmen, ob dies auch langfristig so bleiben wird. Das Unternehmen hat zwar ein Grading-Framework eingeführt und erfasst dazu auch immer wieder Marktdaten um zu sehen wo man steht, aber es ist nicht gewollt die Transparenz über das Gehalt herzustellen. Das finde ich leider sehr schwach. Denn man beteuert fair sein zu wollen und Transparenz als einer der Leitlinien Leben zu wollen, aber gerade hier wird dann blockiert. Ich hoffe das ändert sich noch.
Da kann ich mich zumindest nicht beschweren. Bisher haben mir alle direkt oder indirekt weitestgehend geholfen. Wenn jemand mal nicht direkt helfen kann, bekommt man aber meistens auch immer gesagt wo man es noch probieren könnte. Ein wenig Eigeninitiative gehört da aber dazu.
Hier muss ich sagen, dass die älteren Kollegen meinen Empfinden nach sehr wertgeschätzt werden.
Ich habe tolle direkte Führungskräfte und bin mit dem Team sehr zufrieden. Wenn man Fragen stellt und auch selbst mit Vorschlägen um die Ecke kommt wird zugehört und darauf eingegangen, sofern es der Führungskraft möglich ist. Natürlich kann nicht immer allem entsprochen werden und manchmal dauert es länger, aber das ist auch in vielen anderen Unternehmen so.
Hier würde ich etwas differenzieren wollen. Die IT-Ausstattung ist gut bis sehr gut. Auch hier wird auf die Bedürfnisse eingegangen, solange man diese auch Begründen kann. Was mich persönlich stört, sind jedoch die Großraumbüros. Dadurch gibt es immer mal wieder Ablenkungen, sei es durch unzählige Meetings der Kollegen, "Flurgespräche", etc. Das muss man mögen - ich mag das gar nicht. Die Raumkonzepte verändern sich aber auch hier. Zudem gibt es eben das Home Office, wo ich einfach wirklich am effektivsten arbeiten kann.
Die Kommunikation ist okay. Ich bin nun ein Jahr dabei und in diesem Jahr hat sich schon einiges verbessert. Aber es ist auch noch viel Luft nach oben, sei es beim bestimmen der Personenkreise für bestimmte Informationen oder eben zu große Kommunikationskreise für bestimmte Themen. Die richtige Balance ist da leider noch nicht gegeben, verbessert sich aber stetig.
Schwierig für mich zu beantworten. Es fällt schon auf, dass Frauen leider auch weiterhin in der IT in der Unterzahl sind. Spannend wird es, wenn man in die Führungsetagen schaut. Woran das liegt kann ich allerdings nicht sagen. Daher Maße ich mir da kein Urteil - 4 von 5 gibt es aber, weil ich mir persönlich auch an der Spitze die ein oder andere Frau wünschen würde.
Die Aufgaben sind für mich mehr als spannend und herausfordernd. Auch hier wird Eigeninitiative belohnt. Es wird auch versucht Raum zu geben und Lösungen anzubieten, zeitlich den Aufgaben gerecht zu werden. Die IT-Umstrukturierung bekommt man aber auch immer wieder mit. Es fehlen teilweise einfach noch mehr Leute um die Aufgaben auf mehr Schultern verteilen zu können. Denn zu tun gibt es genug. Aber auch hier sehe ich in dem einen Jahr, indem ich dabei bin, dass die Holding versucht die richtigen Leute an Board zu holen.
Mitarbeiterakademie
Zusammenhalt innerhalb der Abteilung
Spannendes Umfeld
Boni und Prämien
Organisation und Struktur
Führungskräfte m.E. Zu „unantastbar“
Es wird viel von Transparenz erzählt, diese ist aber meist doch nicht gegeben. Man teilt das, was man teilen möchte
Weniger reden und versprechen, mehr umsetzen
Mehr zuhören
Workload teilweise zu hoch
Mitarbeiterakademie top, Aufstiegschancen aber nicht immer gegeben
Sozialleistungen gut, Gehalt Mittel
Gute Ansätze, umdenken muss aber teilweise noch in GL ankommen
Es wird viel getan, aber wenn man sich die höhreren Positionen anschaut merkt man schnell: der Chef ist ein Mann, die Assistenz ist eine Frau (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Ich glaube allerdings, man ist hier auf dem richtigen Weg. Es dauert einfach bis ein Umdenken in der gesamten Gruppe umgesetzt ist.
