

Deinzer & Weyland GmbH News

Einführungstage neue Mitarbeiter
KOMM AUCH DU IN UNSER TEAM!

Wir stellen vor: Die IT-Abteilung. Im ersten Interview begrüßen wir Oliver Zemljak, BI.
Wer bist Du?
Mein Name ist Oliver Zemljak, habe vor langer Zeit mein Studium der allgemeinen Informatik an der FH in Frankfurt am Main noch mit einem Diplom abgeschlossen und bin jetzt seit fast eineinhalb Jahren bei der DEWEtech.
In welchem Team arbeitest Du?
Meine Berufsbezeichnung ist „Team Lead Business Intelligence“. Der Begriff Business Intelligence beschreibt alle Verfahren und Prozesse rund um die Sammlung, Darstellung und Auswertung von Unternehmensdaten in elektronischer Form.
Was sind die Aufgaben dieses Teams?
Kurz gesagt: Wir wollen dem Unternehmen dabei helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und dadurch Erfolg zu haben.
Aktuell kümmern wir uns hauptsächlich um die Aufbereitung von Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen wie z.B.: M3, Locus, Estimate, ArtiWeb oder Objekt-DB. Das heißt wir bringen alle diese Daten zusammen, setzen sie in Relation zueinander und speichern sie historisiert in einem sogenannten „Data-Warehouse“ ab. (Wenn jemand Interesse hat, gibt es hier eine detaillierte Erklärung dazu, was das eigentlich ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Data_Warehouse)
Nach der Aufbereitung kommt die Bereitstellung dieser Daten via Reports oder Analyseoberflächen für die unterschiedlichen Fachbereiche. Das am meisten verbreitete Tool, welches wohl jeder kennt, ist Excel - wir freuen uns aber darauf, in Zukunft immer mehr Power BI einzusetzen. Es geht darum, den manuellen Arbeitsaufwand so gering wie möglich zu halten, so dass sich die Kollegen in den Fachbereichen auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können und sich nicht um „Excel-Kopiererei“ und die Erstellung von Formeln kümmern müssen.
Wir stecken aktuell noch in den Kinderschuhen, da wir alles neu aufbauen, aber ich bin mir sicher, dass wir im Laufe dieses Jahres richtig große Schritte nach vorne machen.
Was sind deine Aufgaben in dem Team?
Wir sind ein kleines Team mit aktuell drei festen Angestellten und einer Praktikantin, die bald auch ihre Bachelor-Arbeit bei uns angeht. Das bedeutet, ich habe auf der einen Seite administrative Aufgaben rund um das Team zu erledigen, bin aber auch im Tagesgeschäft eingebunden. Dabei kümmere ich mich um die Sammlung der Anforderungen aus den Fachbereichen und die damit verbundene Lösungskonzeption zusammen mit den Entwicklern. Wir sprechen uns dabei ab, wie Daten am besten zusammengeführt werden, welche Aktionen zuerst umgesetzt werden müssen, um effizient zu arbeiten und welche Prioritäten wir zusammen mit den Fachbereichen setzen. Zusammen mit den Ansprechpartnern in den Fachbereichen ermitteln wir wie ein Report aussehen soll, welche Daten wie angezeigt werden sollen (als Tabelle, als Schaubild, als Tabelle und Schaubild….) und auch wer welche Daten sehen darf.
Diese ganzen Parameter landen dann in einem Lösungskonzept, welches dann (hoffentlich) von allen beteiligten Personen abgenickt und durch die Entwickler und auch mich umgesetzt wird.
Bitte erläutere anhand eines Beispiels aus der alltäglichen Arbeit im Team, wie bestimmte Aufgaben gelöst werden:
Aktuell ist ein großes Thema, dass unsere Lager voll sind. Hier benötigen die Logistik und der Vertrieb Unterstützung dabei, einen genauen Überblick über die aktuellen Stände von Verkauf und Lagerung zu erhalten. Fragen, die hier beantwortet werden müssen, sind zum Beispiel:
Welche Produkte und Artikel könnten oder sollten wir in Verkaufsaktionen packen, um sie aus unserem Lager zu bekommen?
Welche Artikel sind schon sehr lange reserviert und nehmen Platz weg, den wir für wichtigere Sachen benötigen?
Wie gut laufen unsere Abverkaufs-Aktionen und welchen Effekt haben diese auf den Lagerplatz?
Um diese Fragen zu beantworten, arbeiten wir mit der Logistik und dem Vertrieb zusammen um zu ermitteln, welche Daten wir aus welchen Systemen benötigen. Wir programmieren dann sogenannte „ETL-Strecken“ um Daten aus den Systemen zu holen und in eine neue Form zu bringen. Das nennt sich „Daten-Modellierung“.
Man kann sich das fast so vorstellen wie auch die Arbeit in unseren Lagern. Um einen Auftrag zu bedienen, holt man sich einen Artikel aus Regal A und den nächsten aus Regal B und packt das dann zusammen, um es verschicken zu können. Wir holen uns eben keine Artikel, sondern Daten aus Tabelle A und Tabelle B in einer oder mehreren Datenbanken und packen diese zusammen in einen neuen Karton. Der Karton heißt bei uns Data-Warehouse und wir machen das nicht nur einmal für einen Auftrag, sondern mindestens einmal pro Tag und merken uns dabei den Weg für die Daten-Abholung, so dass das immer wieder ausgeführt werden kann. Am besten automatisiert. Hört sich vielleicht komisch an, ist auch nicht immer so einfach, aber macht trotzdem Spaß!
Wenn wir die Daten dann richtig modelliert und einen Report gebaut haben, der diese Daten anzeigt, sprechen wir wieder mit Vertrieb und Logistik, zeigen unsere Lösung und setzen das Ganze dann entweder produktiv oder passen es weiter an, falls noch Nachbesserungen notwendig sind.
Im besten Falle haben wir dann unser Ziel erreicht und eine Datengrundlage geschaffen, die Vertrieb und Logistik dabei hilft, ihren Job noch besser zu machen.
Danke für das Interview!

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Torsten Oppinger stand im Interview Rede und Antwort.