280 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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280 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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280 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorzuheben sind die Möglichkeit, regelmäßig im Homeoffice zu arbeiten, sowie die Branche selbst. Die Bildungsbranche bietet grundsätzlich sinnstiftende Aufgaben und Produkte, die gesellschaftlich relevant sind. Die Flexibilität durch Homeoffice erleichtert den Arbeitsalltag und ist ein klarer Pluspunkt.
Ich verstehe bis heute einige Personalentscheidungen nicht, die aus meiner Sicht von sehr wenig Respekt gegenüber den Leistungen der Mitarbeiterinnen zeugen. In den vergangenen Jahren und Monaten wurden zahlreiche großartige und erfahrene Kolleginnen entlassen – Menschen, die das Unternehmen über viele Jahre geprägt und getragen haben. Diese Entscheidungen wirken weder nachvollziehbar noch wertschätzend.
Besonders irritierend ist, wie leichtfertig langjährige Expertise im deutschen Schulsystem übergangen wird. Statt die Kompetenz erfahrener Mitarbeitender zu nutzen, entsteht der Eindruck, dass externe Einflüsterer und neue Mitarbeitende aus der Consulting‑Branche – häufig ohne tiefere Erfahrung in der deutschen Schullandschaft – mehr Einfluss auf langfristige Entscheidungen haben als fundiertes Wissen aus dem eigenen Haus. Das führt zu einer Kultur, in der Loyalität und Leistung kaum Anerkennung finden.
Insgesamt hinterlassen die Personalentscheidungen der letzten Zeit ein Bild, das wenig Vertrauen schafft und die Motivation vieler Mitarbeitender nachhaltig beeinträchtigt.
Die Führungskultur ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte im Unternehmen. Eine moderne, unterstützende und weniger hierarchische Führung würde die Zusammenarbeit erheblich verbessern. Stattdessen dominiert ein ausgeprägter Top‑down‑Stil, der demotivierend wirkt und eigenverantwortliches Arbeiten stark einschränkt.
Besonders problematisch ist der Umgang mit Mitarbeitergesprächen. Obwohl regelmäßig Jahresgespräche und Zielvereinbarungsgespräche stattfinden – mindestens zweimal im Jahr, teilweise häufiger – erfüllen diese kaum ihren eigentlichen Zweck. Häufig wird erwartet, dass Mitarbeitende den Fragebogen vollständig ausfüllen, während die Führungskraft unvorbereitet in das Gespräch geht. Dadurch entsteht kein echter Dialog.
In all den Jahren im Unternehmen habe ich kein einziges Mitarbeitergespräch erlebt, in dem ich ein konstruktives Feedback von meinen Vorgesetzten erhalten habe. Die Gespräche wurden zwar terminiert und formal durchgeführt, aber inhaltlich blieben sie oberflächlich. Weder wurde über meine Weiterentwicklung gesprochen, noch gab es konkrete Rückmeldungen zu meiner Arbeit oder Perspektiven.
Insgesamt fehlt eine Führungskultur, die Mitarbeitende ernst nimmt, Feedback gibt, Entwicklung fördert und Verantwortung teilt. Das wirkt sich negativ auf Motivation, Vertrauen und die gesamte Zusammenarbeit aus.
Ein zentraler Wert in der Unternehmensphilosophie lautet „gemeinsam umsetzen“. In der täglichen Arbeit wird dieser Anspruch jedoch nicht gelebt. Entscheidungen werden überwiegend von oben nach unten getroffen, ohne die Mitarbeitenden mit ihrer fachlichen Expertise einzubeziehen. Rückmeldungen oder fachliche Einschätzungen werden selten gehört oder berücksichtigt.
Die Arbeitsweise ist insgesamt stark hierarchisch geprägt: Die Haltung „Ich als Vorgesetzte weiß, wie es geht, und die anderen führen aus“ bestimmt viele Abläufe. Das führt dazu, dass Mitarbeitende sich nicht ernst genommen fühlen und ihre Kompetenzen kaum einbringen können.
Zudem herrscht spürbare Unsicherheit und Angst im Team. Absprachen unter Kolleginnen und Kollegen werden häufig aus Vorsicht erneut mit der Führungskraft abgestimmt, was zu zusätzlichen Diskussionen, Verzögerungen und unnötigem Energieverlust führt. Dieser Umgang erschwert effizientes Arbeiten und belastet die Atmosphäre.