Könnten deutlich interessanter werden, wenn man sich mehr mit den wesentlichen Dingen beschäftigen würde,wenn Prozesse verbessert würden und auch die IT Struktur besser wäre
- Sicherer Arbeitsplatz in einer zukunftsorientierten Branche
- Fairer + offener Umgang seitens der Vorgesetzten
- Guter Teamzusammenhalt
- Weiterbildungsmöglichkleiten
- Abwechslungsreiche + interessante Aufgaben
- Mobiles Arbeiten
Die Vorgesetzten tun viel dafür, dass man sich bei der Arbeit wohl fühlt. Für abgeschlossene Projekte gibt es Feedback und Lob für die Umsetzung. Es wird stets darauf aufmerksam gemacht und anerkannt, was man im Unternehmen leistet.
Das Image in der öffentlichen Wahrnehmung kann/sollte/darf noch besser sein.
Mobiles Arbeiten ist ein großes Plus und erleichtert den eigenen Alltag.
Auf die Kolleg*innen ist stets Verlass. Jede*r übernimmt Verantwortung für seine/ihre Aufgaben, hilft den anderen und unterstützt einen. Jede*r hat ein offenes Ohr. Der Kolleg*innenzusammenhalt ist essenziell und der Schlüssel zum Erfolg.
Im Unternehmen wird ein Vorgesetztenverhalten der "offenen Tür" gelebt. Sobald man ein Problem oder eine Frage hat, kann man auf die Unterstützung des Vorgesetzten bauen. Gemeinsam wird nach entsprechenden Lösungen gesucht.
In aller Regelmäßigkeit informieren sowohl die Geschäftsleitung als auch der Betriebsrat über Neuerungen im Unternehmen. In den jeweiligen Teams finden ebenfalls Meetings statt. Themen sind unter anderem: Was steht die Woche an? Was gibt es Neues? Welche Projekte sind besonders herausfordernd?
Die Aufgaben sind besonders vielfältig. Jeder Tag ist anders und genau das ist das Schöne am Unternehmen. Man kann zudem selbst kreativ sein und seine eigenen Ideen einbringen.
In Theorie gibt es spannende Aufgaben & Herausforderungen
Eine zu männlich-dominiante Führungskultur, Sexuelle Belästigung und Diskriminierung, Mobbing, Unwillen zur Veränderung & kaum Aufstiegsmöglichkeiten für junge MitarbeiterInnen
Mehr Frauen in Führungspositionen (was hier leider nur ein Werbespruch für GC ist, statt Realität); Kompetenzbereiche mit jungen (externen) Menschen aufbauen; Abbau der weißen-alten-Mann-50+ Kultur; Marktübliche Löhne bezahlen; Moderne Arbeitsplatzinfrastruktur ausbauen und attraktive Büroräume einrichten; Homeoffice zulassen
Und statt Kununu-Bewertungen nach negativen Feedback zu faken, sollte der Zeitinvest in tatsächliche Veränderungen und Beseitigung der Missstände gesteckt werden.
Je nach Abteilung ist diese positiv oder absolut schlecht.
Zynisch würde ich sagen, dass sie vom Grad der erlebten und wahrgenommenen sexuellen Belästigung, Diskriminierung & des Mobbings abhängt.
Realistisch formuliert sehe ich kaum eine Motivation für die Gruppe zu arbeiten. Es mangelt an einer Unternehmensvision, an den richtigen Strukturen und Kompetenzbereichen und häufig auch an den internen Ressourcen zur Umsetzung von Vorhaben.
Die IT ist durch Projekte vollständig ausgelastet. Unter diesen Umständen werden kaum neue Vorhaben vorangebracht oder alte Projekte abgeschlossen. Arbeit wirkt daher häufig wie ein Etappenlauf: Mittag erreichen und bald ist Feierabend.
Eine grundsätzliche Motivation mehr zu tun oder auch sich in seiner Arbeitsumgebung wohlfühlen, fehlt vollständig. Ein wenig wirkt die Pandemie und das Homeoffice als Rettungsanker für das Unternehmen, da viele MitarbeiterInnen/Abteilungen ein Schub in Produktivität erlebt haben.
Leider wird Homeoffice abgeschafft, da es intern auf Managementebene/Geschäftsführung eher negativ behaftet ist. Es gilt eher: Mikromanaging, statt Vertrauen zu geben.
Interessanterweise ist das Selbst- und Fremdbild meist ein sehr gutes. Auf operativer Kundenebene gibt es natürlich kritische Stimmen.
Insgesamt hat die GC-Gruppe ein äußerst positives Image in der Branche.
Durch die Größe und stellenweise Monopolstellung gibt es eine natürliche Skepsis - was häufig auch begründet ist.
Je nach Abteilung unterscheidet sich der Workload erheblich. Kollegen und Kolleginnen aus dem Marketing berichten von Überarbeitung und einem ständig zunehmenden Druck, der sogar ins Mobbing durch Vorgesetzte resultiert.
Andere Abteilungen scheinen den Workload besser zu verteilen.
