Weg vom Dell-Hell!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Einiges
Verbesserungsvorschläge
Flexible Arbeitsmodelle
Homeoffice und flexible Arbeitszeiten wieder stärker ermöglichen, um die Work-Life-Balance zu verbessern.
Den Back-to-Office-Zwang überdenken, insbesondere für Pendler aus dem Münchner Umland.
Arbeitsumfeld und Ausstattung
Das Büro renovieren: saubere Böden, moderne Beleuchtung, ergonomische Stühle und komfortable Arbeitsplätze bereitstellen.
Eine Kantine oder Essensmöglichkeiten in der Nähe anbieten.
Faires Management & Gleichberechtigung
Gleichberechtigung
Manager sollten transparent und konsistent handeln, nicht nur in 1:1-Gesprächen unterstützen, sondern auch in der Umsetzung.
Schulungen für Manager zur fairen Führung und inklusiven Umgang implementieren.
Karriere
Beförderungen und Karrierechancen transparent und nach klaren Kriterien gestalten, unabhängig von persönlichen Favoriten.
Mehr offene Positionen schaffen, die der Anzahl eingestellter Mitarbeitender entsprechen.
Trainings und interne Prozesse
Workshops und Trainings nur dann anbieten, wenn sie einen echten Mehrwert bringen.
Die Strategie des Enablement-Teams kritisch hinterfragen und unnötige Unterbrechungen der Arbeit vermeiden.
Teamkultur und Kollegenzusammenhalt
Cliquenbildung aktiv reduzieren, um ein inklusives und kollegiales Arbeitsumfeld zu fördern.
Positives Verhalten und Wissenstransfer älterer Mitarbeitender besser würdigen und sicherstellen, dass diese nicht ständig das Unternehmen verlassen.
Unternehmensimage & Kundenzufriedenheit
Den Fokus stärker auf Qualität der Produkte und Kundenbeziehungen legen.
Feedback von Partnern, Distributoren und ehemaligen Kunden ernst nehmen und intern kommunizieren.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht eine permanente Unruhe. Zum einen, weil das Büro durch die ständigen Neueinstellungen (jede drei Monate mind. 5 neue) viel zu voll und laut ist. Zum anderen liegt eine ständige Anspannung in der Luft, weil immer wieder Führungskräfte und Mitarbeiter plötzlich weg sind. Diese "Hire & Fire"-Mentalität sorgt dafür, dass die Gerüchteküche permanent brodelt und man sich fragt: "Wer ist der Nächste?"
Image
Intern glaubt man bei Dell oft, die Besten zu sein, aber viele Partner, Distributoren und ehemalige Kunden berichten eher das Gegenteil – sowohl in Bezug auf die Menschen als auch auf die Produkte.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance bei Dell ist sehr schlecht. Mit dem Back-to-Office-Zwang entfällt jegliche Möglichkeit für Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten.
Das Büro liegt etwa 40 Minuten vom Münchner Stadtzentrum entfernt, ist alt und unansehnlich, mit Flecken auf dem Boden, und es gibt nicht einmal eine Kantine in der Nähe.
Durch diesen Zwang sind die Manager zusätzlich auf einem regelrechten Machttrip und kontrollieren jede Kleinigkeit, was das Arbeitsumfeld noch belastender macht. Die tägliche Pendelstrecke wird dadurch extrem anstrengend und stark auf das Privatleben gedrückt.
Karriere/Weiterbildung
Wie bereits erwähnt, gibt es bei Dell keine faire Konkurrenz. Favoriten der Manager haben klare Vorteile, während andere Mitarbeitende kaum Chancen haben.
Außerdem gibt es im Verhältnis zur Anzahl der eingestellten Personen nur sehr wenige offene Positionen. Trotzdem wird uns immer wieder gesagt, dass das Back-to-Office notwendig sei, um uns für die Field-Positionen vorzubereiten – eine Begründung, die angesichts der Realität wenig nachvollziehbar ist.
