Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 26.10.2026
Die Dehner-Gruppe erhält ein negatives Gesamtbild. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen die Arbeitsatmosphäre: Sparmaßnahmen, anhaltender Personalmangel und steigender Leistungsdruck haben laut vielen Bewertungen ein zunehmend belastendes Klima erzeugt, das sich über die letzten Jahre deutlich verschlechtert hat. Auch die Kommunikation wird als mangelhaft empfunden – wichtige Entscheidungen erreichen Beschäftigte häufig per Freitagnachmittags-E-Mail oder über den Flurfunk, statt transparent und frühzeitig kommuniziert zu werden. Die Work-Life-Balance leidet aus Sicht vieler Bewertenden unter einer restriktiven Homeoffice-Regelung, saisonalen Urlaubssperren und dauerhafter Erreichbarkeit. Das Führungsverhalten wird als stark personenabhängig beschrieben: Während direkte Vorgesetzte vereinzelt positiv hervo...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Dehner-Gruppe wird von vielen Bewertenden als deutlich belastet beschrieben. Ein zentrales Thema ist der wahrgenommene Kulturverfall über die Zeit: Viele Mitarbeiter:innen berichten, dass eine ehemals positive Stimmung durch Spar- und Effizienzprogramme, Personalabbau und steigenden Druck von oben stark gelitten hat. Understaffing führt laut einigen Bewertungen zu Überlastung, wachsendem Krankenstand und sinkender Motivation. Hinzu kommen Berichte über ein angespanntes Klima, digitale Aufgabenkontrolle und das Gefühl, dass mündliche Absprachen wenig wert sind.
Auch der Druck auf die Moral der Belegschaft wird kritisch gesehen: Ständige Umstrukturierungen und Unsicherheiten belasten das Betriebsklima spürbar, wobei die Situation stark von Bereich und Führungsperson abhängt. Einen positiven Gegenpol bildet der kollegiale Zusammenhalt – einige Bewertende heben das gute Miteinander im Team ausdrücklich hervor und schätzen die Unterstützung durch Kolleg:innen trotz widriger Umstände.
Die Kommunikation bei der Dehner-Gruppe wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln sie, dass wichtige Entscheidungen ohne vorherige Einbindung der Belegschaft getroffen und oft erst im letzten Moment oder per Freitagnachmittags-E-Mail mitgeteilt werden. Statt offener Kommunikation verlassen sich viele auf den Flurfunk, da offizielle Informationen ausbleiben oder aktiv zurückgehalten werden. Mündliche Absprachen mit Vorgesetzten werden selten schriftlich bestätigt, was das Vertrauen belastet. Hinzu kommt, dass nicht alle Mitarbeiter:innen gleich informiert werden: Einige berichten, dass Filialleiter:innen bevorzugte Kolleg:innen bevorzugt informieren, während andere Neuigkeiten zu spät oder gar nicht erhalten. Wenige Stimmen heben regelmäßige Abteilungsmeetings positiv hervor, doch diese Einzelmeinungen stehen im klaren Gegensatz zur mehrheitlichen Wahrnehmung einer fehlenden Dialogkultur und mangelnden Transparenz im Unternehmen.
Die Work-Life-Balance bei der Dehner-Gruppe wird von Mitarbeiter:innen als deutlich belastet wahrgenommen. Ein zentrales Problem ist die schrittweise Reduzierung der Homeoffice-Möglichkeiten auf zwei Tage pro Woche, die vor allem Pendler:innen mit langen Fahrtzeiten stark trifft. Hinzu kommt konstanter Druck, über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus verfügbar zu bleiben, was die Grenze zwischen Beruf und Privatleben zunehmend auflöst. Eltern – insbesondere Mütter – stoßen dabei auf besondere Hürden.
Im Filialbereich verschärft sich die Situation zusätzlich: Samstagsarbeit, späte Schichtenden und eingeschränkte Urlaubsmöglichkeiten rund um Saisonhöhepunkte wie Ostern oder den Sommer lassen kaum Raum für Familie und soziale Kontakte. Wenige Bewertungen sehen die Lage als vergleichbar mit anderen Bürojobs, doch die Mehrheit empfindet die aktuellen Regelungen als rückschrittlich und nicht mehr zeitgemäß.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Dehner-Gruppe wird von vielen Bewertenden kritisch gesehen. Besonders negativ fällt auf, dass Führungskräfte häufig wenig präsent sind, der Austausch mit Mitarbeiter:innen gemieden wird und Wertschätzung sowie Unterstützung fehlen. Einige Bewertungen beschreiben inkonsistente Entscheidungen, mangelnde Empathie und einen Führungsstil, der eher auf Kontrolle als auf Vertrauen setzt. Zudem werden fehlende Soft Skills bei einigen Führungspersonen bemängelt, die ohne ausreichende Qualifikation in Leitungspositionen gelangt sein sollen.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die starken Qualitätsunterschiede zwischen den Führungsebenen. Während direkte Vorgesetzte vereinzelt als fair und unterstützend wahrgenommen werden, stoßen höhere Ebenen auf deutlich mehr Kritik. Einige Führungskräfte auf mittlerer Ebene scheitern laut den Bewertungen an Vorgaben von oben und können ihren Teams kaum helfen. Positive Erfahrungen mit einzelnen Vorgesetzten gibt es zwar, doch die Gesamtwahrnehmung des Führungsverhaltens bleibt deutlich negativ.
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