Ihr Unternehmen?

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Dachser 
SE
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mehr Schein als Sein

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Dachser SE in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider wenig bis nichts. Wenn ich überhaupt etwas Positives nennen soll, dann die pünktliche Gehaltszahlung. Ansonsten fällt mir nach meiner Erfahrung nichts ein, was ich hier besonders positiv hervorheben könnte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Umgang mit Kritik, die Führung und das gesamte Arbeitsklima. Kritische Mitarbeiter werden aus meiner Erfahrung teilweise bewusst unter Druck gesetzt und vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne dass vorher ein offenes Gespräch geführt wird. Statt individueller Lösungen gibt es schnell eine Schublade. Dabei reagiert jeder Mensch anders. Empathie, Fairness und Gerechtigkeit fehlen mir hier deutlich.Das Gehalt ist ein Witz, wirklich respektlos

Nach außen werden bunte Flaggen und Werte präsentiert, während ich intern trotzdem Rassismus und sexistische Äußerungen erlebt habe. Auch laute rechte Sprüche werden aus meiner Sicht teilweise toleriert, wenn die entsprechenden Personen lange genug im Unternehmen sind. Wer dagegen Kritik äußert oder unbequeme Fragen stellt, bekommt schnell Probleme und muss am Ende gehen.

Für mich ist das ein Muster aus Scheinheiligkeit und fehlender Konsequenz. Nach außen Werte predigen, intern aber teilweise genau das Gegenteil leben. Dachser Hamburg EL für mich der König der Scheinheiligen.

Verbesserungsvorschläge

Vielleicht wäre hier eine komplette Kernsanierung inklusive Austausch der gesamten Führungsebene längst überfällig. Es braucht objektive Leute vom Fach und keine Besetzung nach Vitamin B. Laut LinkedIn hat der Niederlassungsleiter zwar studiert, aber wenn grundlegende Dinge wie Englischkenntnisse im Arbeitsalltag kaum vorhanden sind und selbst nicht bekannt ist, wo ein Alkoholtest zu finden ist, muss man sich schon fragen, nach welchen Kriterien solche Positionen besetzt werden. Fachliche Kompetenz, Führungserfahrung und tatsächliche Kenntnis des Betriebs sollten meiner Meinung nach wichtiger sein als persönliche Beziehungen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als sehr angespannt und teilweise künstlich empfunden. Hinter vorgehaltener Hand wurde viel gelästert, gleichzeitig wirkten viele Kollegen zunehmend frustriert und wenig motiviert.

Image

Nach außen wird ein deutlich positiveres Bild vermittelt, als ich es im Arbeitsalltag erlebt habe. Zwischen Außendarstellung und tatsächlicher Unternehmenskultur liegen aus meiner Sicht Welten. Besonders auffällig ist für mich die Stimmung unter den Fahrern: Viele sprechen sehr negativ über das Unternehmen und vermitteln den Eindruck, dass sie dort eigentlich nicht mehr fahren möchten. Dieses Bild passt für mich überhaupt nicht zu der Außendarstellung.

