Veraltete Strukturen, autoritäre Führung und eine Unternehmenskultur ohne Zukunft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber finde ich nichts Wesentliches. Die wenigen positiven Aspekte können die aus meiner Sicht bestehenden grundlegenden Probleme in Führung, Kommunikation, Unternehmenskultur und Organisation nicht ausgleichen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich insbesondere die bereits genannten Punkte: eine stark autoritär geprägte Führungskultur, fehlende Transparenz in der Kommunikation, mangelnder Kollegenzusammenhalt sowie wenig moderne und innovative Strukturen. Hinzu kommen eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten, eine wenig zukunftsorientierte Unternehmenskultur und aus meiner Sicht eine ineffiziente Organisationsstruktur mit zu vielen Einzelbereichen und Entscheidungsebenen.
Verbesserungsvorschläge
Ein wesentlicher Verbesserungsvorschlag wäre eine klarere und effizientere Unternehmensstruktur. Die Vielzahl an Geschäftsführungspositionen sollte kritisch überprüft und gegebenenfalls reduziert werden. Zudem sollten die vielen einzelnen Unternehmensgruppen stärker zusammengeführt und konsolidiert werden, um Synergien zu nutzen, Entscheidungswege zu verkürzen und eine einheitlichere Strategie zu ermöglichen.
Arbeitsatmosphäre
Eine der schlechtesten Arbeitsatmosphären, die ich erlebt habe. Sie war durch Angst, Misstrauen und ständigen Druck geprägt. Wertschätzung oder ein respektvoller Umgang waren praktisch nicht vorhanden.“
Kommunikation
Die Kommunikation war geprägt von einem autoritären Führungsstil. Dialog auf Augenhöhe fand nicht statt, stattdessen herrschten Anweisungen und Kontrolle
Kollegenzusammenhalt
Ein echter Kollegenzusammenhalt war nicht erkennbar. Aus Angst und Unsicherheit achtete jeder vor allem auf sich selbst; neue Mitarbeitende wurden häufig kritisch beobachtet und Fehler oder Wissenslücken schnell an die Geschäftsleitung gemeldet.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war insgesamt in Ordnung, was jedoch hauptsächlich auf die Möglichkeit zum Homeoffice zurückzuführen war. Ohne diese Flexibilität wäre die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben deutlich schwieriger gewesen.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten war stark autoritär und patriarchalisch geprägt. Empathie, Wertschätzung und ein respektvoller Umgang waren kaum erkennbar. Eine klare Strategie oder langfristige Vision fehlte, Entscheidungen wirkten häufig willkürlich und wurden ohne Einbindung der Mitarbeitenden getroffen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren überwiegend monoton und wenig abwechslungsreich. Eigenverantwortung, innovative Projekte oder Möglichkeiten, neue Ideen einzubringen, waren kaum vorhanden, sodass die Tätigkeit wenig motivierend wirkte.
Gleichberechtigung
Von echter Gleichberechtigung war wenig zu erkennen. Führungs- und Schlüsselpositionen waren überwiegend mit Männern besetzt, während Frauen vor allem in klassischen Bereichen wie Personalwesen und Verwaltung vertreten waren. Eine ausgewogene Repräsentation oder gezielte Förderung von Frauen war nicht erkennbar.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war insgesamt respektvoll. Altersbedingte Benachteiligungen oder ein unterschiedlicher Umgang waren aus meiner Sicht nicht erkennbar.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren sehr einfach und wenig modern. Es fehlte an innovativen Arbeitsmitteln, zeitgemäßen Prozessen und einer Arbeitsumgebung, die effizientes und zukunftsorientiertes Arbeiten unterstützt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein wirkte eher oberflächlich. Die Umstellung der Fahrzeugflotte auf Elektroautos allein, offenbar zur Erfüllung von Umweltzertifizierungen, reicht aus meiner Sicht nicht aus, um von einer nachhaltig gelebten Umwelt- und Sozialverantwortung zu sprechen. Entsprechende Maßnahmen waren im Arbeitsalltag kaum erkennbar.
Gehalt/Benefits
Gehalt und Benefits lagen aus meiner Sicht eher im unteren Durchschnitt. Zusätzliche Leistungen oder attraktive Benefits waren nur in begrenztem Umfang vorhanden und boten im Vergleich zu anderen Arbeitgebern wenig Mehrwert.
Image
Das Image des Unternehmens hat sich aus meiner Sicht in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Innerhalb der Branche und bei Kunden genießt das Unternehmen nur noch einen begrenzten Ruf und wird vielerorts eher kritisch wahrgenommen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsangebote bestanden überwiegend aus internen Akademien, die aus meiner Sicht eher der Vermittlung der Unternehmenslinie als der fachlichen Entwicklung dienten. Kritisches Hinterfragen oder alternative Sichtweisen waren dabei kaum erwünscht, sodass die Veranstaltungen wenig Mehrwert für die persönliche oder berufliche Weiterentwicklung boten.


