73 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
73 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
73 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kollegenzusammenhalt
Für Berufseinsteiger geeignet
Gehaltspolitik
Karrieremöglichkeiten/Weiterbildung
Home Office Regelung (vor allem während Corona)
Kommunikation
Während der Corona-Pandemie war das Verhalten der Unternehmensführung für mich nicht nachvollziehbar und generell „eher“ konservativ ausgerichtet. Hier ist es ratsam, dass an den entsprechenden Stellen ein Umdenken einsetzt, so dass Angestellte nicht mit Sonder Home-Office Regelungen, undurchsichtiger Kommunikation oder einer nicht branchenüblichen Gehaltspolitik vergrault werden.
Generell ist diese am Standort Leinfelden-Echterdingen gut. Aufgrund der konservativen Unternehmensführung während der Corona Pandemie, wirkte sich das negativ auf die Arbeitsatmosphäre, die Moral und auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatzes aus.
Das Image des Produkts und der Firma beim Kunden ist gut.
Die Hauseigene Software spielt am ITSM Markt eine untergeordnete Rolle.
Das hängt stark von Team, Kunden, Projekt und der Konstellation dieser drei zueinander ab. Dabei gibt es stark voneinander abweichende Arbeitsverteilung: Manche Kollegen sind mit Arbeit überfrachtet, andere wiederum sind eher mittelmäßig ausgelastet.
Die Ressourcenverteilung ist nicht vollends geklärt und für den Angestellten nicht immer nachvollziehbar. Jedoch kann man sich hier gerade bei der Größe des Unternehmens auch an die eigene Nase fassen. Denn, wer bei DCON viel arbeiten oder Verantwortung übernehmen möchte, kann beides mit der nötigen Eigeninitiative erreichen.
Karriere zu machen bei DCON ist aufgrund der Flaschenhalsproblematik schwierig.
Interne Schulungen sind vorhanden, sind stark auf das eigene Produkt fixiert und sind in dieser Hinsicht gut. Jedoch wird in anderen Bereichen wie z.B. PM, Agile Methoden, DevOps, AI oder RE gar nicht oder rudimentär geschult.
Learning on the Job wird deshalb bei DCON stark gelebt. Die Lernkurve am Anfang ist rasant und man erhält viele Einblicke, wenn man den möchte.
DCON zahlt Gehälter unter dem Branchendurchschnitt.
Darüber hinaus ist die Kommunikation bzgl. Gehälter und entsprechender Verhandlungen eher negativ einzuschätzen.
Bei Beförderungen gibt es keine/bis kaum Gehaltserhöhung.
Generell werden Gehälter erst verhandelt, wenn sehr proaktiv vorgegangen wird. So wird z.B. erst, nachdem mit einem Angebot von einer anderen Firma an DCON herangetreten wird, über eine Möglichkeit der Gehaltserhöhung gesprochen. Das, so finde ich, ist kein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Arbeitgeber und -nehmer bzgl. Gehalt.
Weiterhin gibt es eine Betriebsrente.
Es gibt ein Nachhaltigkeitskonzept, DCON ist dahingehend auch zertifiziert und es wird gespendet.
In der Küche findest sich sehr viel in Plastik abgepacktes Essen für die Angestellten.
Die Dienstwägen sind nicht allzu nachhaltig.
Während der Corona Pandemie war eine geringere gesellschaftliche Verantwortung festzustellen.
Der Kollegenzusammenhalt ist gut. Man arbeitet gerne mit den Kollegen zusammen, geht, wenn denn keine Pandemie wäre, auch gerne ins Office und hat Spaß bei der Arbeit.
Der Umgang mit den wenig älteren Kollegen ist gut.
Vorgesetztenverhalten von den Teamleitern ist meist gut/kollegial. Hier kommt es jedoch darauf an in welchem Team man landet.