Positiv hervorzuheben ist die Möglichkeit, aktuell bis zu drei Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Das bietet grundsätzlich Flexibilität und erleichtert die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Gleichzeitig ist das Arbeitspensum – insbesondere für Führungskräfte – so hoch, dass die Aufgaben häufig kaum innerhalb der regulären Arbeitszeit zu bewältigen sind. Bei Mitarbeitenden ist die Situation sehr unterschiedlich: Es gibt Abteilungen, die eher nach Aufgaben suchen, während andere dauerhaft überlastet sind. Diese unausgewogene Verteilung führt zu Stress, Frustration und einer insgesamt angespannten Work‑Life‑Balance.
Eine nachhaltige Entlastung oder eine klare Priorisierung der Aufgaben findet kaum statt, sodass die Flexibilität des Homeoffice die strukturellen Probleme nicht ausgleichen kann.
Im Bereich Umwelt‑ und Sozialbewusstsein besteht aus meiner Sicht deutlicher Verbesserungsbedarf. Jährlich werden enorme Mengen an Materialien und Büchern makuliert. Diese Praxis steht im starken Widerspruch zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und wirkt besonders kritisch, da viele dieser Produkte zuvor mit hohem Aufwand produziert wurden. Bessere Bedarfsplanung ist unbedingt notwendig.
Insgesamt fehlt eine klare Strategie, wie Ressourcen geschont und nachhaltige Prozesse etabliert werden können. Das Umwelt‑ und Sozialbewusstsein bleibt damit deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Der Kollegenzusammenhalt, der früher einmal prägend war, ist heute kaum noch spürbar. Vor 20 Jahren konnte man tatsächlich von einem starken Miteinander sprechen – inzwischen jedoch nicht mehr. Wie bereits unter Arbeitsatmosphäre beschrieben, hat sich die Situation in den letzten Jahren deutlich verschlechtert.
Viele sehr gute und erfahrene Kolleginnen wurden in den vergangenen Jahren entlassen. Das hat zu einer spürbaren Verunsicherung geführt und eine Atmosphäre geschaffen, in der Angst mitschwingt, selbst die nächste Person sein zu können. Dieses Gefühl beeinflusst das Miteinander stark: Offene Zusammenarbeit wird vorsichtiger, Vertrauen nimmt ab, und Kolleginnen agieren häufig zurückhaltender, um nicht negativ aufzufallen.
Insgesamt ist der frühere Zusammenhalt kaum noch vorhanden, weil die Rahmenbedingungen eher Unsicherheit als Teamgeist fördern.
Der Umgang mit älteren Kolleg*innen ist aus meiner Sicht deutlich unzureichend. Viele Mitarbeitende mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung wurden in den vergangenen Jahren im Rahmen verschiedener Kündigungswellen entlassen. Dadurch ist ein großer Teil des langjährig aufgebauten Wissens verloren gegangen. Erfahrung wird kaum genutzt oder wertgeschätzt – selbst die Geschäftsführung betont, dass Berufserfahrung nicht wichtig sei.
Für ältere Mitarbeitende bestehen bei Cornelsen praktisch keine Zukunftschancen, außer in Positionen, die als weniger relevant gelten. Statt Anerkennung entsteht häufig der Eindruck, „nicht mehr gebraucht zu werden“. Verantwortung wird eher entzogen als übertragen, und Entwicklungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden.
Insgesamt fehlt eine Kultur, die Erfahrung respektiert, aktiv einbindet und als Ressource begreift. Das wirkt sich negativ auf Motivation, Zusammenarbeit und den Wissenstransfer aus und schwächt das Unternehmen langfristig.
Gute Vorgesetzte zu finden ist im Unternehmen sehr schwierig. Das Führungsverhalten ist überwiegend hierarchisch geprägt, Entscheidungen werden meist ohne Einbindung der Mitarbeitenden getroffen, und fachliche Expertise wird selten berücksichtigt. Statt echter Führung auf Augenhöhe dominiert ein Top‑down‑Ansatz, bei dem Vorgaben gemacht werden, ohne Hintergründe oder Ziele transparent zu erklären.
Feedback wird kaum eingeholt oder ernst genommen, und konstruktive Kritik findet wenig Raum. Viele Führungskräfte vermitteln eher Kontrolle als Vertrauen, was die Zusammenarbeit erschwert und die Motivation deutlich senkt. Zudem entsteht durch dieses Verhalten eine Kultur der Unsicherheit: Mitarbeitende haben häufig das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen oder bei jeder Entscheidung Rückversicherung einzuholen.
