29 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die wenigen kompetenten und tollen Kollegen, die das Unternehmen bereits verlassen haben.
Siehe oben.
Kompetente Führungskräfte einstellen, Führungskräfte und Kommunikations-Workshops.
Wurde im letzten Jahr immer schlimmer. Komplette Intransparenz und Inkompetenz der Führungsriege des PIA Netzwerkes. Fundamentale Nachrichten wurden gar nicht oder so unprofessionell kommuniziert, dass man sich wundern musste, ob man wirklich in der Kommunikationsbranche arbeitet. Das sieht man auch an den vielen Kolleg*innen, die bereits gegangen sind.
Es gibt kein Image, ähnlich wie bei anderen Schwesternagenturen aus dem Netzwerk lebt der Name von vergangen Tagen.
Ok.
Weiterbildung durch interne „PIA Workshops“, mit Inhalten die jeder Mensch in der Branche bereits lebt, kein Mehrwert.
50/50. Einige Wenige machen die Arbeit der Vielen. Z. T. sehr nette und kompetente Kolleg*innen. Aber auch Kolleg*innen, die nur auf sich selbst schauen.
Ok.
Intransparent, versprochene Gespräche bleiben aus.
Tristes, enges Büro mit Stromberg Flair. Man vergisst teilweise, dass man in einer Kreativ-Agentur arbeitet.
Wie oben beschrieben, sehr viele inhaltliche und strukturelle Änderungen im letzten Jahr aus der PIA heraus, die weder adäquat noch transparent kommuniziert wurden.
Sehr faire Verteilung in allen Positionen.
Die PIA Gruppe hat leider für viel Unmut und seltsame Umstrukturierungen gesorgt, dass es kein Spaß mehr gemacht hat, dort zu arbeiten. Vorher war eigentlich alles okay.
Im eigenen Team gut, aber sonst bekommt man nicht viel von der Agentur mit.
Überstunden so gut wie keine und auf Arzttermine und so weiter wurde natürlich auch immer Rücksicht genommen.
Wenn man sich selbst drum kümmert, geht das meistens klar.
Krisen schweißen irgendwie auch zusammen. Aber am Ende sind so viele Mitarbeiter gegangen, dass der Zusammenhalt immer mehr geschwunden ist.
Gab keine, bis auf in den Führungsebenen.
Teamleitung war immer sehr transparent und gut, die Geschäftsführung kaum und die noch höhere Ebene war null transparent und etwas von oben herab.
Ausstattung war gut, die Arbeitsräume leider sehr trist und wenig kreativ.
Team- und Kundennews klar, aber News, welche die Agentur und die Ausrichtung und so weiter betreffen, sind völlig intransparent.
Es wurden mehr Männer als Frauen eingestellt, aber vielleicht war das auch nur Zufall.
Gab solche und solche, aber hatte immer mal was dabei, was mir Spaß macht.
Gute Kollegen und Kunden.
Die PIA-Führung sowie die "Kollegen" aus der People and Culture Abteilung. Null kollegial und kommunizieren von oben herab.
Delasocial an sich ist fein. Ist aber Teil der PIA Gruppe, die mit den Arbeitnehmern nicht gut umgeht. Das ist auch der Grund, warum derzeit so viele Arbeitnehmer DeLaSocial verlassen.
Hinterfragen, ob Führungspersonen wirklich ihren Job verdient haben und diesen ausführen können. Sofern fähiges Personal auf Dauer bleiben soll, muss eine Struktur von A bis Z her, was im Jahr 2022 an sich Standard sein sollte.
Kommt auf das Gewerk darauf an und das eigene "Standing" - an sich kann man allerdings seinen Aufgaben ohne Probleme nachgehen. Es hängt wirklich vom Team und Projekt ab, wie sich die Atmosphäre weiter entwickelt.
Ist ok - das PIA Netzwerk im Hintergrund kennt jetzt auch nicht jeder.
Kaum bis gar keine Überstunden. Kollegen die von diversen Überstunden sprechen, sollten eher an ihrer eigenen Effizienz samt Arbeitseinstellung schrauben.
Hängt von ab, was man sich vorstellt und wie aktiv der Vorgesetzte den Ansatz verfolgt.
