Ein sinkendes Schiff
Gut am Arbeitgeber finde ich
???
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das die Leitungen sich den schlechten Umsatz schönreden und sich nicht eingestehen wollen, falsche Entscheidungen getroffen zu haben, wie beispielsweise die Schließung von Informationszentren, streichen von Positionen im Vertrieb/Schulberater oder Messeauftritten, Produktion in Indien, Reduzierung der Budgets für Marketing, Stellen mit den falschen Leitungen besetzt zu haben und nur noch auf Digitalisierung und KI zu setzen.
Verbesserungsvorschläge
Der Verlag setzt auf Digitalsierung und gibt dafür hohe Summen aus, auch bezüglich der Bildungsmedien, dabei wird damit kaum Umsatz erzielt, sondern eher mit Print. Was verständlich ist, in anderen Ländern wurde die Digitalisierung in schulen längst wieder angeschafft, Gehirne lernen eben anders. Die Führungsregie sollte sich mal eingehender damit befassen, was LuL sowie SuS wirklich brauchen und mit welchen Materialien der Mensch, vor allem Kinder wirklich etwas lernen.
Zudem Führungspositionen nicht nur mit Externen besetzen, mehr auf die Mitarbeiter hören, die seit vielen Jahren den Verlag überhaupt zum Erfolg verholfen haben. Zudem sollte die Eignung von Leitungspositionen regelmäßig überprüft werden, das menschliche Verhalten dieser ist teilweise sehr fragwürdig bis ungeeignet. Vor allem nicht nur kritisieren, auch mal loben.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist mittlererweile von Angst geprägt etwas falsch zu machen und deswegen auf der Abschußliste zu landen, weshalb sich kaum noch jemand traut wirklich etwas zu sagen. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen werden rausgegrault oder mit einem Aufhebungsvertrag gegangen. Ein gutes Miteinander gibt es in einigen Teams noch, seitens einiger Leitungen werden die Unternehmenswerte kaum noch gelebt.
Work-Life-Balance
Je nach Arbeitsaufkommen und Projekt händelbar, jedoch durch personelle Unterbesetzung teilweise stark überlastet.
Kollegenzusammenhalt
Leider durch Angst und Kündigungen vieler guter Mitarbeiter verloren gegangen, es wird sich geduckt anstatt füreinander einzustehen - jeder ist sich selbst der Nächste. Viele haben innerlich bereits gekündigt.
Vorgesetztenverhalten
Teilweise katastrophal, das Einmaleins der Kommunikation wird nicht beherrscht. Nach oben wird geschleimt, nach unten wird getreten. Mitarbeiter werden schikaniert, durch Homeoffice findet das unkontrolliert statt. Betriebsrat sowie Personalabteilung schauen tatenslos zu.
Kommunikation
Völlig intransparent bis gar keine Kommunikation; man wird vor vollendete Tatsachen gestellt und soll einfach mal machen, Nachfragen werden als Kritik empfunden.
Personal wird fast nur noch als Kostenfaktor gesehen, einige Abteilungen werden nach vielen Jahren geschlossen und Mitarbeiter von heute auf morgen vor die Tür gesetzt.
Alle ein bis zwei Jahre gibt es Umstrukturierungen die völlig planlos übers Knie gebrochen werden und keine Verbesserung bringen.