Generell zum Vorgesetztenverhalten zu erwähnen ist, dass man als Angestellter den Eindruck erhält, dass die Teamleiter eher eine kleine personelle und monetäre Verantwortung haben und lediglich als "Punchingball" zwischen den Angestellten und der Unternehmensführung dienen.
Die technische Ausstattung der Standorte ist gut.
Laptop, der ausgehändigt wurde, war älter.
Firmenhandy sind IPhones.
Berechtigungen und Zugänge sind teilweise schwer zu bekommen bzw. dauert es lange bis alle da sind.
Während der Corona-Pandemie wurde ein Hygiene Konzept nach und nach entworfen, entwickelt, ausgearbeitet und dann auch weiterentwickelt. Die Einhaltung des Konzepts an den Standorten war nicht immer gewährleistet.
Bei der Kommunikation herrscht Verbesserungspotential. Besonders während der Corona Pandemie wurde unzureichend kommuniziert, was zu Verwirrung bei manch Angestellten führte.
Es sind bei der Gleichberechtigung keine Unterschiede festzustellen.
Variiert stark je Team und Projekt. Es werden beim Vorstellungsgespräch Tätigkeiten wie z.B. Projektmanagement versprochen. Wenn man dann jedoch Pech hat, landet man im Support und darf Tickets beantworten. Jedoch liegt das bei einem selbst, ob man sich aus diesem Bereich/Thema wieder rausentwickelt.
Generell kann man zu Beginn sehr viel lernen, was jedoch mit der Zeit nachlässt.
Während Corona sind einige der spannenden Aufgaben weggefallen.
Mitarbeiterevents zur Teambildung werden durchgeführt
schlechte Förderung zur Weiterbildung
Förderung von jungen Mitarbeitern
Teamzusammenhalt schaffen, alle füllen sich einem team angehörig
nichts besonderes, man kann nicht meckern
keine, ich habe keine vorschläge zur verbesserung
- Führungsverhalten unsicher und unprofessionell
- ehrliche und offene Konflikt- und Feedbackgespräche finden größtenteils auf Eigeninitiative hin statt
- statt sich Kritik und möglichen Problemen zu stellen, werden Gegenargumente angebracht und versucht sie unter den Teppich zu kehren
- Mitarbeiter, die nicht alles rosarot sehen und der Führungsebene nach dem Mund reden, werden als Querulanten angesehen und gerne gehen gelassen
Mehr Freiräume für eigene Ideen geben und den Mitarbeitern mehr Verantwortung einräumen. Kritik nicht mit Abwehrhaltung begegnen, sondern darüber nachdenken und ggf. zu Herzen nehmen. Einfach mal machen und aus den Fehlern lernen, statt sich an Konzepten und Theorien zu verkünsteln.
Das kollegiale Miteinander ist eins der wenigen guten Dinge bei diesem Arbeitgeber.
Bei den wenigen Kunden ist das Unternehmen angesehen, am Arbeitsmarkt aber kaum bekannt.
Für Handwerkertermine musste ich mir frei nehmen, da ich kein HO machen durfte. Flexible Arbeitszeiten und 30 Tage Urlaub.
In bestimmten Bereichen kann man sich weiterentwickeln und vorankommen, in anderen hat man kaum Entwicklungspotenzial.
Gehalt ist unterdurchschnittlich mit wenig Aussicht auf Besserung.
Dicke Spritschleudern für die Führungsebene, Kapselkaffee und viele Reisewege stehen Engagement in einem sozialen Projekt in Afrika und Bemühungen Papier zu sparen und Müll zu trennen entgegen.
Gibt wenige Kollegen 50+, diese werden aber als Know-how-Träger wahrgenommen und wertgeschätzt
Ein fleißiger Mitarbeiter macht noch lange keine gute Führungskraft aus. Kontrolle und krampfhaftes Kleinhalten der Mitarbeiter statt ihnen Verantwortung zu übertragen und ihnen Gestaltungsspielraum zu geben.
