Anfangs wow, später mau
Gut am Arbeitgeber finde ich
- moderne Büros
- nette direkte FK
Verbesserungsvorschläge
- Unterstützung der MAs beim täglichen Arbeitsweg (es fehlen die sonst üblichen Bezuschussungen wie ein Jobticket, nicht jeder hat einen E-Wagen; fairerweise muss man allerdings sagen, dass das Erreichen mit den Öffis eh mehr schlecht als recht ist).
- Inflationsanpassung des Gehalts (oder Essenzulage, Mitarbeiter-Beteiligung am Unternehmenserfolg …)
- Darauf achten, dass das Unternehmen nicht immer mehr in Konzernstrukturen rutscht
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre mit Fachteamkollegen und der direkten Führungskraft ist sehr gut. Sobald es allerdings aus dem Fachteam hinausgeht und auf die Arbeitsatmosphäre von fachteamübergreifenden Teams blickt, merkt man zügig, dass es doch die ein oder andere grosse Baustelle gibt, welche für Unmut sorgt.
Work-Life-Balance
Inwieweit eine starre Dreitageanwesenheitspflicht in der Woche in der IT-Branche noch zeitgemäß ist, darf jeder für sich bewerten. Dennoch findet man zusammen mit der FK in der Regel immer einen Weg, um spontane private Termine mit der Arbeit in Einklang zu bringen, z. B. durch einen zusätzlichen Tag im Homeoffice oder kurzfristige Bewilligung eines Urlaubstages. Des Weiteren bringt die Gleitzeit ebenfalls eine gewisse Flexibilität.
Karriere/Weiterbildung
Karriere eigentlich 0 Sterne, allerdings gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten auf technischer Ebene.
Vorgesetztenverhalten
Mit der direkten FK gab es nie Probleme. Ideen wurden immer geschätzt und versucht umzusetzen. Sobald man in die höhere Entscheidungsebene kommt, stößt man öfters auf ein festes Zielbild, welches mal mehr und mal weniger berechtigte Einwände berücksichtigt.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen sind normal. Technik und Gebäude sind auf einem recht zeitgemäßen Stand. Nach Umzug der Entwicklungsabteilung in ein Großraumbüro ist die Arbeitsqualität allerdings durch Lärm und Bewegung im Raum etwas eingeschränkt. Aber alles in allem sehr gut.
Kommunikation
Im Fachteam intern gibt es eine sehr direkte Kommunikation der direkten FK. Blickt man auf die unternehmensweite Kommunikation, dann gibt es sehr viel Verbesserungspotenzial. Viele Dinge werden mittlerweile über zu viele Personen kommuniziert, was unweigerlich zu Missverständnissen und fehlendem Kontext führt und in der Konsequenz die Sinnhaftigkeit einer Entscheidung nachhaltig infrage stellen lässt. Auch kürzliche strukturelle Veränderungen, welche zu erhöhter Transparenz beitragen sollten, führten bisher nur zu einer Verschlimmbesserung.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist zu Beginn weder besonders gut noch ausbeuterisch. Und wird anfangs durch ein sehr innovativ wirkendes Arbeitsumfeld als „zweitrangig“ bzw. „ok“ betrachtet. Allerdings fehlt hier der Entwicklungsspielraum und man hat während seiner beruflichen Laufbahn keine Chancen, aufzusteigen und sein Gehalt dadurch zu verbessern. Auch ein regelmäßiger Inflationsausgleich findet nicht statt. Somit steckt man leider bei seinem Einstiegsgehalt fest und ein Wechsel des Arbeitgebers bleibt entsprechend unausweichlich.
Über das Gehalt hinaus, versucht man, mit verschiedenen Leistungen wie VWL, Kindergartenzuschuss, einer Bewegungschallenge und dem obligatorischen Obstkorb die Mitarbeiter bei Laune zu halten.
Interessante Aufgaben
Die FK geht auf Wünsche bzgl. des Aufgabengebietes ein. Kann diese allerdings nur in einem begrenzten Rahmen umsetzen, da man gern versucht, das Rad erneut von vorn zu entwickeln. So kommt es, dass man immer wieder dieselbe Komponente mit kleineren Veränderungen von Grund auf neu entwickelt. Auch hier gibt es einen neuen Satz, vielleicht hilft dieser ja.