Zu viel Organisation und Vorschriften, zu wenige Fachkräfte.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Parkplätze sind kostenlos (wenn man früh genug da ist). Hunde sind für ausgewählte Personen (und den Chef) erlaubt. Auch wenn andere Kollegen Allergien oder Angst vor Hunden haben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es werden lieber unzählige Organisations-Kräfte eingestellt (viele Sekretärinnen, Head of People and culture, Analysten für interne Zahlen, etc.). Anstatt den bestehenden Mitarbeitern auch nur etwas mehr Gehalt zu zahlen.
Fortbildungen um auf dem aktuellen Rechtsstand zu bleiben gibt es nur 1x/Jahr am Jahresende, zu wenig für unseren Berufsstand.
Verbesserungsvorschläge
den Auf bestehenden und fachkundigen Mitarbeiten Gehör schenken. Es werden stattdessen neue fachfremde Mitarbeiter eingestellt, die die gesamte Kanzleistruktur und Abläufe verändern, ohne jemals im Steuerbüro gearbeitet zu haben.
Arbeitsatmosphäre
Lob ist ein Fremdwort.
Image
Außenimage ist gut, da viele Internetauftritte und viele Versprechen gemacht werden.
Work-Life-Balance
Wer seinen Jahresurlaub nicht im Januar genehmigt bekommt hat das nachsehen. Urlaubssperren gibt es immer wieder. Überstunden müssen häufig geleistet werden da das Arbeotspensum in der Regelarbeitszeit nicht zu schaffen ist.
Karriere/Weiterbildung
Jeder soll bleiben wo er ist und viel arbeiten.
Gehalt/Benefits
Niedrig. Neue Mitarbeiter erhalten wesentlich mehr als langjährige. Gehaltserhöhungen gibt es nur nach mehrfachen Gehaltsverhandlungen welche immer in horenden Umsatzzielen enden, welche fast nie einzuhalten sind.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
0,0. Heizungen laufen im Winter von morgens bis Abends, da fehlerhafte Ferngesteuerte Thermostate verbaut wurden. Den Mitarbeitern wird nicht zugetraut ein manuelles Thermostat zu bedienen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die älteren Kollegen haben bessere Arbeitsbedingungen und einen einfachere. Stand als junge. Wer keine Kinder hat wird ebenso benachteiligt.
Vorgesetztenverhalten
Kontakt zum Chef ist nur für den inneren Kreis vorgesehen. Bei rund 30 Mitarbeitern wäre dies anders zu wünschen. Häufig verwechselt er Namen und kann sich nicht einmal merken in welcher Abteilung jemand arbeitet. Es werden „Teamleiter“ auserkoren die keine Führungserfahrungen haben. Diese bekommen auch zu wenig Kompetenzen um etwas zu verändern.
Arbeitsbedingungen
Veraltete Technik. Arbeitsmaterial und Technische Ausstattungen werden erst nach Monaten und mehrmaligem Nachfragen ausgehändigt. Firmenhandys nur für den inneren Kreis.
Kommunikation
Wöchentlich unzählige Meetings, welche zu keinem Ergebnis führen.
Interessante Aufgaben
Sind interessant, da vielfältig. Es werden sämtliche komplizierte Fälle angennommen, von denen niemand Ahnung hat. Die Fehler häufen sich und letztendlich kündigen die meisten Mandanten nach 1-2 Jahren der Unzufriedenheit wieder.