Moderne Büros, funktionierende Infrastruktur, Vertrauensarbeitszeit, Getränke und Obst umsonst
Selbst die interne Kommunikation wirkt gescripted und ist wenig authentisch.
Es gibt verhältnismäßig viele Frauen (auch in Führungspositionen) für ein Unternehmen in der IT-Branche.
An sich haben mir meine Aufgaben Spaß gemacht, allerdings wurden sie durch iterative Abstimmungs- und Korrekturrunden langwierig und ermüdend bis zermürbend gestaltet. Auslastung war zu gering und wurde trotz meines Hinweises, dass ich noch Aufgaben übernehmen könnte, nicht geändert. Eigeninitiative war gefühlt ungewünscht und kreative Ideen wurden von Grund auf abgelehnt. Stattdessen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (z.B. Ausarbeitung eines Konzeptes zu einem Thema der GF, das die GF zu einem späteren Zeitpunkt selbst nicht mehr als relevant erachtet hat)
Arbeitsatmosphäre, flache Hierarchien, Aufgabenvielfalt, Verantwortung
Große Tische und Räumlichkeiten sorgen für einen sehr guten "Wohlfühl-faktor"
Homeoffice ist verfügbar, alle anstehenden Termine die nichts mit der Arbeit zu tun haben können wahrgenommen werden.
Sehr gutes Klima zwischen den Kollegen bis hin zum Vorstand. Es herrscht eine "Du" Kommunikation zwischen allen.
Mitarbeiter WERTschätzung wird groß geschrieben, für alle Anliegen gibt es immer ein offenes Ohr
Es wird immer alles angesprochen, offene Themen werden zeitnah umgesetzt.
Viel Selbstbestimmung, Eigeninitiative, Freiheit und Flexibilität möglich. Dafür muss man sich aber auch beweisen.
Unterschiedliche Projekte erzeugen in verschiedenen Ebenen (Gehalt, persönliche Weiterentwicklung, Arbeitsatmosphäre, etc.) Differenzen zwischen den einzelnen Arbeitnehmern. Vor allem wenn die Arbeitnehmer ähnlich qualifiziert sind, erscheinen diese Differenzen sehr unfair. Diese zu beseitigen oder zu minimieren halte ich für einen wichtigen Schritt.
Arbeitsatmosphäre
Mitarbeiterevents
aktuelle Pläne und Zukunftsvisionen
Manche Aspekte des Personalmanagements und der Linienorganisation
Zu starker Fokus auf die aktuellen Projekte und damit zu wenig Fokus auf Weiterentwicklung (wobei dieser Punkt sich gerade bessert)
In der Beratung sollte die Projekt und Einsatzplanung weniger dezentral erfolgen, sondern Projekteinsätze mehr Firmenweit auf Basis von Fähigkeiten, Kapazität und Präferenz der Mitarbeiter geplant werden
Die Kollegen und die damit zusammenhängende Arbeitsatmosphäre ist definitiv das Aushängeschild von DCON und macht die Arbeit sehr angenehm.
Die meisten Mitarbeiter sind ziemlich zufrieden. Der sehr gute Kollegenzusammenhalt, welcher auch durch regelmäßige und teils recht aufwändige Mitarbeiterevents geschaffen wird ist hier sicher ein sehr wichtiger Faktor.
Auch gibt es grundsätzlich recht flache Hierarchien und man kann immer über alles reden. Das durchaus starke Wachstum und teilweise umorientierung der Firma hat hier aber zu kleineren Problemen geführt, die fortlaufend angegangen werden müssen.
Ist in der Beratung immer ein schwieriges Thema. DCON und die Projektleiter geben sich aber Mühe hier stressige Zeiten immer auszugleichen. Durch die flexiblen Arbeitszeiten und Homeofficeregelungen, sowie bei Bedarf individuellen Regelungen funktioniert das eigentlich immer recht gut.