Man verdient in diversen Agenturen definitiv schlechter. Bei den Sozialleistungen muss einfach die HR angesprochen werden.
Auch hier das ständige "Leid" - kommt auf das Team und die einzelnen Vorgesetzten darauf an.
Die GFs kommunizieren offen und klar - "old schooler" Klischees muss man allerdings ab und an hinnehmen. In den einzelnen Gewerken obliegt es prinzipiell, welche Themen man besprechen will/mag. Hinauszögern und Hinhalten wird leider etwas zu oft verwendet und nicht alle Informationen erreichen die GFs.
Selten eine fähigere und gute IT-Abteilung erlebt. Lage des Büros ist top - das Büro selbst hat leider 90iger Charme.
Zwischen den Gewerken zum Teil leider mangelhaft - es fehlt ein eindeutiges Miteinander.
Kunden und Aufgaben sind interessant. Auf Dauer kann es ggf. etwas eintönig werden, je nach Position und Kunden.
Einige sehr sympathische, professionelle und kompetente Kolleginnen und Kollegen sowie potentiell interessante Aufgaben innerhalb eines breiten Kundenspektrums.
Die Agentur ist geprägt von einer Zweiteilung der Mitarbeiterschaft. Entscheidend für Akzeptanz, Respekt und Perspektive innerhalb des Agenturgefüges ist die Zugehörigkeit zu etablierten Gruppierungen sowie das Vorhandensein entsprechender Beziehungen. Teile der Belegschaft werden mehr als Zulieferer denn als Kollegen begriffen und behandelt – oftmals auf selbstgerechte Weise und mit mangelhaftem Respekt. Essenzielle Vereinbarungen die das Angestelltenverhältnis betreffen und schriftlich fixiert waren, werden vom Arbeitgeber nicht ernst genommen. HR-Standards gelten zumeist nicht für alle Angestellten in einheitlicher und verbindlicher Weise. So wird etwa den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern offiziell kommuniziert, dass regelmäßige Personalgespräche bzgl. Entwicklung und Ziele stattfinden. Tatsächlich durchgeführt werden diese Gespräche jedoch nur mit einem Teilbereich der Angestellten. Die Aussagen des Arbeitgebers sind nicht
belastbar, Vertrauen ist somit nicht möglich.
Hier passiert momentan wirklich viel. Man erkennt gut, dass Feedback in allen Ebenen ankommt und ernst genommen wird.
Die Arbeitsatmosphäre in den Teams ist sehr angenehm und freundlich. Generell kann man sagen, dass die Mitarbeiter offen und kommunikativ miteinander umgehen - das erzeugt ein sehr entspanntes Miteinander!
Das Image hat die letzte Zeit etwas gelitten. Aber hier wird aktuell fleißig dran gearbeitet.
Die Überstunden halten sich hier wirklich in Grenzen. Klar gibt es auch stressige Pitch-Phasen aber man hat die Möglichkeit diese mit Ausgleichstagen auszugleichen.
Vorgesetzte versuchen hier gemeinsam mit den Teammitgliedern Lösungen zu finden, wie man gemeinsam die Zukunft gestalten kann.
Bisher habe ich hier nur tolle Menschen kennengelernt, die sich gegenseitig unterstützen und pushen.
Top Ausstattung im Office und Home Office.
Es gibt wöchentliche Teaminterne Meetings sowie kurze Updates (3x/ Woche) mit der gesamten Agentur. Dank MS Teams funktioniert die Kommunikation auch im Home Office gut.
- IT-Abteilung und Office Management sind top!
- Fürs Home Office kann jegliche Technik problemlos mitgenommen werden.
- Office bald wieder in optimaler Lage am Hamburger Dammtor gelegen.
Nach monatelanger Bitte um Unterstützung, krassem Workload, vielen Überstunden und einer immer schlechter werdenden Gesundheit verabschiedete mich mein Head an meinem letzten Arbeitstag mit dem Satz: "Wenn wir keine Bewerbungen rein bekommen, können wir dir leider auch nicht helfen."
