Redet doch mit einem, wir sind doch da, noch.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich habe es ausreichend beschrieben, der Job ist toll, die Benefits (VL, BKV, Betriebsrente) sind auch gut, mein Team ist super, die GS ist toll. Der Gedanke "Debeka" auch super nach wie vor.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation in Art und Transparenz, teilweise das Miteinander, das Tempo.
Die Ausbildung wird immer schlechter, weil man versucht sie effektiver zu machen und rudert jetzt doch zurück, gebt doch zu, dass Online nicht so toll war, das wäre doch mal positiv: Ja, war nicht anders machbar ab 2020 (verstehe ich), haben es versucht weiter zu machen, war schlecht (ist so), jetzt geht es mit Manpower wieder vor Ort voran (alles klar super).
Stattdessen spricht man von "weiter entwickelt"...aha, ja ne ist klar.
Die Bsp. hierfür sind nicht aufzählbar, leider, das ist doch Quatsch.
Die MENSCHEN, die sich den Krempel erdenken sind auch nur MENSCHEN, jeder macht Fehler auch ihr aber so tun als ob das nicht so wäre, come on.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation und Tempo, mehr geht aktuell nicht. Stellt jemanden von mir aus vor eine Kamera und gebt jeder einzelnen Ebene Verständnis für die herausfordernde Zeit (sowohl ID als auch AD, sowohl GS als auch HV, sowohl BL als auch OL und GL), seid da, kommuniziert, dass ihr das seht und etwas macht/machen wollt (hoffe ich), wir lesen doch auch Ratings/Nachrichten usw. die Zeit ist bestimmt auch für euch nicht leicht aber ohne uns könnte das noch anstrengender für euch werden. Der OL wartet jetzt wie lange? Und wie lang wird er noch schweigend warten?
Die Mitbewerber sind da und auch die haben nicht die Lösung aber sie sind da und nehmen euch Personal weg, welches ihr/wir eingestellt habt. Bitte, ich möchte eigentlich nicht das Schild am SVB austauschen aber wenn ich muss, wird es passieren.
Achso: Ich danke für das bestimmt kommende Angebot für einen Austausch, ich habe allerdings Bedenken, was evtl. Folgen betrifft weil man hier auch noch nie etwas gehört hat. Nimmt man hier eine anonyme Mailadresse? Ist das ok, falls es dazu kommt?
Arbeitsatmosphäre
Es ist schwierig, für alle, das betrifft ID und AD. Statt sich zusammen zu rotten werden manche Abteilungen abgeschottet, manche maulen einen an wenn man anruft. Ich verstehe, dass die Qualität der Fragen stark nachgelassen hat sowohl im ID als auch im AD. Statt aber mit Verständnis dafür zu reagieren, dass die Ausbildung und die Motivation der MENSCHEN deutlich schlechter geworden ist, ist es manchmal einfach nur Hass. In unserem AD-Team ist das nicht so und ich vermute das ist in jedem einzelnen Team intern auch besser aber naja...habe ich keine Lösung für, es ist durchwachsen, sagen wir´s so.
Kommunikation
Die Kommunikation ist eine Katastrophe, das kann man nicht schönreden. Die HV zimmert in der Dunkelkammer irgendwas hin und das bekommste dann als Rundschreiben final serviert, mit ein bisschen Glück mit der Wirksamkeit zu vorgestern. Natürlich soll nicht immer alles perfekt und ausschließlich positiv sein aber egal bei welchem Thema, mit Hintergründen erklärt wird meist nichts, weswegen bei vielen auch die Stimmung sinkt. Zusätzlich wurden Events abgeschafft, auf denen man die Neuigkeiten präsentiert und erklärt, verstehe ich nicht. Kommunikation ist Kultur, auch ein positiv gesteuerter Buschfunk (wenn man nix offiziell machen möchte). Aber durch die derzeitige Art von Kommunikation kommt es zu Aussagen wie diese mit dem Elfenbeinturm (was auch quatsch ist).
Kollegenzusammenhalt
Auf Bundesebene non existent (leider ID und AD), LGS ebenso wenig (hier machen ID und AD noch miteinander oder versuchen es), auf GS Ebene würde ich behaupten bei uns noch sehr gut (aber das Pensum strapaziert), OL-Team top, wir sind bemüht das auch aufrecht zu erhalten.
Work-Life-Balance
Da gab es noch nie etwas zu bemängeln, machen komischerweise auch die 100% Negativbewertungen selten, bei denen alles ganz ganz schlecht ist. Du kannst "theoretisch" alles erledigen was du zu erledigen hast (privat), wann du es möchtest. Friseur, Behördengänge, Werkstatt, mal ein Brunch mit der Partnerin, alles kein Problem. Dennoch hat Work erledigt zu sein und im Vertrieb muss man halt auch mal (sollte man) den extra Meter gehen, kann man auch lassen, dann sollte man sich aber nicht beschweren. Ganz zu schweigen von Phasen, in denen man eigentlich ein großes Ziel hat (Ausbildung, Quereinstieg, Spezialistenausbildung oder eine OL-Bestellung) hier kommt häufig unfairerweise ein mir unbegreifliches Anspruchsdenken zum Vorschein, verstehe ich nicht. Wenn ich will, muss ich machen, klar müssen die Rahmenbedingungen passen aber Leute, mal die Kirche im Dorf lassen, von nix kommt nix.
