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Bewertungen

3 von 95 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Coronavirus
kununu Score: 2,1Weiterempfehlung: 33%
Score-Details

3 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Einer dieser Mitarbeiter hat den Arbeitgeber in seiner Bewertung weiterempfohlen.

Mehr schlecht als Recht

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DAVASO in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Da gibt es nicht wirklich etwas aufzuzählen. Das einzige warum man hier noch gern hinkommt, sind die wenigen noch übriggeblieben langjährigen Kollegen und sein pünktlich gezahltes Gehalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Da wird die Liste wahrscheinlich recht lang. Daher einfach die Dinge lesen, die in der Bewertung stehen.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter sollten besser und mehr motiviert werden. Nicht nur durch Geld, auch durch entsprechendes Verhalten der Vorgesetzten.
Vorgesetzte sollten regelmäßige Schulungen erhalten um die Mitarbeiter adäquat zu führen und ihnen kompetent zu helfen.

Image

Was man sowohl intern als auch extern so hört, da kommt DAVASO überhaupt nicht gut an. Man muss nur mal die Bewertungen der Leistungserbringer bei Google oder die vielen negativen Einträge bei Kununu lesen. Da kann sich dann auch jeder ein erstes eigenes Bild machen.

Work-Life-Balance

Leider gibt es viel zu viele Überstunden. Seit Januar 2020 fast durchweg bis März. Auch in den Jahren zuvor gab es fast jede Woche angeordnete Mehrarbeit. Das kann nicht normal oder rechtmäßig sein.

Dann kam Corona und es wurde ein Schichtdienst eingeführt um die Mitarbeiter zu entzerren. Plötzlich gab es auch über ein halbes Jahr keine Überstunden mehr. Doch das Arbeitsvolumen war in etwa gleich.

Nun mussten aber scheinbar unbedingt wieder Überstunden her. Was macht man da? Richtig! Den Schichtdienst abschaffen. Denn im Schichtbetrieb konnte man keine Überstunden anordnen. Sonst wären ja die Mitarbeiter, die strikt getrennt wurden, aufeinandergetroffen.

Einziger Pluspunkt (außerhalb der Corona-Zeit) ist die Gleitzeit. Wo jeder selbst entscheiden kann, wann er mit der Arbeit beginnen kann.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden für Mitarbeiter meines Wissens nicht angeboten.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Arbeit die man hier unter den Bedingungen leistet wird nicht wirklich fair bezahlt. Die meisten bekommen gerade so den Mindestlohn. Lediglich für Sonderaufgaben gibt es einen kleinen monatlichen Obolus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf den Klimaschutz wird offenbar nicht wirklich geachtet. Essen gibt es in Plastik-Assietten und allgemein wird der Müll leider überhaupt nicht getrennt. Alles landet in einem großen grauen Sack und anschließend in einem Müllcontainer.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt ist in gewisser Weise da. Doch wird durch einen völlig unüberdachten neuen Sitzplan torpediert. Mitarbeiter eines Leistungsbereiches wurden in verschiedene Räume aufgeteilt, wo ein Fachbereichsübergreifendes Arbeiten schwer und nicht mehr effizient möglich ist.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten gehen nicht auf die Mitarbeiter ein. Sie ziehen sozusagen ihr Ding durch. Was sehr auf das Gemüt der Mitarbeiter geht. Alle werden zusehends immer unzufriedener.

Hinzu kommt das man in Meetings (vor versammelter Mannschaft) gesagt bekommt, dass quasi alle Mitarbeiter der Abteilung faul sind und man mal in Sich gehen solle um die hohe Abwesenheitsquote (durch Krankheit etc.) zu überdenken.