Es gibt eine Weiterbildungsakademie, diese ist aber auf das klassische Großhandelsgeschäft fokussiert. Je nach Abteilung wird auch Raum für Weiterbildungen gesetzt und es ist sehr abhängig von der Führungskraft, ob eine Weiterbildung verfolgt wird.
Eigene Vorschläge für Weiterbildungen werden mit dem Effekt auf das eigene Außenbild der Abteilung gegenüber anderen Abteilungen verworfen. Aber Weiterbildungen sind bei eigener Motivation und Durchsetzungskraft möglich.
Karrieren sind sehr endlich in der Holding. In der Regel gibt es kaum eine richtige Karriemöglichkeit. Die gehobenen Positionen werden entweder durch externe (ältere) Männer aus nahen oder fernen Branchen besetzt, oder es werden Erben/Söhne der PhGs für Positionen eingesetzt.
Eine Karriere von Zero to Hero ist nicht Möglichkeit. Je nach Abteilung ist aber der Aufstieg zum Produkt- oder Teamleitung möglich, aber eher die Ausnahme.
Für junge Menschen gibt es kaum Ambitionen länger als 3 Jahre in der Holding / GC-Gruppe zu arbeiten.
Je nach Abteilung ist das Lohnniveau marktüblich, unterirdisch oder angemessen.
Die IT-Gehälter sind nicht mehr zeitgemäß, im Marketing und der Rechtsabteilung wird eher mangelhaft bezahlt und im Digitalteam oder Logistik recht gut.
Für das was die Gruppe jedoch anstrebt und auch was einer Holding i.d.R. gerecht werden sollte, ist das Lohnniveau aber sehr schlecht. Der Vergleich ist hier nicht die Kompetenz im Fachbereich, es wird sich eher am klassischen Großhandel & dem Lager & Logistikgeschäft orientiert.
Junge IT-MitarbeiterInnen werden deutlich mehr in anderen Unternehmen verdienen.
Bis vor kurzem warb die GC-Gruppe auf ihrer Webseite, dass ihre Logistik-Flotte jeden tag 3x um den Globus fährt. Dieselfahrzeuge versteht sich.
Es gib ein Bienenprojekt mit dem sich die GUT-Gruppe an ihren Standorten profiliert, jedoch handelt es sich bei dem Umfang um eher private Größenordnungen (ein kleiner Bienenstock soll die Natur retten).
An Sozialleistungen besteht ein breites Angebot an vermögenswirksamen Leistungen, Sonderzahlungen erfolgen auch häufig (1-2x Jahr und durch den Betriebsrat meist initiiert) und auch wird ein gewisses Außenbild gepflegt. Jedoch ist die Umsetzung wie so häufig in der GC-Gruppe eher mangelhaft und unzureichend.
Ein Unternehmen das sich mit seiner Größe in Mitarbeiterzahl oder wie oben an der Logistik profiliert, sollte ein größeres Umweltbewusstsein haben. Das Geld für Spenden, Nachhaltigkeitsprojekte oder mehr ist vorhanden.
Die Energie wird jedoch genutzt um MitarbeiterInnen das Laden an Elektroladestationen auf dem Firmenparkplatz zu verbieten, da diese exklusiv für die Plug-in-Hybride der Geschäftsführung vorgesehen sind. Die vielen AußendienstlerInnen der Gruppe fahren selbstverständlich ausschließlich Diesel.
Ein erstaunlich sehr gutes. Unter all den Bedingungen entwickelt sich ein sehr enger Zusammenhalt auf Ebene der MitarbeiterInnen.
Da eine männlich, weiße und 50+ Kultur und Führungsebene gelebt wird, kann keine Rede von Altersdiskrimminierung sein.
Leider ist das Gegenteilige der Fall als Frau und junge/r Kollege/Kollegin.
An dieser Stelle wäre eine Null-Sterne Bewertung angebracht. Was ich erlebt habe in mehreren Jahren GC-Gruppe:
- Sexuelle Belästigung & Diskriminierung durch Teamleitung und Abteilungsleitung
- Mobbing durch Teamleitung
- Intrigen und Machtspiele
- Rassismus
Eine Abteilungsleitung die auf die sexuelle Belästigung und aktives Mobbing eines Mitarbeiters (vor dem Team) durch Teamleitung angesprochen wurde und keine Konsequenzen zog. Die Geschädigten dieses Verhaltens haben das Unternehmen verlassen und bis heute sind die Verursacher in Führungsverantwortung.
Es wirkt ein wenig so, als ob das relevante Anstellungskriterium von Führungskräften Niedertracht und mangelnde Integrität ist.
