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Zuletzt aktualisiert am 8.11.2025
Dell Technologies zeichnet sich durch ein gemischtes Bild in den Arbeitnehmerbewertungen aus. Die Kolleg:innen werden überwiegend positiv bewertet und bilden oft den Hauptgrund, warum Mitarbeiter:innen im Unternehmen bleiben. Bei der direkten Führungsebene berichten viele Angestellte von guter Unterstützung, während das mittlere und höhere Management kritischer gesehen wird. Die Kommunikation wird als problematisch empfunden, besonders bei wichtigen Unternehmensentscheidungen, die oft spät oder unzureichend kommuniziert werden. Ein wiederkehrendes Thema ist die geplante Reduzierung der Home-Office-Möglichkeiten trotz begrenzter Büroflächen, was Sorgen bezüglich der Work-Life-Balance und Arbeitsatmosphäre auslöst. Bei den Vergütungen werden ungleiche Gehälter zwischen Ost und West sowie zwischen langjährigen und ne...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Dell Technologies wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Während die Kommunikation innerhalb der Teams und mit direkten Vorgesetzten oft positiv hervorgehoben wird, berichten viele Beschäftigte von erheblichen Defiziten im Austausch mit höherem Management. Kritisiert wird besonders, dass wichtige Entscheidungen häufig zu spät oder gar nicht kommuniziert werden, wodurch Mitarbeiter:innen teilweise zuerst aus externen Quellen von Unternehmensveränderungen erfahren. Einige Mitarbeiter:innen beklagen eine Flut von E-Mails mit wenig Substanz, intransparente Unternehmensziele und die mangelnde Bereitschaft der Führungsebene, auf Feedback einzugehen.
Positiv wird von wenigen Nutzer:innen angemerkt, dass Ergebnisse, Erfolge und Gewinne grundsätzlich kommuniziert werden, wenn auch die Würdigung manchmal ausbleibe. Einige beschreiben die Kommunikation als klar und verständlich. Insgesamt zeigt sich jedoch ein Bild, bei dem mit steigender Hierarchieebene die Kommunikationsqualität abnimmt und eine Tendenz zur Vermeidung offener Diskussionen mit dem höheren Management besteht.
Die Arbeitsatmosphäre bei Dell Technologies wird von den Mitarbeiter:innen ambivalent bewertet. Einige schätzen das gute Verhältnis zu Kolleg:innen, die moderne Ausstattung und die Möglichkeit zum Home Office. Die Teamarbeit innerhalb der Abteilungen wird meist positiv hervorgehoben. Allerdings berichten viele Beschäftigte von einer zunehmenden Verschlechterung des Arbeitsklimas, das von Unsicherheit und Zukunftsängsten geprägt sei. Als problematisch werden vor allem unklare abteilungsübergreifende Prozesse, eingeschränkte Entscheidungsbefugnisse der Vorgesetzten und fehlende Beachtung von Feedback angesehen.
Besonders kritisch wird die Entwicklung nach der Corona-Pandemie betrachtet. Die erzwungene Rückkehr ins Büro mit rotierenden Schreibtischen statt fester Teamplätze habe zu einer unpersönlicheren Atmosphäre geführt. Einige Mitarbeiter:innen beklagen zudem übermäßigen Druck durch KI-berechnete Zielvorgaben, Mikromanagement und eine wachsende Kluft zwischen Führungsebene und Belegschaft. Die angekündigten Einschränkungen der Home-Office-Möglichkeiten verstärken offenbar die wahrgenommene Unsicherheit.
Bei Dell Technologies wird das Vorgesetztenverhalten insgesamt positiv bewertet, wobei besonders die direkten Vorgesetzten geschätzt werden. Diese unterstützen ihre Teams aktiv, berücksichtigen Mitarbeiter:innen-Interessen und stehen ihren Kolleg:innen bei Fragen und Anliegen zur Seite. Viele Mitarbeiter:innen beschreiben ihre unmittelbaren Führungskräfte als vorbildlich und kompetent in ihrer Rolle.
Allerdings zeigen sich Herausforderungen im mittleren und höheren Management. Einige Mitarbeiter:innen berichten von unklaren Richtlinien aus den USA, die für den deutschen Markt wenig Sinn ergeben, sowie von Führungskräften, die vorrangig ihre eigene Karriere im Blick haben. Die Kommunikation wird auf höheren Ebenen als schwieriger empfunden, und manche Führungspersonen nutzen ausschließlich Englisch, selbst bei deutschsprachigem Publikum. Ein weiterer Kritikpunkt ist die wahrgenommene Fokussierung auf KPIs und Dashboards statt auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen.
Bei Dell Technologies zeigt sich ein ausgewogenes Bild zur Work-Life-Balance, wobei die Reduzierung von Home-Office-Optionen ein zentrales Thema ist. Derzeit wird die Balance zwischen Arbeit und Privatleben von vielen Mitarbeiter:innen noch als angemessen empfunden, mit einigen positiven Aspekten wie flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, persönliche Termine wahrzunehmen. Allerdings gibt es wachsende Bedenken bezüglich der "Return to Office"-Strategie, die von einigen als veraltet und unbegründet angesehen wird.
Besonders kritisch wird die Situation für neue Kolleg:innen gesehen, die ausschließlich für fünf Tage Büropräsenz eingestellt werden, während ältere Mitarbeiter:innen noch von Home-Office-Verträgen profitieren. In manchen Abteilungen, insbesondere im Vertrieb, berichten Mitarbeiter:innen von einer erheblichen Arbeitsbelastung, die zu Überstunden führt und die persönliche Zeit einschränkt. Zudem scheint die Arbeitsplatzreduzierung bei gleichzeitiger Rücknahme von Home-Office-Optionen zu praktischen Problemen zu führen, da nicht genügend Arbeitsplätze vorhanden sind.
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