Die Mitarbeiter:innen der oberen Position bewerten sich gegenseitig in Feedbackgesprächen. Die Mitarbeiter:innen der unteren Positionen werden nicht in diese Gespräche mit einbezogen und nach einer fachlichen Meinung zu ihrem Head/Direktor:in und deren Arbeit gefragt. Ergo: Teammitglied kündigt wegen Head/Direktor:in, wird nachbesetzt, neues Teammitglied kündigt wegen derselben Person, wird nachbesetzt, Mitarbeiter:in der oberen Position bleibt und trägt keine Konsequenzen. Spricht man Probleme bei Personen der oberen Position an, dann:
- trifft man auf Unverständnis und wird nicht ernst genommen.
- wird die Schuld und Verantwortung auf jemand anderes abgeschoben.
- wird man in Team- und Kundencalls nicht mehr eingeladen.
- oder einfach die geringe Anzahl an Bewerber:innen ist Schuld, aber niemals die eigene Inkompetenz oder die berufliche Position, für die man unterqualifiziert ist.
- Zeigt euren Mitarbeiter:innen ehrlich gemeinte Wertschätzung und Dankbarkeit.
- Stellt sowohl fachlich als auch sozial kompetentes Führungspersonal ein.
Teams, die respektvoll und freundschaftlich miteinander kommunizieren, sowie Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft an den Tag legen kann man kaum an einer Hand abzählen.
Größtenteils herrscht eine toxische Beziehung zwischen den Gewerken. Der Umgang ist respektlos, nicht zielführend und es wird gegeneinander gearbeitet. Lästereien stehen an der Tagesordnung und Verantwortung tragen die Führungskräfte gerne, aber nur solange es kein Problem gibt.
Keine Vision, keine Unternehmensphilosophie – das brennende Herz ist 2019 erloschen und 2020 in der Elbe untergegangen.
Feedbackgespräche und Karriereleitfaden für die jeweilige Position wurde vor ca. einem halben Jahr etabliert. Versuchskaninchen-Feeling inklusive. Weiterbildungsmöglichkeiten wurden nicht aktiv kommuniziert. Sieht man dir an, dass du unzufrieden in der Agentur bist, wird dir ein Workshop angeboten, um dich zu halten.
Starke Gehaltsabweichungen trotz derselben Position.
Mitarbeiter:innen, die seit Jahren dabei sind oder intern ausgebildet wurden erhalten deutlich geringeres Gehalt als neue, trotz derselben Position. Funfact: Teilweise müssen intern Ausgebildete den Neuen derselben Position relevante Skills erst beibringen.
Variiert von Kunde zu Kunde. Große bekannte Marken konnten mit vielfältigen und interessanten Projekten begeistern.
Nicht viel, sonst wäre ich noch da.
Ein detailliertes Bild der Beschreibung von Delasocial sagt schon alles, was man dazu sagen kann.
Wechselt die Führungskräfte in kompetente und wertschätzende Personalien aus. Manchmal wäre es besser, einfach mal zuzuhören und nicht subjektiv aus einer privilegierten Situation heraus zu beurteilen, vor allem aber zu verurteilen.
Es gab schon mal Lob, ja - aber nur an die Vorgesetzten selbst. Es ist auch immer wieder schön zu hören, wie sich die Management Ebene selbst applaudiert weil "es coole Typen sind". Leider versickert das Lob dann auch schon auf dieser Ebene und wird nicht an die Kolegen:innen weitergetragen die maßgeblich zum Erfolg des Projekts beigetragen haben. Wenn sonst jemand aus der #2.Reihe gelobt wird, sind das meistens die männlichen "Buddy-Kollegen", die seit Jahren von Agentur zu Agentur mitgeschleppt werden. Nicht falsch verstehen: die Kollegen werden nicht mitgeschleppt weil sie hervorragende Arbeit leisten, sondern weil Vetternwirtschaft hier ganz groß geschrieben wird. Obacht: Hier muss man aufpassen, denn hinter jeder Ecke lauert eine Führungskraft die die Mitarbeiter:innen gegeneinander zu eigenen Gunsten ausspielen möchte. Hier lautet die Devise: Catch me if you can. Toxisches Verhalten wird hier nicht unterbunden, im Gegenteil, es wird gefördert.
Gibt kein Image. Keine relevante Agentur mit Außenwahrnehmung, dafür wird auch nichts getan. Eigene Social Media Inhalte als Social Media Agentur nicht vorhanden, wie soll man da von Expertise sprechen? Website 0-8-15, keine bekannten Cases, Kampagnen oder Maßnahmen, deswegen nicht weiter interessant oder relevant.
