Daimler AG als Arbeitgeber

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Ein Mitarbeiter hat diesen Arbeitgeber mit 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Let’s sp177 the tea. Nimmt euch ein Heißgetränk eurer Wahl.

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Produktion bei Daimler AG Düsseldorf in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

höchstens die Kohle; wenn man direkt angestellt ist, bekommt man Gewinnbeteiligung und vergünstigt einen Mercedes

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wer mit keinem primären männlichen Geschlechtsorgan geboren wurde, hat schon verloren und wird dementsprechend behandelt. Wenn Menschen weiblichen Geschlechts in der Produktion arbeiten bzw. dort arbeiten wollen, sollte man sich wappnen und in eine Penisprothese investieren und ihn auspacken, um sich zu schützen, denn das ist anscheinend die Logik vieler dort Arbeitender. Ansonsten hat man da anscheinend nichts zu suchen. Wer sexuelle Gewalt anwendet oder Frauen sonst etwas antut, hat selten mit Konsequenzen zu rechnen. Viele Wiederholungstäter. Haben schließlich nichts zu befürchten. Würden auch viel zu viele ihren Job verlieren, wenn man dafür denn jemals anbelangt werden würde. Man würde aber endlich damit ein Zeichen setzen und zeigen, dass so etwas nicht geduldet wird. Wird stattdessen noch belohnt.
Ist ansonsten alles gesagt. Wer es immer noch nicht verstanden hat, nochmal lesen. Kann einem echt nur kotzübel werden.
Mercedes-Benz, meine Pussy glänzt. Und jetzt keult euch darauf einen, ihr Ehrenmänner. Schöne Schicht noch. Muss los, Bruda!

Verbesserungsvorschläge

Wenn man leitende Funktionen hat, härter durchgreifen und demonstrieren, dass man gegen jegliche Art von Gewalt, so auch sexueller und gegen jeglicher Art von Diskriminierung, wie Sexismus ist. Konsequenzen ziehen und abschreckende Maßnahmen ergreifen. Auch, wenn die Geschädigte Person nur befristet eingestellt ist, sollte man dem Täter nicht demonstrieren, dass man zu ihm hält und sich ihm solidarisch verhalten aus welchen Gründen auch immer. Sagt auch viel über den Vorgesetzten/Meister aus. Vor allem, wenn die Täter schon öfter auffällig wurde und dafür bekannt sind. Würden viele zwar rausfliegen, aber so setzt man eben ein Zeichen. So ein Verhalten sollte man nicht dulden. Wird es leider viel zu oft. Es geht nicht nur darum, dass Frauen nun auch endlich in einer männlich dominierten Branche Fuß fassen können. Man sollte auch dafür sorgen, dass es möglich ist und das ist es einfach nicht! Kann natürlich nur für den Bereich der Produktion sprechen, aber hier herrschen erschreckende, frauenverachtende Zustände von denen in den oberen Positionen anscheinend niemand etwas mitbekommt oder mitbekommen will. Hier herrscht auf jeden Fall Verbesserungsbedarf!

Arbeitsatmosphäre

Sehr angespannt in den meisten Kostenstellen. Untereinander und hinter dem Rücken wird sich viel ausgetauscht und beschwert, aber keiner hat die Eier in der Hose die Missstände etwas anzusprechen. Hat auch keiner Bock zu. Wird viel gelästert und jeden Tag gibt es neue Gerüchte. Weil die Arbeit sehr monoton ist, denkt man sich eben aus Langeweile etwas aus und verbreitet es weiter. Hat was von stille Post. Viele hängen trotzdem an dem Job und sind hängen geblieben. Wird dann an anderen ausgelassen. Als Mensch weiblichen Geschlechts muss man zusätzlich noch mit sexuellen Übergriffen rechnen und damit klar kommen, falls so etwas passiert und das leider viel zu oft. Ist iwie normal da. Kranke Atmosphäre. Gleicht fast einer Dystopie. Aber ist ja offiziell nichts passiert und man muss mit seinen Peinigern auf dem engen Band weiter arbeiten als wäre nichts geschehen. Sehr belastend für die Opfer. Leicht ersetzbar, dementsprechend ist die Stimmung u. wird auch so behandelt. Faktoren “männlich dominierte Branche”, “Mensch weiblichen Geschlechts” “befristete Verträge (Leiharbeiter; Ferienarbeiter)” sind eine sehr schlechte Kombi. Geht auf auf Dauer nicht gut.

Image

Außen hui, innen pfui ist noch nett ausgedrückt. Wird sehr viel auf’s Image geachtet. Hauptsache, der Stern glänzt, der vor allem zur Anfangszeit zu stark blendet.
Aber wie es dann tatsächlich aussieht, ist ne andere Sache; siehe Rest.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten ganz human. Geld stimmt. Man darf halt nicht vergessen, dass man hier immerhin körperlich harte Arbeit verrichtet. Urlaub auch in Ordnung, solange man direkt angestellt ist. Als Leiharbeiter wird Urlaub nicht gern gesehen, auch wenn er einem zusteht. Grenzüberschreitung vom feinsten. Personal ist halt vor allem zur Sommerzeit sehr knapp. Warum man trotzdem noch weiter Stellen streicht, bleibt ungeklärt.
Ansonsten sollte man für genügend Ausgleich privat sorgen bei so viel Scheiße, die hier abgeht. An manchen Tagen nämlich unerträglich.
Denke in anderen Positionen ist es durch Gleitzeiten z.B. zumindest ein bisschen besser oder zumindest angenehmer.

