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Denk 
Pharma 
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KG
Bewertung

TopCompany6 Jahre

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen und der Zusammenhalt. Das ist nach wie vor der sprichwörtliche Klebstoff, der die Teams und das Unternehmen zusammenhält.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

• Unklarheiten in vielen Prozessen
• Mangelhafte Schnittstellenkommunikation
• Die Top-Down-Kommunikation wirkt oft inkompetent und sorgt für Verwirrung
• Verhalten der Vorgesetzten
• HR
• Work-Life-Balance
• Core Values werden als Schutzschild gegen Kritik verwendet

Verbesserungsvorschläge

Die unternehmensweite Kommunikation und Kritikfähigkeit sollten hinterfragt und verbessert werden.

Arbeitsatmosphäre

Es ist in Ordnung, solange man seinen Job richtig macht und nicht zu viele Fragen stellt. Dinge und Entscheidungen zu hinterfragen oder gar offen zu kritisieren, wird nicht gerne gesehen – stattdessen muss man sich schnell vor dem C-Level rechtfertigen. Aufgearbeitet oder geändert wird dabei nichts; entscheidend ist lediglich, zu verstehen, dass es hier nur einen „richtigen“ Weg gibt.

Zeigt man hier keine Einsicht, wird einem schnell nahegelegt doch gehen zu können.

Work-Life-Balance

Hier hat sich besonders im vergangenen Jahr ein besorgniserregender Trend abgezeichnet: Trotz sehr guter Geschäftsergebnisse wurde entschieden, die Mitarbeitenden wieder drei Tage pro Woche ins Büro zu verpflichten – natürlich unter dem Deckmantel der Core Values und im vermeintlichen Interesse der Belegschaft.

Arztbesuche o. Ä. müssen bescheinigt und dem Arbeitgeber vorgelegt werden.

Zwar herrscht Vertrauensarbeitszeit, was Vor- und Nachteile mit sich bringt, allerdings ist die Arbeitslast nicht zu unterschätzen. Schon lange wünscht sich die Belegschaft eine ordentliche Arbeitszeiterfassung, doch bisher ohne Erfolg.

Kollegenzusammenhalt

Natürlich hängt es vom jeweiligen Team ab, doch grundsätzlich gibt es hier fast nur Positives zu berichten. Dank der Kollegen macht die Arbeit im Unternehmen dennoch Spaß.

Vorgesetztenverhalten

Wie schon erwähnt, Entscheidungen werden meist auf C-Level getroffen, ohne transparente Einbindung der Führungskräfte auf mittlerer Ebene. Abteilungsleiter und Teamleiter haben wenig bis keine Entscheidungsfreiheit und fungieren primär als Informationsübermittler. Hier kann man also Glück oder eben Pech haben. Alles es gut, von Problemen oder "Herausforderungen" will man aber nichts wissen, diese werden i.d.R. sofort nach oben kommuniziert.

Arbeitsbedingungen

Grundsätzlich erhält man alles, was man zum Arbeiten benötigt. Allerdings spielt es eine große Rolle, in welchem Gebäude oder Büro man landet. Instabiles Internet, veraltetes Equipment und andere “kleine Herausforderungen” sind leider keine Seltenheit.

Kommunikation

Durch die Einführung eines C-Levels wird eine konzernähnliche Struktur erzwungen, für die weder der organisatorische Rahmen noch die notwendige Kompetenz vorhanden ist.
Die Top-Down-Kommunikation ist ein großes Problem: Wichtige Informationen kommen oft viel zu spät oder gar nicht an, während von den Mitarbeitenden erwartet wird, alle Informationen schnellstmöglich nach oben weiterzugeben.
Abteilungsleiter & Teamleiter dienen meist nur als Platzhalter und Informationsübermittler – echte Entscheidungsmacht gibt es dort nicht, nahezu alles wird vom C-Level vorgegeben.

Gehalt/Benefits

Die eigene Position spielt natürlich eine Rolle, dennoch ist das Gehalt im Branchenvergleich unterdurchschnittlich. Gehaltserhöhungen sind ein unpopuläres Thema, und die eigenen Leistungen werden anhand vorher definierter Ziele subjektiv über zwei Hierarchieebenen von Vorgesetzten bewertet.
Nennenswerte Benefits gibt es – abgesehen vom Wellpass – nicht. Auf Angebote wie ein Jobrad oder einen Firmenwagen (einschließlich Fahrtkostenzuschüsse) muss man verzichten.


Karriere/Weiterbildung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Claudia Waldinger, Junior Talent & Office Manager
Claudia WaldingerJunior Talent & Office Manager

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine ausführliche Bewertung zu schreiben. Es ist schade zu hören, dass du nur wenige positive Punkte gefunden hast. Dennoch freuen wir uns, dass es uns dennoch gelungen ist, Mitarbeitende einzustellen, die zur positiven Atmosphäre in unseren Teams beitragen.

Wir nehmen negative Kritik ernst und sind stets bestrebt, unsere Prozesse zu überarbeiten und zu verbessern. Dein Feedback ist dabei sehr wertvoll für uns, um die Herausforderungen zu erkennen und anzugehen.

Vielen Dank nochmals für deine Offenheit. Wir wünschen dir alles Gute für deine zukünftigen beruflichen Wege.

Viele Grüße

Claudia

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.