Insgesamt ist das Vorgesetztenverhalten weit entfernt von moderner, wertschätzender Führung und trägt maßgeblich zu einer angespannten Arbeitsatmosphäre bei.
Die interne Kommunikation erfolgt überwiegend in Kaskaden von oben nach unten und ist häufig unklar, sehr pauschal oder so stark verkürzt, dass sie kaum Orientierung bietet. Dadurch weiß kaum jemand wirklich, welche Strategie verfolgt wird oder warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden.
Fragen aus dem Kreis der Mitarbeitenden werden zwar gesammelt, aber selten beantwortet – oder so allgemein kommuniziert, dass weiterhin keine Transparenz entsteht. Dieses Vorgehen vermittelt den Eindruck, dass die Geschäftsführung davon ausgeht, kritische Nachfragen würden nicht bemerkt oder seien nicht notwendig. Das wirkt entwertend und führt zu Frustration.
Insgesamt entsteht eine Kommunikationskultur, in der wichtige Informationen nicht offen geteilt werden und Mitarbeitende sich nicht ernst genommen fühlen. Das erschwert Vertrauen, Zusammenarbeit und ein gemeinsames Verständnis für Ziele und Prioritäten.
Gute Ausstattung
sehr gut
Super
ja interne Weiterbildungen, bei externen Weiterbildungen wird bei älteren Kollegen gespart
Geht so
sehr gut (Photvoltaik auf dem Dach)...
Super
geht so
Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit meinem Teamlead gemacht, ohne das dessen Vorgesetzter eingegriffen hat
in der Regel gur
könnte in schwierigen Fällen besser sein
eher nicht
Mus gemacht werden was anfällt. Mehr Standards wären hilfreich
Wie in vielen Unternehmen bleibt auch hier Veränderung nicht ohne Wirkung. Umstrukturierungen, neue Rahmenbedingungen und Diskussionen rund um Präsenz haben in den letzten Monaten spürbar für Unruhe gesorgt. Das ist real und sollte nicht kleingeredet werden. Gleichzeitig würde ich es für zu kurz gegriffen halten, das Unternehmen nur über diese Schlagzeilen zu beschreiben.
Was aus meiner Sicht besonders trägt, sind die Menschen. Ich habe ein Kollegium erlebt, das außergewöhnlich hilfsbereit, engagiert und loyal ist. Gerade in Phasen, in denen vieles in Bewegung ist, zeigt sich, wie viel Bereitschaft da ist, einander zu unterstützen, Wissen zu teilen und trotz hoher Belastung gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Dieses Miteinander ist nicht selbstverständlich und für mich ein echter Pluspunkt der Unternehmenskultur.
Positiv hervorheben möchte ich auch, dass es durchaus Bemühen gibt, Veränderungen nicht nur zu verordnen, sondern sie zu begleiten. Die Geschäftsführung erlebe ich als zugewandt, ansprechbar und interessiert am Austausch. Es wird zugehört, Jubiläen werden gewürdigt und Wertschätzung ist spürbar vorhanden. Auch der Betriebsrat ist engagiert und aus meiner Wahrnehmung in einem konstruktiven Austausch mit der Geschäftsführung. Das schafft nicht automatisch für jedes Thema sofort Konsens, aber es zeigt, dass Dialog gewollt ist.
Rund um das Thema Präsenz wird ebenfalls mehr getan, als man von außen vielleicht vermuten würde. Es gibt Maßnahmen, die das Arbeiten vor Ort angenehmer machen, etwa durch kleine Angebote wie Coffee-Bike, Popcorn-Tag oder die Kantine. Vor allem aber ist mit der Grundsanierung von Haus 2 eine Entwicklung angestoßen, die aus meiner Sicht echte Vorfreude auf die zukünftige Arbeitsumgebung macht. Daran zeigt sich, dass das Unternehmen nicht nur Erwartungen formuliert, sondern auch in Rahmenbedingungen investiert.
