Super für Menschen ohne Ambitionen.
Verbesserungsvorschläge
Siehe oben.
Arbeitsatmosphäre
Die ist so lange gut, bis man mal den Vorgesetzen braucht, dann ducken sich alle weg. Hier hat niemand ein incentive irgendwas zu tun und das gilt auch für Führungskräfte, deshalb klebt jeder an seinem Stuhl, weil das Risiko die Position zu verlieren real ist, aber nach oben hin nichts zu gewinnen ist. Es wird häufig fiktiv Druck aufgebaut, wegen irgendwelcher Deadlines, die niemals real sind, sondern willkürlich gesetzt werden. Wenn man die reißt, interessiert es keinen, aber bis dahin macht man unnötig Stress für alle Beteiligten, mehrmals erlebt und durchlebt. Andere Kollegen berichten genau das gleiche, vor allem wenn es um Projekte geht ist der Laden absolute Katastrophe.
Kommunikation
Viele total unnötige und für die Mitarbeiter komplett irrelevante Dinge werden aufgebauscht, während die wirklich relevanten Punkte häufig nicht transparent mitgeteilt werden. Was interessiert mich das die Debeka irgendwo einen Preis gewonnen hat? Ich will wissen warum wir fast jedes Jahr top performen, aber dann die Gehaltsanpassung über die Gewerkschaft das nicht wiederspiegelt. Ich arbeite nicht für "die Versicherungswirtschaft", sondern die Debeka, nur bei relevanten Themen merke ich davon nichts. Das wäre sehr einfach zu ändern.
Kollegenzusammenhalt
Einer der wenigen positiven Punkte.
Work-Life-Balance
Wenn man sich weit unter seinem Potenzial positioniert, wird man in Ruhe gelassen, aber wer Gas geben will wird hier verbrannt und kriegt genau 0,0 dafür. Das ist vor allem bei Rollen mit Verantwortung der Fall, also alles in Richtung Projektleitung, Projektmitarbeit und/oder Product Ownership. Die Leute tragen die volle Last für ihr Thema, haben 0 davon und laufen Gefahr durch den künstlichen Druck zusammen zu klappen.
Vorgesetztenverhalten
Kommunikativ fair, häufig empathisch, aber leider in der Sache häufig komplett nutzlos. Gehaltserhöhungen sind hier kein Thema, außer die im Tarif festgelegten. Wenn einem ein Thema nicht schmeckt, hat man pech gehabt, selbst wenn man mit Kündigung droht und sogar geht. Wie gesagt, die downside der Vorgesetzten wird von denen kompensiert, sprich alle achten nur darauf problematische Themen von sich wegzublocken und lassen einen damit komplett allein im Regen stehen. 100% Egoisten.
Interessante Aufgaben
Großkonzern halt. 50% Bürokratie (oft selbst gemacht), 40% unsinnige Aufgaben um irgendwas wegzublocken oder sonst was und 10% arbeitet man an Dingen, die wirklich dem Rollenprofil entsprechen. Wer hier hin geht, der verliert vorher gewonnene Fähigkeiten!
Gleichberechtigung
Nichts Negatives erlebt.
Umgang mit älteren Kollegen
Nichts Negatives erlebt.
Arbeitsbedingungen
Entspricht dem Marktstandart.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wenn man wirklich so Umweltbewusst wäre, würde man mehr Home-Office anbieten, da vor allem die Fahrtzeiten (manche Kollegen fahren 45 Minuten) stark wirken. Als der Irankrieg anfing und die Spritpreise hoch gingen, gab's auch 0 Reaktion, so viel zum "Sozialbewusstsein"... Viel Außenwirkung, wenig echtes und messbares.
Gehalt/Benefits
Selbst mit 14 Gehältern liegt man in der IT unter dem was man mit der Arbeitserfahrung wo anders kriegen würde. AXA, R&V und weitere zahlen da WESENTLICH (!) mehr.
Image
Gut wer die Debeka kennt, nur kennen die meisten die nicht.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung intern ohne Zertifikate, sonst könnte man ja gehen... Grunsätzlich kann man einiges beantragen, aber ist in anderen Firmen auch so. Karriere eher 0, weil die meisten hier bis zur Rente hocken und man somit kaum Potenzial hat, außer man fokussiert sich auf das Netzwerken nach oben hin. Ist in anderen Firmen deutlich einfacher, schneller und mit besserem Return umsetzbar.


