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Bewertung

TopCompany2026

Veraltete Strukturen, autoritäre Führung und eine Unternehmenskultur ohne Zukunft

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei DATAGROUP in Pliezhausen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gut am Arbeitgeber finde ich nichts Wesentliches. Die wenigen positiven Aspekte können die aus meiner Sicht bestehenden grundlegenden Probleme in Führung, Kommunikation, Unternehmenskultur und Organisation nicht ausgleichen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich insbesondere die bereits genannten Punkte: eine stark autoritär geprägte Führungskultur, fehlende Transparenz in der Kommunikation, mangelnder Kollegenzusammenhalt sowie wenig moderne und innovative Strukturen. Hinzu kommen eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten, eine wenig zukunftsorientierte Unternehmenskultur und aus meiner Sicht eine ineffiziente Organisationsstruktur mit zu vielen Einzelbereichen und Entscheidungsebenen.

Verbesserungsvorschläge

Ein wesentlicher Verbesserungsvorschlag wäre eine klarere und effizientere Unternehmensstruktur. Die Vielzahl an Geschäftsführungspositionen sollte kritisch überprüft und gegebenenfalls reduziert werden. Zudem sollten die vielen einzelnen Unternehmensgruppen stärker zusammengeführt und konsolidiert werden, um Synergien zu nutzen, Entscheidungswege zu verkürzen und eine einheitlichere Strategie zu ermöglichen.

Arbeitsatmosphäre

Eine der schlechtesten Arbeitsatmosphären, die ich erlebt habe. Sie war durch Angst, Misstrauen und ständigen Druck geprägt. Wertschätzung oder ein respektvoller Umgang waren praktisch nicht vorhanden.“

Kommunikation

Die Kommunikation war geprägt von einem autoritären Führungsstil. Dialog auf Augenhöhe fand nicht statt, stattdessen herrschten Anweisungen und Kontrolle

Kollegenzusammenhalt

Ein echter Kollegenzusammenhalt war nicht erkennbar. Aus Angst und Unsicherheit achtete jeder vor allem auf sich selbst; neue Mitarbeitende wurden häufig kritisch beobachtet und Fehler oder Wissenslücken schnell an die Geschäftsleitung gemeldet.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war insgesamt in Ordnung, was jedoch hauptsächlich auf die Möglichkeit zum Homeoffice zurückzuführen war. Ohne diese Flexibilität wäre die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben deutlich schwieriger gewesen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war stark autoritär und patriarchalisch geprägt. Empathie, Wertschätzung und ein respektvoller Umgang waren kaum erkennbar. Eine klare Strategie oder langfristige Vision fehlte, Entscheidungen wirkten häufig willkürlich und wurden ohne Einbindung der Mitarbeitenden getroffen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren überwiegend monoton und wenig abwechslungsreich. Eigenverantwortung, innovative Projekte oder Möglichkeiten, neue Ideen einzubringen, waren kaum vorhanden, sodass die Tätigkeit wenig motivierend wirkte.

Gleichberechtigung

Von echter Gleichberechtigung war wenig zu erkennen. Führungs- und Schlüsselpositionen waren überwiegend mit Männern besetzt, während Frauen vor allem in klassischen Bereichen wie Personalwesen und Verwaltung vertreten waren. Eine ausgewogene Repräsentation oder gezielte Förderung von Frauen war nicht erkennbar.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war insgesamt respektvoll. Altersbedingte Benachteiligungen oder ein unterschiedlicher Umgang waren aus meiner Sicht nicht erkennbar.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren sehr einfach und wenig modern. Es fehlte an innovativen Arbeitsmitteln, zeitgemäßen Prozessen und einer Arbeitsumgebung, die effizientes und zukunftsorientiertes Arbeiten unterstützt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein wirkte eher oberflächlich. Die Umstellung der Fahrzeugflotte auf Elektroautos allein, offenbar zur Erfüllung von Umweltzertifizierungen, reicht aus meiner Sicht nicht aus, um von einer nachhaltig gelebten Umwelt- und Sozialverantwortung zu sprechen. Entsprechende Maßnahmen waren im Arbeitsalltag kaum erkennbar.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Benefits lagen aus meiner Sicht eher im unteren Durchschnitt. Zusätzliche Leistungen oder attraktive Benefits waren nur in begrenztem Umfang vorhanden und boten im Vergleich zu anderen Arbeitgebern wenig Mehrwert.

Image

Das Image des Unternehmens hat sich aus meiner Sicht in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Innerhalb der Branche und bei Kunden genießt das Unternehmen nur noch einen begrenzten Ruf und wird vielerorts eher kritisch wahrgenommen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsangebote bestanden überwiegend aus internen Akademien, die aus meiner Sicht eher der Vermittlung der Unternehmenslinie als der fachlichen Entwicklung dienten. Kritisches Hinterfragen oder alternative Sichtweisen waren dabei kaum erwünscht, sodass die Veranstaltungen wenig Mehrwert für die persönliche oder berufliche Weiterentwicklung boten.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lisa Baur / zentrales Personalwesen, Referentin Personalentwicklung und Employer Branding
Lisa Baur / zentrales PersonalwesenReferentin Personalentwicklung und Employer Branding

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich mit uns zu teilen.

Es ist schade zu lesen, dass du deine Zeit bei uns insgesamt so negativ erlebt hast. Besonders deine Eindrücke zu Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit zeigen, dass deine Erwartungen an uns als Arbeitgeber nicht erfüllt wurden. Das bedauern wir sehr.

Gleichzeitig wissen wir, dass die Wahrnehmung eines Arbeitsumfelds individuell ist und sich Erfahrungen je nach Team, Aufgabenbereich oder persönlicher Situation unterscheiden können. Umso wichtiger ist es für uns, regelmäßig Feedback einzuholen und dieses in die Weiterentwicklung unseres Unternehmens einfließen zu lassen. Du sprichst zudem Themen wie Organisationsstrukturen, Entwicklungsmöglichkeiten und Unternehmenskultur an. Diese Bereiche entwickeln wir kontinuierlich weiter und setzen uns intensiv damit auseinander, wie wir Zusammenarbeit, Kommunikation und Prozesse nachhaltig verbessern können.

Es freut uns, dass du die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten sowie den respektvollen Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen positiv wahrgenommen hast. Gleichzeitig nehmen wir deine kritischen Anmerkungen ernst und danken dir für die Offenheit, mit der du diese formuliert hast.

Wir wünschen dir für deine berufliche und persönliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

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