So etwas finde ich sehr fragwürdig für einen Vorgesetzten und nur noch demotivierender, zumal es viele Kollegen gibt die so gut wie immer anwesend sind und jede Überstunde mitmachen (müssen) die angeordnet werden. Hier sollte man schlicht und ergreifend mit den tatsächlich Betroffenen persönlich ins Gespräch gehen und fragen woran es liegt und ob man da gegensteuern könnte. Aber das kommt den Vorgesetzten offenbar nicht in den Sinn. Hier sollten unbedingt mal regelmäßige Führungskräfteschulungen durchgeführt werden. Allerdings von externen Profi-Firmen.

Arbeitsbedingungen

Im Sommer heizen sich die Räume massiv auf (vor allem auf der Sonnenseite). Ein Arbeiten in den Vor- und Nachmittagsstunden ist da sehr mühselig und unangenehm. Ventilatoren nützen da leider recht wenig. Auch die Jalousien halten die Wärme der Sonne nicht ab.

Viele Tische lassen sich nicht in der Höhe verstellen. Da hat das Unternehmen offenbar das Thema Ergonomie völlig ignoriert. Mir tun die größeren Kollegen leid, die nun an einem Tisch sitzen müssen, der viel zu niedrig ist (bzw. umgekehrt bei kleinen Kollegen, die an hohen Tischen sitzen müssen).

Dieser coronabedingte Schichtdienst war aber von Anfang an eine unüberlegte Sache. Die Kollegen sollten ja Kontakte vermeiden, wurden aber durch einen wöchentlich wechselnden Sitzplan ständig in den Zimmern vermischt und umgesetzt. Angeblich waren auch die Abstände zwischen den Tischgruppen nicht gegeben und jeder durfte nur diagonal einem Kollegen gegenüber sitzen. Doch das war falsch (selbst ausgemessen). Auch direkt gegenüber war der 1,5m Abstand gegeben. Wenigstens kurz vor Ende der Schichten hatte man diesbezüglich einsehen.

Kommunikation

Kommunikation gibt es nur bedingt oder zu spät. Alle relevanten Informationen erfährt man meist nur über Umwege oder muss selbst aktiv werden um an die nötigen Infos zu kommen.

Interessante Aufgaben

Es gibt keine interessanten Aufgaben. Im Prinzip tippt man den ganzen Tag nur Zahlen und ein Pluszeichen ein.


Arbeitsatmosphäre

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Das Unternehmen ist vermutlich nicht mehr überlebensfähig. Die Abwärtsspirale ist leider nicht mehr aufzuhalten.

1,5
Nicht empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei davaso GmbH in Leipzig gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Nein

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Zu kleine Räume in denen zu viele Mitarbeiter sind könnten nur durch Trennung und Homeoffice optimiert werden. Dies erfolgt nur durch Gutsherrenart leider ohne Plan.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Hier ist viel passiert, jedoch manches zu spät

Arbeitsatmosphäre

Das Unternehmen ist der Spielball einer Finanzinvestorengesellschaft. Strategien, nachhaltiges Handeln und Entscheidungsfindung werden zerrieben zwischen den organisatorischen und persönlichen Einzelinteressen der Finanzinvestorengesellschaft, Beratern der Gesellschaft, einer Holding und den Geschäftsführern. Nach mehrfachen Verkäufen, Umstrukturierungen und Investoren herrscht ein Chaos das nicht mehr zu beseitigen ist. Das Knowhow ist abgeflossen, die Innovationskraft verloren, die Produkte hoffnungslos veraltet, die Dienstleistungen in einem sterbenden Markt und die Organisation beschäftigt sich seit Jahren nur noch mit sich selbst.

Image

Das Image ist bei Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern ist schlecht. Den Kunden bleibt das interne Chaos natürlich nicht mehr verborgen. Die Lieferanten und Marktteilnehmer nehmen die nur noch kurzfristige Handlungsweise der Organisation ebenso wahr, dies mündet gleichfalls in einer Verhaltensänderung dem Unternehmen gegenüber.
Die Mitarbeiter reden sehr schlecht über ihre Organisation, jeder der gemobbt wird, hinausgeekelt wird oder selbst kündigt wird zum Botschafter gegen das Unternehmen. Die Mitarbeiter stimmen mit den Füßen ab, die Fluktuation im hohen zweistelligen Bereich ist höher als die Einstellungsquote. IT-Personal kann im regionalen Bereich kaum mehr gefunden werden. Personaldienstleister freuen sich so leicht wie nie abwerben zu können.