Es gibt an sich ein relativ breit aufgestelltes Karrieresystem für sämtliche Unternehmensbereiche. Das hat den Vorteil, dass es in der Theorie sehr genau definierte Kriterien für eine Beförderung gibt. In der Praxis gibt es das Problem, dass diese Kriterien zum einen sehr stark am aktuellen Geschäftsfeld ausgerichtet sind und so das erschließen neuer Bereiche erschweren und noch schlimmer, diese Kriterien ja nach Teamleiter durchaus unterschiedlich ausgelegt werden.
Zusätzlich werden noch eine Reihe Reihe von internen Schulungen ergänzt um wenige externe Schulungen angeboten, welche recht stark am aktuellen Einsatzgebiet ausgerichtet sind.
Das Gehalt dürfte guter Durchschnitt sein, allerdings kann es aufgrund des recht hohen variablen Anteils auch stark schwanken. Das ist von daher ärgerlich, da man häufig nur recht eingeschränkt Einfluss auf die Kriterien für den variablen Anteil hat.
Deshalb wurde der variable Anteil im letzten Jahr auf Wunsch der Mitarbeiter etwas reduziert, was dieses Problem abschwächt.
DCON hat ein zertifiziertes Umweltmanagement und unterstützt einige verschiedene Soziale Projekte.
da das Unternehmen noch relativ jung ist, sind es auch die meisten Mitarbeiter (zumal aus den oben genannten Gründen nur wenige ewige in der Beratung bleiben). Die wenigen älteren Kollegen sind aber fast ausschließlich schon recht früh bei DCON eingestiegen und mit ihrer Erfahrung deshalb Vorbilder. Die meisten älteren Kollegen sind Führungskräfte.
Während die Linienvorgesetzten immer freundlich und bemüht sind, so merkt man leider doch zunehmend, dass einige Vorgesetzte zwar sehr gute Berater sind, aber nie so richtig in die Rolle der Personalverantwortung hineingewachsen sind. So kann es auch vorkommen, dass wichtige Termine sich erheblich verzögern. Personalentwicklung ist hier dann bisweilen auch ausschließlich Bringschuld. Auch wird der grundsätzlich positive Ansatz alle Mitarbeiter gleich zu behandeln problematisch, wenn Mitarbeiter erheblich unterschiedliche Leistungen bringen.
Die Ausstattung ist ziemlich gut genauso wie die Arbeitsatmosphäre. Je nach Projekt kann man viel Zeit unterwegs und Vor-Ort beim Kunden verbringen sowie in stressigen Zeiten recht lange Tage haben. All das gehört aber klar zur Stellebeschreibung und wird soweit irgendwie möglich ausgeglichen.
Was die Beratung angeht, so hat DCON einen überdurchschnittlich hohen Frauenanteil (was Branchenbedingt immer noch relativ niedrig ist). Der sehr gute Kollegenzusammenhalt äußert sich auch hier positiv, so dass es keinerlei Diskriminierung gibt. In der Beratung machen die Arbeitszeiten Familienplanung aber schwierig. Wie oben geschrieben wird zwar darauf geachtet die Arbeitszeiten auszugleichen, aber stressige Projektphasen sind mit Kind nur schwer zu managen. In anderen Bereichen mit besserer Planbarkeit, ist auch das meines Wissens nach kein Problem.
Die Aufgaben in der Beratung können recht unterschiedlich sein. Von verhältnismäßig simplen Betriebsaufgaben, welche mit Beratung im engeren Sinne nichts zu tun haben, bis hin zu komplexen Servicedesign-Aufgaben. Aufgrund verschiedener Entwicklung verschiebt sich der Fokus in letzter Zeit aber auf den spannenderen und komplexeren Aufgaben.
