Es muss endlich was passieren - nicht immer nur reden/planen etwas zu machen
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Ausstattung der Arbeitsplätze
-kostenlose Getränke
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-nur 4 Tage Home Office
Verbesserungsvorschläge
-neues ERP System
-mehr Gleittage
-besseres Zeitmanagement mit Überstunden aufbauen und abbauen
-mehr Home Office Tage
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt eher angespannt und von wenig Vertrauen geprägt. Zusammenarbeit findet zwar statt, wirkt jedoch häufig oberflächlich und stark von Hierarchien bestimmt. Offene Kommunikation wird zwar nach außen propagiert, in der Praxis aber nur eingeschränkt gelebt. Kritische Meinungen oder Verbesserungsvorschläge stoßen nicht immer auf echtes Interesse.
Das Miteinander im Team hängt stark von einzelnen Personen ab und ist daher uneinheitlich. Wertschätzung für geleistete Arbeit bleibt oft aus, was sich langfristig negativ auf Motivation und Engagement auswirkt. Insgesamt besteht hier deutlicher Verbesserungsbedarf, um ein konstruktives und positives Arbeitsumfeld zu schaffen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist stark eingeschränkt. Homeoffice ist auf vier Tage begrenzt und bietet damit weniger Flexibilität als erwartet. Zudem sind die Möglichkeiten zum Ausgleich von Mehrarbeit sehr eingeschränkt: Überstunden können nur in geringem Umfang ausgeglichen werden, und ein zusätzlicher Gleittag steht lediglich einmal pro Quartal zur Verfügung. Individuelle Bedürfnisse oder eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit werden kaum berücksichtigt.
Gehalt/Benefits
Zwar gibt es Urlaubs- und Weihnachtsgeld, das grundlegende Gehalt liegt jedoch deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Die zusätzlichen Leistungen können das niedrige Basisgehalt nicht ausgleichen, sodass die Gesamtvergütung insgesamt wenig attraktiv ist.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist nur teilweise gegeben. Besonders bei Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen zeigt sich, dass es keine klar geregelten Vertretungsstrukturen gibt. Aufgaben bleiben häufig an wenigen Mitarbeitenden hängen, die regelmäßig einspringen müssen, während andere kaum eingebunden werden. Das führt langfristig zu einer unausgewogenen Arbeitsverteilung und belastet das Teamgefüge. Zwar gibt es einzelne Kolleginnen und Kollegen, die unterstützend handeln, insgesamt fehlt jedoch eine faire und verlässliche Vertretungsregelung, die den Zusammenhalt im Team stärken würde.
Vorgesetztenverhalten
Die Kommunikation mit den Vorgesetzten ist überwiegend klar und sachlich, die Ansprechbarkeit gegeben. Verbesserungspotenzial besteht bei der stärkeren Einbindung der Mitarbeitenden und dem Umgang mit individuellen Belastungen.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist stark verbesserungswürdig. Informationen werden häufig spät, unvollständig oder gar nicht weitergegeben, was zu Unsicherheiten und unnötigen Missverständnissen führt. Entscheidungen werden oft ohne transparente Begründung getroffen und erst im Nachhinein kommuniziert.
Ein offener Austausch auf Augenhöhe findet nur eingeschränkt statt. Rückfragen oder kritische Anmerkungen sind nicht immer erwünscht und werden teilweise ignoriert. Insgesamt fehlt eine klare, strukturierte und verlässliche Kommunikation, die für effizientes Arbeiten und Vertrauen im Team notwendig wäre.
Gleichberechtigung
Ausbildung und berufliche Erfahrung werden bei Entscheidungen nicht immer angemessen berücksichtigt. Qualifikationen scheinen teilweise eine untergeordnete Rolle zu spielen, was als wenig fair empfunden wird. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten nicht für alle gleich sind.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind überwiegend eintönig und wiederholen sich häufig. Abwechslung oder neue Herausforderungen gibt es nur selten. Zusätzlich erschweren extrem veraltete ERP-Systeme die tägliche Arbeit und verhindern effiziente sowie moderne Arbeitsprozesse, was die Motivation weiter mindert.


