Enttäuschendes Vorgesetztenverhalten, das seinesgleichen sucht
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Relativ flexibel, was Arbeitszeit und -ort angeht
- regelmäßige Teamevents
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Vorgesetztenverhalten
- Onboarding
- Verantwortungsübernahme für ausbaufähige Prozesse und Strukturen
Verbesserungsvorschläge
Erwartungsmanagement und fachliches Onboarding optimieren, Führungskräfte hinsichtlich Kommunikation und Feedback schulen
Arbeitsatmosphäre
Im Bereich Projektmanagement sehr durch Zeitdruck und Stress geprägt. Es wird stark damit geworben, dass man sich hier einbringen kann und von Anfang an Verantwortung übernehmen "darf" – in der Realität bedeutete das einfach, dass man mit Fragen und Herausforderungen komplett allein gelassen wurde. Nach Hilfe fragen wurde mit dem Vorwurf der "mangelnden Proaktivität" abgestraft. Inhaltliche Einarbeitung oder Projektonboardings gab es nur nach mehrmaliger Nachfrage und diese bestanden aus 10 Minuten über ein Miroboard scrollen.
Alles in allem das komplette Gegenteil von dem, was nach außen hin versucht wird darzustellen.
Kommunikation
Ziele und Verantwortlichkeiten wurden kaum kommuniziert und für die eigenen Aufgaben relevante Infos musste man sich mühsam selbst zusammensuchen. Support kam wenn nach mehrmaliger Nachfrage aus dem Team, aber nicht von der Führungskraft.
Kollegenzusammenhalt
Wenn man einmal akzeptiert wurde, in Ordnung
Work-Life-Balance
Agenturüblich
Vorgesetztenverhalten
In meinem Fall leider das mit Abstand enttäuschendste Führungsverhalten, das ich bisher erlebt habe. Anfangs wurde einem uneingeschränkter Support zugesichert und von der tollen, unterstützenden Atmosphäre im ganzen Unternehmen geschwärmt, aber im Alltag war davon leider wenig zu spüren. Bei der Frage nach Unterstützung oder der leichtesten Kritik an Prozessen, Kommunikationsstrukturen o.ä. wurde einem mangelnde Proaktivität, fehlende Kompetenz oder ein falsches Mindset vorgeworfen. Wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe war leider wirklich Fehlanzeige. Entweder Micromanagement oder völliges Alleingelassen werden, dazwischen gab es nicht wirklich viel.
Führungskräfte, die Alpträume vom Kunden hatten und taten, als wäre das ganz normal oder Sätze von sich gaben wie "Stress gehört hier dazu, muss man halt in der Freizeit mehr Sport machen zum Ausgleich" oder "Ich arbeite gerne so viel, dass ich umkippen würde, wenn noch 1 To-Do on top kommt" waren hier anscheinend komplett normal.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird damit geworben, dass man sich die Kunden schon sehr bewusst aussucht und nur mit Kunden zusammenarbeitet, deren Mission ethisch vertretbar ist. In der Realität ist davon aber wenig zu spüren und es wirkt viel eher so, als würde vor allem danach entschieden, wo das meiste Geld zu holen ist.
Gehalt/Benefits
Branchenstandard
Image
Gutes bis sehr gutes Image, was meiner Erfahrung nach wenig mit der Realität zu tun hat


