Dachser könnte der "geilste" Arbeitsgeber sein, ist aber irgendwann falsch abgebogen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Benefits, Dachser ist / kann ein sehr sehr toller Arbeitsgeber sein. Früher war man stolz darauf teil von dieser Dachser-Familie zu sein. Die Möglichkeit des mobilen Arbeitens erleichtert es Arbeit mit Familienleben zu kombinieren. Das ist so viel wert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Verhalten der meisten Führungskräfte, Arroganz einiger Führungskräfte und einfach zu viele Führungskräfte.
Leistung, Pünktlichkeit und Fleiß sind nichts mehr wert. Es zählt nur Sichtbarkeit. Wie bereits o.g. ist es wichtiger auf Fotos und Verlinkungen zu sein als wirklich Leistung zu bringen.
Verbesserungsvorschläge
Abbau der Masse/Wasserkopf an Führungskräfte. Es gibt Abteilungen, da sitzen mehr bzw. genau so viel Führungskräfte wie Mitarbeiter. Das kann nicht zielführend sein. Da gibt es 1 Gruppenleiter und noch einmal 2 sog. Teamkoordinatoren. Und alle 3 nehmen sich aus dem operativen Geschäft heraus um zu "Führen". Nur, wenn alle nur noch führen, wer erledigt am Ende dann noch das Tagesgeschäft.
Was auch ein sehr wichtiger Aspekt ist, Leistung muss wieder zählen. Mitarbeiter die immer saubere anständige Leistung bringen müssen gefördert und gehalten werden. Weg von dieser Sichtbarkeits-Wahrnehmung oder Fake-Mails zur späten Stunde. Was ist wichtiger? Auf einem Event in erster Reihe stehen beim Foto ODER im Arbeitsalltag anständige Leistung, zufriedene Kunden und erfolgreiches Kerngeschäft?!
Arbeitsatmosphäre
Diese Arbeitsatmosphäre ist den Letzten Jahren leider viel schlechter geworden. Da helfen auch die ganzen Mitarbeiterevents nichts. Doch das schlimmste ist, man wird nicht mehr nach Leistung und Verlässlichkeit gelobt oder belohnt, sondern nach der sog. Sichtbarkeit. Vor allem Führungskräfte in der unteren Führungsebene oder auch Mitarbeiter die wirklich bei jedem Mitarbeiter Event oder Messen bei Fotos in vorderste Reihe stehen. Dies wird höher angesehen als die wirkliche Arbeitsleitung. Heiße Luft oder künstliche Emails zu später Stunde, die absolut nichts aussage werden aber positiv gesehen. Solche Personen können kommen und gehen nach belieben und gehen gerne tagsüber 10-20 mal rauchen. (Keine Einzelfälle). Aber solange die Sichtbarkeit gegeben ist haben diese Erfolg und werden hoch angesehen. Die Tugenden (Pünktlichkeit, saubere Arbeitsleistung, Erreichbarkeit, Verlass etc. ) haben hier schon lange keinen Wert mehr.
Kommunikation
Die Kommunikation lässt oft stark zu wünschen übrig. Man hat das Gefühl unwichtige Dinge wie irgendwelche Mitarbeiter Events, Girls Day etc. werden gepusht, aber die Wichtigen Infos gehen bis zu den Führungskräften und ab da bleibt der Informationsfluss oft hängen. Man ist an einer Flut an Rundschreiben und Infos im Allgemeinen konfrontiert. Aber die Direkten, wichtigen und relevanten Informationen behalten die Vorgesetzten meist für sich.
Kollegenzusammenhalt
Der ist auch wie bei jedem Unternehmen von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Zu meist ist dieser aber wirklich gut.
Work-Life-Balance
Die Ist für die Logistik Branche wirklich in Ordnung. Wenn man einen wichtigen privaten Termin hat, lässt sich das meist vereinbaren mit Absprache mit Kollegen. Leider gibt es hier auch Unterschiede. Einige Führungskräfte legen prinzipiell ihre Arzttermine während der Arbeitszeit und sind dann weg, während der Großteil der Mitarbeiter dies eher nach oder vor die Arbeit legen.
Vorgesetztenverhalten
Bei diesem Thema müsste man eigentlich 0 Punkte vergeben. Am gesamten Standort lässt sich an einer Hand abzählen, welche Führungskräfte ihre eigenen „Prinzipien“ tatsächlich leben. Ein großer Teil verhält sich, als stünde er über allem – grundlegende Höflichkeiten wie ein einfacher Gruß scheinen für einige bereits zu viel verlangt.
Zwar hängen überall ansprechende Plakate und Schreiben zu den sogenannten Führungsgrundsätzen und viele Führungskräfte besuchen regelmäßig kostspielige Weiterbildungen. Doch abgesehen von Fotos für LinkedIn oder den Whatsappstatus, bleibt bei vielen leider kaum etwas davon im Arbeitsalltag erkennbar. Besonders auf der unteren Führungsebene ist das Verhalten häufig fragwürdig. Oder Hauptsache Audi Q4. Teilweise werden Personen nicht aufgrund ihrer Leistung, sondern aufgrund von Sichtbarkeit oder bloßer Selbstdarstellung in Führungspositionen gehoben. Entsprechend mangelt es oft an tatsächlichen Führungsqualitäten. Ein Anzug oder Blazer macht eben noch keine kompetente Führungskraft. Sobald jedoch ein Titel vergeben wurde, scheinen die Regeln – die eigentlich für alle gleichermaßen gelten sollten – für manche nicht mehr zu gelten.
Interessante Aufgaben
Diese gibt es. Bei Firma Dachser kann man vieles machen.
Gleichberechtigung
Voll uns ganz gegeben.
Umgang mit älteren Kollegen
Nichts negatives erkennbar
Arbeitsbedingungen
Saubere und relativ moderne Arbeitsplätze. Tolle Bepflanzung. Man kann sich wohlfühlen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein großer Aspekt. Dachser bemüht sich hier trotz der Branche besser zu werden. Innovativ und E-Mobility wird voran getrieben.
Gehalt/Benefits
Für die Branche in Ordnung. Aber auch hier wird nicht nach Leistung bezahlt sondern wie o.g. nach Sichtbarkeit und Selbstdarstellung. Das Gehaltsgefüge, trotz gleicher Tätigkewit ist vollkommen aus den Fugen geraten. Es kann sein dass zwei Personen, mit gleicher oder ähnlicher Tätigkeit bzw. Zugehörigkeit einen Gehaltsunterschied von 40-60 % haben. Doch der/die eine springt auf jedem Event herum während der andere eher Arbeitsleistung bringt.
Positiv hervorzuheben sind allerdings die Benefits die die Firma Dachser allen Mitarbeitern zur Verfügung stellt.
Image
Imager wird große geschrieben
Karriere/Weiterbildung
Ein sehr großes Angebot an Weiterbildungen sind gegeben. Leider wird auch hier eher nach Nase/ Sichtbarkeit entschieden und nicht wo es ggf. sinnvoll ist.
Das allgemeine "Weiterkommen" ist auch hier wieder nach Selbstdarstellung entschieden.