Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Events, das Gehalt/Ausbildungsvergütung, Flache Hierarchien, wenig Druck, entspannter Arbeitsalltag, den Niederlassungsleiter in Altlandsberg
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kommunikation, Technische Ausstattung, Weiterbildungsmöglichkeiten, Ausbildung am Standort Altlandsberg, die nicht gut funktionierenden Systeme (besonders das Oxomi sollte dringend verbessert werden) Verhalten der Kollegen in Abwesenheit
Verbesserungsvorschläge
Betriebszugehörigkeit von Mitarbeitern mal außen vor lassen und sie für bestimmte Verhaltensweisen ermahnen, oder Sanktionieren! Grundsätzlich alle Arbeitsabläufe verbessern besonders aber in der Logistik und Schnittstelle zwischen den Abteilungen z.B zwischen Vertrieb und Logistik! Man sollte ein CRM System etablieren und die WWS Systeme verbessern, da die Arbeit mit 3 Verschieden Programmen die alle nur SEMI gut funktionieren sehr nervig ist und das Arbeiten erschwert. Grundsätzlich würde ich empfehlen keine Ausbildungen mehr am Standort Altlandsberg durchzuführen, bis es ein funktionierendes Ausbildungskonzept gibt welches in der Praxis funktioniert und durch eine externe Stelle zertifiziert wird, damit die Qualität der Ausbildung nachfolgenden Azubis garantiert wird und sie eine bessere Ausbildung erhalten, als es bei mir der Fall war.
Arbeitsatmosphäre
NL gibt sich sehr viele Mühe! Man bekommt keinen Druck beim arbeiten und kann alles in seinem Tempo erledigen. Es gibt oft gemeinsames Frühstücken, Mittag essen, Grillen, oder andere Teamevents. Allgemein sehr entspannt!
Karrierechancen
Man wird in den meisten Fällen übernommen, ohne besonders gute Leistungen zeigen zu müssen. Man sieht das die GL daran Interessiert ist Nachwuchs im Unternehmen zu halten - Im Fall der Zentrale klappt das sehr gut und von dem was man sieht, bekommen die Azubis dort eine sehr gute Umfangreiche Ausbildung und gute Chancen auf eine Übernahme. Im Fall von ALB wurde eine Übernahme relativ schnell mündlich zugesichert - später ist aufgrund der Wirtschaftlichen Lage aufgefallen das kein Personal an diesem Standort benötigt wird. Stattdessen wird einem ein Job in einer anderen Niederlassung angeboten (zumindest in meinem Fall) was ich sehr positiv finde. Man muss leider sehr lange warten und viel Druck ausüben bis man endgültig einen Arbeitsvertrag vorgelegt bekommt, was es sehr schwierig macht mündliche Absprachen ernst zu nehmen. Aufstiegschancen als normaler Angestellter kann ich nicht bewerten, aber ich denke durch Ehrgeiz und Erwerb weiterer Qualifikationen kann man aufsteigen.
Arbeitszeiten
Grundsätzlich ok! Kernarbeitszeit entweder 7-16 oder 8-17! Leider ist keine Gleitzeit vorgesehen und Homeoffice ist für Azubis auch nicht möglich - was ich persönlich nicht Zeitgemäß finde, da die meisten anderen Unternehmen das anbieten. Termine war zunehmen z.B beim Arzt ist kein Problem, solange das frühzeitig angemeldet wird - Leider muss man hier nur mit unqualifizierten Kommentaren von Kollegen rechnen.
Ausbildungsvergütung
Man bekommt mehr als andere die die gleiche Ausbildung in anderen Unternehmen absolvieren. Vergütung ist sehr gut, es gibt nur wenige Betriebe die mehr, oder ähnliche Vergütung zahlen. Man bekommt Urlaubs- sowie Weihnachtsgeld. Geld kommt immer pünktlich und vollständig!
Die Ausbilder
Der Ausbilder war sehr bemüht seine Kenntnisse zu vermitteln, zudem war er sehr Hilfsbereit und hat bei Problemen und oder Fragen immer ein offenes Ohr gehabt. Leider hat er das Unternehmen verlassen - wobei mir nicht mitgeteilt wurde wer jetzt mein neuer Ansprechpartner/Ausbilder ist.