Karriere/Weiterbildung

Vitamin B ist von großem Vorteil. Ist bei Frauen denke ich mal schwieriger, da hier weniger auf fachliche Kompetenzen geachtet wird als auf’s Aussehen. Es sei denn Papa arbeitet bei Daimler.
Ansonsten hat man auch als Frau ganz gute Chancen reinzukommen, wenn man qualifiziert ist. Wohl auch, um die Quote aufzustocken.
Viele Frauen geben ihren Traum eine Karriere bei Daimler zu machen auf. Man kann hier einfach nicht arbeiten. Herrschen einfach zu viele unmenschliche Missstände. Geld kann da auch nichts mehr retten. Ist schließlich im Endeffekt auch kein Lottogewinn und lohnt sich einfach nicht.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist gut, deswegen tun sich viele den Sch… Stress an.
Sozial ist hier nichts, eher Asozial.
Im Endeffekt prostituiert sich hier jeder oder verkauft zumindest einen Teil seiner Seele.
Frauen können ihr hart unter den ganzen Strapazen verdientes Geld in Anwälte reinstecken.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auch wieder mehr Schein als Sein.
Es wird versucht auf digitale Systeme umzusteigen; weg von den ganzen Bergen an Papiermüll, der tagtäglich dort entsteht. Ist noch nicht ganz ausgereift, aber man arbeitet dran.

Kollegenzusammenhalt

Wie heißt es so schön: Man kann den Leuten nur vor den Kopf gucken, nicht in den Kopf.
Von vorne wird einen auf korrekt und cool gemacht gemacht. Jeder ist dein Bruder, aber eigentlich hassen sich alle. Die wirklich korrekten kann man an einer Hand abzählen. Jeder ist gegen jeden. Sehr hinterlistige, hinterfotzige Menschen laufen hier rum. Perfide Spiele werden hier getrieben. Psychoterror vom feinsten. Man muss aufpassen, denn man könnte schon der nächste sein. Vor allem, wenn man weiblichen Geschlechts ist, kann man hier keinen Zusammenhalt erwarten; dann ziehen sie plötzlich wieder alle an einem Strang, denn sie fühlen sich in ihrem Gebiet bedroht. Auch, wenn es sich um Straftaten handelt. Ist schließlich nur irgendein Weib. Loch ist Loch lautet die Devise. Ha, reingeguckt! o
Zuhause sind sie aber ganz brav und haben nichts mehr zu sagen. Wird dann wohl vor allem auf der Arbeit kompensiert. Man hat mehr Verständnis für den Täter als für die Leidtragenden, deren einzige Intention es war zu arbeiten, viel Motivation hatte und stolz war in einem ach so tollem Unternehmen wie der Daimler AG mitzuwirken und Autos zu bauen.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn man körperliche Probleme hat, manchmal auch bedingt durch die jahrelange Arbeit am Band, bekommt man Aufgaben, die für die physische Beschaffenheit noch geeignet sind. Oder man tauscht mit Kollegen, wenn die Eingeschränkten einigermaßen korrekt sind und Respekt haben.
Gibt viele Diskussionen mit Abfindungen oder, ob man diese noch bis zum Rentenalter weiter arbeiten lässt oder nicht. Herrscht irgendwo eine gewisse Anspannung und Ungewissheit deswegen.

Vorgesetztenverhalten

Großes Werk, viele Kostenstellen. Gibt also gute und schlechte. Mehr letztere.
Viele haben eher Angst vor den Meistern, die sie mit Respekt verwechseln. Wenn gerade nichts zu tun ist und der Meister kurz vorbeiläuft, schnappen sich viele einen Besen, um mit diesem sinnlos demonstrativ zu kehren. Sind meistens die mit der größten Klappe. Viele Vorgesetzte sind respektlos, wenn man anderen Standpunkt vertritt oder man wird gar nicht erst angehört und systematisch rausgekickt. Bedeutet im Endeffekt Freiheit und raus aus der Knasthölle, namens Daimler. Wird alles hinter'm Rücken geplant. Keine Chance sich zu verteidigen. Schon gar nicht, wenn man von ‘ner Leihfirma ist. Der Kunde ist ja König. Legal ist das natürlich nicht. Vorgesetzte und Betriebsrat arbeiten meist zusammen gegen AN und gegen Frauen, die sich wehren sowieso. Aber was läuft hier schon korrekt ab? Kommt eben die nächste Nummer. Gibt noch genug dumme, die einfach nur stupide ihre Arbeit verrichten, die Augen verschließen, nichts sagen und somit auch ihre Meinung nicht kundtun und zu allem “Ja, Meister” sagen, weil $$. Von Durchsetzungsvermögen keine Spur. Keine Kompetenz. Im Endeffekt alles Daimler’s Nu...