Work-Life-Balance

Ich habe Vertrauensarbeitszeit und konnte bis zu einem Vorgesetztenwechsel meine Zeit frei einteilen. Danach wurden selbst Mitarbeiter mit einem Todesfall in der Familie bis spät am Abend in die Firma gezwungen. Mitarbeiter der Produktionsbereiche haben es sehr schlecht, hier wird keinerlei Rücksicht auf soziale Belange genommen.

Karriere/Weiterbildung

Aufstieg ist aufgrund der vielen Personallücken und ständigen Umstrukturierungen sehr schnell möglich. Ein tiefer Fall aufgrund der unsäglichen Rahmenbedingungen jedoch noch schneller. Mitarbeiter werden ohne Absprache einfach entfernt.
Ich selbst musste erfahren das Weiterbildung nicht gewünscht ist. Nach dem ein Ausbildungsplan für dringend benötigte Schulungen erstellt wurde, fand eine Streichung der mittel bis auf ein kleines Restbudget statt, dies wurde Monate lang nicht freigegeben. Eine Qualifizierung der Mitarbeiter war nicht möglich.

Kollegenzusammenhalt

Hängt von den einzelnen Personen ab, jedoch überwiegend positiv.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt positive als auch negative Beispiele. Dies spricht eher für eine Abhängigkeit von einzelnen Personen als für einen organisatorischen Wert.

Vorgesetztenverhalten

Das Top-Management ist von Egozentrik und Narzissmus geprägt. Personalführung erfolgt über Drohung, Schuldzuweisung und Mobbing. Unerfüllbare Ziele und irrationale Entscheidungen sind an der Tagesordnung. Es gilt die Meinung einer Person, wer diese nicht unterstützt und huldigt wird gequält und aus der Firma geekelt. Selbst Leitungskräften wird offen gedroht, Aufforderungen zur Kündigung, Beleidigung, Diskreditierung, Herabwürdigung von Person und Aufgaben sind ein deutliches Indiz dafür dass nur noch der Bodensatz der am Markt verfügbaren Manager eingestellt werden kann. Die guten Leute lehnen ab, bereits längst aussortierte Bewerber wurden hierdurch eingestellt.
Ich habe in den letzten 18 Monaten einen Bereichsleiter und vier Geschäftsführer gehen und fünf Geschäftsführer kommen sehen. Es fehlt an Vertrauen der Finanzinvestorengesellschaft in die Leitung und deren Vertrauen in das Unternehmen. Die durchschnittliche Verweildauer in der Geschäftsleitung liegt bei einen Jahr.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind je nach Standort unterschiedlich ausgeprägt. Generell wird eher zu hoher Belegungsdichte tendiert. Klimaanlagen sind generell nicht vorhanden, dies führt im Sommer zu Temperaturen im unerträglichen Bereich. Heimarbeit war bis zur Krise generell nicht gewünscht, dies führte in der Krise zu unangepassten Lösungen. Die PC Ausstattung ist angemessen und seit kurzem auch aktuell. Die Softwareausstattung in den produktiven Bereichen ist aufgrund der eigenen Software-Lösungen in einer geradezu grotesken Art rückständig und fehlerbehaftet. Die Belüftung ist in den Altbauten sehr problematisch und schlecht. Es ist eine Kantine vorhanden, das Essen wird gefördert.