Gruppenzwang bzgl. der Arbeitszeiten würde bedeuten, dass gemeinsam etwas erarbeitet wird - dem ist leider nicht so. Die etlichen Überstunden werden zum Großteil allein getragen. Kolleg:innen werden häufig aus dem Urlaub oder der Krankmeldung kontaktiert, es wird keine Rücksicht auf die Erholung und Genesung genommen. Ausgleichstage/stunden für Mehrarbeit werden weggelacht und ignoriert. Für Eltern gibt es keine besonderen Maßnahmen zur Unterstützung - denn, die können sich ja genauso wie alle anderen anstrengen. Während der Corona-Zeit gab/gibt es keinerlei finanzieller Unterstützung oder Rücksichtnahme auf individuelle Familienkonstellationen und Herausforderungen, denn auch hier: Seid froh einen Job zu haben und hier arbeiten zu dürfen.
Eine Vielzahl von Kollegen:innen hat sich in letzter Zeit entschieden das Sinking-Ship zu verlassen. Teilweise aufgrund von fehlenden Perspektiven, Karrieremöglichkeiten oder nicht vorhandenen Weiterbildungen und Förderungen (unabhängig von aller Diskriminierung wie schon erwähnt wurde).
Bist du gut im Verhandeln und hast eine gute Vita, stehen dir finanziell alle Türen offen. Gehalt wird pünktlich gezahlt. HVV Profi Ticket ist im Gehalt inklusive. BAV wird gefördert und bezuschusst.
Umwelt-/Sozialbewusstsein ist nicht vorhanden und wird auch nicht gefördert wenn Kolleg:innen aus Eigeninitiative Interesse und Ambitionen zeigen.
Hand aufs Herz: so viele Leute die dort arbeiten und so wenige die was leisten. An der Hand kann abgezählt werden, wer wirklich Ahnung hat und den Laden irgendwie (noch) zusammenhält. Wenn es darum geht Verantwortung zu übernehmen, wird mit dem Finger schnell in alle Richtungen zeigt - Hauptsache man muss selbst nicht so tun, als würde man arbeiten. Durch die nicht betreuten Fusionen von Delasocial, kann man leider nicht von Kollegen:innenzusammenhalt sprechen - ein großes Ganzes ist nicht vorhanden. Schade.
Die einzigen, die signifikant alt sind, sind die Chefs und die unterstützen sich in allem sehr gut.
Unterirdisch, was soll man da noch sagen? Frauenfeindliche Sprüche, Bemerkungen zur Optik von Kollegen:innen vor allen anderen, Diskriminierung und Streitgespräche vor dem Kunden, Rassistische Begrüßungen, über Behinderungen wird hier laut gelacht, persönliche Ambitionen der Kollegen:innen werden direkt schlecht gesprochen.
Die Vorgesetzten setzen sich nicht für ihre Arbeitnehmer:innen ein, lassen sie sogar oft bewusst in die Falle laufen. Anschreien, mit Stühlen werfen und Geschäftsführer, die von fremden Rechnern im Namen anderer unangenehme "Spaß-Mails" schreiben, sind hier an der Tagesordnung. Team Leads die ihre Zeit auf Bild.de und Facebook oder Zara und Zalando absitzen, gibt es hier en masse. Falsche Versprechungen bzgl. Aufstieg, Entwicklung und Gehalt sind leider auch keine Seltenheit.
Die aktuellen Räumlichkeiten sind sehr schön: industrial Loftfeeling direkt an der Elbe mit Ausblick auf den Hafen. Interieur ist modern und auf einem guten Stand. Arbeitsmaterial soweit in Ordnung. Lage der Agentur und Verbindung: schwierig. Parkplätze sind Mangelware, werden den beliebten Kollegen:innen aber gern zur verfügung gestellt, die anderen dürfen dabei zuschauen.