Spaßfaktor
Die Tätigkeiten sind leider sehr schnell eintönig! Man hat seine festen Arbeitsabläufe in der Abteilung und es gibt selten mal Abwechslung. Im Vertrieb muss man sich am Telefon oft schlecht gelaunten Kunden stellen, die aufgrund von Problemen mit der Logistik unzufrieden sind. Man muss positiv hervorheben das der Niederlassungsleiter sehr bemüht ist und es daher oft gemeinsame Teamevents, Essen usw. gibt die die Arbeitsmoral anheben und den Spaßfaktor erhöhen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Positiv zu erwähnen ist das man während der Arbeitszeit (sofern nichts anderes zu erledigen ist) lernen darf und sich auf Prüfungen vorbereiten kann. Es kommt auch vor das an manchen Tagen nicht viel los ist was dazu führt das man nichts zutun hat - hier ist Eigeninitiative gefragt die Zeit sinnvoll zu nutzen z.B für Berufsschule, Abschlussprüfung etc. begründet wird das von der NL durch die derzeitige Wirtschaftliche Lage. Allgemein handelt es sich an diesem Standort um typische Vertriebs- sowie Lagertätigkeiten bei denen man als Azubi unterstützt. Man hat schnell alle Arbeitsabläufe gelernt, das führt dazu das einem schnell Langweilig wird, da ab einem bestimmten Zeitpunkt nichts neues mehr dazu kommt. Es kommt vor das man auch Tätigkeiten absolvieren muss die nicht Ausbildungsrelevant sind wie z.B putzen, Lager fegen, Dinge für Events aufbauen, oder nachbereiten - für mich ist das nicht weiter schlimm weil es als Azubi üblich ist und ich kein Problem damit habe auch mal solche Dinge zu erledigen, allerdings trägt das nicht unbedingt dazu bei das Ausbildungsziel zu erreichen.
Variation
Es sollten m.E an diesem Standort keine Azubis ausgebildet werden bis ein umfängliches Ausbildungskonzept vorgelegt wird, welches sich in der Praxis auch wirklich umsetzen lässt. Ich habe während der Gesamten Ausbildungszeit nur 2 Abteilungen durchlaufen, was nach Vorschriften der IHK eigentlich unzulässig ist. Es gibt an diesem Standort leider zu wenig Abteilungen und alle anderen liegen Räumlich leider sehr weit entfernt, was ein Einsatz nur zu Ferienzeiten möglich macht, wobei ebenfalls ein Konflikt besteht, da diese Zeit auch genutzt werden soll um Urlaub zu nehmen. Man lernt leider durch das beschriebene Problem weniger als in anderen Unternehmen der Branche. Zusätzlich wird man einfach ohne Markt und Produktkenntnisse ans Telefon gesetzt und es wird erwartet das man dem Kunden eine gute Lösung verkaufen kann, was es für beide Seiten schwierig macht zu Kommunizieren - gerade am Anfang. Schulungen zu speziellen Branchenkenntnissen die man bei dem Job aufjedenfall braucht gibt es zwar faktisch, aber die sind leider oft sehr weit von den Dingen entfernt die man in der Praxis tatsächlich verkauft. -Qualität und Regelmäßigkeit solcher Schulungen müsste man auch erhöhen.
Respekt
Das ist sehr unterschiedlich von Person zu Person, man kann hier keine allgemeine Aussage treffen. Positiv hervorheben kann man an der Stelle den Ausbilder, sowie den NL des Standorts Altlandsberg - diese behandeln einen auf Augenhöhe und sind sehr Respektvoll. Mit dem Großteil der anderen Kollegen habe ich ebenfalls positive Erfahrungen im direkten Gespräch gehabt. Ein Problem was besteht ist, das sehr gerne hinter dem Rücken über Kollegen hergezogen wird und das sich Gerüchte, sowie private Informationen sehr schnell verbreiten. Zusätzlich gibt es einige wenige Kollegen die Azubis aufgrund ihres Status ausnutzen, schlechter behandeln und keinen Respekt gegenüber bringen und der Meinung sind das sie bedingungslos alles tun müssen was verlangt wird, ohne Widerworte zu geben. Es kommt auch von entsprechenden Personen oft zu Sexistischen, Rassistischen, sowie beleidigenden Aussagen die die Grenze des Humors stark überschreiten.