Work-Life-Balance

Die Arbeitsbelastung und der Umgang mit Arbeitszeiten haben für mich keine gute Work-Life-Balance ermöglicht. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass zusätzliche Belastungen als selbstverständlich angesehen wurden. Die Leute werden verheizt.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich kaum wahrgenommen. Entwicklung scheint stark davon abzuhängen, wen man kennt und wie gut man mit den richtigen Personen vernetzt/verheiratet ist. Eine transparente Förderung nach Leistung und Kompetenz habe ich nicht erlebt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist für das Leben in Hamburg aus meiner Sicht kaum tragbar. Das Gehaltsniveau steht für mich nicht im Verhältnis zur Arbeitsbelastung und den Lebenshaltungskosten. Ich habe erlebt, dass Mitarbeiter nebenbei morgens oder abends noch einer weiteren Tätigkeit nachgehen mussten, um finanziell über die Runden zu kommen. Bei einem Vollzeitjob sollte das meiner Meinung nach nicht notwendig sein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Für mich wirkt das Umweltbewusstsein eher wie ein Image als wie gelebte Praxis. Lkw laufen teilweise unnötig lange im Stand, gleichzeitig werden täglich große Mengen an Papier gedruckt. Touren werden aus meiner Sicht teilweise ineffizient geplant. Auch rund um die Hoftankstelle waren wiederholt Dieselverschmutzungen zu sehen. Zwischen den öffentlich kommunizierten Umweltzielen und dem tatsächlichen Alltag sehe ich daher eine deutliche Diskrepanz.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt war aus meiner Sicht eher oberflächlich. Es gab feste Grüppchen und der Umgang miteinander war teilweise von persönlicher Nähe und gegenseitiger Sympathie abhängig. Je nach Herkunft abhängig.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeiter werden teilweise nach dem Motto behandelt: ‚Der alte weiße Mann weiß sowieso alles besser.‘ Statt Erfahrung wertzuschätzen, entsteht teilweise der Eindruck, dass ältere Kollegen nur noch bis zur Rente ‚durchgehalten‘ werden sollen. Der Umgang wirkt wenig wertschätzend und teilweise respektlos.

Vorgesetztenverhalten

Ganz schlimm. Mitarbeitergespräche finden kaum statt und eine offene Kommunikation mit den Vorgesetzten ist praktisch nicht vorhanden. Teilweise wurden Mitarbeiter völlig überraschend und aus meiner Sicht ohne nachvollziehbaren Grund vor die Situation gestellt, das Unternehmen verlassen zu sollen. Wer unbequem wird, Dinge hinterfragt oder Strukturen anspricht, hat schnell das Gefühl, nicht mehr erwünscht zu sein. Vitamin B scheint teilweise wichtiger zu sein als Leistung und Kompetenz. Wertschätzung? Fehlanzeige. Komplette Führung bitte austauschen insbesondere in der EL

Arbeitsbedingungen

Die hygienischen Zustände waren teilweise katastrophal. Die Toiletten waren wiederholt stark verschmutzt, allgemein war es häufig sehr dreckig. Dazu kamen unangenehme Gerüche nach Zigarettenrauch, altem Alkohol und Schweiß. Auch der Kühlschrank war teilweise mit offensichtlich verdorbenen und stark riechenden Lebensmitteln gefüllt. Insgesamt hatte ich nicht den Eindruck, dass auf Sauberkeit und Hygiene ausreichend Wert gelegt wird.

Kommunikation

Eine offene und transparente Kommunikation habe ich leider kaum erlebt. Informationen und Austausch schienen teilweise davon abzuhängen, wie nah man der Führungsebene stand. Dadurch entstand für mich der Eindruck einer ausgeprägten Vetternwirtschaft. Kritik ist unerwünscht, Leute werden nahegelegt den den Vertrag aufzuheben.

Gleichberechtigung

Rassistische und sexistische Äußerungen bzw. Verhaltensweisen gehören aus meiner Erfahrung leider zum Arbeitsalltag. Besonders auffällig war für mich der Umgang mit Fahrern und gewerblichen Mitarbeitern, die teilweise kaum Deutsch sprechen. Diese werden aus meiner Sicht teilweise deutlich schlechter bzw. respektlos behandelt. Anstatt solche Situationen ernst zu nehmen und dagegen vorzugehen, werden sie eher klein gehalten oder ignoriert. Von gelebter Gleichberechtigung kann ich daher aus meiner Erfahrung nicht sprechen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Team Strategic Recruiting & HR MarketingStrategic Recruiting & HR Marketing

Liebe/r Ex-Kollegin/e,

vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung. Die geschilderten Vorwürfe, insbesondere zu Rassismus und Diskriminierung, nehmen wir sehr ernst. Ein respektvoller und fairer Umgang ist für uns nicht verhandelbar. Wir bedauern, dass Sie andere Erfahrungen gemacht haben, und möchten die angesprochenen Punkte sorgfältig prüfen.

Mit freundlichen Grüßen
DACHSER HR-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.