Vorgesetztenverhalten
Mein GL ist top, hat bisschen viel um die Ohren aber grundsätzlich alles gut.
Interessante Aufgaben
Der Job an sich ist super. Jeden Tag mit neuen Menschen, Problemen und Lösungen zu tun. Wie mehrfach angeregt werden die langsam etwas viel, leider auch die Sachen für die man nicht direkt entlohnt wird aber an der Tätigkeit kann es nix zu meckern geben, außer man ist im falschen Job. Meine Tätigkeit als "Teamleiter" ist auch super, auch die Aufgaben die dazu gekommen sind, durch verschiedenste Defizite aus den anderen Themenbereichen schaffe und mag ich grundsätzlich auch wenn sich eigene Produktivität hier vllt. kurzfristig mehr rentieren würde.
Gleichberechtigung
Bei uns im Team, teilweise in der GS sind alle gleich, alle haben die gleichen Chancen, die gleiche Unterstützung und die gleichen Möglichkeiten.
Umgang mit älteren Kollegen
Alles gut, nette Kollegen, meist mit super viel Fachwissen.
Arbeitsbedingungen
Was soll ich sagen, das ist gar nicht so einfach. Es gibt die schon angesprochenen Negativpunkte definitiv, man kann sich die Bedingungen aber auch selbst teilweise mitgestalten. Wir haben ein tolles Büro, die GS ist eher nicht so toll (optisch/Lage) eigenes Auto (großer Minuspunkt bei vielen) macht mich persönlich sehr glücklich, da ich jeden Tag fahren kann was ich will. Zum Einkommen kommen wir noch. Was ich hier teilweise so lese finde ich schade, denn eigentlich gibt es vor Ort immer FK, die da ja auch mitwirken, ich sagte ja es ist nicht einfach.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Noch etwas nicht so einfaches. Ich bin nun über 12 Jahre bei der Debeka und noch keine 40, ich verstehe dass vielen Leuten das wichtig ist und das ein valider Punkt ist aber ich stelle selbst gern zum Termin Kundenmappen zusammen, mit ausgedruckten Angeboten und Flyern. Die Debeka macht da was ja, es gibt auch Möglichkeiten voll digital zu arbeiten, alles gut.
Gehalt/Benefits
Hier wird es dolle schwierig und kompliziert. Der "normale" angestellte Versicherungsvertreter bei der Debeka hat eine Überarbeitung seines Vertrages erhalten und ich persönlich finde das gut. Natürlich gibt es nicht auf einmal etwas geschenkt, man muss etwas dafür tun und das ist nun mal Vertrieb, denn Zeit wird schon mal nicht gezählt/vergütet, die ich auf einem Stuhl sitze. Service wird nun direkt und indirekt vergütet, wer das nicht schafft, sorry aber der will es nicht, bzgl. der EK Komponente, lässt sich streiten. Für meine Tätigkeit steht eine Anpassung noch aus und das ist ein Problem. Denn die mangelnde Kommunikation und die Tatsache, dass EK-Komponenten geändert/gestrichen werden ist ein Albtraum. Ich verstehe nicht, wie man der Meinung sein kann, dass man hier so viel Zeit hat (schweigend)? Mein Gehalt und das geht vielen mit denen man so spricht, wird dieses Jahr sinken, ohne eine Bitte um Verständnis, ohne eine Erklärung innerhalb der Debeka (klar spielt die Wirtschaft usw. auch eine Rolle) ohne ein: Wir sind dran und die Idee ist so und so. Das ist frustrierend, wenn man sich dann auch noch die Vorstandsaussagen aus Willingen durchliest.
Image
Bei Kunden okay, die allgemeine Stimmung draußen ist rauer und schwieriger geworden, das ist so aber mit einem Lächeln bekommt man alles hin. Intern, je nach Ebene und Team. Es ist nicht alles perfekt, das muss es auch nicht sein aber man muss ehrlich sein und unterm Strich ist es noch ok, wenn Sachen angegangen werden, was wir ja nicht wissen.
Karriere/Weiterbildung
Du kannst alles werden, solltest dir aber immer im Klaren darüber sein, was du dafür zu tun hast. Zwei Sachen begegnen mir immer häufig: Alle wollen die Tätigkeit oder die Bezahlung aber nicht den Aufwand, der dafür zu betreiben ist. Ein bisschen mehr Ehrlichkeit zu sich selbst wäre vielleicht angebracht. Habe schon eine Menge ADM gesehen, die Spezi oder OL werden wollten und dann ziemlich schnell festgestellt haben, dass mehr Verantwortung auch ziemlich anstrengend sein kann, wer dann nicht ehrlich zu sich selbst ist, kommt schnell ins Meckern.