Gesprochen wird viel - aber nicht über relevante Inhalte. Im Daily die Wetterlage in ganz Deutschland zu besprechen, oder zu erzählen wie das Corona-Wochenende auf Sylt gewesen ist, gehört nicht zu Arbeitsrelevanten Informationen. Plötzliches verschwinden von Kollegen:innen wird mysteriös umgangen. Totgeschwiegen... but nevermind: die Tür für Fragen steht ja immer offen. Ganz davon ab: Kommunikation im Daily Doing (korrekte/oder überhaupt vorhandene Briefings, Kick-Offs, Reviews usw.) sind nicht vorhanden oder werden sich absurd ausgedacht. Strategische Herleitungen und Ansätze werden sich aus den Fingern gezogen, aufgepustet und dem Kunden mit gefährlichem Halbwissen verkauft. Mitarbeitergespräche finden gerne zwischen Tür und Angel statt (oder finden gar nicht erst statt), eine Dokumentation dieser ist ebenfalls nicht vorhanden, ein Entwicklungsplan für die Mitarbeiter:innen ist weit und breit nicht zu sehen. An welchen Fähigkeiten oder Verantwortungen man bewertet wird, ist oft individuell spontan erfunden um sich aus der Verantwortung ziehen zu können.
Die Diversity-Umfrage hat ergeben: Die weißen CIS-Männer fühlen sich nicht benachteiligt, deswegen muss nichts verändert werden (Alles bleibt so wie es ist!!111!!1). Kollegen:innen verlassen das Unternehmen aufgrund von fehlenden Perspektiven und Chancen - oder einfach wegen Burn Out. Weibliche vorhandene Führungskräfte unterstützen sich leider nicht, gegenseitige Wertschätzung ist nicht vorhanden.
Ausbaufähig - wenn man von den teils erfundenen Briefings und Zielsetzungen absieht. Die ein oder andere nette Aufgabe/Projekt ist hier vorhanden, alles eine Frage der Kundenberatung. Der Workload ist jedoch katastrophal - wie gesagt, die paar Kolleg:innen die was leisten, dürfen das dann auch oft tun. Eigene Wünsche bzgl. der Aufgaben/Aufgabenbereiche und dementsprechend der eigenen Weiterentwicklung werden ignoriert. Die coolen Aufgaben bekommen immer die selben Kollegen:innen (Buddy, du weißt schon). Teils namenhafte Kunden, die sich aber immer öfter von der Agentur und der Leistung abwenden.
Eine "offene Feedbackkultur" sollte keine leere Worthülse sein. In dieser Agentur sitzen viele junge, motivierte und fähige Leute, die ganz viel Richtiges und Wichtiges zu sagen/beizutragen haben. Schenkt ihnen Gehör und nehmt sie ernst. Leider wird so viel Potenzial verschenkt.
Sehr viel Fluktuation und die kommt nicht von ungefähr. Auf der einen Seite habe ich hochmotivierte neue Kollegen und auf der anderen (zu Recht) extrem genervte ältere Kollegen. Diese Diskrepanz führt zwangsläufig zu einer sehr anstrengenden Arbeitsatmosphäre, bei der es den Vorgesetzten nicht gelingt diese auszubalancieren. Eher wird durch deren Untätigkeit und Ignoranz jede noch so motivierte Person schnell ausgebremst.
Die Überstunden sind für Agenturverhältnisse absolut okay. Allerdings bin ich am Tagesende so erschöpft und genervt von dem alltäglichen (internen) Bullshit, dass es mir echt schwerfällt abzuschalten.
Weiterbildungen sind komplett nicht vorhanden. Karriere wird nicht nur nicht gefördert, sondern ich bleibe sogar unter meinen Fähigkeiten. Trotz mehrmaligem dementsprechendem Feedbacks gibt es keine Veränderung.
In meinen Teams ist der Kollegenzusammenhalt gut. Ganz nach dem Motto "Geteiltes Leid ist halbes Leid" findet sich immer ein offenes Ohr zum Auskotzten. Dabei schwingt aber immer eine gehörige Portion Aussichtslosigkeit und Resignation mit. Großes Gefühl von "wir gegen die".
(Eigen-)Verantwortung, Selbstreflexion, Respekt und Kritikfähigkeit sind für so manche echte Fremdwörter. Kritik am Vorsetzten wird mit der angeblichen Unfähigkeit der Mitarbeiter abgetan, es sind immer die anderen Schuld. Nach Führungsqualitäten suche ich vergeblich. Bei so einigen frage ich mich echt, wie sie in ihrer Position gelandet sind.