Gehalt/Benefits
Es kommt pünktlich an. Durch externe Bewerbungen habe ich aber gelernt, es geht deutlich mehr.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt viele tolle Kollegen und da die meisten die gleichen Probleme mit dem Unternehmen haben, wächst man hier zumindest ein Stück weit zusammen – einer der wenigen positiven Aspekte.
Es bilden sich allerdings Cliquen, und nicht alle Kollegen sind Teil davon. Es gibt auch einige, die ständig bei den Managern einschleimen, was das Miteinander zusätzlich erschwert.
Umgang mit älteren Kollegen
Die älteren Kollegen sind großartig und immer bereit, ihr Wissen weiterzugeben. Leider sind es gerade diese erfahrenen Mitarbeitenden, die ständig das Unternehmen verlassen. Oft liegt das Problem eher bei den Millennial- und Gen-Z Managern, die wenig Erfahrung haben und ihre Teams nicht angemessen unterstützen.
Vorgesetztenverhalten
Die Manager bei Dell zeigen ein sehr unfairen Führungsstil. Sie haben klare Favoriten, die bevorzugt gefördert werden, so wird die Vetternwirtschaft großgeschrieben. Führungs- und Feldpositionen werden scheinbar danach besetzt, wer wessen beste Freundin ist, statt nach Kompetenz. Das fachliche Wissen fehlt oft komplett.
Gleichzeitig sind sie oft zweigesichtig: In 1:1-Gesprächen sagen sie zwar unterstützende Dinge, stehen aber hinterher nicht zu einem und vertreten einen nicht. Dieses Verhalten sorgt für ein demotivierendes und ungerechtes Arbeitsumfeld.
Arbeitsbedingungen
Das Büro ist laut, alt und unansehnlich, mit Flecken auf dem Boden. Es gibt keine ergonomischen Stühle, keine Kantine, keine warmen Lichter oder Lampen – schlichtweg nichts, was ein angenehmes Arbeiten ermöglicht.
Kommunikation
Von oben herab. Durch diese Schulungsplattform, in der wir uns befinden, glauben Manager, dass sie Ihnen alles wie Eltern oder Lehrer sagen können, aber in Wirklichkeit sind ihre Ratschläge meist unrealistisch und nicht hilfreich.
Gleichberechtigung
Eine frühere Bewertung hier auf Kununu spricht bereits von Sexismus, und ich kann das nur bestätigen. Es gibt klare Doppelstandards bei Dell: Frauen und Männer werden unterschiedlich behandelt, und auch zwischen „Favoriten“ und anderen Mitarbeitenden wird stark unterschieden.
Darüber hinaus herrscht keine Gleichberechtigung zwischen Führungskräften und Teammitgliedern. Manager können sich vieles erlauben, während normale Mitarbeitende oft darum betteln müssen, eine Stunde früher gehen zu dürfen oder einmal im Homeoffice arbeiten zu können. Die Manager selbst waren vor der Rückkehr ins Büro nie regelmäßig vor Ort und gingen oft früh. Ausnahmen gab es nur, wenn eine wichtige Person von Dell oder ein Partner vor Ort war. Dann trugen sie ausnahmsweise Anzüge und sagten uns, wir sollten pünktlich erscheinen – obwohl sie selbst regelmäßig erst nach 9 Uhr morgens kommen.
Interessante Aufgaben
Theoretisch gibt es interessante Aufgaben, aber in der Praxis sieht es ganz anders aus. Durch interne Prozesse, die scheinbar niemand wirklich versteht, wird die Arbeit stark eingeschränkt.
In dieser Abteilung 60min von München wird die Arbeit ständig durch unnötige Trainings und Workshops des Enablement-Teams unterbrochen, die niemand wirklich unterstützen – das ist allen Mitarbeitenden bekannt. Trotzdem drängt das Management aus den USA und Deutschland weiterhin blind auf diese Maßnahmen, ohne die Strategie zu hinterfragen oder anzupassen.
Vorschlag: Ihr wisst ja bereits, dass wir die Schulungen schlecht finden, also bitte die Schulungen so umstrukturieren, dass sie einen Mehrwert schaffen und hoffentlich weniger oft stattfinden

