Rückblickend ein Chaos und Enttäuschung nach über 20 Jahren
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ruhige Lage, Image, beständig am Markt, digital, sehr moderne Technik und Eigenentwicklung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit älteren AN und Familien. Durch viel Homeoffice erfolgen extreme Ungerechtigkeiten so, dass es kein anderer mitbekommt. Kritische Gespräche per Teams plus ohne Vorwarnung - was soll das denn?
Verbesserungsvorschläge
Transparenz, Gerechtigkeit und mal Zuhören. Katastrophe, wenn die Mobber von früher sich bis ganz nach oben gearbeitet haben (Führungskraft oder ohne Führung). Schieds- und Vertrauensstelle muss geschaffen werden, speziell, weil man den BR in seiner Macht sehr einschränkt.
Arbeitsatmosphäre
Ein Klima der Angst.
Image
Einer der größten Player am Markt. Das läuft, da man den Fuß bei den Schulen in der Tür hat.
Work-Life-Balance
Viel Homeoffice.
Karriere/Weiterbildung
Ein steter Kampf. Das magere Budget wird eher intern verteilt - unter den Günstlingen. Man erfährt dann nebenbei, dass der Kollege eine kostenintensive Weiterbildung hatte.
Gehalt/Benefits
stagniert, früher gab es mal Betriebsrente etc.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Da kann man nicht meckern
Kollegenzusammenhalt
Jeder hofft, dass es ihn mit Mobbing und Ungerechtigkeit nicht erwischt.
Umgang mit älteren Kollegen
Mütter und ältere MA sind auf der Abschussliste. Bei älteren wird die Altersteilzeit bereits Jahre vorher geregelt. Dann erhält man keine besonderen Aufgaben mehr. Als Mutter darfst du schön jonglieren. In der Elternzeit wird dein Job schnell mal deiner Vertreterin versprochen.
Vorgesetztenverhalten
Da sollte man null Sterne geben. Der Vorgesetzte schützt nur sich und die ihm Gewogenen. Mobbing von ganz oben ist an der Tagesordnung und vergiftet die früher gute Atmosphäre.
Wer sich beim Vorgesetzten für andere (Gemobbte) einsetzt, hat Nachteile, erhält z. B. direkt einen Auflösungsvertrag, wen man nicht im BR ist. (Man lernt für das Leben, sich niemals wieder für andere stark zu machen.)
Arbeitsbedingungen
tolles Equipment, super Support, aber eben menschlich schwierig
Kommunikation
Leider nicht von oben nach unten.
Gleichberechtigung
Frauen kommen in Führungspositionen immer mehr. Als Mutter ohne Führungsverantwortung darfst du schön jonglieren. In der Elternzeit wird dein Job schnell mal deiner Vertreterin versprochen, bzw. die Stelle ist danach noch nicht frei. Viele Schwerbeschädigte und langfristig Angestellte wurden in den letzten Jahren herausgedrängt. Wer mit dem Anwalt kommt, kann es überstehen - aber will man das?
Interessante Aufgaben
Man hat seinen Aufgabenbereich, schaut aber weniger über den Tellerrand