Natürlich gibt es auch Punkte, an denen das Unternehmen aus meiner Sicht noch stärker werden kann. Gerade bei Prozessen wünsche ich mir stellenweise mehr bereichsübergreifendes Denken und noch mehr Bereitschaft, lang etablierte Vorgehensweisen zu hinterfragen. Veränderung wird dort anstrengend, wo Menschen verständlicherweise an Routinen festhalten, die lange funktioniert haben. Umso wichtiger ist es, nicht nur den eigenen Verantwortungsbereich zu verteidigen, sondern gemeinsam auf das größere Ganze zu schauen und offen dafür zu sein, Dinge neu und einfacher zu denken.
Mein Gesamteindruck ist deshalb bewusst differenziert: Ja, dieses Unternehmen ist im Wandel, und Wandel erzeugt Reibung. Aber gleichzeitig gibt es hier viele gute Menschen, ernsthaftes Bemühen, eine zugewandte Führung, funktionierenden Dialog und eine Kultur, die trotz Belastung tragfähig bleibt. Wer nur die kritischen Schlagzeilen sieht, verpasst einen wichtigen Teil des Bildes.
Im Verlag habe ich viele Jahre einen tollen Kollegenzusammenhalt erlebt, der aber heutzutage nicht so ganz gewünscht wird.
Fehlende Wertschätzung, Verdrängung der älteren Mitarbeiter, die dann Wissen mitnehmen, das einfach fehlt. Verjüngung ist nicht unbedingt so positiv zu werden. Mobbing von Vorgesetzten und durch andere Mitarbeiter vergiftet die Atmosphäre.
Cornelsen sollte sich zum Thema Wertschätzung und Führungsqualität hinterfragen. Das klappt nicht gut. Weiterhin rennt meiner Meinung nach Cornelsen Markentwicklungen hinterher und regiert dann mit der großen Kelle bzw. Entlassungen. Transparent in der Kommunikation.
Tatsächlich haben die Kollegen sehr viel Angst, die nächsten auf der Liste zu sein. Das verhindert eine gute, entspannte Atmosphäre. Noch dazu gibt es kaum Wertschätzung.
Viel Homeoffice, wird aber wieder zurückgefahren. Das neuere Haus wird zu New Work umgebaut. Na ja, wirklich Open Desk ist das dann aber nicht.
Ältere Mitarbeiter, langjährige Mitarbeiter und Mütter werden verdrängt.
Wenn der Vorgesetzte dich mag, dann ja.
Sympathische Kollegen, mit denen man gern Zeit verbringt, aber das wird durch die Sparmaßnahmen sehr eingeschränkt.
Ältere Kollegen werden in Frührente mit Ausgleich geschickte. Gern Jahre vorher. Den neuen muss man keine Betriebsrente und andere Vergünstigungen zahlen.
Ich hatte einige Vorgesetzte, die ordentlich gemobbt haben und Remote nicht führen konnten. Kontrollfreaks eben, die sich und andere furchtbar gestresst haben. Interessiert die GF null. Am Ende zählen nur Zahlen. Die Vorgesetzten fördern nur selektiv und nehmen sich als Mobber von langjährigen Kollegen nicht aus.
Technik ist super.
Von oben nach unten. Immer unverständlicher.
Verhandlungssache, entwickelt sich nicht dynamisch.
Frauen kommen in Führungspositionen immer mehr. Aber sonst ... Der Umgang mit Schwerbeschädigten ist nicht der beste.
Nicht wirklich.
Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und nette Menschen.
Neben der extrem konservativen Gehaltsentwicklung und der stark verbesserungswürdigen Kommunikation von Veränderungen: Verantwortung wird nach wenig nachvollziehbaren Gründen, die schlecht kommuniziert werden, verteilt.
Potentiale der Kolleginnen und Kollegen entfalten.
Die stark persönliche Atmosphäre und Verbindung der Kolleginnen und Kollegen zum Verlag ist leider nicht mehr da. Viele Entscheidungen des Unternehmens haben zu viele Beschäftigte vor den Kopf gestoßen.
Oh Wunder, das Image stimmt eher wenig mit der gelebten Praxis überein.
Die großzügige Homeoffice-Regelung war toll.
Gibt es, wenn man in gerade angesagten Bereichen arbeitet. Ansonsten viel Glück.
Das Sozialbewusstsein gerade in Bezug auf erfahrene Beschäftigte ist verbesserungswürdig.
Dank der tollen Kolleginnen und Kollegen sieht man lange Zeit über viele Unannehmlichkeiten hinweg.
Leider wird Erfahrung in persönlicher und beruflicher Hinsicht zu wenig geschätzt.
