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Zuletzt aktualisiert am 25.9.2026
Die Dehner-Gruppe erhält ein negatives Gesamtbild. Besonders stark fällt die Kritik an der Work-Life-Balance aus: Eingeschränkte Home-Office-Möglichkeiten, saisonale Urlaubssperren und Wochenendschichten belasten Mitarbeiter:innen erheblich. Mütter und Pendler:innen treffen diese Einschränkungen laut den Bewertungen besonders hart. Die Arbeitsatmosphäre hat sich nach Meinung vieler Bewertenden deutlich verschlechtert – steigende Leistungsdrucke, Sparmaßnahmen und Personalmangel prägen den Alltag. Positiv heben sich der Zusammenhalt und die Kollegialität im direkten Team ab, die für viele der einzige Grund sind, dem Unternehmen treu zu bleiben.
Kommunikation und Führungsverhalten gelten als weitere Schwachstellen: Wichtige Entscheidungen erreichen Mitarbeiter:innen häufig über den Flurfunk statt über offizielle Kanä...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei der Dehner-Gruppe wird von Mitarbeiter:innen als sehr belastend empfunden. Ein zentraler Kritikpunkt ist die schrittweise Einschränkung des Homeoffice: Die Reduzierung auf zwei Tage pro Woche trifft besonders Pendler:innen mit langen Anfahrtswegen hart und wird als Vertrauensverlust wahrgenommen. Zudem beklagen Beschäftigte, dass flexible Arbeitsmodelle uneinheitlich angewendet werden. Im Filialbereich verschärft sich die Situation durch saisonale Urlaubssperren – vor allem zwischen März und Juni sowie an Feiertagen – und durch häufige Samstags- und Abendschichten, die kaum Raum für Familie oder soziale Kontakte lassen. Auch anhaltender Personalmangel führt zu regelmäßiger Mehrarbeit ohne nennenswerte Entlastung. Mütter und Pendler:innen sind nach Meinung vieler Bewertenden besonders betroffen. Wenige Stimmen empfinden die Situation als akzeptabel, bleiben aber klar in der Minderheit.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Dehner-Gruppe wird von vielen Bewertungen als belastet beschrieben. Ein zentrales Thema ist der zunehmende Leistungsdruck von oben: Sparmaßnahmen, Umstrukturierungen und steigende Arbeitsbelastung verschlechtern das Betriebsklima spürbar. Mehrere Bewertungen schildern, dass eine früher als positiv empfundene Atmosphäre sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt hat – hin zu Stress, Misstrauen und Frustration im Team. Personalengpässe verstärken diesen Effekt, da verbleibende Mitarbeiter:innen die Mehrbelastung tragen, was zu höheren Krankheitsraten führt. Hinzu kommen Berichte über Druck durch Führungskräfte sowie digitale Überwachung.
Ein deutlicher Gegenpol bildet der kollegiale Zusammenhalt: Viele Bewertungen heben die Zusammenarbeit im Team als positiv hervor und beschreiben die Kolleg:innen als verlässlich und angenehm. Allerdings reicht dieser Zusammenhalt für einige Mitarbeiter:innen kaum aus, um die schwierigen Rahmenbedingungen auszugleichen. Die Erfahrungen variieren je nach Abteilung und Führungsperson erheblich.
Die Kommunikation bei der Dehner-Gruppe wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Ein zentrales Problem ist der informelle Flurfunk, der offizielle Kanäle ersetzt: Wichtige Informationen erreichen Mitarbeiter:innen häufig verspätet oder gar nicht, und wer nicht zu den Favoritenkreisen der Führungskräfte gehört, bleibt oft außen vor. Entscheidungen werden intransparent kommuniziert, ohne Einbindung der Betroffenen und ohne nachvollziehbare Begründungen. Besonders kritisiert wird die Praxis, einschneidende Änderungen – etwa beim Homeoffice – kurzfristig per E-Mail an einem Freitagsnachmittag mitzuteilen.
Mündliche Absprachen werden nach Angaben einiger Bewertungen nicht eingehalten, und das Einfordern schriftlicher Bestätigungen stößt auf Widerstand. Wenige Bewertungen sehen die Kommunikation positiver: Regelmäßige Abteilungs- und Townhall-Meetings werden erwähnt, und einzelne Nutzer:innen berichten von einer gewissen Verbesserung im Arbeitsalltag. Diese positiven Einschätzungen bleiben jedoch klar in der Minderheit gegenüber der verbreiteten Kritik an mangelnder Transparenz und Offenheit.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Dehner-Gruppe wird von Bewertenden mehrheitlich kritisch eingeschätzt. Die Führungsqualität variiert stark je nach Person und Ebene: Während direkte Vorgesetzte von einigen als offen und aufmerksam erlebt werden, nimmt die Qualität der Kommunikation auf höheren Hierarchieebenen deutlich ab. Entscheidungen werden häufig top-down getroffen, ohne dass das mittlere Management eingebunden wird.
Besonders negativ fällt die wahrgenommene Führungskultur auf. Viele Bewertende bemängeln fehlendes Einfühlungsvermögen, mangelnde Wertschätzung und einen druckorientierten Führungsstil. Das Management zeige sich selten präsent und suche kaum den direkten Austausch mit den Mitarbeiter:innen. Auch das Thema Vertrauen spielt eine Rolle: Einige berichten von nicht eingehaltenen Versprechen und widersprüchlichen Signalen seitens der Unternehmensführung. Einzelne Bewertende merken an, dass das Vorgesetztenverhalten früher besser war, was auf eine wahrgenommene Verschlechterung im Laufe der Zeit hindeutet.
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