Arbeitsbedingungen während Corona sind fair. Homeoffice wird jedem ans Herz gelegt, ins Büro zu kommen steht aber jedem offen.
Das Büro ist modern und stylisch eingerichtet, auf Sauberkeit und einen gepflegten Zustand wird geachtet.
6-12 Leute in einem Büro bringen einen enormen Lärmpegel mit sich, aber wer weiß, ob jemals wieder alle Büroplätze zeitgleich belegt sein werden.
Arbeitslaptop und -handy sind top und absolut nicht veraltet.
Auf einer bestimmten Ebene läuft die Kommunikation gut. Das liegt aber vor allem an den Kollegen.
Die Kommunikation mit meinen Vorgesetzten gestaltet sich schwierig. Es fehlt die nötigte Bereitschaft, sich Feedback anzuhören bzw. dieses anzunehmen und dementsprechende Konsequenzen daraus zu ziehen. Eigene Fehler, seien sie noch so klein und menschlich, werden grundsätzlich nicht eingestanden, sondern auf Mitarbeiter abgeschoben.
Ich bin zufrieden mit meinem Gehalt. Allerdings finde ich es etwas schwierig, dass Kollegen auf höherem Level dasselbe Gehalt haben - Transparenz = Fehlanzeige. Hoch pokern ist auf jeden Fall ein Muss!
Ich arbeite hauptsächlich mit Frauen und habe daher bisher nicht das Gefühl, dass das Geschlecht eine Rolle spielt.
Interessante Aufgaben kenne ich nur vom Hörensagen, bei mir sind sie trotz Proaktivität und Engagement meinerseits nicht angekommen. Zudem bleiben meine Aufgaben unter meinen Kompetenzen. Das Gleiche erlebe ich auch bei Kollegen.
Ich hab ein paar tolle Kolleg*innen kennengelernt, mit denen ich in Kontakt bleiben werde.
Leider zu viel, wie diese Bewertung zeigt.
Kümmert euch um eure Mitarbeiter*innen.
Angespannte Stimmung durch alle Gewerke hindurch. Die Wertschätzung fehlt, ebenso ein respektvoller Umgang mit allen Kolleg*innen. Es wird nicht auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen eingegangen und Feedback verläuft im Sande. Hier wird niemand glücklich, der eine gute Atmosphäre braucht.
Leider sehr schlecht, es wird aber auch nicht auf ein gutes Image hingearbeitet. Keine Mission, kein Zusammenhalt. Geld reinholen ist alles.
Muss man sich schaffen, ist aber machbar. Oft nimmt man zwischenmenschliche Unmöglichkeiten aber mit nach Hause, was sehr schade, aber aufgrund der vielen negativen Erlebnisse nicht vermeidbar ist.
Gibt es nicht.
Eigentlich nicht vorhanden. External hire > interne Weiterbildung.
Hier kommt das weinende Auge zum Vorschein, denn man verlässt ein paar coole Leute.
Peinlich ist noch nett ausgedrückt. Die Geschäftsführung hausiert gerne mit klassischen Sprüchen wie "sei dankbar, dass du deinen Job hast" oder "jeder hier ist ersetzbar" oder auch "danke an alle Accounter und auch die in der zweiten Reihe". Es wird schlecht über die Mitarbeiter*innen geredet, getreten wird prinzipiell immer nach unten und über Führungskompetenz könnte man ein Drama schreiben.
Top-Down, Hierarchiedenken, Informationen werden vorenthalten, Deadlines kurz vor Abgabe mitgeteilt. Kein Teamdenken, sondern Ellenbogen. Es ist ein Chaos.
Gehalt ist fair für die Branche, muss aber erkämpft werden. Große Gehaltssprünge innerhalb eines Levels, also lieber hoch pokern.
Rassistische und/ oder frauenfeindliche Witze muss man abkönnen.
Gute Aufgaben sind wie das One Piece, such sie, finde sie, halt sie fest. Du bist hier auf dich allein gestellt, dir Aufgaben zu suchen, die dich weiter bringen. Von denen gibt es welche, aber die sind nicht jedem vorbehalten. Viel Glück.
So verdient kununu Geld.