Die Schnellboote hatten schon Lecks, der Frachter sinkt aber umso schneller
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Zusammenschluss mit Dataciders wird leider als sehr 'von oben herab' empfunden. Die wiederholte Beteuerung, dass sich für die Mitarbeitenden nichts ändern würde, wirkt im Nachhinein wie ein schlechtes Zeichen, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Anfangs wurde noch von agilen 'Schnellbooten' gesprochen, doch plötzlich entstand ein schwerfälliger 'Frachter'. Die internen Wege haben sich gefühlt verdreifacht, und es kommt zu absurden Mitarbeiterverschiebungen zwischen den Firmen. Dabei entsteht der Eindruck, dass hauptsächlich die Vorgesetzten profitieren, während die tatsächlichen Skills der Mitarbeitenden kaum berücksichtigt oder abgesprochen werden. Das Ergebnis ist ein deutlicher Mangel an Transparenz und Koordination, bei dem oft niemand weiß, was die andere Hand tut.
Kommunikation
Die Kommunikation, insbesondere mit den Führungskräften, ist leider oft mangelhaft. Anliegen werden häufig nur nach oben weitergereicht, was zu einem undurchsichtigen 'Stille Post'-Effekt über mehrere Hierarchieebenen führt. Das Resultat sind oft verzögerte oder sogar völlig missverständliche Antworten, die kaum weiterhelfen.
Gleichberechtigung
Die Fotos der Führungsmeetings vermitteln einen recht einseitigen Eindruck: Es wirkt, als ob weibliche Führungskräfte kaum vertreten sind. Das erinnert mich an die oft sehr männlich dominierten 'Alpha-Camps', die man manchmal auf YouTube sieht, und lässt die Diversität in den oberen Etagen vermissen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt leider eher im unterdurchschnittlichen Bereich. Besonders problematisch ist, dass die jährlichen Gehaltserhöhungen oft unterhalb der Inflationsrate liegen. Das führt dazu, dass man langfristig gesehen sogar Kaufkraft verliert, was sehr demotivierend ist