Leider zum Ende von Misstrauen und fachlichem Unverständnis geprägt. Das kann von Team zu Team unterschiedlich sein.
War stets bemüht. Und das ist noch übertrieben.
Teilweise ja. Die Vielfalt stagniert mit der Zeit und der Verlag investiert selten in das riesige Potenzial der Kolleginnen und Kollegen.
lots individually nice people
lots of politics, redundancy, favoritism, politics, sluggish
management should actually talk to employees
Solide Marke, nette Kollegen, gute Produkte, Homeoffice
Umgang mit Mitarbeitern; Mobbing durch Teamleads und Führungskräfte; keine Wertschätzung der erfahrenen, kompetenten KollegInnen; immer wieder werden Kollegen "geschasst" und von heute auf morgen rausgeschmissen
Radikaler Führungswechsel
Sich darauf besinnen, was das Kerngeschäft eines Bildungsverlags ist und nicht jedem Hype/jeder Bubble (KI) hinterherrennen. Die eigenen Werte nicht nur hübsch aufgemacht zu Papier bringen, sondern leben. Sich bewusst machen, dass ohne die Leute "unten", die die echte Arbeit machen, sie den Laden dicht machen können. Auf diese Leute hören, wenn sie ihre Meinung äußern, und sie nicht nur mit Plattitüden abspeisen.
Mein letzter Eindruck: ein Klima der Angst. Wen trifft es als nächsten? Alle ziehen den Kopf ein und sind froh, dass es dieses Mal jemand anderen erwischt hat, der vor die Tür gesetzt wird.
Nach außen immer noch ziemlich gut, nach innen vermutlich weniger.
Flexible Arbeitszeiten ohne Kernzeit, Gleitzeit mit Möglichkeit zum Freizeitausgleich und 100% remote work war top. Es gab aber ein Munkeln, dass letzteres mit dem teuren Umbau des Gebäudes wieder zurückgefahren werden soll.
Wird nach außen hin so dargestellt, ich zweifle inzwischen aber, ob das nicht auch nur fürs Image ist.
Praktisch nicht vorhanden. Einzelne werden gefördert, aber dafür muss man die Sympathie der Führungskraft haben. Der Rest schaut in die Röhre. Für Weiterbildung gibt es generell kaum Budget, da wird immer aufs nächste Jahr vertröstet und auf die internen Angebote verwiesen, die dürftig sind und keine echten Weiterbildungen (hier und da mal 1-2 Stunden Einführung in ein Thema, keine Zertifikate oder ähnliches, man hat also hinterher nichts vorzuweisen). In einem Jahr mussten dafür alle Mitarbeitenden ein 25-stündiges Training durchlaufen, das nichts wert ist und dessen Teilnahmebescheinigung getrost in Ablage P wandern kann.
War an sich ganz gut, zum Ende hin hat man aber gemerkt, dass sie froh waren, dass die Kündigung jemand anderen getroffen hat und nicht sie selbst. Wurde dann mehrheitlich auch einfach so hingenommen und es galt "business as usual".
Es wurde Kolleg:innen, die in den nächsten paar Jahren in Rente gehen, nahegelegt, dass doch jetzt frühzeitig zu tun, um sie loszuwerden. Viele mit 20+ Jahren im Betrieb. Traurig.
Man kann sicherlich Glück haben und eine tolle, geeignete Führungskraft haben. Oder man bekommt einen Abteilungsleiter, der für die Position m.E. völlig ungeeignet ist und die Leute, die er fördert, ganz offen nach Sympathie auswählt, weil ihm deren fröhliche Persönlichkeit so zusagt. Oder eine Teamleitung, die ganz offen eine Hälfte des Teams bevorzugt behandelt, auch was das berufliche Weiterkommen angeht, und die andere Hälfte kann sehen wo sie bleibt.
Transparenz steht nur im internen Marketing-Heftchen (Code of Conduct), wird aber nicht gelebt. Ansonsten wird gern mit Buzzwords um sich geworfen, viel Inhalt kam dabei aber nicht rum.
Soweit ich mich erinnere, hat die beauftragte Prüfstelle festgestellt, dass sich der gender pay gap im normalen akzeptablen Bereich befindet, also ist ja alles prima und es gibt keine Notwendigkeit, etwas zu verbessern.
