Es hätte so schön sein können...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gerade eigentlich nichts so richtig...Aber das Gehalt kommt pünktlich...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe eine langjährige und sichere Position für Datagroup Rhein-Main aufgegeben um mich in meinen Bereichen weiter zu entwickeln, jetzt bin ich in einem Bereich gelandet, wo ich technisch keinerlei Knowledge und Erfahrung habe und auch keiner meiner Kollegen diese besitzt. Meine komplette Erfahrung von über 20 Jahren liegt brach und ich muss mich um Technologien kümmern, die mir nicht liegen. All das war in den Vorabgesprächen so nicht abgesprochen, jetzt aber nicht mehr änderbar, leb damit.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserung von Prozessen, bei einer Krankmeldung muss man verschiedene Personen kontaktieren und auch anrufen, das heißt aber nicht, dass es ins Team getragen wird oder sogar der Kunde Bescheid weiß. Außerdem wäre es toll, wenn es zentrale Eingangskanäle gäbe und nicht alle möglichen Leute einen per Chat, Mail, Telefon und per Ticket mit Aufgaben vollschütten. Klasse wäre auch, wenn man einen Meeting-Knigge etablieren würde und man mal damit aufhören würde Personen aus einem Meeting raus einfach anzurufen, weil man vermutet man könnte Informationen haben. Es gibt auch keine wirkliche zentrale Dokumentenablage, stattdessen werden sich - auch unter den Units - lieber Excel Dateien hin und her geschickt.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist teilweise sehr resignierend, die Kollegen haben Galgenhumor, die verteilten Aufgaben und Zeitpläne sind unrealistisch und es wird versucht an jeder Stelle Geld zu sparen oder zu generieren, das allerdings auf Kosten der Personen, die es abarbeiten müssen.
Kommunikation
Die interne Kommunikation funktioniert in meinem Fall, ich habe es aber auch anders erlebt.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist, bis auf Einzelfälle, super. Man erhält jederzeit gerne Informationen, muss allerdings danach fragen und auch wissen, was man braucht.
Work-Life-Balance
Durch die Kombination aus permanentem Druck und damit auch Überstunden, der Vorschrift wann man Homeoffice machen kann und wann nicht sowie Betriebszeiten für Kollegen mit ggf. längerem Arbeitsweg nicht existent.
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Vorgesetzter ist erstklassig, hört zu, verständnisvoll und kann seinen Job, so jemanden hätte ich mir in meinem Berufsleben bereits öfter gewünscht.
Interessante Aufgaben
Wenn man es eine "interessante Aufgabe" nennt, dass man plötzlich für unbekannte, undokumentierte Technolgien verantwortlich ist, ein viel zu kleines Team hat und sich dann alles kleinteilig zusammensuchen muss ohne eine Einarbeitung und auch ohne Aussicht da wieder raus zu kommen, dann 5 Sterne...
Gleichberechtigung
Die gibt es wirklich und sie wird auch gelebt, es gibt keinerlei Gap, egal welches Geschlecht oder Herkunft
Umgang mit älteren Kollegen
Ebenfalls erstklassig, es gibt einige auch ältere Kollegen und die sind voll integriert.
Arbeitsbedingungen
Ein modernes Büro, moderne Technik, freie Platzwahl...nur die Stühle könnten etwas hochwertiger sein.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt immer wieder Spenden an Organistationen und man kann sich als Mitarbeiter dort mit einbringen. Man könnte aber auch noch andere Sachen machen, z.B. eine sinnvollere Mülltrennung in der Küche.
Gehalt/Sozialleistungen
Hier ist immer Luft nach oben, besonders bei der DGRM, Benefits gibt es praktisch nicht, nach der Probezeit kann man eine BAV abschließen, ansonsten eher stark unterdurchschnittlich.
Image
Das Image in der Region ist noch gut.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt Weiterbildungskataloge und man wird auch angehalten Weiterbildungen durchzuführen, für mich ist allerdings im aktuellen Lauf nichts mit dabei und ich muss jetzt eigentlich irgendetwas belegen um die Zielvereinbarung zu erfüllen.

