Super schade, nach 14 Jahren guckt man sich woanders um
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich bin hier ausgebildet und "aufgewachsen". Ich möchte gern bleiben...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
...ich werde aber vermutlich nicht bleiben. Die Mitbewerber sind wertschätzender, schneller und bezahlen ihre FK besser. Wir sind Fachkräfte, die auch Sicherheiten brauchen um weiterhin alles zu geben.
Verbesserungsvorschläge
Tempo ist kein Taschentuch, gebt Gas, sonst sind wir weg. Schaut nach was ihr mit geringem Aufwand machen könnt, es sind dutzende Kleinigkeiten. Versicherungsbote von gestern hat zu der Situation etwas geschrieben, im Markt ist etwas los, nicht nur bei der Debeka aber um hier etwas zu reißen braucht ihr gutes und zufriedenes Personal.
Arbeitsatmosphäre
Mal so mal so, bei uns ist alles okay aber langsam wird´s auch rauer. Aus anderen Geschäftsstellen hört man Dinge wie, ich kenne mein Team gar nicht, mein OL sehe ich nur einmal im Monat, dementsprechend ziemlich distanziert und kühl. Bei uns kennen wir uns zumindest noch alle.
Kommunikation
Die Unternehmenskommunikation ist vorsichtig ausgedrückt eine Katastrophe. Der "positive Buschfunk" wurde nun auch weitestgehend erfolgreich unterdrückt. Das meiste erfährt man aus Rundschreiben, wenn was auch immer schon längst scharf geschaltet ist. Keine Zeit sich vorzubereiten oder auf Neuerungen einzustellen. Dafür hat man den "negativen Buschfunk" gestärkt, hier erfährt man welche Teams aus welchen GSen bald wohin wechseln und warum es da besser ist, hat doch auch was. Finde ich in Summe super schade.
Kollegenzusammenhalt
Noch ganz gut aber man merkt, dass die Luft dünner wird. Was draußen beim Kunden passiert brauch ich nicht erklären, die Welt ist ein anstrengender Ort aktuell und das merkt der Vertriebler direkt und nochmal über den Kunden. Zusätzlich drücken fast alle Punkte hier auch aufs Gemüt, sodass auch unter Kollegen unterschiedliche Meinungen und Zufriedenheiten aufeinander prallen. Und am Ende ist eh jeder für sich selbst zuständig und verantwortlich.
Work-Life-Balance
Hier kann man sich eigentlich selten beschweren wenn man ehrlich ist. Das was du bereit bist zu investieren an Zeit, steigert dein Einkommen meistens. Durch die aktuelle Lage werden aber ehrlicher Weise auch die Meldungen der Kunden mehr bei denen es finanziell eng wird, um die muss man sich natürlich kümmern aber hat halt nix davon.
Vorgesetztenverhalten
Tjoa, was soll ich sagen. Ich kann mich fast nicht beschweren. Ich vermute aber dass die oft angesprochene Trägheit in anderen Bewertungen durch diese Masse an Aufgaben, Listen und was nicht alles herrührt.
Interessante Aufgaben
Es ist Versicherungsvertrieb, ganz ehrlich ein toller Job im Grundsatz.
Gleichberechtigung
Alle sind gleich, gleiche Voraussetzungen, gleiche Ziele, mehr geht nicht.
Umgang mit älteren Kollegen
Solide, meist halten die Kollegen sich aber selbst raus aus allem, denn es ist ein Wandel im Gange. Ein Stern Abzug für den schwachen Start PLZ, das haben Kollegen, die teilweise im 15, 20 Jahr sind nicht verdient.
Arbeitsbedingungen
Veraltete GSen, SVB je nach Budget des Teams, hier haben viele gerade abgebaut. Noch immer kein Diensthandy.
Gehalt/Benefits
Hier wird es spannend. Ich persönlich finde den neuen BL Vertrag super aber ich habe/hatte die Debekabrille auf. Die OL Vergütung und der Umgang aktuell mit dieser Gruppe ist meiner Meinung nach sehr riskant und vermutlich wird das sehr teuer werden. Man hat sich dazu entschieden alle Extras (mir ist bewusst, dass es Extras waren) mit der Änderung der BL-Vergütung zu streichen und fast alles zu ändern ohne direkt ein neues Konzept am Mann zu haben, geschweige denn dieses zu kommunizieren. Weiterhin wird gesagt wir sollen Personalarbeit machen, nicht nur nebenbei aber bekommen diese nicht vergütet. Der OL ist DER Multiplikator, der Meinungsmacher und den lässt man nach dem "meist" schwachen letzten Jahr gefühlt auf der stillen Treppe, bis man vllt. etwas für ihn hat. Der OL, die Eierlegende Wollmilchsau, Recruiter, Einarbeiter/Ausbilder, Personalführer/Controller und zusätzlich muss er noch der beste Vertriebler im Team sein, damit es am Ende Geld gibt. Denn alles andere außer Vertrieb wird nur sehr schwach, wenn überhaupt entlohnt. Diese Personengruppe schaut sich gerade am Markt um und stellt fest, dass draußen jede dieser Tätigkeiten ein eigener Job ist, der auch noch bezahlt wir
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Langsam nicht schlechter aber merkwürdig. Es fehlt nämlich gut ausgebildetes und fair bezahltes Personal.
Karriere/Weiterbildung
Alles möglich.


