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Bewertung

TopCompany2026

Enttäuschendes Vorgesetztenverhalten, das seinesgleichen sucht

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei denkwerk GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Relativ flexibel, was Arbeitszeit und -ort angeht
- regelmäßige Teamevents

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Vorgesetztenverhalten
- Onboarding
- Verantwortungsübernahme für ausbaufähige Prozesse und Strukturen

Verbesserungsvorschläge

Erwartungsmanagement und fachliches Onboarding optimieren, Führungskräfte hinsichtlich Kommunikation und Feedback schulen

Arbeitsatmosphäre

Im Bereich Projektmanagement sehr durch Zeitdruck und Stress geprägt. Es wird stark damit geworben, dass man sich hier einbringen kann und von Anfang an Verantwortung übernehmen "darf" – in der Realität bedeutete das einfach, dass man mit Fragen und Herausforderungen komplett allein gelassen wurde. Nach Hilfe fragen wurde mit dem Vorwurf der "mangelnden Proaktivität" abgestraft. Inhaltliche Einarbeitung oder Projektonboardings gab es nur nach mehrmaliger Nachfrage und diese bestanden aus 10 Minuten über ein Miroboard scrollen.

Alles in allem das komplette Gegenteil von dem, was nach außen hin versucht wird darzustellen.

Kommunikation

Ziele und Verantwortlichkeiten wurden kaum kommuniziert und für die eigenen Aufgaben relevante Infos musste man sich mühsam selbst zusammensuchen. Support kam wenn nach mehrmaliger Nachfrage aus dem Team, aber nicht von der Führungskraft.

Kollegenzusammenhalt

Wenn man einmal akzeptiert wurde, in Ordnung

Work-Life-Balance

Agenturüblich

Vorgesetztenverhalten

In meinem Fall leider das mit Abstand enttäuschendste Führungsverhalten, das ich bisher erlebt habe. Anfangs wurde einem uneingeschränkter Support zugesichert und von der tollen, unterstützenden Atmosphäre im ganzen Unternehmen geschwärmt, aber im Alltag war davon leider wenig zu spüren. Bei der Frage nach Unterstützung oder der leichtesten Kritik an Prozessen, Kommunikationsstrukturen o.ä. wurde einem mangelnde Proaktivität, fehlende Kompetenz oder ein falsches Mindset vorgeworfen. Wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe war leider wirklich Fehlanzeige. Entweder Micromanagement oder völliges Alleingelassen werden, dazwischen gab es nicht wirklich viel.

Führungskräfte, die Alpträume vom Kunden hatten und taten, als wäre das ganz normal oder Sätze von sich gaben wie "Stress gehört hier dazu, muss man halt in der Freizeit mehr Sport machen zum Ausgleich" oder "Ich arbeite gerne so viel, dass ich umkippen würde, wenn noch 1 To-Do on top kommt" waren hier anscheinend komplett normal.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird damit geworben, dass man sich die Kunden schon sehr bewusst aussucht und nur mit Kunden zusammenarbeitet, deren Mission ethisch vertretbar ist. In der Realität ist davon aber wenig zu spüren und es wirkt viel eher so, als würde vor allem danach entschieden, wo das meiste Geld zu holen ist.

Gehalt/Benefits

Branchenstandard

Image

Gutes bis sehr gutes Image, was meiner Erfahrung nach wenig mit der Realität zu tun hat


Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Janina Schulte-Kellinghaus*, Lead Talent Acquisition Management
Janina Schulte-Kellinghaus*Lead Talent Acquisition Management

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich zu teilen. Wir nehmen deine Kritik insbesondere zu Führung, Onboarding, Kommunikation und Verantwortungsübernahme ernst.

Gerade ein gutes fachliches als auch kulturelles Onboarding, klare Erwartungen und Führung auf Augenhöhe sind für uns wichtige Bestandteile einer guten Zusammenarbeit. Wenn du hier eine deutliche Diskrepanz zwischen unserem Anspruch und deiner tatsächlichen Erfahrung erlebt hast, nehmen wir das zum Anlass, genauer hinzuschauen und daraus zu lernen.

Schade finden wir, dass du diese Themen während deiner Zeit bei denkwerk offenbar nicht in einem für dich hilfreichen Rahmen ansprechen konntest. Hierzu steht dir eine Person deines Vertrauens aus dem Talent Management zu Verfügung. Wir möchten eine Kultur schaffen, in der auch kritisches Feedback offen geäußert und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden kann.

Gleichzeitig freut uns, dass du die Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort sowie die Teamevents positiv hervorhebst.

Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute und danken dir für dein offenes Feedback.

Liebe Grüße
Janina Schulte-Kellinghaus
Lead Talent Acquisition Management

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.