Ein Arbeitgeber der sich nicht um seine Mitarbeiter sorgt
Verbesserungsvorschläge
Die Probleme nicht immer beim Zusteller zu suchen, sondern sich auch mal die Bezirke richtig anzusehen und das Beschnittprogramm für die Bezirke auch im gesamten Jahr nutzen zu können. Nicht nur einzelne ZAPs. Auf den Umgangston untereinander mehr zu achten und auch für eine bessere Kommunikation innerhalb des Teams zu sorgen. Weniger Druck von oben und auch mal mehr Verständnis und Anteilnahme für die Arbeit die wir auf der Straße leisten.
Arbeitsatmosphäre
Die Grundstimmung im Lager ist sehr negativ. Keiner geht momentan gerne zur Arbeit. Es wird nur nach unten getreten. Jeder ist austauschbar und die Führungsebene lässt auch nicht mit sich reden.
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Die Mitarbeiter sind alle sehr unzufrieden und das merkt man auch. Keiner brennt für den Job und die alten Hasen bleiben auch nur wegen der Verbeamtung oder weil eine Kündigung mehr Nachteile mit sich bringt.
Work-Life-Balance
Funktioniert nur gut, wenn nicht erst nach sechs Monaten feste Freie Tage bekommt. Ansonsten lässt sich das privat Leben schlecht planen, wenn man erst am Ende der weiß, wo man die Woche darauf frei hat.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In der Hinsicht ist die Post theoretisch ganz weit oben, mit den E-Autos. Trotzdem fahren auch noch Diesel Fahrzeuge und auch die Logistik mit dem LKW ist nicht gerade umweltfreundlich.
Karriere/Weiterbildung
Man bekommt sehr merkwürdige Zeitverträge. Erst vier Monate dann fünf und dann nochmal sechs, die Bestätigung zu einer Vertragsverlängerung kommt meist auch erst eine Woche vor Vertragsende oder wird manchmal auch einfach vergessen.
Kollegenzusammenhalt
Gibt es nicht mehr, die alten Hasen machen nur noch Dienst nach Vorschrift und die Neueinsteiger sind nach drei Wochen auf sich allein gestellt. Man bekommt keine Hilfe und muss sich am Ende auch noch anhören, wenn die Abbrüche nicht weniger werden, wird der Vertrag nicht verlängert.
Umgang mit älteren Kollegen
Schwierig zu sagen, es werden auch häufig ältere Mitarbeiter eingestellt aber so bald man in der Befristung Krank wird, heißt ich zahle nicht für Ihre Erkrankung und man kann sich was neues suchen.
Vorgesetztenverhalten
Es wird nach unten getreten und wer sich der Aufgabe nicht gewachsen fühlt oder das Pensum nicht schafft, da ist die Tür. Mitarbeiter sind nur eine Nummer und leicht zu ersetzten.
Arbeitsbedingungen
Schweres körperliches Arbeiten bei allen Wetterlagen. Im Sommer bei 40 Grad ohne Klima im Auto und auch ohne verkürzte Arbeitszeit. Wer Kreislauf Probleme hat, soll sich einen anderen Job suchen.
Kommunikation
Funktioniert so gut wie gar nicht. Es wird sich nicht interne Absprachen gehalten und alles wird über das private Handy abgewickelt. Solange man nicht in einer Führungsposition ist.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist tatsächlich ganz gut aber wirklich Benefits gibt es nicht außer kostenloses Wassereis und Wasser.
Gleichberechtigung
Als Frau muss man auch 31.5 Kg Pakete Schlepp können andernfalls ist man falsch bei der Post und es gibt auch nur wenig Hilfsmittel. Sackkarren gibt es weniger als Autos und die Pakete werden nicht zu zweit getragen. Man kann nur hoffen, dass der Paketempfänger freundlich genug ist mit anzupacken.