Junges Team, Motivierender Spirit, offene Kommunikation, Tolle Kollegen
Unklare Entscheidungswege, Work-Life-Balance nicht ausgeglichen, Augen werden vor neuen Technologien und Trends verschlossen
Mehr in die Entwicklung der Mitarbeiter investieren, Augen öffnen für die Beratungsprojekte abseits von IT-SPS wie beispielsweise State of the Art Technologien wie Cloud und Docker
Durch Vertrauensarbeitszeit genießt man einige Freiheiten, muss jedoch auch durchaus stressige längere Phasen in Kauf nehmen ohne Zeitausgleich. Je nach Phase schwankt die Arbeitsatmosphäre merklich, pendelt sich jedoch immer im erträglichen Bereich ein.
Von Kunden wurde DCON immer sehr positiv wahrgenommen.
Die genutzte Vertrauensarbeitszeit ist in der Theorie ein Garant dafür, dass die Mitarbeiter arbeiten können wann Sie wollen, innerhalb ihrer Kernarbeitszeiten (5h) am Arbeitsplatz sind und die Ergebnisse flexibel aber termingenau abliefern. Überstunden können so flexibel auf- und abgebaut werden und der Workload bleibt ausgeglichen.
In der Praxis werden allerdings keine Überstunden ab- sondern in der Regel nur aufgebaut. Die Kultur geht stark in eine "High-Performer" Richtung in der es keine halben Tage und schon gar keinen freien Tag auf Vertrauensarbeitszeit gibt.
Das kann man mögen, muss man aber nicht.
Karriere bei DCON zu machen ist möglich. Bei entsprechender Leistung und dem persönlichen Fit in die Unternehmenskultur können Mitarbeiter innerhalb ihrer Karrierewege aufsteigen.
Weiterentwicklung ist leider der Flaschenhals dieses Systems. Externe Schulungen die mittlerweile in der IT mehr oder weniger Standard sind (Lean Six Sigma, DevOps, Cloud bezogen, Prince, PMP) werden nicht angeboten und auch auf Rückfrage nicht realisiert. Dieser Umstand verstärkt leider den zuvor genannten Lock-In Effekt und bewegt meiner Erfahrung nach viele Mitarbeiter nach einiger Zeit das Unternehmen zu verlassen.
Das Gehalt ist als Consultant angemessen. Kann jedoch bei weitem nicht mit großen Beratungen oder mit DAX Konzernen mithalten.
Kapselkaffee und vor allem leistungsstarke Dienstwagen der oberen Managementebenen sprechen leider gegen das Green Image. Hier wäre ein Fuhrpark mit alternativen Antriebsformen zukunftsorientierter wenn auch initial kostenintensiver.
Der Umgang der Mitarbeiter untereinander sucht seinesgleichen. Ich hatte im Allgemeinen eine sehr gute Zeit durch meine Kollegen. Leider muss man sich als Mitarbeiter an schnell und häufig wechselnde Gesichter gewöhnen, da DCON mit einer starken Fluktuation zu kämpfen hat. Gerade dadurch bröckelt der Kollegenzusammenhalt abseits der Mitarbeiter die schon sehr lange dabei sind.
Nur sehr wenige Kollegen befinden sich jenseits der 45 Jahre und die allermeisten befinden sich in leitenden Positionen.
Leider hat man hier als Mitarbeiter Bringschuld was Karriere- und Gehaltsentwicklung betrifft. Je nach Vorgesetztem unterscheiden sich die Verhaltensweisen natürlich.
Die Arbeitsbedingungen sind zukunftsorientiert und effizient. Ein Manko ist jedoch die ungleiche Ausstattung der Arbeitsplätze und das durch teilweise Unmengen an Kabeln verursachte Chaos an einigen flexiblen Arbeitsplätzen.
Kommunikation wird sehr ernst genommen. Alle personellen Veränderungen sowie auch Änderungen am Gehaltssystem werden einheitlich kommuniziert.
Mir sind keine negativen Aspekte zur Gleichberechtigung aufgefallen, obgleich der Frauenanteil ausbaufähig ist.