Arbeitsbedingungen

Man hat es immer noch nicht geschafft trotz über 35°C in Produktionsbereichen, wo täglich 8h körperlich harte Arbeit verrichtet wird, in gute Klimaanlagen zu investieren. Stattdessen werden max. 2 alte Ventilatoren rausgekramt, die die warme, versiffte Staubluft durch die Gegend pusten. Paar, die so riechen als hätten sie wochenlang nicht geduscht. Nimmt man noch 100 Meter weiter wahr. Keine normale Transpiration also. Auf's Klo geht nur mit Ablösung, bis zu 1 Stunde Wartezeit. Dann ist eh Pause. Damenklos gibts kaum; alle 5 km weiter. Extreme rassistische Äußerungen. Extremer Sexismus herrscht hier. Pin-Ups wie Pornokalender stehen rum. Diverse Verstöße und Verletzungen gegen die sexuelle Selbstbestimmung liegen vor. Betriebsrat zieht genau dasselbe ab. Alles Pro-Täter. Sehr gefährlicher Ort für Frauen. Männer mit hoher krimineller Energie arbeiten hier. Trotz allem wird alles unter den Teppich gekehrt und muss mit Peinigern weiter arbeiten als wäre nichts geschehen.

Kommunikation

Man kann es noch nicht mal gescheiterte Kommunikation nennen. Denn Kommunikation findet in der Produktion nicht statt. Man wird nur blöd angemacht. Viele können noch nicht mal richtig reden und wenn, reden viele dann in einer Sprache, die man nicht versteht. Oder man wird angegrapscht und angegafft. Als hätte man noch nie in seinem Leben eine Frau gesehen, vor allem in der Nachtschicht. Anstatt zu kommunizieren wird eher versucht Macht zu demonstrieren. Eine grenzüberschreitende, frauenverachtende, misogynistische Art der Demonstration von Macht, die natürlich nur dem weiblichen Geschlecht gilt. Nach dem Motto: Du bist eine Frau, deshalb behandele ich dich so. Wie ein Objekt. Oder wie ein Stück Scheiße. Und selbst Scheiße wird dort besser behandelt. Wird manchmal nicht runtergespült, damit sie noch an Wänden verteilt verweilen kann und davon Fotos gemacht werden können, weil viele darauf geil und Stolz zugleich sind auf einen Haufen Kacke. Kann man iwo metaphorisch übertragen. Hat sich so aber zugetragen. Weil viele anscheinend des Redens gar nicht mächtig sind, werden ansonsten stattdessen noch Tiergeräusche nachgeahmt, sei es Affen oder Hunde. Sehr animalisch hier.

Gleichberechtigung

Definitiv nicht vorhanden! Mir erschließt sich ehrlich gesagt die “Richtlinie für integres Verhalten” nicht und man sich überhaupt die Mühe macht so etwas zu verfassen. Existiert zumindest in der Produktion nicht. Für Menschen weiblichen Geschlechts schon mal gar oder wird einfach mal gar nicht angewandt bzw. grottenschlecht umgesetzt. Schreiben kann man vieles, aber dies muss auch in den Köpfen der Gesellschafft ankommen. So auch im Bereich der Produktion in den MB-Werken. Hier herrscht eine regelrechte Dystopie. FRAUEN HABEN HIER KEINE RECHTE! Man ist noch weit davon entfernt. Man wird aufgefordert zu lächeln, was eine Form der Belästigung ist. Habe noch nie mitbekommen, dass eine Frau einen Mann zum Lächeln auffordert. Lächeln gilt in der Gesellschaft als Attraktivitätsmerkmal. Frauen sind also dort nur Deko und zum Angaffen da. Ist aber noch das kleinere Übel. Geht noch viel krasser dort zu.
Ansonsten sehr heteronormatives Denken und Verhalten in allen Bereichen.
Kann mir vorstellen, dass die Richtlinien in anderen Positionen zumindest ein klein wenig besser angewendet wird und umgesetzt werden.
Viele sind hängen geblieben, keine Ahnung wo, aber sie hängen definitiv.

Interessante Aufgaben

Gibt keine in der Montage. Sehr monotone Arbeit. Risiko an Boreout-Syndrom zu erkranken steigt. Zu viel Unterforderung.

Arbeitgeber-Kommentar

Mitarbeiter von Daimler AGGlobal Employer Branding - Social Media

Vielen Dank für Ihre Bewertung. Daimler fördert die Vielfalt der Kulturen, Religionen und Lebensweisen und verurteilt jede Diskriminierung. Wir erwarten von allen unseren Mitarbeitern, dass sie Respekt, Offenheit, Vertrauen und Fairness in ihrer täglichen Arbeit leben. Daher nehmen wir solche Hinweise sehr ernst. Wir bitten Sie deshalb, direkt mit uns Kontakt aufzunehmen, um den Vorfall zu klären. Bitte wenden Sie sich dazu an unser Hinweisgebersystem BPO: https://www.daimler.com/konzern/corporate-governance/compliance/bpo.html