Anfangs war es schön, mit der Zeit wurde es leider immer schlechter
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliches Gehalt und Firmenwagen mit Tankkarte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Seitdem ein Investor sich in das Unternehmen eingekauft hat, hat sich vieles spürbar verschlechtert und das Unternehmen ist komplett auf Sparkurs.
Das hat zur Folge, dass Mitarbeiter nicht mehr wirklich wertgeschätzt werden, neue Mitarbeiter keine Autos bekommen, stellenweise bestehende Mitarbeiter, die in den Fieldservice gewechselt haben, keine Autos bekommen haben.
Gehaltserhöhungen wurden gestrichen, bzw. nur sehr dünn vereinzelt verteilt.
Darüber hinaus wurde die SB bei den Dienstwägen massiv angezogen, was im falle eines Unfalls gerne mal zwei bis drei Monate ins Budget reinhaut.
Ebenso wurde in der Vergangenheit scheinbar wenig Wert auf Vertrieb gelegt, weshalb kaum neue Kunden und Projekte dazukommen und aktuell viele Kollegen aus dem FS in einem Projekt gesammelt werden.
Verbesserungsvorschläge
- Mehr das Führungspersonal schulen, es gab in der Vergangenheit mehrfach Fälle, in denen hinter dem Rücken von Mitarbeitern von Vorgesetzten gelästert wurden.
- Mehr Wert auf den eigenen Vertrieb legen
- Die Mitarbeiter wieder mehr wertschätzen und aus dem Sparkurs rauskommen.
- Aufhören den eigenen Sparkurs damit zu rechtfertigen, dass „andere Firmen ja schlechter bezahlen und es da draußen sowieso keine Jobs gibt und die Wirtschaft brach liegt.“
- Weniger Geld in große Firmenfeiern investieren und dafür mehr die Mitarbeiter wertschätzen und Gehälter anpassen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre hängt stark vom Kunden und dem Umfeld ab. In meinem aktuellen Projekt bin ich aufgrund einiger Faktoren nicht glücklich. Sie hat aber merklich nachgelassen, nachdem wir von der Datagroup geschluckt wurden und man merkt aufgrund der aktuellen Entwicklungen eine große Unzufriedenheit im Team.
Kommunikation
Die Kommunikation ist ok, es wird nicht über Gehälter gesprochen aber sehr transparent über die finanziellen Unternehmensziele, sowie den Umsatz und die aktuellen Entwicklungen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist natürlich stark Projektabhängig, in dem vorherigen Projekt habe ich ihn deutlich stärker empfunden als in dem aktuellen, jeder hilft jedoch wo er kann.
Work-Life-Balance
Quasi nicht mehr vorhanden. Dienst von 08:00 bis 16:00/16:30, kein Homeoffice mehr und es ist praktisch nicht möglich FZA für einen wichtigen privaten Termin einzureichen. Aber auch hier wieder, stark Projektabhängig.
Vorgesetztenverhalten
Einer der größten Kritikpunkte. Natürlich auch Führungskraftsabhänhig. Es wird immer wieder auf bereits geklärten Vorfällen aus der Vergangenheit rumgeritten, hinter dem Rücken der Kollegen teilweise gelästert und ausschließlich Wert auf die Unternehmensziele gelegt und weniger auf die Bedürfnisse des Mitarbeiters eingegangen.
Interessante Aufgaben
Stark Projektabhängig.
Gleichberechtigung
Ist vorhanden und es wird darauf Wert gelegt alle Geschlechter für die IT zu begeistern.
Umgang mit älteren Kollegen
Die älteren Kollegen sind gut integriert und werden gewertschätzt.
Arbeitsbedingungen
Abhängig vom Kundenumfeld.
Gehalt/Benefits
Firmenwagen im Außendienst, BAV für jeden Mitarbeiter, Gehalt eher unterdurchschnittlich und neue Mitarbeiter für den Außendienst bekommen keine Dienstwägen mehr. Wir müssen ja sparen…
Hauptsache es gibt große pompöse Sommefeiern.
Image
In der Region noch ok, aber es lässt nach.
Karriere/Weiterbildung
Teil der jährlichen Bonus- und Zielvereinbarung ist es, ein Zertifikat pro Jahr abzulegen. Bisher konnte ich leider keins der Zertifikate und die damit einhergehenden Qualifikationen im Berufsalltag nutzen