Hier scheiden sich leider die Geister. Durch die Standardsoftware, die in den meisten Fällen 90% des Arbeitsalltags eines Beraters begleitet, entsteht ein massiver Lock-In Effekt.
Repetitive Aufgaben gehören nach einiger Zeit leider sehr stark zum Alltag eines Beraters und Projekte abseits der Standardsoftware (Prozessberatung, ITSM) finden sich leider nur sehr selten und sind daher umkämpft.
Professioneller Umgang mit den Mitarbeitern und Kunden, hohe Prozesskompetenz die vom Kunden auch so wahrgenommen wird.
Das stete Bemühen auch um vermeintliche Nebensächlichkeiten wie Mitarbeiteressen oder ein gutes Raumklima.
Teilweise ungesunde Fixierung auf das Beratungsgeschäft, dadurch Vernachlässigung der beiden anderen Bereiche.
Endlose Iteration von Prozessdefinitionen nach Lehrbuch in höchstem Detailgrad mit fraglichem Benefit.
Umgang mit Mitarbeitern je nach Bereich zwar jederzeit korrekt, aber unpersönlich.
Mehr Mut bei der Erprobung neuer Technologien.
Gewährung von mehr Autonomie an Mitarbeiter. Ein Mehr an Verantwortlichkeit wissen die meisten Menschen zu schätzen.
Öfters mal die Sinnfrage stellen. Mehr Mut beim Abschneiden alter Zöpfe. Reduktion von Komplexität, auch wenn das ein oder andere lieb gewonnene "Feature" dabei mal über Bord geht. Die meisten Leute hängen weniger an diesen "Features" als man glaubt.
Fairer Umgang, wenig Lob.
Hohe Professionalität im Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern, gute Kundenwahrnehmung. Softwareseitig findet nun zusehends eine stärkere Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Endanwenders, sowie moderne Technologien statt.
Flexible Arbeitszeiteinteilung bis zu einem gewissen Rahmen. Urlaub wird gewährt und tendenziell auch vollständig genommen.
Leider wenig Spielraum zur persönlichen Entwicklung gegeben. Schubladendenken recht stark ausgeprägt.
Durch Fokussierung der Entscheidungskompetenz und die Auslagerung der Fachkompetenz auf externe Dienstleister bleibt für den angestellten MA wenig mehr als die Rolle des Sachbearbeiters. Dementsprechend sind keine Gehaltssprünge zu erwarten. Auszahlung der Gehälter und evtl ausgelegter Reisekosten immer sehr pünktlich und korrekt.
Langjährige Unterstützung eines Entwicklungsprojekts in Kenia. Dienstwagenflotte soweit bekannt immer noch Premiumhersteller Diesel / Benzin. Bei Kapselkaffee und dem jeweils neuesten iPhone werden auch keine Kompromisse gemacht.
Prima Zusammenhalt unter Kollegen, wenn auch die drei Geschäftsbereiche eher unter sich bleiben.
Was zählt ist Erfahrung, auch ältere MA werden eingestellt. Relativ neu ist die offizielle Würdigung verdienter langjähriger Kollegen im Rahmen des jährlichen Gesamtmeetings.
Intransparente Entscheidungswege von oben herab. Formal korrektes Verhalten ohne Ausreißer.
Moderne Computer, Räume je nach Standort entweder geräumig und leise, oder eben nicht.
Mindestens einmal im Jahr werden Mitarbeiter über die aktuellsten Entwicklungen und die im nächsten Jahr anstehenden Themen informiert. Umsetzung der Veranstaltung dann umfassend und professionell.
Aufstiegschancen transparent durch Stufenmodell. Aufstiege finden hauptsächlich in den Bereichen Consulting, Software statt.
Die interessanten Themen sind um das Beratungsgeschäft gruppiert. Zentrale Services und Software scheinen eher Mittel zu diesem Zweck. Aufgaben und Projekte in diesen Bereichen werden dann spät, dafür mit höchstmöglicher Komplexität angegangen.
So verdient kununu Geld.