Die Büroräume sind weder modern, noch attraktiv. Das Arbeitsequipment zwar modern (Dell Rechner), aber es ist kaum Raum für alternative Systeme und Hardware (MacBooks sind für die IT bei Cordes & Graefe KG wie Knoblauch für Vampire).
Produktivität wird nicht durch Förderung der Mitarbeiterschaft erzielt, sondern durch (je nach Abteilung) Druck, Mobbing oder Ignoranz für die erbrachten Leistungen.
Getränke und Obst werden bei Bewerbungsgesprächen von Headhuntern sehr gerne aufgeführt und stehen auch in den Stellenangeboten, aber die Realität ist eine Andere.
Am Anfang fehlte dies gänzlich und erst durch bürokratische Kämpfe um Kostenstellen, wurde dann zumindest Wasser an einem externen Standorten frei angeboten. Am Hauptstandort gibt es diese Angebote nicht, oder als "Resteangebot" nach Gästebesuchen.
Mit einem Wort: Mangelhaft. Es gibt zwar eine gewisse Transparenz durch Town-Hall-Calls und Newsletter, die ein wenig die Entwicklungen im Unternehmen beleuchten.
Häufig bleiben aber relevante Aspekte intransparent und eine gewisse Unsicherheit besteht. Dies wird mit der Transparenz der Abteilungsleitung ein wenig aufgehoben, die je nach Arbeitsbereich mal mehr oder weniger Insides mitteilt.
Beispielsweise werden personelle Veränderungen (auch auf Abteilungsleitungsebene) schnell und aggressiv vorgenommen und unzureichend kommuniziert. Die Resultate lassen dann viel Raum für Interpretation und verunsichern insgesamt.
Hinzu kommt eine diskriminierende und abschätzende Kommunikation durch Teamleitung (abhängig vom Arbeitsbereich!) gegenüber MitarbeiterInnen, sexuell diskriminierende Einsichten die offen kommuniziert werden (junge Kolleginnen werden für ihre Kompetenz gelobt und das sie "lecker aussehen") und eine nicht mehr modernes Bild von Führungskultur wiedergeben (Stichworte die ich gehört habe: "eng führen" , "aussieben" oder ständige abwertende Begrüßungen mit "hallo Kinder" in einem Raum voller Erwachsener MitarbeiterInnen).
Ich habe in den Jahren in denen ich bei der C&G gearbeitet habe mehrfach Fälle von sexueller Belästigung mitbekommen und im Team selbst sogar erlebt. Diskriminierung gegenüber Frauen ist ständig präsent und wir nicht nur von der Geschäftsführungsebene aktiv gelebt (von 160 Persönlich haftenden Gesellschaftern in DE sind 0% Frauen), sondern auch auf den operativen Ebenen praktiziert.
Kolleginnen wurden aktiv von männlichen Teamleitern und Kollegen belästigt, ihre Kompetenzen abgesprochen und bei Beförderungen regelmäßig umgangen. Als Reaktion darauf wurden Kampagnen für "Mehr Frauen in Führungsebenen" medienwirksam gestartet. Diese sollen den Umstand verwaschen, dass es eine Zunahme an sexueller Belästigung u.a. in der Holding gibt.
Die Unternehmenskultur ist eine sehr maskuline, wenig reflektierende und konservative. Diese wird begründet mit der Kundenstruktur (Größenteil Fachhandwerk). Das rechtfertigt weder das Verhalten gegenüber Frauen in einer Holding, noch darf eine solche Kultur in jeglicher Form reproduziert werden. Bei GC ist das leider Programm und Beschwerden an Abteilungsleitern (erneut nur Männer) über das Verhalten von Teamleitern führen zu nichts.
Die Aufgaben sind in der Tag sehr vielfältig und die Umbrüche im Unternehmen sind tatsächlich ein attraktives Argument in die GC-Gruppe einzusteigen. Jedoch wird Veränderungswille auf Ebene der Geschäftsführung kommuniziert, aber nicht gelebt.
Sei es vor Sorge der einzelnen Großhändler negative Effekte auf Veränderungen am Kerngeschäft zu erleben oder den tatsächlichen Unwillen etwas zu ändern.
Zu häufig werden Entscheidungen hinausgezögert, Kompetenzbereiche an die Söhne/Erben des Großhandelsgeschäfts übertragen oder an Personen mit hohem (gespielten) Charisma. Das Grundproblem bleibt das Gleiche: es fehlt an Kompetenz in den Projekten und an externen/frischen Perspektiven auf die vielfältigen Herausforderungen.
Diese Herausforderungen werden mit dem immer gleich denkenden Personal und einer sich reproduzierenden Struktur an Führungspersonen (Söhne erben das Geschäft, lernen das Geschäft so kennen und adaptieren den etablierten Habitus) besetzt.
So verdient kununu Geld.