Kommt drauf an, muss man sich zum Teil selbst suchen. Aber man darf dann nicht erwarten, dass sich das in irgendeiner Form auf die Einstufung/das Gehalt auswirkt. Hat einen ja keiner dazu gezwungen, weitere Aufgaben mit höherer Verantwortung oder Qualifikation zu übernehmen. :-)
Die zentrale Lage
Die Entwicklung der letzten Jahre mit dieser GF.Werte spielen keine Rolle mehr
Macht den Laden dicht-Das Herz fehlt
Welche Karriere?Frauen ziehen den Kürzeren
Jeder und jede denkt nur noch an sich…
Die trifft der sogenannte Change ebenso
Leider werden Menschen zu Führungskräften, die es hätten lieber nicht sein sollen. Der Geschäftsführung ist an der strategischen Beseitigung von Mitarbeitenden beteiligt und beauftragt diese!
Macht kein Spaß mehr,für Cornelsen zu arbeiten
Der Fisch stinkt von Kopfe her. Die interne Kommunikation hat keine Empathie und Ahnung, von Abläufen und Prozessen.Es wird immer schön alles unter den Teppich gekehrt
Wird nur auf dem Papier gepredigt;Mütter und Väter mit kleinen Kindern werden einfach von jetzt auf gleich gekündigt
Schon lange nicht mehr…
???
Das die Leitungen sich den schlechten Umsatz schönreden und sich nicht eingestehen wollen, falsche Entscheidungen getroffen zu haben, wie beispielsweise die Schließung von Informationszentren, streichen von Positionen im Vertrieb/Schulberater oder Messeauftritten, Produktion in Indien, Reduzierung der Budgets für Marketing, Stellen mit den falschen Leitungen besetzt zu haben und nur noch auf Digitalisierung und KI zu setzen.
Der Verlag setzt auf Digitalsierung und gibt dafür hohe Summen aus, auch bezüglich der Bildungsmedien, dabei wird damit kaum Umsatz erzielt, sondern eher mit Print. Was verständlich ist, in anderen Ländern wurde die Digitalisierung in schulen längst wieder angeschafft, Gehirne lernen eben anders. Die Führungsregie sollte sich mal eingehender damit befassen, was LuL sowie SuS wirklich brauchen und mit welchen Materialien der Mensch, vor allem Kinder wirklich etwas lernen.
Zudem Führungspositionen nicht nur mit Externen besetzen, mehr auf die Mitarbeiter hören, die seit vielen Jahren den Verlag überhaupt zum Erfolg verholfen haben. Zudem sollte die Eignung von Leitungspositionen regelmäßig überprüft werden, das menschliche Verhalten dieser ist teilweise sehr fragwürdig bis ungeeignet. Vor allem nicht nur kritisieren, auch mal loben.
Die Arbeitsatmosphäre ist mittlererweile von Angst geprägt etwas falsch zu machen und deswegen auf der Abschußliste zu landen, weshalb sich kaum noch jemand traut wirklich etwas zu sagen. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen werden rausgegrault oder mit einem Aufhebungsvertrag gegangen. Ein gutes Miteinander gibt es in einigen Teams noch, seitens einiger Leitungen werden die Unternehmenswerte kaum noch gelebt.
Je nach Arbeitsaufkommen und Projekt händelbar, jedoch durch personelle Unterbesetzung teilweise stark überlastet.
Leider durch Angst und Kündigungen vieler guter Mitarbeiter verloren gegangen, es wird sich geduckt anstatt füreinander einzustehen - jeder ist sich selbst der Nächste. Viele haben innerlich bereits gekündigt.
Teilweise katastrophal, das Einmaleins der Kommunikation wird nicht beherrscht. Nach oben wird geschleimt, nach unten wird getreten. Mitarbeiter werden schikaniert, durch Homeoffice findet das unkontrolliert statt. Betriebsrat sowie Personalabteilung schauen tatenslos zu.
Völlig intransparent bis gar keine Kommunikation; man wird vor vollendete Tatsachen gestellt und soll einfach mal machen, Nachfragen werden als Kritik empfunden.
Personal wird fast nur noch als Kostenfaktor gesehen, einige Abteilungen werden nach vielen Jahren geschlossen und Mitarbeiter von heute auf morgen vor die Tür gesetzt.
Alle ein bis zwei Jahre gibt es Umstrukturierungen die völlig planlos übers Knie gebrochen werden und keine Verbesserung bringen.
So verdient kununu Geld.