Kommunikation

Gering.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Gehälter werden stets pünktlich bezahlt. Die Höhe des Gehaltes hängt von der Fähigkeit ab bei Einstellung oder internen Umstrukturierungen zu verhandeln. Ich selbst verdiene gut und angemessen. Viele jedoch nicht. Tarifliche oder Gewerkschaftliche Bindung ist nicht vorhanden.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern ist nicht mehr gegeben. Ich konnte miterleben wie selbst Akademikerinnen bis hin zu promovierten Kolleginnen mit unangemessenen Aufgaben betraut wurden. Eine Kollegin berichtete mir dass sie deutlich weniger verdienen würde als ihre männlichen Kollegen. Generell gilt dies jedoch nach meiner Wahrnehmung nicht für das ganze Unternehmen, eher im IT-Bereich und dem Management.
Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber ist nicht vorhanden. Diese werden eher als Verfügungsmasse gesehen.

Interessante Aufgaben

Ich selbst hatte in meinem Bereich sehr interessante Aufgaben und ein hohes Maß an Entscheidungskompetenz. Nach einem Vorgesetztenwechsel wurden die Kompetenzen bis zur vollkommenen Handlungsunfähigkeit heruntergekürzt. Danach war nur noch Befehl und Gehorsam gefordert.

Schwierige Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen!

3,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DAVASO in Leipzig gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Sie haben zeitnah reagiert um die Gesundheit der Mitarbeiter nicht zu gefährden. So wurden entsprechende Maßnahmen zum Gesundheitsschutz (Desinfektionsmittel, Schutzmasken) ergriffen.
In Absprache mit der Kantine ist es nach wie vor möglich, wenn auch eingeschränkt, Essen zu erhalten.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Keine Mängel!

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Besser geht nicht! Es wird alles veranlasst was nötig und wichtig ist.

Arbeitsatmosphäre

Ich kann im Moment nicht klagen, auch wenn wir vorübergehend wieder in Schichten arbeiten. Die Mitarbeiter haben größtenteils schon verstanden das diese Maßnahme auf Grund von Covid 19 erfolgte und keine Boshaftigkeit seitens der Firma darstellt. Schließlich geht es auch um unsere Gesundheit. Das höchste Gut was wir haben.

Image

Immer eine Frage der persönlichen Einstellung. Die Aussage "in anderen Firmen ist alles besser" stimmt so nicht. Jeder muss für sich entscheiden wo er die Prioritäten setzt. Wer Wert auf Sicherheit legt bleibt bei Davaso.

Work-Life-Balance

Nach wie vor gibt`s in fast allen Abteilungen immer wieder das Problem GLZ Tage nicht so genommen werden können wie das MA möchten. Nur als Hinweis, wer freiwillige Überstunden erbringt kann auch erwarten dass die Firma ihn entgegenkommt. "Ein Nehmen und ein Geben".

Gehalt/Sozialleistungen

In dem letzten Jahr hat sich diesbezüglich einiges getan. Wenn auch nur in kleinen Schritten.

Kollegenzusammenhalt

Wir müssen uns nicht lieben, lediglich einen vernünftigen Umgang miteinander pflegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Das bewerte ich als positiv.

Vorgesetztenverhalten

Man muss schon ein dickes Fell haben um verstecke Boshaftigkeiten kompensieren zu können. Nicht jeder Mitarbeiter hat das Problem, keine Frage!

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind gut. Großraumbüros sind oft gewöhnungsbedürftig. Haben aber auch den Vorteil dass wir Kontakte (Einblicke) finden die nicht nur den unmittelbaren Arbeitsbereich betreffen.

Kommunikation

Wir werden aktuell über das Intranet informiert. Natürlich ist es im Moment nicht einfach alle anstehenden Fragen unterzubringen.

Interessante Aufgaben

Immer eine Frage was wir wollen. Abwechslungsreiche Tätigkeiten gibt`s nicht so oft. Oft fehlt auch die entsprechende Qualifizierung. Das ist das große Ziel der Firma um MA flexibler einzusetzen, auch für die Zukunft.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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